Avanti Newsletter - Schön, oder nicht? Langsam wird es Herbst
Liebe Leute,
ich kann nicht klagen über diesen Sommer: Zum ersten Mal hatten wir Tagesausflüge und Wanderungen in der näheren Umgebung von Freiburg angeboten, und die meisten Touren waren ein voller Erfolg, auch was das Wetter anging. Zwar war es morgens meist nicht so, dass man allzugroße Lust verspürte, loszuwandern, aber im Tagesverlauf klarte es meist auf und wir hatten eine tolle Zeit miteinander! Höhepunkte waren die Picknicks: Wunderbare Rohmilchkäse aus Frankreich, Esel-, Bison-, Hirsch- und Rehsalami vom Markt in Colmar oder Schlettstadt, Gurken, die nach Gurken schmeckten, Brot, das seinen Namen verdiente, Bio-Olivenöl, das ich aus Griechenland mitgebracht hatte, ebenso wie handgeschöpftes Meersalz aus Portugal und dazu einen erstklassigen Vino Tinto aus der Mancha Spaniens. Die Wurst dünn geschnitten mit Messern aus China und Iran, und alles liebevoll hergerichtet auf einer handbedruckten Tischdecke aus Isfahan: Die ganzen Herrlichkeiten unserer Reisen waren ausgebreitet unter dem Himmel des Elsass oder des Schwarzwaldes. Heimat mit Fernweh: Da freue ich mich jetzt schon auf die "Heimatkunde" des kommenden Jahres und auf die Touren in die Länder, wo wir wieder einiges einkaufen können!
Aktuell ist derzeit ein Bus in Griechenland auf unserer Sommertour auf die Peloponnes, und dieser Bus wird eine Ladung dieses tollen Olivenöls mitbringen: Ab dem 13. September könnt Ihr es dann in unserem Büro in Freiburg in der Klarastraße erstehen - so lange der Vorrat reicht! Die Halbliterflasche für 4 Euro, 1 Liter für 7,50 und der 5-Liter-Kanister für 35 Euro. Ab Montag, den 13.09.! Oder Ihr kauft es direkt beim Erzeuger, wenn wir im Frühjahr und Sommer 2011 dort hinfahren. Das wäre mir am liebsten!
Am 14.09. kommt im Fernsehen auf dem Dritten Programm die Reportage über unsere Shanghaireise 2010. Um 22.30 h. Die Sendung heisst "Schlaglicht", und der Beitrag "Nächste Ausfahrt Shanghai". Ich bin echt gespannt, was Jürgen Rose, der Reporter des SWR aus den vielen Stunden an Material, das er während der Reise mit seiner Kamera aufgenommen hat, auf eine halbe Stunde zusammengeschnitten hat. Gesehen hab ich leider noch nichts davon, nur das, was während der "Landesschau" am 18.08. vorab gezeigt wurde (http://www.youtube.com/watch?v=E1Ir5BucjdA), ich kann also nicht sagen, ob und wie gut wir dabei wegkommen. Für mich und die Mitreisenden wird es also spannend! Sehr spannend! Und hoffentlich nicht allzu peinlich.
Derzeit bin ich voll mit der Planung 2011 beschäftigt, und da so viele bereits nach dem Programm 2011 fragen, kann ich nur wiederholen, was ich immer wieder sage: Schaut im Internet auf unsere Homepage! Die wird nach und nach aktualisiert, und bis das gedruckte Heft erscheint, dauert es noch eine Weile.
Wer direkt mit uns ins Gespräch kommen möchte, kann das auch auf der Oberrheinmesse in Offenburg: Vom 25.09. bis 03.10. sind wir dort vertreten mit dem Bus, mit dem ich nach Shanghai gefahren bin: Zum Probesitzen, zum Smalltalk, oder um zu sehen, wie verrückt wir mit unseren Überlandreisen tatsächlich sind. Ich würde mich sehr freuen, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen! Ihr wisst ja, ab Februar 2011 gibt es die geniale Mittelmeerumrundung und ab April wieder eine Seidenstraßentour nach Peking. Zum Ausgleich für die "Heimatkunde" der vergangenen Wochen und des kommenden Sommers.
Fragen beantworte ich auch gerne beim nächsten Stammtisch am kommenden Freitag, 3. September ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Bis dann!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Sommerrundbrief
Liebe Leute,
ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Wer nicht nach Shanghai mitfahren konnte, kann das nun im Fernsehen auf Südwest 3 nachholen, am 14.09. um 22.30 h. "Nächste Ausfahrt Shanghai" lautet der Titel der Reportage von Jürgen Rose, der unsere Reise mit der Fernsehkamera begleitet hat. Ein weiterer Fernsehtermin ist an diesem Mittwoch, den 18.08. also heute Abend um 18.45 h in der Landesschau auf Südwest 3, in der es auch um Avanti geht. Verpasste Fernsehbeiträge sind einzusehen auf youtube.
Wer in diesem Sommer in eine sonnenwarm geerntete, reife Tomate aus dem Garten beißt, dazu ein Stück richtiges Brot isst, das in gutes Olivenöl aus Griechenland getunkt wird, kann erfahren, was echter Genuss ist. Es ist ganz einfach! Alles was es dazu braucht, sind gute Grundprodukte zur rechten Zeit.
Echten Genuss unserer Gegend zur rechten Zeit erfahren diejenigen, die auf unseren "Heimatkunde"-Touren in die nähere Umgebung Freiburgs dabei sind. Ab Donnerstag soll es ja wieder besser werden mit dem Sommer, besser für die Tomaten, besser auch für uns. Beim Bummel über den Markt von Schlettstadt, Colmar oder Mulhouse, bei der Wanderung, beim Picknick und dem Draussensein in unserer schönen Natur, das sind Sinnesfreuden, die ein kleines Glück bedeuten können und doch wenig kosten. Die nächsten Termine sind: Colmar und Gerardmer 19.08., Luzern 20.08., Schlettstadt und Taenchel am 24.08., Mulhouse und Hochvogesen am 26.08., Straßburg am 27.08. und St. Odilien am 31. August. Außerdem gibt es eine Fahrt mit Pius Kopp auf die Insel Reichenau am 09.09. und in die Südpfalz am 25. September.
Um Genuss beim Essen geht es beim "Salone del Gusto", der Messe des Geschmacks, den die internationale Slow-Food-Bewegung in Turin veranstaltet. In Kooperation mit Slow Food Freiburg bieten wir allen Interessierten eine bequeme, sichere und nachhaltige Reisemöglichkeit nach Turin. Kosten 150 Euro. Die Hinfahrt findet am 21.10. statt, zurück geht es am 25. Oktober. Die Übernachtungen sind selbst zu buchen, z. B. "unser" zentrales Hotel Genio oder man guuugelt ein bisschen.
Genuss pur war für Christine und Walter auch unsere Reise in die Abruzzen im vergangenen Sommer: Das Essen in den kleinen Slow-Food-Lokalen im Rahmen der Halbpension fanden sie so gut, dass sie mich hinterher (im Spaß natürlich) wegen Gewichtszunahme trotz Wanderns verklagen wollten. Kurzentschlossene können jetzt wieder mitkommen in die Abruzzen, auch nach Roses in den Sommerferien gibt es noch freie Platze. Ausgebucht ist aber die Reise in die Südtoskana und nach Elba, ein paar Plätze sind jedoch noch zu haben bei der Andalusientour Ende September. Zu wenig Interesse fand dagegen die Wanderreise nach Kreta, die wir deshalb aus dem Programm genommen haben. Schade drum, aber wir können niemanden zum Glück zwingen.
Täglich kommen bei uns Leute ins Büro und fragen nach dem Programmheft 2011. Ich kann nur sagen: Wir sind dran! Einiges ist schon auf unserer Homepage zu finden, die großen Touren des kommenden Winters, der Karneval in Venedig und auch unsere Skireisen 2011 sind bereits aktualisiert. Bis das Heft jedoch gedruckt ist, vergehen noch einige Wochen. Im August waren wir noch nie fertig, erfahrungsgemäß wird es November/Dezember. Deshalb am besten immer wieder im Internet nachsehen, es kommen nun laufend neue Reisen und Termine für 2011 dazu.
So viel für heute, genussvolle Sommertage wünsche ich Euch allen!
Hans-Peter Christoph
PS: Demnächst läuft unser Frühbucherrabatt für die Marokkoreise im November aus! Das sind 300 Euro, die man sparen kann, wenn man jetzt bucht! Auch die Reise rund ums Mittelmeer 2011 und die Pekingreise 2011 gibt es noch zu günstigeren Konditionen, wenn man sich bald entschließt. Einige haben es schon getan.
Avanti Newsletter August 2010 - Sommerferien - und danach?
Liebe Leute,
jetzt ist Sommer und die Ferien haben begonnen, auch in Baden-Württemberg. Viele fahren nun in den Urlaub, mit dem Auto, Zug, Flieger oder dem Bus.
Aber was macht man, wenn nicht weit weg will? Ganz einfach: Man setzt sich ebenfalls in den Bus! Erinnert Ihr Euch, wie wir letzten Sommer einiges hier in der Regio ausprobiert haben? Jetzt geht es wieder los! Städte wie Luzern, Mulhouse und Straßburg sind im Programm, Wanderungen im Elsaß und im Schwarzwald, Baden in Alpenseen der Schweiz und am Baggersee im Ried der nahen Ortenau. "Heimatkunde" hieß das Fach früher in der Schule, heute machen wir das selbst, und ich bin sicher, dass es bei uns lustiger zugeht als damals! Hier sind alle Termine, Ziele und Aktivitäten für unsere "Heimatkunde"-Tagestouren!
Restplätze "richtiger" Reisen in den Sommerferien und kurz danach gibt es hier noch:
Wer 2010 noch später im Jahr Urlaub machen will, kann Geld sparen, wenn er/sie sehr bald eine der folgenden Reisen bucht, denn die Frühbucherpreise laufen bald aus:
Außerdem gibt es jede Menge an Kurzreisen übers Wochenende - das ganze Jahr über, und die Arena von Verona und die Seebühne in Bregenz an den kommenden Wochenenden.
Jahresplanung 2011: Für alle, die auf der Suche nach etwas ganz Außergewöhnlichem sind, haben wir drei besondere Reisen im Programm: Die Mittelmeerumfahrung "Circolo mediterraneo orientale" ist online, ebenso die neue Seidenstraßentour nach Peking und eine neue halblange Tour: "Vom schwarzen Wald ans Schwarze Meer" mit einem zehntägigen Aufenthalt auf der Krim! Mit Odessa, Jalta, Kiew, Lemberg, Krakau und anderen Orten, von denen man schon gehört hat, sich aber nie eine Vorstellung davon machen konnte. Im Juli 2011 geht es los!
Und wie immer zum Schluss der Hinweis auf den "Stammtisch": Am ersten Freitag des Monats, also kommende Woche am 6. August ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Ich freu mich darauf, Euch nach langer Abwesenheit wieder zu sehen!
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Juli 2010 - Sommer! Und Ferien!
Liebe Leute,
stellt Euch vor, es ist Sommer und die Ferien beginnen!
Stellt Euch vor, wie Ihr Taschen und Koffer packt, das Auto beladet - und im Stau steht.
Stellt Euch vor, wie Ihr Euch in drangvolle Züge quält und nicht Euren reservierten Platz bekommt, weil Ihr vor lauter Menschen, Koffern und Taschen nicht durchkommt. Oder dass Euer Zug dermaßen Verspätung hat, dass sämtliche Anschlüsse und Reservierungen hinfällig sind.
Stellt Euch vor, Ihr kommt an den Flughafen und reiht Euch ein in die Schlange. Garantiert in die langsamste. Stellt Euch vor, abends im Hotel am Buffet wieder Schlange stehen zu müssen. Stellt Euch vor, wie es beim Frühstück aussehen wird, beim Mittagessen, beim organisierten Ausflug, beim nächsten Abendessen, beim übernächsten, jeden Tag. Es sind Ferien. Sommerferien.
Stellt Euch vor, Ihr kommt stattdessen ans Konzerthaus. Ein entspannter Chauffeur wünscht einen guten Morgen und Ihr macht einen Ausflug in die Schweiz, ins Elsaß oder den Schwarzwald. Ein reservierter Sitzplatz, kein Generve, einfach ein ganz entspannter Sommertag an der frischen Luft mit Menschen, die ebenfalls keine Lust auf MassenAllinklusiveStau haben.
Stellt Euch vor, Ihr kommt in den Hafen, wo es nach Meerwasser riecht, ein Dampfer hupt, die Möwen schreien, LKWs rangieren, der Asphalt dampft und ein Schiff wartet, das Euch nach Griechenland bringt. Zum Zelten, so wie früher, als man einfach in den Schlafsack kroch und morgens ins Meer sprang. Rad fuhr, im Schatten döste, schwamm, schweigend in der Dämmerung ein Glas Wein trank und den Wellen lauschte.
Stellt Euch vor, Ihr wollt wandern im Süden, in Bergen, die kaum jemand kennt, wo das Essen noch besser ist, als man sich das wünscht. Stellt Euch vor, wie es duftet auf den Bergwiesen am Morgen, wie Ihr die Muskeln spürt, der Schweiß rinnt und wie das Bier später auf der Piazza in der Kehle zischt.
Stellt Euch vor, Ihr wollt einmal in die Oper, nach Italien, nach Verona, in die Arena, und alles ist organisiert. Die Reise, das Hotel, die Karten und die nette Begleitung.
Übrigens ist am Freitag wieder "Stammtisch" der Avanti Familie, wie immer im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Dort könnte man sich verabreden. Und andere treffen, die ebenfalls Ferien machen wollen, wie man sie sich vorstellt.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
PS: Wir sind übrigens noch in China, seit Montag auf dem Rückweg von Shanghai irgendwo zwischen Xi'an und der Wüste Gobi und noch gute drei Wochen unterwegs. Am vergangenen Freitag haben wir die Expo in Shanghai besucht und wurden auf dem Stand der Stadt Freiburg empfangen. Sehr herzlich übrigens! Interessant war es zu sehen, dass Freiburg wirklich den Ruf einer "grünen" Stadt hat, deren Bevölkerung man hier in der Ferne eine nachhaltige Lebensweise zutraut. Auf der Pressekonferenz, die anlässlich unserer Ankunft ausgerichtet wurde, waren namhafte chinesische Zeitungen, Radiostationen und Fernsehsender vertreten, die sich höchst interessiert zeigten an unserem Ansatz eines nachhaltigen, ökologischen, "grünen" Tourismus, wie er mit dem Bus par Excellence möglich ist. Das Thema hat einen Stellenwert! Umweltthemen sind angekommen bei den Chinesen, und zwar nicht nur in Bezug auf Energieeinsparung, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Luftverbesserung, Gewässerschutz oder Aufforstung, sondern auch was den Tourismus angeht: Unsere Art so weit zu reisen wurde als etwas Außergewöhnliches betrachtet und als Schritt in die richtige Richtung. Nicht um möglichst schnell von Deutschland nach China zu kommen, sondern um nachhaltig und authentisch zu reisen. Den Bus zu nehmen wird hier bereits als Reiseform der Zukunft verstanden. Wir hatten den Eindruck, dass unsere Botschaft angekommen ist. Und aufgrund des "grünen" Rufes von Freiburg zeigte sich niemand allzusehr verwundert, dass ausgerechnet eine Freiburger Gruppe auf diese nachhaltige Art nach Shanghai reiste. Nächstes Jahr möchte uns deshalb ein chinesischer Fernsehsender nach Peking begleiten
Avanti Newsletter Juni 2010 - Avanti Rundbrief Juni 2010
Liebe Leute,
zum zwanzigjährigen Jubiläum von Avanti im Jahr 2011 unternehmen wir im kommenden Frühjahr sehr spannende Reisen. Angekündigt hatte ich sie bereits im großen Avanti-Programmheft 2010. Einige von Euch warten schon seit April auf die Ausschreibung. Jetzt ist sie fertig! Gut Ding braucht Weile - entschuldigt bitte, dass es so lange gedauert hat. Die Monate der Vorbereitung und die aufregenden vergangenen Wochen haben mich mehr beansprucht, als ich wollte. Und es gab/gibt immer viel vorzubereiten, damit alles klappt!
In ersten Fall ist es eine Reise in die Länder, die ich teilweise vor über 30 Jahren zum ersten Male als LKW-Fahrer kennenlernte, eine Zeit, die großen Einfluss auf das Reiseprogramm von Avanti hatte und immer noch hat. Ohne die Erfahrungen, die ich damals machte, wäre mein Leben anders verlaufen und wir wären mit dem Omnibus weder nach Nordafrika, in die Türkei, den Iran, quer durch Zentralasien und schon gar nicht nach China gefahren. Wahrscheinlich gäbe es auch Avanti nicht. Nicht in dieser Form. Was aus mir geworden wäre, wenn ich damals nicht als Fernfahrer gearbeitet hätte, weiß ich nicht. Aber das ist gut so, denn es ist gekommen, wie es kommen musste und ich würde mit niemandem tauschen wollen.
2011 möchte ich also eine Tour machen in die Länder, in denen alles begann. Sie dauert sieben Wochen, ist auch als drei- und vierwöchige Teilstrecke zu buchen und beginnt am 12. Februar 2011. Eine Reise durch Griechenland, die Türkei, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libyen und Tunesien, also fast rund ums Mittelmeer! Alle Einzelheiten zu diesem neuen Abenteuer im Orient stehen hier.
Auf einen großen Schatz an Erfahrungen können wir auch zurückgreifen, wenn wir vom 14.08. bis 04.09. wieder in den Iran fahren: 17 Bürgerreisen hat der Freundeskreis Freiburg-Isfahan bereits als klassische Flugreisen durchgeführt, und wenn nun schon zum fünften Male ein roter Avantibus am Ararat oder im persischen Hochland auftaucht, dann sorgt das zwar immer noch für Aufsehen, ist aber längst keine Sensation mehr. Die Erfahrungen des Freundeskreis‘ Freiburg-Isfahan und die unseren haben wir gebündelt in der Tour, die wir speziell zum zehnjährigen Jubiläum der einzigen Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer iranischen Stadt aufgelegt haben, einer Partner- und Freundschaft, die lebendig ist wie sonst kaum eine. Wenn Ihr Euch noch nicht dafür entschieden habt, dann tut es jetzt! Denn 2011 fahren wir nur in den Iran, wenn wir uns wieder auf den Weg nach Peking machen.
Diese Überlandreise nach Persien findet jetzt in den Sommerferien statt und ist auch für diejenigen zu machen, deren Urlaubsplanung von Schulferien abhängt! Zehn Buchungen liegen uns bereits vor. Ob wir 2011 wieder eine reine Isfahan-Reise anbieten können, hängt davon ab, wie groß die Nachfrage nach dieser Reise jetzt im Sommer ist. Zehn weitere Leute, darunter auch Ihr, müssen sich jetzt entscheiden und diese Reise buchen! Dass Ramadan ist, wenn wir unterwegs sind, wird uns kaum belasten: Erstens sind wir keine Muslime, und damit auch nicht an die Fastengebote gebunden, zweitens geht man davon aus, dass wir Christen sind, und damit Angehörige einer auch im Iran geachteten Religion, deren Kirchenglocken nicht nur in Isfahan die Gläubigen zum Gottesdienst rufen, und drittens sind wir Reisende, denen man das ansieht. Kein Mensch wird uns Probleme machen, wenn wir etwas essen und trinken! Wer mitkommt, erlebt einzigartige Orte entlang der legendären Seidenstraße in Persien wie Täbriz, Kashan, Shiraz, Persepolis und Isfahan, aber auch Konya, Kappadokien, Sivas und Istanbul in der Türkei. Alle zählen zum Weltkulturerbe der Menschheit! Dazu kommt die sagenhafte Gastfreundschaft der Türken und der Hunger nach auswärtigen Kontakten der iranischen Bevölkerung! Gratis gibt es das unübertroffene Gefühl der langsamen Annäherung an den Orient, das sich aller Sinne bemächtigt. Wenn Ihr wissen wollt, was Euch dabei erwartet, dann lest die Beiträge im Blog der aktuellen Shanghaireise, denn auf gleicher Strecke waren wir vor drei Wochen auch in Isfahan. Im Blog der Reise Freiburg-Peking von 2008 steht ebenfalls viel dazu, weitere Reiseberichte gibt es hier, und was diverse Zeitungen zu unseren Isfahanreisen schrieben, findet Ihr auf diesen Seiten.
Wenn Ihr noch Fragen zur kommenden drei- oder vierwöchigen Überlandreise im August/September nach Persien habt, die durch das Studium der Reisebeschreibung und Blogbeiträge nicht geklärt werden und auch unsere MitarbeiterInnen im Büro Freiburg nicht mehr weiterhelfen können, dann nehmt bitte direkt Kontakt mit mir auf, ich habe diese Reisen geplant, war jedes Mal dabei und sitze auch im Sommer wieder am Steuer des 5-Sterne-Busses. Die Mailadresse, unter der ich derzeit in China erreichbar bin lautet: hpc@avantireisen.de.
Ja, wenn Ihr nun den langen Abschnitt zur Isfahanreise aufmerksam gelesen habt, dann habt Ihr mitbekommen, dass es 2011 wieder eine Chinareise gibt! Und zwar nach Peking! Auf der gleichen Route wie 2008 und 2010 wollen wir nach dem Start in Freiburg am 28.04. nach 66 Tagen die chinesische Hauptstadt am 02.07.2011 erreichen. Wenn Ihr Euch bis zum 31.10.2010 anmeldet, spart Ihr mit dem Frühbucherpreis bis zu 1.750 €! Teilstrecken sind ebenfalls möglich! Sämtliche Informationen, alle Antworten auf nicht gestellte Fragen und noch mehr zu diesem Abenteuer auf der legendären Seidenstraße findet Ihr hier. Dass diese eigentlich unmögliche Reise tatsächlich machbar ist, dürften wir bewiesen haben ...
Aber genug von großen Traumreisen für Auserwählte: Wenn ich jetzt in Freiburg wäre und das Bedürfnis hätte, ein paar Tage Ferien zu machen, ohne die Zeit und das Geld für eine Chinareise oder Mittelmeerumrundung zu haben, und zwar jetzt in nächster Zeit, dann würde ich mich in einen roten Avantibus setzen und damit nach Roses fahren! Roses liegt nur gute 12 Stunden Fahrtzeit von Freiburg entfernt kurz hinter der spanisch-französischen Grenze und ist ein angenehmer Ausgangspunkt für Wanderungen und die Erkundung eines Naturparks, der direkt ans Meer grenzt. Natürlich kann man dort auch nur faulenzen, sich sonnen und baden! Und wie! Der nächste Reisetermin ist 20. - 26.06., danach gibt es eine Fahrt dorthin in den Sommerferien vom 05. - 11.09. sowie drei weitere Termine im Herbst, nämlich 26.09. - 02.10., 10. - 16.10. und 24. - 30.10. Sieben Tage mit Ausflügen und Wanderungen ab 425/475 € Frühbucher- bzw. Normalpreis. Gibt es bessere Angebote für kurze Ferien?
In roten Bussen geht es an Wochenenden auch zu den Opernfestspielen in Verona, Avenches und Bregenz! Für folgende Wochenenden haben wir Karten und Hotels in Verona gebucht: 25. - 27.06., 23. - 25.07., 30.07. - 01.08. sowie 13. - 15.08. Kosten? Ab 345 €!
Die Tagesfahrten zur spektakulären Seebühne von Bregenz finden statt an folgenden Samstagen: 24.07./ 31.07./ 07.08./ 14.08. und kosten ab 114 €. Wer es geruhsamer möchte, kann die Wochenendreise vom 21. - 22.08. buchen.
Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat sich das Opernfestival Avenches als eines der wichtigsten Klassik-Ereignisse unter freiem Himmel etabliert. Die Aufführungen finden statt im 2000 Jahre alten römischen Theater im schweizerischen Avenches. Unser Termin: Samstag, 10. 07. Kosten inklusive Sitzplatz mit Lehne 139 €..
Freiburgs Partnerstadt Padua. ist eine Perle, genauso wie Granada, Lemberg und Isfahan wundervolle Partnerstädte sind. Es gibt außer Avanti keinen Veranstalter weit und breit, der so häufig Freiburgs Partnerstädte ansteuert. Jetzt (30.07. - 01.08. und an zwei weiteren Terminen im Herbst) ist also Padua dran, im Herbst (25.09. - 9.10.), an Weihnachten sowie an Silvester kommen wir nach Granada. Einen Lemberg-Besuch planen wir wieder für Sommer 2011. Übers Wochenende fahren wir in den kommenden Wochen auch nach Turin, Genua, Mailand und Bologna.
Wie es uns zur Zeit auf dem Weg nach Shanghai geht? Sehr gut, sage ich, und verweise noch einmal auf die Beiträge unserer Reiseteilnehmer im Blog. Nichts wird beschönigt, es ist, wie es ist! Wunderbar, amüsant, lehrreich, abenteuerlich, voller Blicke hinter die Kulissen und gelegentlich sehr anstrengend! Aber die nervtötenden Grenzabfertigungen liegen jetzt hinter uns und der Genuss des über-Land-Vorankommens auf der Seidenstraße ist ungetrübt!
Nur selten komme ich hier in China dazu im Internet Zeitung zu lesen, aber vor ein paar Tagen stieß ich in der "Süddeutschen" auf diesen interessanten Artikel über die Gedanken, die sich Herr Köhler zum Thema Kerosinsteuer im Zusammenhang mit Transportflügen macht. Mit Blick auf vergleichsweise billige Flüge erklärte er, wer Menschen oder Waren befördere, zahle heute Treibstoff, Personal und Verkehrsträger. "Er zahlt aber wenig bis gar nichts für Luftverschmutzung, Lärmbelästigung, Gesundheitskosten, Umwelt- und Klimaschäden." Köhler verwies darauf, dass der Flugverkehr insbesondere in Asien und Südamerika Expertenschätzungen zufolge rasant zunehmen wird. Wenn dieser Anstieg mit einer entsprechenden Zunahme der Umweltbelastung einhergehe, "dann muss uns allen nicht nur schwindlig werden, sondern angst und bange". Sehr gut erkannt, Herr Köhler! Vergessen haben Sie aber, dass Flugverkehr von allen Staaten hoch subventioniert wird und kein Politiker sich traut, daran etwas zu ändern, denn immer sind irgendwo Wahlen! Die grundsätzlichen Gedanken sind aber ganz gut für den Anfang und gehen in die richtige Richtung! Das alles ist nämlich der Grund dafür, wieso unsere Busreisen teurer sind als Flugreisen: Weil die Bustouristik nämlich für sämtliche Kosten aufkommt und auch Steuern und Abgaben abführt! Die ganzen Gemeinkosten wie Luftverschmutzung, Klimabelastung und so weiter des grundsätzlich steuerfreien, subventionierten Flugverkehrs zahlt immer die Allgemeinheit. Alles also, bis auf das, was die Airlines einstecken. Und die Airlines schreien nach noch mehr staatlichem Geld! Absurd, dieses Theater von Easyjet & Co. Den kompletten Artikel können Sie hier lesen:
Nach diesem kurzen Exkurs zu meinem Lieblingsthema "Steuerfreiheit und Subventionen des Flugverkehrs" - Ihr kennt mich ja - wünsche ich Euch allen einen schönen Frühsommer mit vielen spannenden, voll bezahlten Reisen mit geringster Klimabelastung und extrem viel Spaß! Aber zuerst einmal einen fröhlichen Stammtisch: Wie immer am ersten Freitag des Monats (also am 2. Juni) ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße in Freiburg. Wir denken an Euch!
Viele Grüße aus Dunhuang/China
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Mai 2010 - Avanti Rundbrief Mai 2010
Liebe Leute, (hier schreibt nicht der Scheff, denn der ist auf
großer Fahrt…)
am 15. April haben wir die China-Reisenden mit großem Hallo und
Trara am Bahnhof verabschiedet. Was für ein Ereignis – auch in
den Medien! Zeitgleich legte ein isländischer Vulkan mit
unaussprechlichem Namen den Flugverkehr in Europa lahm. Unsere
Shanghai-Fahrer sind einfach drunterdurchgefahren! Und Frau Merkel konnte
endlich mal den Slogan ihres Umweltministers er-fahren: „Der
Bundesumweltminister empfiehlt: Fahren Sie Bus!“. Jetzt sind unsere
mobilen Trendsetter schon fast drei Wochen unterwegs, haben sich
zusammengerauft, die ersten Hürden unerwarteter Ereignisse gewohnt
bravourös gemeistert und den Bus als rollendes Wohnzimmer akzeptiert
(adoptiert?). Momentan ist die Reisegruppe im Iran unterwegs. Dort
können wir sie zwar nicht „sehen“, aber immer wieder von
ihnen lesen und Fotos empfangen: Unter www.freiburg-shanghai.de lässt sich virtuell
mitreisen. Dort kann man auch Kommentare hinterlassen und das Medienecho
verfolgen. Ab Turkmenistan (Einreise nach Plan am 7. Mai) dürfte das
GPS-Signal wieder funktionieren.
Allen Reiselustigen und denen, die’s jetzt noch werden,
können wir wie immer wunderbare kurze und lange Alltags-Auszeiten mit
Chauffeur empfehlen: Freie Plätze gibt es noch auf den Wochen-Reisen
nach Cinque Terre (16. bis 22.
Mai) und nach Roses an der Costa Brava
(mehrere Termine im Mai und Juni) sowie nach Cornwall & Devon mit
Anne Grießer (12. bis 20. Juni). Wer Großstadt-Luft schnuppern
möchte, dem seien Paris und London (nur noch wenige
Plätze!) an Pfingsten (22. bis 24. Mai) empfohlen. Und Anfang Juni
gibt es eine besondere Reise im kleinen, aber feinen roten Bus: Gisela
Plonka (Saltimbocca) bietet vom 6. bis 13. Juni eine kombinierte
Sprach-Koch-Erlebnisreise an die Amalfi-Küste an:
„Italien aktiv: Maximal 12 Personen wohnen auf einem Bauernhof
zwischen Bergen und Meer, bereiten mit der Wirtin Rita regionale Gerichte
zu, lernen sich auf Italienisch zurechtzufinden, lernen die Ziegen
persönlich kennen, aus deren Milch Erasmo den feinen Käse macht,
helfen bei der Zitronenernte mit, baden nach dem Wandern in einer kleinen
Bucht, trinken Wein von Alfonsos hundertjährigen
Rebstöcken….“
Für folgende Reisen laufen demnächst die
Frühbucher-Rabatte aus: Griechischer Sommer
(Frühbucherpreis bis 29. Mai), Abruzzen und Tarotgarten (bis 5. Juni)
sowie Lyon-Wochenende (bis 22.
Mai). Außerdem: Die Festspiele in Bregenz und
die Opernfestspiele in Verona
sind Leckerbissen für alle, die Operngenuss pur ohne Fahrt- und
Buchungsstress lieben. Auch ein schönes Geschenk! Geschenkgutscheine
über jeglichen Betrag gibt’s im Avanti-Büro.
Und natürlich ist in dieser Woche wieder Stammtisch! Am kommenden
Freitag, 7. Mai treffen sich die „Heimraupen“ (so der Begriff
für daheimgebliebene Peking-Angehörige vor zwei Jahren) und alle
anderen Fans ab 20 Uhr im Café Einstein in der Klarastraße.
Bis dann, viele Grüße & gute Fahrt
Sigrid Hofmaier
Avanti Newsletter Apr. 2010 - Start am 15. April ...
Liebe Leute,
am Donnerstag, den 15. April um 8 Uhr am Konzerthaus in Freiburg ist Start zur zweiten Busreise von Deutschland nach China! Ziel ist die Expo 2010 in Shanghai, auf der auch Freiburg vertreten ist. 74 Tage lassen wir uns auf dem Hinweg Zeit, in 26 Tagen fahren wir aus der Weltstadt am chinesischen Meer quer durch Asien zurück in den Schwarzwald.
Wie bei unserer letzten Reise entlang der Seidenstraße lässt sich dieses Abenteuer auf großen Teilen der Strecke wieder ab 15.04. live via GPS- Signal im Shanghai-Blog auf unserer Internetseite verfolgen. Außerdem ist Südwest 3 dabei. Zwei Fernsehbeiträge im Vorfeld dieser spannenden Reise um die halbe Welt gibt es hier: Hier die Links zur Landesschau und TV Südbaden in 2 Teilen (1. Teil und 2.Teil) auf youtube.
100 Tage lang wird der rote AVANTI Bus auf seiner Route Werbung machen für entschleunigtes, nachhaltiges, klimaschonendes Reisen - und für Freiburg als "Green City"! Womit wir bei einem anderen Thema wären.
Am 11. März wurde der Freiburger Reiseveranstalter AVANTI in Berlin für die Nachhaltigkeit seiner Reisen mit dem Siegel „CSR-Tourism-Certified“ vom Staatssekretär des Bundesarbeitsministeriums Andreas Storm ausgezeichnet. Erst wenige Unternehmen tragen dieses Siegel, denn es ist an gewisse Voraussetzungen geknüpft. Was aber bedeutet CSR? Fair gehandelter Kaffee, Milch aus artgerechter Tierhaltung und Obst aus ökologischem Landbau – in der Lebensmittelbranche ist es relativ einfach, die Öko-Fairness von Produkten zu bestimmen und mit einem Siegel sichtbar zu machen. Wie aber erkennt der Kunde, ob Urlaubsreisen umweltfreundlich und sozialverträglich sind? Die Auszeichnung „CSR-Tourism-Certified“, ein Nachhaltigkeits-Siegel für die Reisebranche, gibt konkret Aufschluss darüber. Entwickelt wurde es vom forum anders reisen forum anders reisen (far), dem Verband für nachhaltigen Tourismus und der Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung (KATE).
CSR bedeutet Corporate Social Responsibility und umschreibt den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung. Bei diesem System werden alle Bereiche entlang der Wertschöpfungskette eines Reiseveranstalters auf Nachhaltigkeit hin durchleuchtet. Gemessen werden zum Beispiel die CO2-Belastung pro Reisegast und Tag, der Papier- und Stromverbrauch des Veranstalters, die Fortbewegung vor Ort, die Art der Unterkünfte oder die Qualifikation der Reiseleiter. Wichtiger Indikator ist auch der Anteil des Reisepreises, der als lokale Wertschöpfung in der Urlaubsregion verbleibt. Die Einhaltung von Arbeitsstandards bei den Leistungsträgern und die Einbeziehung lokaler Gemeinschaften sind weitere wichtige Faktoren, die berücksichtigt werden. So viel zur Erklärung des Ganzen. Kurz gesagt bedeutet es, dass unsere Reisen - um in der Sprache der Lebensmittel zu bleiben - "BIO" sind, und zwar sehr "BIO", weil durch die Wahl unseres Transportmittels Reisebus die Gesamt-CO2-Belastung unseres Angebotes extrem niedrig ist. Das war den meisten von Euch bereits klar - jetzt haben wir aber nach einem umfangreichen, aufwändigen Procedere ein offizielles Label dafür und einen 18-seitigen Nachhaltigkeitsbericht, in dem die Zahlen auf den Tisch kommen.
Bald schon, nämlich am 10. April läuft der Frühbucher Vorteilspreis für die Iran-Busreise in die Partnerstadt Isfahan aus, die in den Sommerferien stattfindet. Auf dem Infoabend vor zwei Wochen wurden Bedenken geäußert, dass es zu heiß werden könnte. Zur Information oder zur Erinnerung: Auf der Pekingreise 2008 waren wir in den wesentlich wärmeren Monaten Juni und Juli unterwegs, und zwei Jahre davor ebenfalls ab Mitte August in der Türkei! In Istanbul hatten wir keine 25 Grad und im hoch gelegenen Zentralanatolien empfanden wir es fast schon als kühl! Die Türkei besteht nämlich nicht nur aus der Südküste, die wir gar nicht aufsuchen: Wir bewegen uns im Landesinneren auf 1.500 bis 2.000 Metern Höhe, und im Iran ist es zwar warm, aber es herrscht ein trockenes Wüstenklima! Selbst wenn es so richtig warm werden sollte, was man sich hierzulande ja oft genug wünscht – eine trockene Hitze von 30 Grad ist wesentlich angenehmer als 25 schwüle Grad in Freiburg! Ich hätte die Reise nicht auf diesen Termin gelegt, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass es auf unserer Route eine ideale Reisezeit ist! Termin: Drei Wochen vom 14.08. bis 04.09., wenn man zurückfliegt, oder gute vier Wochen bis zum 12.09., wenn man auch die Rückreise im Bus macht – in diesem Falle zusammen mit Bürgern unserer Partnerstadt Isfahan, die die frei gewordenen Plätze belegen und mit uns nach Freiburg reisen. Die Details dieser Bürgerreise des Freundeskreises Freiburg-Isfahan und AVANTI sind hier nachzulesen, ausgezeichnet wurden wir dafür übrigens mit dem Touristikpreis von "Sonntag aktuell". Bis zum Start der Shanghaireise kann ich noch auftauchende Fragen persönlich beantworten, danach bin ich schon auf dem Weg nach Isfahan, denn auch auf der Shanghaireise kommen wir dort hin. Zum Thema, warum wir gerade in diesen Zeiten den Iran besuchen sollten, lest noch einmal den Rundbrief vom Januar.
So viel für heute. Wenn Ihr Lust habt, (wieder) mit uns zu reisen, hier in der Übersicht sind alle Termine und Ziele zu finden. Gerne schicken wir auch unser großes Programmheft zu, in dem alles ausführlich nachzulesen ist. Danke Euch allen dafür, dass Ihr so viel Mund-Propaganda macht und wir dadurch so viele Stammgäste und "Wiederholungstäter" gewinnen. Durch Eure Schilderungen finden auch immer neue Mitreisende zu uns. Ich bin gerade in Griechenland – und es ist einfach nur schön, in netter Gesellschaft mit neu zu uns Gekommenen und alten Bekannten unterwegs zu sein, zu wandern, zu picknicken, in die Mythologie einzutauchen, urige Kneipen aufzusuchen und gute Gespräche zu führen. Das Treffen derjenigen, die derzeit nicht weg sind, fällt dieses Mal auf Karfreitag, 2. April. Ab 20 Uhr im Café Einstein ist wieder Stammtisch in der Klarastraße in Freiburg. Ich wünsche Euch einen interessanten Abend!
Viele Grüße aus Pylos/Griechenland
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Mrz. 2010 - Nach Isfahan, Avanti im Fernsehen und was es sonst noch zu erzählen gibt
Liebe Leute,
am Ende der Sommerferien fahren wir wieder nach Isfahan. Drei Wochen dauert die Tour, wenn man heimfliegt, und gute vier Wochen, wenn man mit dem Bus zurück fährt. Sie schafft wirkliche Völkerverbindung, da wir die Rückreise gemeinsam mit Iranern aus unserer Partnerstadt antreten, die Freiburg besuchen wollen. Sie ist der gelebte Beweis für eine lebendige Partnerschaft verschiedener Kulturen, und die Idee dazu stammt vom rührigen "Freundeskreis Freiburg - Isfahan". Terminlich (14.08. - 04.09.) am Ende der Sommerferien ist sie auch für Pädagogen machbar. Für uns in der Gruppe Reisende ist der Iran ein sehr sicheres Land. Sechzehn vom Freundeskreis Freiburg-Isfahan organisierte Bürger- Flugreisen sprechen Bände und mit dem Bus kommen wir nun schon zum fünften Mal in den Iran. Der Frühbucherpreis von 3990 € gilt noch bis zum 10.04.! Bitte denkt daran und nutzt die Chance!
Nach Isfahan zum zweiten:
Die Informationsveranstaltung zu dieser vom Freundeskreis Freiburg-Isfahan und Avanti organisierten Jubiläums Bürger- Busreise in den Orient entlang eines Teils der Seidenstraße beginnt am Donnerstag, den 18.03. im Historischen Kaufhaus in Freiburg im Kaminzimmer um 19.30 Uhr. Alles, was man wissen muss, wird angesprochen. Dr. Volker Hartmann, Leiter des Goethe-Instituts Freiburg und ich, also zwei erfahrene Isfahan- und Iranreisende, stellen sich Euren Fragen. Wir beide sind auch dabei, wenn wir uns am Ende des Sommers auf den Weg machen. Ihr seid ganz herzlich eingeladen!
Eigentlich ist es wirklich erstaunlich: Da fahren wir nach Portugal quer durch halb Europa, und alle Plätze sind belegt, bevor das Programmheft überhaupt erscheint! Wo uns doch seit Jahren Verbände und Paketreiseveranstalter wieder und wieder erzählen, dass man nur in der Kombination mit dem Flugzeug überhaupt noch Menschen in den Bus bekommen könne, so wie wir das ansatzweise bei der Isfahanreise machen! Dabei verbringen wir auf dieser Reise - im Gegensatz z.B. zu einer gleich weiten Griechenlandreise, bei der wir auch mit dem Schiff unterwegs sind - wirklich viel Zeit mit dem Fahren! Was schließen wir daraus? Dass es - immer noch oder wieder - Menschen gibt, die das Über-Land-Reisen schätzen. Ob das nun mit unserem Konzept zusammenhängt, das sehr viel Freiraum lässt und das Programm nicht vollstopft, mit den handverlesenen Unterkünften, mit unseren supersicherbequemen abgasgereinigten 5-Sterne-Bussen, oder der unkomplizierten, freundschaftlichen Atmosphäre, die wir untereinander pflegen, kann ich nicht abschließend beurteilen. Fest steht, dass bei all unseren Reisen immer sehr viele Stammkunden dabei sind, und diese immer mehr werden, egal, ob das nun Griechen-, Eng- oder Mailand ist. Unsere nächste Portugalreise 2011 findet Ihr deshalb schon hier! Man kann sie bereits buchen, genauso wie die Tour im Winter 2011 an die Costa Brava, von der ich im letzten Brief berichtet hatte. Da bekamen wir bereits eine Stunde nach Erscheinen des Newsletters die erste Anmeldung! Danke Florina, so soll es sein!
Wo wir gerade bei Portugal sind: In unserem Reiseprogramm auf Seite 192 haben wir an dieser Reise beispielhaft dargestellt, wie hoch die CO2 Einsparung ist, wenn man mit dem Bus anstatt mit dem Flugzeug reist: Pro Person kommt da weit über eine Tonne zusammen! Wenn wir das hochrechnen auf die mitreisenden 30 Teilnehmer, sind das rund 34 eingesparte Tonnen klimarelevanter Emissionen. Über eine Tonne eingespart auf einer einzigen Reise, nur nach Portugal! Könnt Ihr Euch vorstellen, was da im Jahr zusammenkommt, wenn die Freiburger ihre Kurz,- Mittel-, Langstrecken- und Urlaubsflüge machen? Oder eben nicht? Welches Einsparpotenzial da vorhanden ist? Nicht nur in der so genannten "green city" Freiburg, die in dieser Hinsicht erst mal den Beweis antreten müsste - von Euch Überlandreisenden abgesehen. Wie völlig egal es vielen Menschen ist, wie sie das Klima beeinflussen? Was folgt daraus, ganz und gar ohne Scherz? Busreisende retten das Klima! Nur haben unsere Politiker das noch nicht kapiert, weder auf kommunaler, Kreis-, Landes-, Bundes- oder Europaebene, sonst wären die Klimakiller nicht immer noch steuer- und abgabenbefreit und mit vielen Milliarden jährlich subventioniert! Hier setzt nun die "smart move" Kampagne von IRU und bdo an, die politischen Entscheidern bewusst machen möchte, was Busse wirklich leisten! Schön wäre es! Noch schöner wäre es freilich, man würde nicht nur nett aufzuklären versuchen, sondern Forderungen an die Politiker stellen und Druck machen! Die wichtigste Forderung kommt hier:
Es geht um einen fairen Wettbewerb! Um Gleichbehandlung mit dem Flugverkehr, der ohne Subventionen, Zuschüsse und Förderungen der öffentlichen Hand auskommen muss, und der ebenso mit all die Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuern belegt sein sollte, die wir für unsere klimafreundlichen Busreisen abzuführen gezwungen sind! Und der Gerechtigkeit halber mit einer emissionsabhängigen Klimaabgabe pro Reisekilometer belegt, die dem Reisebus ab nächstem Jahr zusätzlich droht! Wer viel schädigt, soll auch viel zahlen, ganz einfach. Nicht umgekehrt! Aber es geht nicht, dass Klimaretter zahlen und Klimakiller gar noch kassieren! Wer von den Anwältinnen und Anwälten unter den Lesern dieses Briefes traut sich zu, Wettbewerbsgleichheit für uns einzuklagen? Nur darum geht es mir! Um Wettbewerbsgleichheit, um nix anderes! Bitte meldet Euch! Übrigens bin ich nicht der einzige, der es schamlos und obszön (Formulierung von Mitreisenden) findet, dass die Taxifahrt zum Flughafen teurer ist als der Flug selbst.
Nachhaltigkeit ist in aller Munde, bei uns seit Urzeiten Programm, ausformuliert im Programmheft bereits im Jahr 1994. Sechzehn Jahre danach, am 11.03. bekommen wir es nun auf der ITB in Berlin schwarz auf weiß bestätigt. Als erster Busreiseveranstalter der Welt können wir dort das CSR-Prädikat entgegennehmen für einen umfassenden und von unabhängiger Seite geprüften Nachhaltigkeitsbericht, der unsere Arbeit transparent macht und der u.a. bescheinigt, wie niedrig unsere tatsächlichen CO2 Emissionen pro Reiseteilnehmer sind oder wie ernst wir unsere gesellschaftliche Verantwortung nehmen - hier in Freiburg ebenso wie in den Ländern, die wir bereisen. Das alles wurde in monatelanger Kleinarbeit zusammengetragen, ausgewertet und bewertet. Der CSR Report ist quasi das "Biosiegel" für die Reisebranche. Näheres dazu demnächst.
Ganz nett, dieses CSR-Zertifikat nun vom Staatssekretär des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) Andreas Storm überreicht zu bekommen, aber glaubt jemand im Ernst, von dieser Regierung könne man nun erwarten, dass sie deshalb für Wettbewerbsgleichheit der Verkehrsmittel eintritt? Nie im Leben! Nicht einmal, wenn Busunternehmer eine Milliarde an FDP und CSU spendeten! Die Fluglobby ist Dank jahrzehntelanger weltweiter Subventionen einfach viel, viel mächtiger geworden! SIE beherrscht die Politik! Und die betet dieser Lobby nach: Steuerfreiheit und Subventionen für die Klimakiller! Den Schaden bezahlen müssen die anderen! Basta! Das ist unser Gesetz!
Bio, öko, Nachhaltigkeit und Wettbewerb hin oder her, Ihr fahrt in erster Linie nicht mit uns, weil wir öko, nachhaltigszertifiziert und per Gesetz benachteiligt sind, sondern weil wir gute Reisen machen! Trotz alledem! Oder gerade deswegen. Eine schöne und gleichzeitig eine nachhaltige Bewegung unterstützende Reise ist unsere Tour ins Piemont vom 25.04. bis 01.05. zu den Ursprüngen von Slow Food. Ausgearbeitet und begleitet von Philipp Boecker, ausgezeichnet mit der "Goldenen Palme" von Geo Saison". Für Interessierte, Sympathisanten und Genießer gibt es noch ein paar freie Plätze. Kurzfristig (24.03. - 04.04.) ginge es auch noch, nach Griechenland zum Wandern mitzukommen, ebenfalls mit wunderbarem einheimischen Essen in familiärer Atmosphäre, so wie wir uns das immer wünschen und wo einem beim Gedanken daran ganz warm wird ums Herz! Und gerade Griechenland braucht jetzt unser Geld:-) Etwas kürzer, nämlich nur eine gute Woche dauert unsere beliebte Reise auf die vom Golfstrom begünstigte Kanalinsel Guernsey , die wir zur perfekten Wanderzeit im April (17. - 25.04.) besuchen!
Avanti Shanghai: Wer den Beitrag über Avanti im Fernsehen auf Südwest 3 verpasst hat, kann ihn sich hier auf youtube anschauen. Ihr werdet sicherlich noch mehr zu sehen bekommen, wenn die ARD unsere Reise nach Shanghai im Frühjahr begleitet.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph dieses Mal aus Lissabon
PS: Nicht vergessen: Donnerstag, 18.03. 19.30 h Historisches Kaufhaus, Kaminzimmer: Infoabend zur Isfahanreise über Land entlang des westlichen Teils der Seidenstraße.
Avanti Newsletter Feb. 2010 - Reisen Sie schon oder fliegen Sie noch?
Liebe Leute,
vom 5. bis 7. Februar findet in Freiburg die Mundologia statt. MIt dabei ist auch Avanti! Nicht mit einem Vortrag über die Chinareise, wie von vielen gewünscht, aber mit einem Stand bei den Reiseanbietern. Wer seine Fragen gerne im persönlichen Gespräch beantwortet haben möchte, ist ganz herzlich willkommen. Oder "nur" zum Plaudern! Jetzt vom 5. - 7.
Februar im Konzerthaus in Freiburg. Am Freitagabend, am ganzen Samstag und Sonntag. Der Eintritt zur Messe ist frei!
Auch jemand, der wie ich "das ganze Jahr über nur Urlaub macht", braucht gelegentlich eine Auszeit. Eine Zeit ganz für sich alleine, ohne Verpflichtungen, ohne ein Programm zu verfolgen. Auch um Neues auszuprobieren! Um es kurz zu machen: Ich war gerade ein paar Tage weg, und zwar an der Costa Brava. Und während es in Deutschland kalt war und schneite, konnte ich wandern, lesen, gut essen und trinken, in der Sonne sitzen und überlegen, wie ich das zu einer schönen Reise verarbeiten könnte. Beneidenswert, ich weiß! Was dabei herausgekommen ist, steht jetzt hier. Eine neue Tour für den Winter 2011. Ein paar Wandertage an der Küste mit Quartier im Parador von Aiguablava, und anschließend für zwei Tage nach Barcelona. Jetzt schon zu buchen!
Viele Leserinnen und Leser hat beschäftigt, was ich zum Reiseboykott des Iran vor vier Wochen schrieb. Wir bekamen so viel zustimmende Post, dass ich gar nicht dazu kam, sie zu beantworten.
Ich bitte um Verständnis und danke allen ganz herzlich!
Wenn das Interesse an der Thematik so groß ist, möchte ich auf eine Veranstaltung in Freiburg hinweisen: Im "Theater im Marienbad"
, das schon lange Projekte mit iranischen Künstlern macht, wird in drei Wochen zehn Abende lang eine deutsch-iranische Koproduktion aufgeführt: "Simurghs letzte Feder" nach Motiven aus Ferdousis "Schahnameh". Es wird eine Einführung geben von etwa 20 Minuten in das "Buch der Könige", die Aufführung selbst mit deutschen (vom Marienbad) und iranischen Schauspielern (vom Dramatic Arts Center Teheran) dauert etwa 90 Minuten und danach besteht die Möglichkeit zur Diskussion, wenn man will. Ohne Diskussion geht's also bis 21 Uhr.
Wenn Ihr Karten kauft: Im Marienbad kosten sie 15 Euro (Vorbestellung per Telefon 0761/31470), bei der BZ etwas mehr wegen der Vorverkaufsgebühr. Die Premiere am Samstag, 20. Februar, ist leider bereits ausverkauft.
Oft nachgefragt wird, was aus der Geschichte mit der französischen Polizei geworden ist. Nichts bislang! Die Sache ist bei den Anwälten und nun geht alles seinen - hoffentlich gerechten - Weg. Aufgetaucht ist auch die Frage, wie es in Pylos mit den mit EU-Geldern geförderten Golfressorts auf der Peloponnes weitergeht, die nicht nur ein einmaliges Naturreservat zerstören, sondern die Grundlage der Bauern. Nachdem nun Allgemeinwissen geworden ist, wie korrupt es in Griechenland zugeht, könnte man erwarten, dass geprüft wird, wozu die Gelder dort gedient haben. Für Natur und Land das Beste wäre, man würde abreißen, was bereits mit mafiös erkauften Genehmigungen gebaut wurde. Wasser gibt es ohnehin viel zu wenig. Ende März gehen wir in dem Gebiet ja wandern, und dann werden wir von den Menschen dort direkt sicherlich mehr erfahren. Wer sich dafür interessiert, kann mitkommen!
Aber ganz kurzfristig geht doch noch etwas: Die Tagesfahrt am Fastnachtssonntag ist die einzige Tour zum Karneval in Venedig, bei der es noch freie Plätze gibt. Die einzigen! Und wenn wir gerade bei der Fasent sind: Selbstverständlich fahren wir auch wieder zum Morgenstraich in Basel. Am Montag, 22. Februar! Fahrkarten zu 15 Euro bei uns im Büro und bei "Gleisnost" am Stadttheater. Gleisnost wirbt mit dem Spruch: "Reisen statt fliegen".
Gefällt mir auch sehr gut!
So viel für heute. Am Freitag, 5. Februar ist ab 20 Uhr wieder Treffen der Avanti-Familie ( oder "Stammtisch") im Café Einstein in der Klarastraße! Da ich auf der Mundologia bin, wird es bei mir spät. Aber vielleicht ist ja noch jemand da?! Ich würde mich freuen!
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Jan. 2010 - Wer reist, sieht mehr, weiß mehr, begreift mehr
Liebe Leute,
unser Programmheft ist kaum verschickt, da erreicht uns schon die Frage, warum wir ausgerechnet jetzt eine Isfahan-Reise anbieten. Ob es nicht sinnvoller wäre, den Iran zu boykottieren, so lange die derzeitige Regierung an der Macht ist. Die Frage, die sich mir stellt, ist eine andere: Wem nützt es, wenn wir in den Iran reisen? Was bewirken wir durch unsere bloße Anwesenheit bei den Menschen dort?
Als ich 2004 zum ersten Mal aus dem Iran zurück kam, noch lange vor der Wahl Ahmadinejads, war ich begeistert von der Offenheit, Neugierde und Wärme, mit der mich die Menschen dort empfingen! Und das empfanden alle, die dann ein Jahr später mit mir im roten Bus dorthin reisten.
Diese Offenheit und Herzenswärme im Umgang mit uns Besuchern, die Freude, dass sie überhaupt jemand besuchen kommt, war genauso bei unserem Aufenthalt während der Pekingreise 2008 spürbar. Sie prägte auch die Isfahan-Reise, die wir im Mai 2009 durchführten.
Die Menschen dort sind froh, dass wir sie besuchen kommen und sie nicht vergessen haben. Sie wissen auch, wie isoliert sie aufgrund ihrer Regierung sind, und das nicht erst seit fünf, sondern schon seit über dreißig Jahren! Der Gedanke aber, dass jemand das Land aufgrund des herrschenden Systems boykottieren könnte, erscheint völlig abwegig, wenn man dort ist und mit den Menschen in Kontakt kommt. Der Iran ist nicht nur das, was die derzeitige Regierung an Statements von sich gibt oder an Repression ausübt, sonst gäbe es die vielen Menschen nicht, die sich nicht damit einverstanden zeigen. Dazu kommt, dass wir einer Kultur begegnen, die zu den ältesten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte gehört. Wenn man die Freude in den Augen derjenigen wahrnimmt, die uns begegnen, mit uns sprechen oder uns lediglich sehen, die Freude darüber, dass sich jemand für sie interessiert, dann spürt man, dass man in den Iran reisen MUSS! Gerade jetzt!
Alleine durch unsere bloße Anwesenheit zeigen wir den Menschen dort, dass sie nicht alleine sind. Wir demonstrieren, dass wir uns für ihr Schicksal interessieren und Anteil nehmen an dem, was dort in Bewegung ist. Die meisten Iraner sind hungrig nach Kontakten zu uns! Unsere bloße Anwesenheit wird als Unterstützung wahrgenommen. Schauen wir hin und nicht weg! Das alles schließt einen Boykott des Landes aus. Im Gegenteil, wir sind dazu aufgerufen, in den Iran zu reisen!
Wenn, dann müssten wir die Firmen boykottieren, die die Systeme liefern, mit denen die Überwachung dort perfektioniert wird und die Waffen, die gegen die Bevölkerung eingesetzt werden!
Oder nicht mehr nach Italien reisen, wo die Bevölkerung einen alten rechten Lustmolch, der beste Beziehungen zur Mafia pflegt, die Medien kontrolliert, das Recht beugt und Gesetze zu seinem Vorteil ändert und erlässt, in freien Wahlen ohne Not drei Mal zum Regierungschef macht.
Wo ist da der Boykott?
Wer reist, sieht mehr, weiß mehr, begreift und "erfährt" mehr. Aus eigener Anschauung und nicht aus der Hand Dritter. Deshalb ist es so wichtig, eigene Erfahrungen zu machen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gutes neues Jahr!
Hans-Peter Christoph
PS: Unser allmonatliches Treffen am ersten Freitag eines Monats findet am Freitag, 8. Januar ab 20 Uhr im Café Einstein in Freiburg in der Klarastraße statt. Herzlich willkommen!
Avanti Newsletter Dez. 2009 -
Liebe Leute,
das neue Programmheft, der Avanti-Katalog 2010, ist ab kommendem Samstag da! Ihr müsstet ihn also in der nächsten Woche noch vor Weihnachten zugestellt bekommen.
Aber: Wer es nicht mehr aushalten kann so lange, soll doch zu uns ins Büro kommen und ihn abholen! Extra ins Büro nach Freiburg? In die Klarastraße 56? Ja, denn es gibt noch einen anderen Grund, und zwar für Geschenkesachensucher: Das allerbeste Olivenöl der Welt aus Pylos von der Peloponnes in Griechenland ist bei uns zu haben! Eigens mitgebracht für diejenigen, die schon in Griechenland dabei waren und für alle, die den Geschmack und die Wunder Griechenlands einmal testen wollen. Es ist wirklich phantastisch, und wenn Ihr dann mitkommt kurz vor Ostern, zeige ich Euch beim Wandern all die Bäume, von denen es stammt. Dazu gibt es noch die Geschichte von Athene und Poseidon und warum griechische Frauen Männern Olivenöl und manchmal Butter zu essen geben. Als Halbliterflasche, Literflasche und für alle, die einen aphrodisiakisch-griechischen Verbrauch haben, führen wir auch noch ein paar Fünf-Liter Kanister!
Wases koschdet? 4 €/1/2l, 7,50 €/1 l und 35 € /5 l!
Statt Eisenbahn: Zum Verschenken haben wir auch ein richtiges Sammlerstück. Es wird sogar schon auf Börsen von Liebhabern gehandelt, die gar nicht wissen, dass man ihn von uns direkt beziehen kann: Den originalen Peking/Shanghaibus mit dem kompletten Routenverlauf zum unter-der Lupe-Betrachten im Maßstab 1:87! Oben in der Bilderleiste sind ein paar Abbildungen dieser limitierten Sonderauflage.
Koschdet 19 Euro. Echt geschenkt! Passt auch gut in die Märklinlandschaft von Vater und Sohn!
Zwei Bücher: eins zum Verschenken, eins zum Selbstlesen und Behalten: "Die Wunder Mailands – die Wunden Mailands" Das Portrait einer Stadt in 15 Geschichten, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, erzählt von zumeist jungen Autoren, die in Mailand zuhause sind/ waren oder eine gespannte, erregende, schmerzliche, jedenfalls nie gleichgültige Beziehung zu der Stadt unterhalten. Ausgewählt und übersetzt hat sie der Wahlmailänder mit Bezug zu Freiburg Klaus Ruch, der dort seit nahezu 25 Jahren als Lektor an der Uni und Übersetzer lebt. Ein Leckerbissen für Mailandliebhaber, ein Tipp für alle, die literarische Entdeckungen schätzen. Das Schönste daran: Das Buch ist zweisprachig, deutsch und italienisch, da kann man gleich schauen, wie der Professore was übersetzt hat und ob man richtig liegt. 184 Seiten, 10 Euro, in Deutschland ausschließlich bei uns im Büro oder in unseren Mailandbussen zu haben!
Statt Socken: Eine Freude könnte auch ein Gutschein machen, für eine Tagesfahrt nach Lyon, nach Mailand, zum Skifahren, für einen Heimatkundeausflug im Sommer oder die Reise nach Isfahan oder Shanghai, wenn's etwas mehr sein darf. Der Gutschein muss aber gar nicht für eine bestimmte Reise ausgestellt werden, nein, man kann auch einen Wertgutschein über einen Betrag XY verschenken.
Vielleicht sogar zusammen mit Buch, Bus und Öl??? Den Gutschein gibt's auch im Büro.
So viel kurz vor Weihnachten als kleine Hilfestellung. Bitte schön! Euch allen ein schönes Fest, einen guten Rutsch und vor allen Dingen Gesundheit im Neuen Jahr!
Hans-Peter Christoph
und die ganze Avanti-Frau- ? Mannschaft
Avanti-Rundbrief Dezember 2009
Liebe Leute,
wer in den letzten Tagen aufmerksam auf unserer Seite gesurft hat,
konnte feststellen, dass wir 2010 wieder nach Isfahan fahren! Und zwar mit
einer "Bürgerreise" in Kooperation mit dem
"Freundeskreis Freiburg-Isfahan"! hier.
Beim "Freundeskreis Freiburg - Isfahan" begeisterte man sich
für das Konzept der langsamen Anreise, und der Vorstand hat noch eins
draufgesetzt: Auf dem Rückweg nehmen wir Isfahanerinnen und Isfahaner
mit, die Freiburg besuchen wollen! Ist das nicht genial? Wir fahren ja auf
solchen Touren sowieso nie im bis auf den letzten Platz besetzten Bus und
außerdem müssen erfahrungsgemäß einige Teilnehmer
nach drei Wochen Iran schon zurückkehren. Deshalb haben wir freie
Plätze auf dem Rückweg, und diese freien Plätze besetzen wir
mit unseren iranischen Partnern! Eine tolle Idee zum zehnjährigen
Jubiläum der Städtpartnerschaft, um in noch direkteren,
intensiven Kontakt mit den Menschen zu kommen! Hat es so etwas je gegeben:
eine gemeinsame (Rück-) Reise von Iranern und Deutschen?! Termin:
Mitte August bis Mitte September, also drei oder vier Wochen in den
Sommerferien! Alle Informationen hier.
Neu im Programm ist auch, dass wir bei jeder Reise ausweisen, welchen
CO2-Ausstoß die Fahrt pro Teilnehmer verursacht. Also von der Abfahrt
in Freiburg bis zur Rückkunft einschließlich aller
Stadtrundfahrten, Ausflüge und so weiter. Die Zahlen dazu liefert das
Umweltbundesamt.
Interessant auch diese Seite des
Umweltbundesamtes, auf der gezeigt wird, auf welcher Strecke eine Tonne CO2
pro Person von den unterschiedlichen Verkehrsträgern ausgestoßen
wird: Mit dem Flugzeug sind es 2.710 Kilometer, also ungefähr die
Distanz Basel - Malaga und zurück, und mit dem Bus gute 31.000
Kilometer. Also nach Shanghai und zurück. Oder einmal fast um den
Erdball.
Achtzehn Weltenbummler haben die Shanghaireise bereits
gebucht! Höchste Zeit also für diejenigen, die mit ihrer
Anmeldung warten wollten, bis es sicher ist, dass wir fahren! Die
Plätze sind begrenzt, und irgendwann wird es zu spät sein, denn
die Beantragung der vielen Visa braucht Zeit. Für die zu spät
Gekommenen gibt es dann im Spätsommer die kleine Ausgabe, die Reise in
den Iran.
Aber jetzt denken wir vor allem erstmal ans kommende Wochenende: Am
Freitag, 4. Dezember treffen wir uns wieder im Café Einstein in der
Klarastraße in Freiburg. Wenn ich daran denke, wie viele am letzten
"Stammtisch" da waren, dann wird die Kneipe voll! Also kommt!
Formlos, zwanglos, genau so wie auf unseren gemeinsamen Reisen.
Viele Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti-Rundbrief November 2009
Festgehalten von der französischen Polizei und andere Interna von Avanti
Liebe Leute,
mit allen Mitteln versucht die französische Polizei, an Geld zu kommen, mir scheint, die haben das echt nötig. Hauptsache, abkassieren und die Besucher aus Deutschland vergraulen ist offensichtlich die Devise. So unglaublich sind die Fälle, von denen wir immer nur aus Kollegenkreisen hörten und in der Fachpresse lasen, dass wir sie gar nicht glauben mochten. Nun hat es uns selbst getroffen, und ganz besonders hässlich ist man mit Alain Lamy, unserem französischen Fahrer und seiner Gruppe in Südfrankreich umgegangen:
Freitag, 10. Oktober, vormittags bei einer Polizeikontrolle im südfranzösischen Apt, wo Alain mit einer Gruppe alter Menschen aus dem Schwarzwald unterwegs ist: Der Polizist stürmt den Bus, reißt das Handschuhfach auf, macht sich am digitalen Tachographen zu schaffen und als er feststellt, dass der Fahrer des deutschen Busses Franzose ist, herrscht er ihn an: "Ah, Sie sind Franzose, ah, und Sie arbeiten für einen Deutschen?" Ruckzuck sind drei "Verstöße" festgestellt:
"Verstoß" Nummer 1: Alain habe vor vier Wochen eine Pause um exakt 11 Minuten zu spät eingelegt.
"Verstoß" Nummer 2: Alain habe zu viel gearbeitet, weil er - wie jeden Tag auf seiner Reise - den Bus gegen 17.30 h am Hotel abstellt und am nächsten Morgen gegen 9 Uhr wieder mit seinen Leuten zu einer Tagestour aufbricht. Das Vergehen ist, dass er an einem der Abende vergessen hat, seinen digitalen Tachographen auf "Ruhezeit" zu stellen, was für den Polizisten trotz zigfacher gegenteiliger Zeugenbekundungen bedeutet, dass Alain eine ganze Nacht durchgearbeitet hat.
"Verstoß" Nummer 3 schließlich ist, dass Alain am ersten Tag der Südfrankreichreise den Bus in Basel übernommen hat und nicht in Freiburg. Wäre er ab Freiburg dagegen selbst gefahren und hätte sich nicht von einem zweiten Fahrer nach Basel bringen lassen, hätte er keinen Verstoß begangen.
Für diese "Verstöße", die bis auf die elf Minuten zu späte Pause (in Frankreich gibt es wohl keine Staus!) keine sind, soll Alain nun sofort und auf der Stelle 3.270 (Dreitausendzweihundertundsiebzig!) Euro bezahlen. Weil Alain den geforderten Betrag nicht bar dabei hat, kassiert der Polizist alle Fahrzeugpapiere, Führerschein und Ausweis und verbietet ihm die Weiterfahrt. Er reicht Alain eine Telefonnummer, bei der er sich melden soll, wenn er das Geld beschafft hat. Auf die Frage von Alain, was nun mit seinen hochbetagten Fahrgästen passieren soll, meint der Polizist gehässig: "Die sollen zu Fuß zum Hotel gehen." Es folgen Demütigungen, weitere Telefonate, eine zermürbende Hinhaltetaktik, später am Tag muss Alain ins Polizeirevier im 50 km entfernten Avignon kommen: Dort eröffnet ihm der fragliche Polizist schließlich, er habe nun (mittlerweile ist Freitagnachmittag) Feierabend. Am Montag sei er in Orange, dort solle Alain dann erscheinen. Das heißt: Freitag, Samstag, Sonntag und Montag bis zur Bezahlung der Strafe sind die Reisenden festgesetzt und können nichts unternehmen! Wer Alains detaillierten Bericht hört, den ich hier nicht in seiner gesamten Länge wiedergeben kann, den erfasst eine gnadenlose Wut.
Ende des Liedes: Weil Wochenende ist und damit eine überweisung des geforderten Betrages an Alain auf die Schnelle unmöglich, und damit Bewegung in die Sache kommt, fährt einer unserer Fahrer mit dem geforderten Geld am Samstag von Freiburg im PKW nach Südfrankreich und erlöst Alain, seine Fahrgäste und all seine Papiere am Sonntag schließlich, dem dritten Tag aus der erzwungenen Festsetzung.
Die 3.270 Euro sind weg, wir beschäftigen Anwälte, wir haben Kosten für 1.600 km Autofahrt nach Südfrankreich und zurück, die Autobahngebühren, immense Telefonkosten, Hotel- und Lohnkosten, und ersetzen wird uns das alles niemand. Von der psychischen Belastung für Alain in dieser Situation mit den ihm anvertrauten hochbetagten Fahrgästen und ihrer Festsetzung durch den Polizisten ganz zu schweigen.
Dieser Fall ist, wie gesagt, nicht der Einzige: Es gibt einige, die als Chauffeur und Veranstalter in Frankreich mit der Polizei zu tun bekommen haben und ähnliches berichten können. Da stellt sich die Frage, ob wir überhaupt noch einen Bus nach Frankreich fahren lassen können. Eine Südfrankreich-Wanderreise, die ich im nächsten Jahr anbieten wollte, verschwindet nun in der Schublade. Dann wandern wir eben in Italien! Und in der ersten Aufregung war ich sogar versucht, sämtliche Paris-, Lyon- und sonstige Frankreichreisen komplett zu streichen. Wir können ja nicht jedem Fahrer immer drei- bis viertausend Euro mitgeben, nur weil die französische Polizei es auf deutsche Reisebusse abgesehen hat. Und da sie finden will, wird sie immer eine Lappalie finden und horrende Beträge abkassieren, ob recht, oder unrecht, ganz egal wie. Denn wer wehrt sich schon, wer kann sich überhaupt dagegen wehren? Der Fahrer, der möglicherweise nicht einmal die Sprache versteht, der Unternehmer, der den mühseligen Rechtsweg zu beschreiten versucht ? Also zahlt man und hofft, dass sie einen beim nächsten Mal in Ruhe lassen. Denn an die Kosten eines Rechtsstreits gegen allmächtige französische Staatsdiener darf man gar nicht denken! Da sind nun die Verbände gefordert, diesen und vielen ähnlichen Vorkommnissen nachzugehen und Druck zu machen - aber richtig! Oder wir fahren tatsächlich nicht mehr nach Frankreich. Wenn sich alle Unternehmen einig sind und die übernachtungszahlen und sonstigen Umsätze zurückgehen, kommt man im Nachbarland vielleicht zur Einsicht.
So, das war die schlechte Nachricht, nun kommen die guten, und wenn wir gerade bei Verbänden sind, dann darf ich Euch mitteilen, dass unser jahrzehntelanger konsequenter Einsatz für die Imageverbesserung der Busreise Früchte zu tragen beginnt und auch außerhalb Freiburgs wahrgenommen wird. Denn der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer in Berlin, kurz bdo, hat sich in Kooperation mit AVANTI um einen Umweltpreis beworben und eine Pressemitteilung herausgegeben (nachzulesen hier), die den Redakteur Torsten Teering der in München erscheinenden "Omnibusrevue zu folgendem Kommentar veranlasste:
"Die Zeit ist reif für ein Umdenken!" So lautet der letzte Satz in der Pressemitteilung des bdo. In der ging es mal wieder um die Umweltfreundlichkeit des Omnibusses... Nur dieses Mal hat der Spitzenverband nicht ein paar nette Worte an Frau Merkel verfasst, grüne Aufkleber aufgelegt oder die bösen Billigflieger beschimpft. Nein, der bdo bewirbt sich - genauer gesagt die Busreise an sich bewirbt sich - für den jährlich ausgeschriebenen Umweltpreis Ecotrophea des deutschen Reiseverbandes RVA. Ein deutliches Signal für umweltfreundliches Reisen will der Verband damit setzen. Und er hat sich den passenden Partner an Busbord geholt: AVANTI Busreisen. Die wollen im nächsten Jahr mit einer 75-tägigen Busreise von Hamburg nach Shanghai zur Welt-Expo für Aufsehen sorgen. Und auch die 70-tägige Reise von Freiburg nach Peking ist noch im Gedächtnis. Keine Aufkleber, keine Schreiben an Politiker - ein Umweltpreis. Das könnte der richtige Weg sein. Und vielleicht ist die Zeit ja tatsächlich reif..."
In ein paar Wochen wissen wir, ob die Zeit reif ist für den Umweltpreis. Denn WIR alle wissen, welche Potenziale eine Busreise bergen kann, nicht nur für Klima und Umwelt, gell?
Vom Umweltpreis und Shanghai zum Thema Seidenstraße, die wir auf der Chinareise im kommenden Jahr wieder befahren: Da gibt es einen Vortrag des Fotojournalisten Klaus W. F. Gabriel, "Mythos Seidenstraße im 3. Jahrtausend - Land der Uiguren" am Freitag, 20. November um. 19 Uhr in Freiburg, VHS Schwarzes Kloster, Theatersaal (EG), Eintritt 10 €! Ganz sicher hochinteressant für alle, die im vergangenen Jahr dabei waren, im nächsten Jahr mitkommen möchten und für jene, für die die Seidenstraße einfach ein ganz großer Traum ist. Ich werde mir das auf jeden Fall ansehen, einige von Euch vielleicht auch, und dann könnten wir noch anschließend auf ein Glas Wein im Theatercafé zusammenkommen. Mich würde es freuen!
Die Hälfte der Plätze im Bus nach Shanghai ist übrigens belegt, und wenn sich wirklich alle anmelden, die bis jetzt noch gewartet haben, bis es sicher ist, dass die Reise stattfindet, dann reichen die Plätze nicht aus und es wird enttäuschte Gesichter geben! Also bitte nicht mehr lange hin- und herüberlegen, denn die restlichen freien Plätze sind definitiv begrenzt!
Am 14. November startet Alain wieder mit seinem Fünf-Sterne-Bus, nach Marokko fährt er, und wer mitkommen möchte, könnte noch einen Platz finden, denn ausgebucht ist diese Reise nicht. Und Platz haben wir ja immer auf unseren großen Touren, weil wir unsere Busse da nie bis auf den letzten Platz besetzen - schließlich soll das Reisen auf langen Strecken ja Spaß machen. Sonne, Farben und Licht wird es reichlich geben, im Gegensatz zu unserem deutschen Herbst, der mit der Zeitumstellung mit voller Wucht hereingebrochen ist.
Turbulent ging es also zu in den Tagen zwischen meinen Reisen nach Andalusien, an die Amalfiküste und danach. Da blieb mir kaum Zeit, mich mit dem Programmheft 2010 zu beschäftigen. Zwar steht das meiste bereits im Internet und es liegen auch schon erstaunlich viele Buchungen für das kommende Jahr vor - ganz herzlichen Dank dafür an dieser Stelle - vielen ist es aber wichtig, auch das Heft in Händen zu halten, das für einige schon eine Art Sammlerstück geworden ist. Das wird leider noch ein paar Wochen dauern, denn erst jetzt komme ich dazu, mich auch darum intensiver zu kümmern. Bitte schreibt uns eine Mail, wenn wir das Programmheft zuschicken sollen. Ich bin zuversichtlich, dass es noch vor Weihnachten klappt! Und für die Urlaubsplanung reicht ja mal das Internet, oder?
Lichtblicke gibt es also: die Tour nach Marokko, Vorfreude auf Weihnachtsferien im Süden, der Seidenstraßenvortrag, die Shanghai-Reise und die Termine im Internet.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen nicht zu dunklen Herbst!
Viele Grüße
Euer Hans-Peter Christoph
Avanti-Rundbrief Oktober 2009
Liebe Leute,
wer jetzt noch Ende Oktober ein paar schöne Tage genießen möchte, hat dazu in den Herbstferien die beste Gelegenheit, denn die Auswahl ist groß! In gut drei Wochen ist es schon so weit. Ich persönlich würde nach Roses gehen, zum Erholen, Wandern, ein paar Tage in Spanien zu verbringen, wenn ich nicht gleichzeitig gerade von Amalfi zurückfahren würde. Die andere Option ist in der Cinque Terre zu wandern, auch das ist ganz wunderbar in jeder Hinsicht, gerade jetzt, wenn kaum mehr andere Reisende unterwegs sind. Wer nicht so viel Zeit, dafür Lust auf Großstadt hat kann nach Prag, London, Rom und Paris mit uns fahren!
Seit einigen Wochen kann man auch schon das Reisejahr 2010 planen: Im Internet sind fast alle unsere Reisen abzurufen, die großen Touren ebenso wie Städte- und Skireisen. Manche müssen sich ja jetzt bereits festlegen, wann es in Urlaub geht. Tatsächlich liegen uns auch schon erstaunlich viele Anmeldungen vor von Leuten, die genau wissen, was sie wollen und sich bereits einen Platz im roten Bus reserviert haben. Das Programmheft selbst ist noch in der Mache, ich glaube nicht, dass es vor Ende November aus der Druckerei kommt. Wer es zugeschickt haben möchte, kann sich vormerken lassen. Aber im Internet stehen die Reisen ja bereits.
Die unterschiedlichsten Reaktionen bekam ich auf meinen letzten Rundbrief, den ich aus Griechenland verschickte: Manche dachten, ich verhalte mich geschäftsschädigend, weil ich mich so negativ über Griechenland äußerte, wo ich doch so gerne dort hinfahre. Ängstliche machten sich Sorgen, dass ich Opfer der griechischen Mafia würde. Einigen war ich dagegen zu sehr Weltverbesserer, und eine Reihe von Lesern äußerte ihre Bestürzung darüber, was ich über das Golf-Projekt in Pylos berichtete. Und Griechen bestätigten meine Einschätzung. Dazu nur noch die folgende Ergänzung: Ein Anwalt von dort unten, der das Projekt zu Fall bringen wollte, kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben... Wir werden sehen, was noch alles passiert und ich halte Euch auf dem Laufenden.
Nachlese Isfahan: Vor ein paar Wochen erschien in "Sonntag aktuell", der zweitgrößten Sonntagszeitung Deutschlands ein großer Reisebericht über die Tour, die wir in diesem Frühjahr in Freiburgs Partnerstadt im Iran unternommen hatten. Sie war mit dem Touristikpreis 2009 ausgezeichnet worden. Flott geschrieben, detailliert einige Höhepunkte der Reise herausgearbeitet, sodass man am liebsten sofort wieder hinfahren wollte. Wir müssen nur noch ein paar Monate warten: Denn im Frühjahr sind wir über Isfahan nach Shanghai unterwegs. Und über die nächste Reise ausschließlich nach Isfahan machen wir uns auch schon wieder Gedanken. Hier ist der Reisebericht von Roland Müller, Redakteur der Stuttgarter Zeitung zum Herunterladen.
Ebenfalls interessant für alle, die sich wie wir aktuell wieder mit der Seidenstraße beschäftigen, gibt es auf dieser Seite viele Live-Radiobeiträge des SWR vom vergangenen Jahr zum Nachhören. Und zum Lust bekommen, beim nächsten Mal dabei zu sein - auf der spannendsten, längsten, abenteuerlichsten und aufwändigsten durchgängigen Busreise der Welt: auf der Avanti-Tour von Hamburg über Freiburg zur Expo nach Shanghai 2010!
Ganz herzliche Grüße, dieses Mal aus der Sierra de Cazorla. Wo das ist? Wo sich Fuchs und Hase in Spaniens Süden Gute Nacht sagen.
Hans-Peter Christoph
Newsletter Sept. 2009 - Über Brandstiftung, Korruption, Golf und das Beste aus Griechenland
Liebe Leute,
von Griechenland bin ich immer ganz begeistert. Deswegen komme ich ja auch so oft her. Und ganz oft bin ich auch total abgenervt, wenn ich mitbekomme, wie blanker Egoismus, Korruption, gekaufte Politiker, mafiöse Verbrechen und im milden Falle nur Vetterleswirtschaft das Leben hier bestimmen.
Zum Beispiel bei den Waldbränden: Man weiss, dass fast alle Waldbrände vorsätzlich gelegt werden, um das Land danach einer neuen Nutzung, meist als Bauland zuzuführen. Trotzdem passiert nichts. Weder werden die teils bekannten Brandstifter vor Gericht gebracht und die Hintermänner bestraft, noch werden Gesetze erlassen, die die Nutzung verbrannter Erde als Bauland untersagen. Auch vorbeugende Maßnahmen werden nicht ergriffen. Nichts, aber auch gar nichts passiert, Jahr für Jahr brennt es, Jahr für Jahr sterben dabei Menschen und gehen Existenzen zugrunde, und Jahr für Jahr wird gebaut, wo vor kurzem noch zu bauen untersagt war, weil dort Wälder standen, Weideflächen ausgewiesen waren oder ein Naturschutzgebiet lag. Wer bauen will, lässt es brennen, wer viel bauen will, lässt vieles niederbrennen. Und nichts passiert, um das zu unterbinden.
So auch hier in Pylos, einer wunderschöne Gegend auf der südwestlichen Peloponnes, in der überwiegend Landwirtschaft betrieben wird und Tourismus bislang nur eine untergeordnete Rolle spielt. Pylos ist die Heimat des alten Nestor, der mit Odysseus und anderen Kumpanen zehn Jahre lang um die Eroberung Trojas kämpfte. In der Mythologie wird eine Höhle erwähnt, in welcher der Götterbote Hermes die Rinder versteckte, die er seinem Halbbruder Apoll gestohlen hatte, und die wir auf unseren Wanderungen immer aufsuchen. Endlose Sandstrände bestimmen die Küstenlandschaft, Oliven- und Gemüseanbau das Hinterland. Eine unter Naturschutz stehende Lagune in der Nähe der Bucht von Navarino ist eines der wichtigsten Zwischenstationen für Zugvögel aus dem Norden auf ihrem Weg nach Afrika. Eine Gegend, so ursprünglich, naturnah und unentdeckt wie keine andere im ganzen Mittelmeerraum.
Aber nicht mehr lange: Hier betreibt ein größenwahnsinnig gewordener Egomane, zufällig der größte und reichste Reeder Griechenlands, ein Projekt, bei dem man zunächst einmal fassungslos den Kopf schüttelt. Der Bauernsohn Vassilos Constantakopoulos, der aus de Nähe von Pylos stammt, als Matrose in die Welt auszog und als Reeder zu unermesslichem Reichtum kam, ist dabei, die Gegend und das Leben der Menschen hier grundlegend zu verändern. Geld hat er, die Macht hat er, beste Beziehungen hat er und willfährige Politiker sind auf seiner Seite. Sein Ziel: Die Gegend um Pylos in das größte Golfgebiet des Mittelmeerraumes zu verwandeln. Vier riesige Luxusressorts sind geplant - und das erste auch fast schon vollendet: Eine Golfanlage mit viertausend Betten in einem weiträumigen Areal von Luxushotels in 10 km Entfernung von Pylos wird nächstes Jahr eröffnet. Eineinhalb Kilometer von hier sind derzeit riesige Erarbeiten im Gange, um Golf
Hier kann nun der reich gewordene Bauernsohn aus dem ländlichen Süden Griechenlands der Welt zeigen, wozu er fähig ist. Jahrelang hatten sich Bauern, die ihr Land für die Ressorts und Golfplätze nicht an ihn verkaufen wollten, dagegen gestemmt, wurden unter Druck gesetzt, einige fürchteten um ihr Leben. Als Geld oder Druck nichts nützte und er nicht an alle Ländereien kam, verfiel er - wohl mit Hilfe seiner Politikerfreunde - auf die Idee, sein Golfprojekt zu einer EU-Maßnahme zur Stärkung "unterentwickelter Gebiete" zu machen. Denn nun brauchte er selbst das Land nicht mehr zu kaufen, nun wurden die Bauern mit Hilfe der EU enteignet. EU-Gelder fließen nun in Infrastrukturmaßnahmen wie den Straßenbau der "unterentwickelten" Gebiete, die man für den Tourismus nun besser erschließen muss.. Ein Naturschutzgebiet, das der neuen Trasse der Schnellstraße im Wege war, ist vor zwei Jahren abgebrannt. So mach
Grundwasserströme werden umgeleitet und ebenso Bäche. Regenwasser wird in einem künstlichen See gesammelt und fließt nicht mehr zu Tale, der Lagune mangelt es an Süßwasser, weil Niederschläge für die Begrünung der Rasen gesammelt werden. Ein einzigartiges Feuchtbiotop geht zugrunde. Bäume vertrocknen. Der Landwirtschaft fehlt das Wasser. Dabei gab es durchaus Stimmen, die genau davor gewarnt hatten, denn man kann leicht hochrechnen, wie viel natürliches Wasservorkommen eine Gegend bietet und wie viel pro Golfspieler benötigt wird. Bislang hat es gerade so zum Überleben der Landbevölkerung gereicht. Aber für zusätzliche 12 000 Menschen in Luxusvillen, mit ihrem immensen Verbrauch nicht nur an Brauchwasser, sondern zusätzlich noch zum Sprengen der Rasen? Die Katastrophe zeichnet sich bereits ab. Alles war und ist bekannt, und dennoch wurde und wird das Projekt durchgepeitscht. Alle großen Konzerne der Tourismusindust
Momentan läuft die Propagandamaschinerie an, in der ZEIT wurde das Projekt schon als "nachhaltig" gefeiert, weil ein paar Frösche im künstlichen See zu finden sind und das Brauchwasser recyclet wird. Weitere Promotionsartikel werden folgen, auf allen Reiseseiten nicht nur der deutschen Blätter. Wer Geld hat, hat auch die Macht. Die Umweltschützer Griechenlands haben sie definitiv nicht. Und die Menschen hier vom Lande, die wenig mit Tourismus, und schon gar nichts mit Golf zu tun haben, haben resigniert. Gleichzeitig vergeuden die Reichen und diejenigen, die glauben, dazugehören zu müssen, die lebenswichtigste Resource ihres Lebens, um unter der brennenden Sonne des Südens englischen Rasen spießen zu lassen. Dekadenter geht es nicht.
Wieso ich das schreibe? Weil ich gerade in Pylos bin und es wehtut zu sehen, wie sich das Paradies in ein paar Jahren vermutlich in eine Hölle verwandelt haben wird. Und weil ich mir einmal den Frust von der Seele schreiben musste!
Es gibt nämlich auch schöne Seiten Griechenlands, sehr schöne sogar! Deshalb kommen wir ja schließlich her! Zumindest so lange noch, wie die Golf-spielenden Zwölftausend noch nicht da sind.
Zum Beispiel ist es schön, dass der Reeder und die Großkonzerne noch nicht bestimmen, was in den Lokalen auf den Tisch kommt. So gibt es hier immer noch Tomaten, wie die Natur sie schuf. Wir essen Lamm vom Holzkohlengrill, Spanferkel aus dem Ofen, Tintenfische, Tsatziki und Auberginenmus. Wir trinken ungeschönten Wein, der keine EU-Vorschriften erfüllen muss und Ouzo vom Fass. Und verwenden ein Olivenöl, das besser ist als alles, was sonst auf der Welt aus dem grünen Gold hergestellt wird. Und im Hintergrund spielt leise - und je nach Laune des Wirtes auch lauter - Rembetikomusik. Manchmal zumindest. Aufmüpfig, rebellisch. Wie die griechische Jugend, die in diesem Frühjahr gegen ihre Chancenlosigkeit und das System auf die Straßen ging. Wir machen schöne Ausflüge zusammen, waren in Olympia, Methoni, Koroni, Messene und morgen fahren wir nach Mistras. Wir gehen zum Schwimmen in die schönsten Buchten und abends sitzen wir oft zusammen beim Wein. So w
Vom gelobten und gepriesenen Olivenöl aus Pylos bringe ich welches mit. Ich habe so viele Bitten, Bestellungen und Nachfragen von ehemaligen Mitreisenden für dieses wunderbare Öl beklommen, dass ich hoffentlich genügend für Euch gekauft habe. Ab dem 12.09. bin ich wieder im Lande, Ihr könnt Euer Öl dann im Büro in der Klarastraße abholen.
Ganz herzliche Grüße
Hans-Peter Christoph
Avanti Newsletter Aug. 2009 - Rundbrief Sommer 2009, dieses Mal vom Essen
Liebe Leute,
nachdem ich nun das ganze Frühjahr in Griechenland, Iran, Spanien und Portugal unterwegs sein konnte, finde ich es ausgesprochen schön, einmal ein paar Wochen am Stück in Freiburg zu verbringen.
Was ich dabei feststelle ist, dass wir hier im Stühlinger in Freiburg eine tolle Umgebung haben: Da sind zum Einen die Läden hier im Bereich der Klara- ,Guntram- und Egonstraße, zu denen wir eine schöne Nachbarschaft pflegen. Zum Anderen gibt es für mich als Gerne-Koch und Gutesser einen Erzeugermarkt, auf dem viele gute Bioprodukte zu finden sind! Gut essen und trinken kann man also auch hier, eine interessante Erfahrung für mich :-)
Der Markt hier im Stühlinger unter der Stadtbahnbrücke findet immer mittwochs und samstags vormittags statt. Und da gibt es wirklich alles, was es zum Essen braucht! Eine Salami vom Schaf beispielsweise, an der ich mich dumm und dämlich essen könnte.
Fleisch von Rindern, Schweinen, Hühnern, Schafen, und Lämmern, die artgerecht gehalten werden und deren Aufzucht auch dafür sorgt, dass der Schwarzwald ist, was er is(s)t! Oder die Hunderttausend Kartoffelsorten, die Christa und Otmar Binder vom Lindenbrunnenhof in Forchheim anbieten. Okay, es sind keine Hunderttausend, aber sicher mehr, als jeder bestsortierte Supermarkt jemals bieten könnte. Oder "richtige" Tomaten mit Geschmack! Salate, Kräuter, Pfirsiche, Feigen, Beeren! Die vielen Käse aus regionaler BIo-Rohmilch! Oder unsere Blumenfrau mit ihren Sommersträußen, oder das Ape-Café, wo man sich stärken und "verschwätzen" kann. Es ist einfach nett hier - und gut, was es gibt und dass es das gibt! Stark für Bio-Produkte, regionale Vermarktung und gentechnikfreies Essen macht sich übrigens auch http://www.slowfood.de, eine Bewegung, der ich praktisch seit ihrer Gründung angehöre und die auch hier in Freiburg auch einen Ableger hat. Für unverzichtbar in Bezug auf unsere Ernährung halte ich auch die Seite: http://www.foodwatch.de/.
Wo unsere konventionell erzeugten Supermarktlebensmittel herkommen - und jetzt endlich mache ich Werbung für unsere Reisen - sehen wir, wenn wir im Herbst nach Andalusien fahren. Denn zwischen unseren Aufenthalten und Wanderungen in den Naturparks der Sierra de Cazorla, Grazalema und Cabo de Gata müssen wir zwangsläufig das Gebiet um Almeria passieren. Und selbst wenn wir es nicht passieren müssten, würde ich es nicht auslassen: Denn die Gegend von Almeria ist das Paradebeispiel schlechthin, wie Menschen in Form von Landbesitzern und Saatgutherstellern mit EU-Unterstützung unter dem Diktat der Supermarktketten für vermeintlich billig zu produzierendes Essen die Erde ruinieren. Über Hunderte von Kilometern mittlerweile bestimmen Plastikfolien das Landschaftsbild. Plastikfolien in den Ebenen, Plastikfolien aber auch in den Bergen, die für noch mehr Anbauflächen weggesprengt werden. Ein riesiger Landstrich in Folie verpackt, unter der Gemüse in Monokulturen produziert wird, das mit Hilfe von Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden und computergenau gesteuerten Nährstofflösungen die genormte, auf Drängen der Saatgutlobby vorgeschriebene und von den EU-Behörden abgesegnete Form erreicht.
Gemüse, das von illegal eingereisten und wie Sklaven lebenden Menschen bearbeitet und geerntet wird und in Form von bestrahltem, schnittfesten Wasser mit Duftstoffen besprüht, aber ohne jeden Geschmack bei uns im Supermarktregal landet. So geschmacklos wie die einst so gescholtenen Hollandtomaten. Was auch kein Wunder ist, denn es sind die gleichen Konzerne, die den Markt in Andalusien wie in Holland beherrschen und es sind die gleichen Sorten. Wenn Sie also mitkommen, dann laufen Sie Gefahr, dass Sie Supermarktgemüse mit anderen Augen betrachten - und ziemlich sicher nicht mehr ganz gedankenlos kaufen. Also Vorsicht, wir haben Sie gewarnt! Trotzdem oder gerade deswegen lohnt es sich mitzukommen, wenn wir im einsamen Hinterland Südspaniens auf alten Hirtenwegen zwischen weißen Dörfern unterwegs sind, Adler und Geier sichten, eine Rast unter alten Olivenbäumen einlegen, Bio-Produkte genießen, die es auch in Spanien gibt und unser Wasser aus klaren Quellen schöpfen. Denn Andalusien kann wunderschön sein. Wir kennen und zeigen Ihnen beides: das Schöne wie das Abstoßende. Wie das Leben nun mal sein kann. Andalusien Wanderreise mit Aufenthalt in Granada, Cazorla, Grazalema und San José 26.09. bis 10.10.
Gutes italienisches Essen und Trinken können wir jetzt bald wieder genießen auf den Touren, die Christoph Hennig für uns ausgearbeitet hat. Der preisgekrönte Autor vieler Italienreiseführer (u.a. "Cinque Terre" im Oase-Verlag, "Abruzzen" im Rotpunktverlag) hat für uns die Amalfi-, Cinque-Terre- und Abruzzenreisen ausgearbeitet, die jetzt im Spätsommer und Herbst stattfinden. Achtung: Es gibt nur noch wenige freie Plätze! Derzeit stellt Christoph Hennig für Avanti gerade ein Toskana/Elba-Programm für 2010 zusammen! Darauf bin ich gespannt und freue ich mich jetzt schon auf diese Tour. Näheres demnächst auf unserer Internetseite!
Auf dieser Internetseite sind übrigens schon recht viele Reisen des kommenden Jahres zu finden! Zwischen all den Mailandfahrten versteckt sind bereits große Touren nach Portugal, Libyen, in die Türkei, die Cinque Terre, nach Griechenland, Roses und Amalfi, und laufend kommen weitere Touren dazu. Es lohnt sich also, gelegentlich hineinzuschauen - und dann bald zu buchen!
Noch ein paar genussreiche Sommertage wünschen Ihnen Hans-Peter Christoph und das Avanti-Team
Avanti Aktuell - Newsletter 07-2009
Liebe Leute,
eine neue, im Avanti Programmheft deshalb nicht veröffentlichte Tour findet zum Ende der Sommerferien nach Amalfi statt. Wandern, kochen und ein wenig Italienisch lernen mit Gisela Plonka. Einzelheiten hier.
Ganz neu ist auch, dass wir in diesem Sommer ein paar besonders schöne Tagesausflüge für die Daheimgebliebenen anbieten, "Heimatkunde" in den Sommerferien sozusagen. Ein paar Touren ins Elsass zum Wandern und Picknicken und Faulenzen, oder um Colmar und Straßburg anzuschauen. Andere Fahrten bringen uns zum Baden an Seen und Flüssen in die Schweiz und an den Oberrhein. Los geht es am ersten Ferientag, und zwar am Donnerstag, den 30.07. mit einer leichten Wanderung bei Gerardmer und anschließendem Baden am See von Longemer jenseits des Col de la Schlucht im Elsass. Danach jeweils dienstags, donnerstags und sonntags zu wechselnden Zielen in der Regio. Genaueres demnächst!
Am Samstag, den 11. Juli möchten wir Euch ebenfalls wieder in den Stühlinger in Freiburg einladen. Um 13:30 Uhr beginnt eine Lesereise durch die Klara- und Egonstraße vor dem "Huitzilopochtli". Danach schließen sich weitere Lesungen von je ca. 5-8 Minuten in folgenden Läden an: Weinladen, Brillenladen, katzundmaus, Nicol Kaemmerer, Avanti, Inspiration, AKWABA, Powder & Outdoor Sports und Café Tonton.
Davor sind die Geschäfte ab 10 Uhr geöffnet und darüberhinaus bieten die Bauern und andere Händler wie jeden Samstag und Mittwoch auf dem Stühlinger-Bauernmarkt unter der Stadtbahnbrücke ihre Waren bis 13 Uhr an. Um ca. 16:30 Uhr findet dann beim "Café tonton" auf dem Lederleplatz die Abschlußlesung statt und anschließend stehen wir noch ein bisschen herum, unterhalten uns und trinken ein Gläschen Sekt. Also kommt!
Oder Ihr macht etwas völlig Anderes: Mit unseren Opern- und Festspielreisen setzen wir die langjährige Tradition von "röhm- events" fort: nach Verona und nach Bregenz fahren wir, auch nach Avenches in der Schweiz. Wunderbar ist die Reise in die Toskana zu den Puccini-Festspielen in Torre del Lago bei Lucca mit einem entspannten Rahmenprogramm.
Aufgepasst: Die Frühbucherpreise bei den folgenden großen Touren im Herbst laufen demnächst aus: Andalusien, Roses, Cinque Terre, Amalfi und Sorrent sowie Marokko! Wer sich bald entscheidet, kann bis zu 300 Euro sparen! Attraktive Frühbucherpreise gibt es übrigens bei allen unseren Reisen!
So viel für heute! Schöne Sommertage wünschen Euch