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Höhepunkte
• Die minoischen Paläste von Knossos, Festos und Kato Zakros • Das Archäologische Museum in Heraklion • Die Altstadt von Chania und Rethymnon • Wanderungen auf Hochebenen und in Schluchten • Das Gipfel-Panorama von Juchtas und Karfi • Schöne Badestrände
Eine erlebnisreiche Wanderstudienreise
nach Kreta – wo Zeus’ Wiege stand und
sich die minoische Hochkultur entwickelte.
Von den Hochebenen zwischen den
Zweitausendern gräbt das Wasser auf
seinem Wege zum Meer tiefe Schluchten
in das karstige Gebirge. Berge, Steilküsten
und einsame Strände; Schafe und
Ziegenherden; Olivenhaine, Gewächshäuser
und Weinberge; prähistorische Paläste,
dorische Akropolen, byzantinische
Kirchen, venezianische Burgen und
Moscheen aus der Türkenzeit locken uns
an den Rand Europas.

Reiseverlauf
Samstag
Um 23.00 Uhr am Konzerthaus ist Abfahrt Richtung Süden, durch die Nacht geht es durch die Schweiz und weiter nach Ancona, wo wir am
Sonntag
um die Mittagszeit mit unserem modernen, luxuriösen Schiff nach Griechenland ablegen. Übernachtung an Bord. Es stehen komfortable Kabinen mit Klimaanlage, Dusche und WC zur Verfügung. Nach Wunsch kann eine 4-Bett- oder eine 2-Bettkabine bezogen werden.
Montag Willkommen in Griechenland! Nachmittags Ankunft in Patras. Fahrt nach Athen und Übernachtung.
Dienstag Athen: Moloch und Mirakel zugleich. Mit brausendem Verkehr und malerischen Ecken, antiken Monumenten und sehenswerten Museen, kulinarischen Offenbarungen und weltoffenen Menschen. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt pilgern wir zur Akropolis, wo der Parthenon steht, das Erechtheion, die Propyläen und der Athena Nike-Tempel, stolze Zeugen des Perikleischen Zeitalters und der Griechischen Hochklassik. Danach gehen wir zum Areopag, wo Paulus zu den Athenern sprach, und durch die Agora, wo während der Spätantike in den Philosophenschulen die letzten heidnischen Philosophen und die ersten christlichen Kirchenväter nebeneinander studiert haben. Nach einem frühen Abendessen fahren wir zum Hafen von Piräus. Einschiffung nach Heraklion. Übernachtung an Bord Mittwoch Ankunft in Souda.
Ausflug in den äußersten Westen. Zu einem verlandeten Hafen un d zur alten Inselhauptstadt. Wir fahren entlang der westlichen Nortküste, erst vorbei am Chania und Maleme, dann durch Kissamos, dem westlichsten Hafen der Insel heute, zur Westküste. Die antike Hafenstadt Phalasarna ist schon längst verlandet. Nirgends tritt einem die geologische Geschichte der Insel so klar vor Augen, wie hier: Kreta hebt sich im Westen und sinkt im Osten. Spaziergang durch die ehemaligen Hafenanlagen. Über das Kloster Gonias fahren wir nach Chania. Vor dem Abendessen gemeinsamer Spaziergang durch die schöne Altstadt, wo Gebäude aus vier Jahrtausenden auf- und aneinander gebaut sind. Eine Übernachtung (ca. 130 km).
Donnerstag Samaria, eine der längsten Schluchten Europas. Am frühen Morgen fahren wir auf die Omalos-Hochebene (41 km). Vom Xiloskalo steigen wir in die wunderschöne Samaria-Schlucht, Naturschutzgebiet und Revier der kretischen Wildziege (Kri-Kri). Wir wandern nach Ag. Roumeli am Libyschen Meer (5 Std., 1.205 m bergab, anspruchsvoll). Mittagspause und Badegelegenheit. (Wer nicht durch die ganze Schlucht gehen möchte, kann per Bus und Boot nach Agia Roumeli fahren und in einer knappen Stunde landeinwärts und bei geringer Steigung zur engsten Stelle wandern). Am Nachmittag fahren wir mit dem Boot nach Sougia. Unser Bus wird unser Gepäck inzwischen zu unserem Hotel gebracht haben. Zwei Übernachtungen
Freitag
Wanderung zu einer antiken Stadt oder Badetag am Libyschen Meer.
Sugia ist ein ruhiger, angenehmer kleiner Ort am Libyschen Meer; sein schöner Badestrand und das kristallklare Meer laden zu einem Badetag ein. Aber auch der Europäische Fernwanderweg, die E4, führt hier vorbei. Wir haben die Gelegenheit, auf der E4 ein Stück in westliche Richtung zur Ausgrabung des antiken Lissos zu wandern: Ein Asklepios-Heiligtum wurde hier ausgegraben, das nur zu Fuß erreichbar ist (ca. 3 Std., mittel). Und am Nachmittag wäre immer noch Zeit zum baden, bevor wir zu unserem gemeinsamen Abendessen in einer Taverne am Meer sitzen.
Samstag Rehtymnon. Am frühen Morgen haben wir die Gelegenheit, durch die Agia-Irini-Schlucht zu wandern (ca. 3 Std., mittel); wer nicht wandern möchte, macht sich einen gemütlichen Vormittag. Fahrt zum Kloster Arkadi, dem Nationalheiligtum der Kreter, Symbol für ihre Freiheitskämpfe (70 km). m Steigungen). Weiter geht es nach Rethymnon (30 km). Kurze Führung durch die malerische Altstadt mit vielen Resten aus der Venezianer- und Türkenzeit. Dann über Spili und Tibaki nach Zaros (170 km). Zwei Übernachtungen.
Sonntag Die Klöster Vrontisi und Valsamonero. Vormittags wollen wir zwei einsame byzantinische Klöster besuchen und in ihrer Umgebung wandern (ca. 2 Std., einfach bis mittel). Vormittags wollen wir zwei einsame
byzantinische Klöster besuchen und in
ihrer Umgebung wandern (ca. 2 Stunden,
einfach bis mittel). Am Nachmittag
haben wir die Gelegenheit, ein Stück in
die spektakuläre Ruwas Schlucht zu
wandern.
Montag
Archaische Gesetztafeln, ein minoischer Palast und Höhlenwohnungen am Libyschen Meer.
Zur Inselhauptstadt Iraklio. Fahrt nach Gortys (14 km). Besichtigung
der Ausgrabung der römischen Hauptstadt der Insel, mit Gesetztafeln
(»Königin der Inschriften«, das Recht von Gortys) und Titusbasilika.
Weiter nach Festos (15 km) und Besichtigung der minoischen Palastanlage, mit Blick auf das Ida-Massiv und die Messara-Ebene. In Matala (15 km) wohnen keine Hippies mehr. Hier sind wir wieder am Libyschen Meer. Mittagspause und Badegelegenheit. Am Nachmittag
fahren wir nach Iraklio. Zwei Übernachtungen.
Dienstag Ausflug auf die Lassithi-Hochebene.
Fahrt auf die Lassithi-Hochebene, 850 m,
wo nur noch ausnahmsweise eines der
alten Windräder seine Wasserpumpe
dreht (60 km). Berauschend ist der Ausblick
auf die Nordküste von der Passhöhe
aus. Wir umrunden das fruchtbare
Plateau (20 km), um das sich seine Dörfer
gruppieren. Vom Hauptort der Lassithi-
Hochebene Tzermiado aus, 850 m,
wandern wir auf den Karfi (Nagel)-Berg,
1.148 m, an dessen Gipfel eine postminoische
Siedlung ausgegraben wurde.
Runter geht es zum Dorfe Pano Kera,
705 m (2 Stunden, 30 Min., 300 m Steigungen,
mittel). In der Nähe werden wir
das Nonnenkloster Kardiotissa besichtigen,
das interessante byzantinische Fresken
birgt. Zurück nach Iraklio.
Mittwoch Zum Minos-Palast und auf einen heiligen Gipfel. Die Schätze der Minoischen Hochkultur.
Fahrt nach Knossos und Besichtigung der Palastanlage aus der mittleren
Bronzezeit. Dieser »Palast der Doppeläxte« war Residenz des Zeus- und Europa-Sohnes Minos und das Labyrinth,
in dem ein menschenfressendes Ungeheuer,
der Minotaurus, sich verbarg.
Weiter geht es nach Archanes, 400 m,
dem heutigen Weinzentrum, wo ein minoischer
Palast ausgegraben wird. Wanderung
auf den heiligen Berg Juchtas,
811 m, der von Iraklion aus gesehen als
das Profil des schlafenden Zeus erkannt
wird (2 Stunden,
300 m Steigungen, mittel).
Zurück nach Iraklion und Gelegenheit,
das Archäologische
Museum mit
den Schätzen
der minoischen Hochkultur
zu besichtigen (30 km). Nach einem
frühen Abendessen
schiffen wir uns ein
nach Piräus.
Übernachtung auf der
Fähre.
Donnerstag Ankunft in Piräus am frühen Morgen. Fahrt über den Kanal von Korinth auf die Peloponnes („Pelopsinsel“) und zur Ausgrabung von Alt-Korinth, am Fuße des Akrokorinths gelegen, der wohl gewaltigsten der alten Akropolen. Kurze aussichtsreiche Wanderung auf dem Akrokorinth. Weiter nach Alt-Nemea. Über den Stymphalia-See zurück zur Küstenstraße und weiter nach Patras zur Fähre, mit der wir am Abend das Festland hinter uns lassen.
Freitag
Über Korfu und Igoumenitsa, dann an der geheimniswollen albanischen Küste entlang fährt unser Schiff in die Adria. An Bord unserer Luxus-Fähre haben wir Zeit, die intensiven Eindrücke aus dem Lande der Hellenen zu verarbeiten. Übernachtung an Bord.
Samstag Bei Sonnenaufgang erreichen wir Venedig: Ein Erlebnis für sich ist das Bild der Stadt vom Schiff im frühen Morgenlicht. Durch Norditalien und über die Alpen fahren wir nach Hause und erreichen Freiburg am späten Nachmittag.

Die Schiffe
Wir fahren mit modernsten und luxuriösen Schiffen der Minoan-Reederei. An Bord gibt es Restaurants, Bars, großzügige Aufenthaltsräume, Geschäfte, Internet, Swimmingpool usw. Die Kabinen sind mit eigener Dusche/WC und Klimaanlage ausgestattet. Wir haben 4-Bett-Außenkabinen gebucht, gegen einen Aufpreis sind 2-Bett-Kabinen möglich. Insgesamt verbringen wir fünf Nächte an Bord. Ein einzigartiges Erlebnis mit Stil und Klasse!

Unterkunft und Verpflegung in Griechenland
Eine Übernachtung in Athen und sieben Übernachtungen auf Kreta mit Halbpension in allgemein gepflegten und ruhig gelegenen Hotels der Mittelklasse (Abendessen im Hotel oder in einer Taverne). drei zusätzliche Abendessen in Tavernen vor der Einschiffung am 3., 11. und 12. Tag. Mittags wird die Möglichkeit zum Einkehren oder zu einem Picknick sein; auf dem Schiff stehen Restaurant und Self-Service zur Verfügung.

Wanderungen
8 einfache bis mittelschwere Wanderungen mit einer bis drei Stunden reiner Gehzeit, 1 anspruchsvolle Wanderung mit fünf Stunden reiner Gehzeit. Trittsicherheit wird vorausgesetzt, Wanderschuhe sind erforderlich, Wanderstöcke empfehlenswert, Tagesrucksack sehr nützlich, vielleicht auch Regenzeug - obwohl die Wetterverhältnisse um diese Zeit allgemein stabil sind.

Reiseleitung
Unsere Kretareise wird geführt von Yorgos Tsabourakis. Mit seiner Agentur „Gnosis Travel“ ist er wie wir Mitglied im „Forumandersreisen“. Kennengelernt haben wir ihn im Rahmen unserer ersten Chinareise 2008, für die er den griechischen Teil geplant und geführt hatte und mit seiner umgänglichen Art und profunden Kenntnis alle in seinen Bann zog. Im Interview des SWR bezeichnete ihn Reiseteilnehmer Roland Schrag, ehemaliger Studioleiter des SWR als “exzellenten Reiseführer, der uns mit hervorragender Sachkenntnis und gepflegtem Deutsch ganz hervorragend durch die antiken Stätten Griechenlands geführt hat...“ Er hat für uns auch diese Kretareise geplant. Yorgos wird unsere Gruppe in Patras in Empfang nehmen und die ganze Zeit über bis zur Heimreise auch begleiten. 
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