Samstag Am Samstagmorgen verlassen wir Deutschland und kommen an Lyon vorbei durch das Rhonetal nach Südfrankreich. Gegen Abend treffen wir in Beziers ein, wo wir zu Abend essen und übernachten.
Sonntag Nach dem Frühstück geht es weiter nach Barcelona, wo wir noch eine kurze Runde durch die Stzadt drehen, bevor wir uns unten im Hafen zur Einschiffung nach Marokko fertigmachen. Danach geht es mit dem Schiff entlang der spanischen Mittelmeerküste nach Süden. Abendessen und eine Übernachtung an Bord 
Montag Am Montagnachmittag passieren wir die Straße von Gibralter und verlassen den Mittelmeerraum, um am frühen Abend den afrikanischen Kontinent in Tanger erreichen. Wir werden erwartet und ins Hotel gebracht (in ein schönes altes Kolonial-Hotel) gebracht. Abendessen dort – und danach bleibt noch Zeit, einen ersten thé à la menthe zu uns zu nehmen, den legendären Pfefferminztee Marokkos, der uns von nun an auf unserer gesamten Reise begleiten wird.
Dienstag Am Vormittag geht es nach Volubils. Eindrucksvoll liegt die häufig von Gruppen vernachlässigte Ausgrabungsstätte am Rande eines länglichen Plateaus am Fusse des Zerhoun-Gebirges. Wir haben ausreichend Zeit, um das Areal mit seinen einzigartigen Mosaiken zu besichtigen. Über Meknes, dem einstigen Sitz des „Sonnenkönigs“ Nordafrikas (mit Besichtigungsstopp), geht es nach Fes, wo wir am frühen Abend ankommen. Abendessen ist im Hotel inmitten der Altstadt.
Mittwoch  Fes: Perle des Orients. Lange Zeit war diese Königsstadt die intellektuelle Hauptstadt des Königreichs. Jahrhunderte lang wurde hier die kulturelle und politische Elite des Landes herangebildet. Dieses Klima prägt die Stadt bis heute. Im Gewirr kleiner Gässchen, Wege und Treppen erlebt man den arabischen Orient pur! Das ist so verwirrend, dass wir uns für die erste Hälfte des Tages einen einheimischen Stadtführer nehmen, der uns die Stadt zeigt. Nachmittags frei, Abendessen im Hotel.
Donnerstag Weiter geht es Richtung Wüste. Entlang des traumhaften Ziz-Tales, der alten Handelskarawanenroute, führt uns die heutige Fahrt nun ganz in den Süden. Wir haben unterwegs Zeit anzuhalten, spazieren zu gehen und auch ein Picknick zu machen. In Erfoud angekommen, logieren wir in einem herrlichen Kasbah-Hotel. Dort essen wir auch zu Abend.
Freitag und Samstag
Los geht es auf die Kamele – im grössten Sanddünengebiet Marokkos! Vormittags und nachmittags marschieren oder reiten wir auf einem Kamel hinein in die Dünen. Ein Biwak, ein Zeltlager wartet dort auf uns. Abends gibt es dann ein einfaches Beduinenmahl. Am Samstag kehren wir zurück ins Hotel, nicht ohne vorher einen kurzen Stopp in Rissani, der kleinen Marktstadt, gemacht zu haben. Abendessen im Hotel. Diejenigen, die nicht mitkommen möchten in die Wüste, können diese beiden Tage auch in Erfoud verbringen.
Sonntag Entlang der Strasse der Kasbahs geht es zur Todhraschlucht, Marokkos schönste Atlasschlucht und später dann zur Dadesschlucht. Tagesziel ist Ouarzazate, die Filmmetropole Marokkos, wo wir auch übernachten werden. Abendessen in einem netten Hotel im Kasbah-Stil.
Montag Nun geht es ins Draatal, in eine Flussoase, die sich von Ouarzazate bis an den Atlantik zieht – theoretisch. Praktisch versandet der Fluss bei M’hamid, etwa 100 km südlich von Zagora. Das Vallée du Drâa ist für viele Marokkokenner das schönste Tal des Landes. Wir erkunden heute den nördlichen Teil des Tales, halten an vielen Dörfern an, und kehren am Abend zurück nach Ouarzazate. Abendessen in wieder in unserem Hotel.
Dienstag Nun geht es Richtung Norden über den Hohen Atlas nach Marrakech. Doch vorher machen wir noch Stopp in Ait Ben Haddou. Das faszinierende Lehmdorf ist Weltkulturerbe und steht unter dem Schutz der UNESCO. Am Abend erreichen wir Marrakech, Marokkos aufregendste Stadt. Wohnen werden wir in einem charmanten Neustadthotel, wo wir heute auch zu Abend essen.
Mittwoch und Donnerstag Wir erleben Marrakech zwei volle Tage. Palastbesichtigungen stehen auf dem Programm, aber nur ein paar Stunden, denn dann ist bummeln und schauen angesagt! Die Suqs Marrakechs sind an Lebendigkeit kaum zu übertreffen! Hier kann man nicht nur einkaufen, hier kann man auch zusehen, wie Handwerker ihre Waren herstellen. Abends erwacht die eigentliche Seele Marrakechs: Der Djemaa el-Fna, der Platz der Geköpften: Schlangenbeschwörer und Was serverkäufer, Gaukler und Märchenerzähler lassen den Reisenden in eine ihm nicht bekannte Welt eintauchen. Die Abendessen am Mittwoch und Donnerstag sind frei.
Freitag und Samstag Als nächstes folgt Essaouira, eine ausgesprochen schöne Stadt am Atlantik. Gegen Mittag treffen wir dort schon ein. Viele Künstler haben sich hier niedergelassen. In der Stadt herrscht eine kreative Stimmung. Hier locken lange Strandspaziergänge, wunderbare Fischrestaurants und eine Atmosphäre, die man so gar nicht mit Marokko verbinden möchte. Und doch ist es Marokko: Wie es leibt und lebt! Die beiden Abendessen am Freitag und Samstag sind deshalb frei. Zwei Übernachtungen in nettem Hotel am Strand.
Sonntag Teilweise direkt entlang der Atlantikküste geht es heute nach Norden. Wir passieren Casablanca und kommen in die Hauptstadt des Landes. Rabat verbindet perfekt orientalischen Flair mit europäischem Ambiente. Eine Stadt am Atlantik mit einer grandiosen Kasba h, ganz in blau-weiß gehalten: Wir können Oudaya, die Altstadt, besuchen oder durch die Souks schlendern. Vielleicht gelüstet es uns ja nach einem Tee in einem maurischen Café inmitten der Stadtmauer? Abendessen im Hotel. Übernachtung in Rabat.
Montag Unsere letzte Etappe führt uns nach Tanger, um dort Marokko, aber auch dem Kontinent Lebe wohl zu sagen. Am Montagabend nehmen wir das Schiff nach Europa.
Dienstag und Mittwoch Langsam geht es nun auf dem Seeweg nach Europa. Den ganzen Dienstag verbringen wir an Bord. Mitten in der Nacht auf Mittwoch legt unser Schiff in Barcelona an. Von hier haben wir noch gute 13 Stunden zu fahren. In Freiburg treffen wir deshalb am frühen Mittwochabend ein.
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