| |
• Die schönsten Wanderungen
• Griechenland im blühenden Frühling
• Abgeschiedene Berglandschaften
• Idyllische Städtchen
• Einsame Buchten
• Höhepunkte der Antike
• Weltkulturerbe der Menschheit
• Stimmungsvolle An- und Abreise mit dem Schiff ab Italien
• Reiseleitung Hans-Peter Christoph
Diese Wanderreise nach Griechenland ist im Laufe der Jahre zu unserem Frühlingsklassiker Nummer eins geworden. Kein Wunder. Ein Hochgenuss sind unsere Wanderungen in der Einsamkeit der Peloponnes, ein Vergnügen die Einkehr in einfachen Tavernen und eine Rast im Schatten alter Olivenbäume. Die Besichtigungen von Mykene, Bassai, Pilos, Messene und Olympia setzen weitere Akzente, der Besuch kaum zugänglicher Klöster, unser Aufenthalt in Dörfern auf dem Land und in den Hafenstädtchen lassen uns am Leben der Einheimischen teilhaben. Vielleicht liegt es auch daran, dass es ein selten gewordenes, nahe zu nostalgisches Vergnügen geworden ist, mit einem Schiff anzureisen anstatt zu fliegen. Es gibt viele Gründe und alle sprechen für Griechenland im Frühling.
Wo die Zeit stehen geblieben scheint
Es ist ein Griechenland, wie es nur wenige kennen lernen und wo die Zeit in mancher Beziehung stehen geblieben scheint. Dass dieses Land so viel an mythologischen Schätzen birgt, nimmt uns nicht mehr wunder, wenn wir hier sind. Unsere Wanderungen führen durch Schluchten, in Berglandschaften und ans Meer. Jeder der Orte hat einen Bezug zur griechischen Mythologie. Wir besuchen antike Stätten, Landschaften und Klöster, wo kaum jemand hinkommt, haben Zeit zum Entspannen und Erholen an schönen Stränden, in den Bergen und in Tavernen. Und zu alledem bringt der Frühling mit Macht die Mittelmeervegetation zum Blühen.

Reiseverlauf
Dienstag/Mittwoch
Die Schiffsreise ab Italien
Am späten Dienstagabend starten wir in Freiburg um 23 Uhr am Konzerthaus. Am Mittwoch morgen sind wir schon an der Adria in der Nähe der Hafenstadt Ancona, machen einen Strandspaziergang und freuen uns, dass wir am Meer sind. Am Nachmittag gehen wir an Bord und schauen zu, wie unzählige LKWs verladen werden und schließlich unser Bus, bevor unser Schiff Richtung Griechenland ablegt. Übernachtung in komfortablen Außenkabinen einer modernen Luxusfähre.
Donnerstag
Am Vormittag sehen wir links von uns Albanien, legen im nordgriechischen Hafen von Igoumenitsa an und machen einen kurzen Stopp auf Korfu. Am Nachmittag treffen wir in Patras ein. Von hier ist noch eine knappe Stunde zu fahren und wir sind in unserem ersten Hotel am Meer. Wir haben uns Diakopto ausgesucht, ein kleines Städtchen am Golf von Korinth, und bevor wir zu Abend essen, könnten wir noch ein bisschen durch die Zitronengärten und am Meer entlang spazieren.
Freitag
Durch die Schlucht zum Kloster
Nach dem Frühstück beginnt unsere erste Wanderung. Durch eine der eindrucksvollsten Schluchten der Peloponnes, die Vouraikos-Schlucht kommen wir heute. Zunächst geht es durch die Gärten und Zitrusplantagen des Örtchens, dann folgt der Weg inmitten eines Blumenmeers den Schienen einer Zahnradbahn, während sich rechts und links mächtige Felstürme erheben. Schließlich wird das Tal canonartig enger, die Schluchtwände
steiler und das Gehen etwas anstrengender. Wir folgen dem Pfad bis zum Kloster Mega Spilaion, wo der Bus auf uns wartet. Gehzeit rund 5 Stunden. Wer nicht mitwandern möchte, kann einen großen Teil der Strecke mit der Zahnradbahn zurücklegen. Oder mit dem Bus zum Ziel fahren und die eindrucksvolle Berglandschaft durch die Panoramascheiben genießen. Abendessen und Übernachtung in Diakoto in einem netten, kleinen Hotel am Meer.
Samstag
Mykene und Nafplio
Nach dem Frühstück fahren wir nach Korinth, um einen Blick auf den Kanal zu werfen, anschließend besuchen wir das Ausgrabungsgelände von Mykene. Mittagspause machen wir im wunderschönen Hafenstädtchen Nafplio, und anschließend fahren wir weiter, nach Dimitsana, ein Städtchen im abgeschiedenen Bergland Arkadiens, das hoch über der Schlucht des Flusses Lousios thront. In ihm soll schon Zeus gebadet haben. Mit seiner
Architektur zählt Dimitsana zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit...
Stadtbummel, gemeinsames Abendessen und Übernachtung in Dimitsana.
Sonntag
Auch wir sind in Arkadien
Auf einer der schönsten und eindrucksvollsten Wanderungen in Griechenland kommen wir von Dimitsana aus zum Philosophenkloster und zum Kloster Johannes des Täufers, das spektakulär an der Felswand der Lousiosschlucht klebt. Rund 5 Stunden Gehzeit, es besteht die Möglichkeit abzukürzen.
Montag
Eine weitere aussichtsreiche Wanderung bringt uns zum abseits gelegenen und deshalb kaum besuchten antiken Zeustempel von Bassai. Etwa 3 Stunden Gehzeit durch eine einsame Berglandschaft, in der man sich nicht wundern würde, wenn plötzlich Hirtengott Pan auftauchte. Nach diesen Tagen in der Bergwelt Arkadiens kommen wir in Pylos im äußersten Südwesten Messeniens wieder ans Meer. Gemeinsames Abendessen, Übernachtung in Pylos.
Dienstag
Pylos, idyllisches Hafenstädtchen im Süden
Das kleine Hafenstädtchen Pylos mit seinem zauberhaften Platz, an dem sich alles trifft, mit dem kleinen Fischerhafen und der Festung aus türkischer Besatzungszeit an einer der schönsten Buchten Griechenlands ist der passende Ort, um uns nach dem Frühstück wie die alten Männer ins Kafenion unter die Platanen zu setzen und über den Lauf der Welt zu sinnieren... Etwas später am Morgen bringt uns eine rund zweistündige Strandwanderung zur so genannten »Ochsenmagenbucht«. Sie liegt unterhalb einer Höhle, die in der griechischen Mythologie (Hermes und Apoll) eine Rolle spielte und auch als Nestors Höhle bekannt wurde. Hier machen wir ein fantastisches Picknick und können mit etwas Glück und Sonnenschein wie in all den vergangenen Jahren schon im Meer schwimmen.

Mittwoch
Nestors Palast
In der Nähe von Pylos wurden die Reste des Palastes von Nestor gefunden, des alten Gefährten von Odysseus im Trojanischen Krieg, die wir am heutigen Morgen besichtigen. Im Anschluss besuchen wir das kleine Museum von Chora, das viele Fundstücke der Palastausgrabungen beherbergt. Am Nachmittag können wir eine weitere kleinere Wanderung mit schönen Ausblicken aufs Meer und ins Hinterland unternehmen – und noch einmal baden, wenn das Wetter mitspielt!
Donnerstag
Eigentlich wollen wir heute einen ganz ruhigen Tag einlegen, um noch einmal die Idylle des kleinen Städtchens zu genießen. Aber ein kleiner Punkt steht auf dem Programm für alle, die noch etwas sehen wollen: Die Festung von Pylos, im 16. Jahrhundert von den Türken erbaut, gibt einen Eindruck von der strategischen Bedeutung, die Pylos einst hatte. Mit den unzähligen Frühlingsblumen wirkt die Burg heutzutage jedoch fast
idyllisch und bietet einen schönen Blick auf die Bucht und die gegenüberliegende Insel.
Freitag
Griechenland klassisch: Olympia und Messene
Heute stehen wieder antike Ausgrabungsstätten auf dem Programm! Wir fahren nach Messene, eine untergegangene Stadt am Berg Ithome, auf dessen Gipfel sich einst ein Zeusheiligtum befand und der heute ein verfallenes Kloster beherbergt. Wir widmen uns jedoch dem riesigen Gelände der ehemaligen Hauptstadt des messenischen Reiches, das sich in ständigem Kampf mit den Spartanern befand. Ein Ort, der bislang kaum besucht wird, denn noch finden intensive archäologische Grabungen statt. Wie selten irgendwo führen uns die Steine vor Augen, wie es einst in einer griechischen Stadt zugegangen sein könnte. Nach einer Mittagspause im Dörfchen Mavromati oberhalb der Ausgrabungen geht es weiter nach Olympia. Hier besichtigen wir das Museum sowie das archäologische Gelände mit den antiken Wettkampfstätten, dem riesigen Zeustempel und vielen anderen Heiligtümern. Gegen Abend treffen wir in Patras ein. Hier könnten wir noch zusammen in einer idyllischen Fischerkneipe zu Abend essen. Danach gehen wir an Bord der Fähre, die uns zurück nach Venedig bringt.
Samstag
Mit dem Schiff nach Venedig
An Korfu vorbei und entlang der albanischen Küste fahren wir durch die Adria nach Norden. Ein Ruhetag an Bord, um die vielen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten. Übernachtung an Bord in komfortablen Außenkabinen.
Sonntag
Am Morgen treffen wir in Venedig ein. Welch ein Schauspiel, oben an Deck zu stehen und die Fahrt am Lido entlang zu genießen, direkt am Markusplatz vorbeizukommen, den Canale Grande zu sehen und schließlich anzulegen. An Verona und Mailand vorbei, durch das Tessin und die Zentralschweiz kommen wir schließlich am frühen Abend in Freiburg an.

Ausflüge, Spaziergänge und Wanderungen
Wir besuchen einige der landschaftlich und kulturell interessantesten Gebiete der Peloponnes, aber ohne dass unser Programm in Stress ausartet. Bei unseren Wanderungen liegen die reinen Gehzeiten zwischen zweieinhalb und fünf Stunden. Das sind nicht gerade Spaziergänge, aber auch keine schwierigen Wanderungen. Die Wege sind zum Teil steinig, erfordern Trittsicherheit, aber keine Kletterei. Geschlossene, eingelaufene Wanderschuhe sind erforderlich. Das Programm ist flexibel gehalten, niemand muss überall hin mitkommen. Wer einmal einen ruhigen Tag für sich alleine verbringen möchte, soll das gerne tun. Auf unseren Wanderungen machen wir immer ein gemeinsames Picknick an einem schönen Plätzchen, die Kosten legen wir auf die Teilnehmer um (ca. 3.– bis 5.– €).

Unterkunft und Verpflegung
Griechische Gastfreundschaft
Wir wohnen in Diakofto (zwei Übernachtungen), Dimitsana (zwei Übernachtungen), Pilos (vier Übernachtungen) in netten, kleinen Hotels. Die Zimmer sind mit Bad oder Dusche und WC ausgestattet. Immer ist das Frühstück inbegriffen, auch auf der Fährüberfahrt. Inbegriffen ist auch das erste Abendessen nach einem Ortswechsel in Griechenland. An den anderen Abenden gehen wir, wenn Sie mitkommen wollen, dann dorthin, wo die Einheimischen zu finden sind. Wo vielleicht kein gedämpftes Kerzenlicht mit einschmeichelnder Musik korrespondiert, sondern Neonlicht von der Decke strahlt und Griechen möglicherweise lautstark ein Fußballspiel im Fernsehen kommentieren. Wo Stimmung und Essen so gut sind, dass man nie mehr nach Mitteleuropa zurückfahren möchte... |
 |