Spanien intensiv Plätze verfügbar

Langsam und mit viel Zeit

Mitte Februar und Anfang März, wenn es in Deutschland oft noch kalt und regnerisch ist, besuchen wir die schönsten Städte und Landschaften des frühlingshaften Spaniens: Von Südfrankreich geht es nach Barcelona, durch das Weinbaugebiet Priorat an die Orangenküste und nach Valencia. Wir kommen nach Andalusien, in wundervolle südspanische Landschaften und Naturschutzgebiete am Mittelmeer und fantastische Küstenstriche am Atlantik, durch karge Gebirge und weiße Dörfer, in Städte wie Granada, Malaga und Sevilla ... und quer durchs Land über Madrid, Zaragoza und Südfrankreich zurück. Dafür nehmen wir uns außergewöhnlich viel Zeit und reisen in kleiner Gruppe.

Sommerlich warm ist es noch nicht, wenn wir uns im Februar auf den Weg in den Süden machen. Doch die Durchschnittstemperaturen erreichen in Barcelona 15, in Valencia 17 und in Malaga schon 19 Grad mit vielen Sonnenstunden. Die Reisezeit ist perfekt, um Städte und Landschaften des Südens zu entdecken. Der Frühling erwacht, die Mandelbäume blühen, »es grünt so grün« und duftet verheißungsvoll, Museen und Restaurants sind leerer, wir haben vieles nur für uns.

Wir wohnen in Städten ganz zentral und fußläufig zu allem Sehenswerten – und an den Küsten nahe am Meer; wie Sie es von uns gewohnt sind, immer in guten Hotels. Wir haben viele mehrtägige Aufenthalte und oft nur kurze Tagesetappen vor uns, erleben 20 Tage lang entspanntes und spannendes Reisen im 5-Sterne-Bus und genießen die kulinarischen Köstlichkeiten Spaniens in liebenswerter Gesellschaft. Keine der von uns angebotenen Stadtführungen, Wanderungen oder Besichtigungen sind übrigens verpflichtend. Sie sind im Preis inbegriffen, aber bei Avanti besteht kein Gruppenzwang. Gerade die freie Zeit und die Möglichkeit, auch alleine etwas unternehmen zu können, machen unsere Reisen für viele Gäste so attraktiv.

Selbst wenn das Wetter einmal einen dunklen Wolkenstrich durch den blauen Himmel ziehen sollte, macht uns das keine Sorgen, denn kulturell hat Spanien Phantastisches zu bieten. Es ist eine wunderbare Jahreszeit, um sich durch Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen und sonstige Kulturereignisse verführen zu lassen. Außer uns ist kaum ein Tourist unterwegs. Wir haben viel freie Zeit, uns dem Land mit allen Sinnen zu widmen – und in Kontakt mit den Menschen zu kommen. Spanien intensiv.

Kleine Gruppe: maximal 24 Mitreisende!
 

Planung und Reiseleitung

Die Planung und Reiseleitung dieser Tour liegt bei Avanti-Chef Hans-Peter Christoph, der seit fast 40 Jahren auf der iberischen Halbinsel unterwegs ist.

Gästezitat

»Lieber Hans-Peter, wir haben uns sehr wohl gefühlt in der ausgesprochen netten Gruppe. Es war sehr bequem im Bus und Dank Deiner launigen Erzählungen und der guten Musik nie langweilig! Alles Gute für die kommende Portugalfahrt und liebe Grüße auch an Ina, Elisabeth und Bernhard K.«

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag | Freiburg – Sète

Start ist um 7:00 Uhr morgens. Gemächlich rollen wir durch den französischen Jura, durch die Bresse, an Lyon vorbei und das Rhonetal hinunter. Die südfranzösische Hafenstadt Sète erreichen wir gegen 17:00 Uhr. (770 km)

2. Tag | Von Sète nach Barcelona

Nach dem Frühstück fahren wir weiter, kommen gegen Mittag an die französisch-spanische Grenze und am frühen Nachmittag nach Barcelona. Hier unternehmen wir eine geführte Rundfahrt durch die Hafenstadt mit unserem Bus und sehen uns Einiges zu Fuß an, anschließend beziehen wir unser Hotel mitten im Herzen der Stadt. Zentraler geht es nicht. Zwei Übernachtungen in Barcelona im 4-Sterne-Hotel. (320 km)

3. Tag: Barcelona zu Fuß

Am Vormittag besichtigen wir Barcelona zu Fuß. Der Nachmittag steht zur individuellen Gestaltung zur Verfügung, für Museen, Spaziergänge, Besichtigungen, zum Einkaufen …

4. Tag | Barcelona – Benicarló/Parador

Auf unserem Weg Richtung Süden liegt Tarragona, eine bedeutende Hafenstadt, deren archäologisches Ensemble von Tarraco zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Nach einem Rundgang fahren wir am Nachmittag in die Berge des Priorat hinter der sogenannten Orangenküste. Dieses kleine Weinbaugebiet ist das älteste Kataloniens, die besten Rotweine kommen von dort. Wir haben eine Besichtigung und Wein-Verkostung in einer Genossenschaft, die Bio-Weine ausbaut. Wie schön, dass wir dort auch einkaufen können, schließlich sind wir mit dem Bus unterwegs und der Kofferraum ist riesig… Gegen Abend kommen wir nach Benicarló, wo wir im Parador, der unmittelbar am Strand liegt, zu Abend essen und übernachten. (320 km)

5. Tag | Benicarló – Valencia

Es ist nicht weit bis nach Valencia. Noch am Vormittag treffen wir in der drittgrößten Stadt Spaniens ein. Mit dem Bus befahren wir zunächst die Bezirke entlang des trockengelegten
Flusses Turia. Sie wurden von Ricardo Bofill geplant und vereinen Werke bekannter Architekten. Wir sehen den »Palau de les Arts Reina Sofía«, der Teil des »Ciudad de las Artes y de las Ciencias« ist und vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde – und den Kongresspalast, ein Werk von Norman Foster. Am Nachmittag haben wir eine Führung durch die Innenstadt zu Fuß. Zwei Übernachtungen in Valencia. (150 km)

6. Tag | Valencia

Dieser Tag steht ganz zur freien Verfügung. Valencia ist eine tolle Stadt, mit vielen schönen Plätzen, prachtvollen Jugendstilgebäuden, vielen Museen, lebendig, weltoffen … Eigentlich müsste man hier einen weiteren Tag zur freien Verfügung haben!

7. Tag | Valencia – San José

Auf der Autobahn fahren wir nun immer am Mittelmeer entlang Richtung Alicante, kommen von der Küste weg, an Murcia vorbei und erreichen wieder das Meer. Wir passieren Garrucha, Mojacar und Carboneras und gelangen in den Naturpark Cabo de Gata, fahren auf kleinen Straßen an Agua Amarga, Las Negras, Rodalquilar und la Isleta del Moro vorbei nach San José, eine ehemalige Fischersiedlung, die sich zu einem kleinen Feriendorf entwickelt hat. Zwei Übernachtungen in San José. (430 km)

8. Tag | Naturpark Cabo de Gata am Mittelmeer

Eine grandiose Szenerie bietet sich hier am Cabo de Gata, einem unverändert gebliebenen Gebiet vulkanischen Ursprungs, das vielen Filmen als spektakuläre Kulisse diente. Eine kleine Küstenwanderung von rund zwei Stunden Dauer bringt uns an die schönsten Strände des Naturparks.

9. Tag | Durch die Wüste von Tabernas und nach Granada

Wir unternehmen eine kurze Wanderung (knapp zwei Stunden) in einem der Trockentäler der Wüste von Tabernas und besuchen anschließend einen der besten Olivenölproduzenten der Welt. Am Nachmittag fahren wir entlang der Sierra Nevada nach Granada. Nach dem Abendessen ziehen wir vielleicht noch ein wenig durch die Tapasbars der Altstadt. Zwei Übernachtungen ganz zentral in Freiburgs Partnerstadt. (200 km)

10. Tag | Granada

Schon die Lage der Stadt ist einzigartig: Am Rande der fruchtbaren Flussebene des Genil erstreckt sich Granada zu Füßen der Sierra Nevada, mit knapp 3.500 m das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel. Länger als irgendeine andere spanische Region haben Moslems das Gebiet von Granada geprägt. Die Dynastie der Nasriden führte das Königreich erst zu höchster Blüte, als das übrige Spanien schon längst von den christlichen Heeren erobert worden war und den freien Geist in den Kerkern der Inquisition mordete – und hinterließ ein wahres Märchenschloss: die Alhambra. Für den heutigen Morgen besorgen wir Eintrittskarten für das meistbesuchte Bauwerk Spaniens unter dem Schutz der UNESCO und lassen uns von Carlos die die Alhambra zeigen. Nach einer Pause an einem der schönsten Plätze Granadas unternehmen wir am Nachmittag einen Rundgang durch die Stadt und hinauf zum Albaicin-Hügel, von wo wir einen sagenhaften Blick auf die Alhambra und die Stadt haben.

11. Tag | Granada – Malaga über Ardales/Caminito del Rey

Wer mag, kommt heute mit auf eine kleine Wanderung von gut sieben Kilometern auf dem spektakulären »kleinen Königsweg« durch die Schlucht von El Chorro bei Ardales, dem berühmten »Caminito del Rey«.  Er war bis zu seiner Neuanlage und Totalabsicherung viele Jahre lang gesperrt, was einige nicht hinderte, ihn unter Lebensgefahr trotzdem zu begehen. So wurde er als »gefährlichster Weg der Welt« berühmt-berüchtigt. Nach der Generalsanierung unterliegt der Caminito del Rey seit 2015 strengster Überwachung, der Zugang ist aus Sicherheitsgründen nur bei entsprechender Witterung erlaubt. Alternativ fahren wir direkt nach Malaga. Wer sich das (bei gutem Wetter) trotz Komplettüberwachung nicht zutraut und nicht schwindelfrei ist, nimmt im Bus Platz, der ans Ziel der kleinen Wanderung fährt, und genießt den Blick in die Schlucht mit stockendem Atem aus sicherem Abstand. Am späten Nachmittag erreichen wir Malaga und unternehmen vor dem Abendessen einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. (210 km)

12. Tag | Malaga – Conil

Nach dem Frühstück haben wir eine Führung durch Malaga und anschließend bis 15:00 Uhr Zeit zur freien Verfügung, z.B. für den Besuch des Museums von Pablo Picasso, der hier geboren wurde, oder der Markthalle. Am Nachmittag fahren wir dann weiter Richtung Westen, immer mit Blick auf Afrika auf der anderen Seite der Meerenge im Bereich von Gibraltar und Algeciras. Am Abend erreichen wir Conil de la Frontera am Atlantik, wo wir die nächsten Tage am Meer ausspannen. (220 km)

13. Tag | Conil, Costa de la Luz

Der perfekte Ort für zwei Tage ohne großes Programm ist Conil, eine Kleinstadt an der Costa de la Luz, in der es jetzt in der Nebensaison ganz beschaulich zugeht. In der Altstadt mit kleinen Gassen und weißen Häusern finden sich zahlreiche Geschäfte, Bars und Restaurants. Südlich ragt das Kap Trafalgar in den Atlantik und bildet den nordwestlichen Torpfeiler der Straße von Gibraltar. Und vor dem Ort finden sich endlose, weite Sandstrände, Schirmpinienwälder, Einsamkeit, Wind, Sonne und Meer, perfekt für Spaziergänge oder eine kleine Wanderung, wie zum Beispiel die in den Nachbarort Canos de Meca oder weiter nach Barbate.

14. Tag | Conil

Zu schön ist es hier, als dass wir uns festlegen möchten für eine Aktivität. Wer wollte, könnte heute auch hinüber nach Cadiz fahren, es ist nicht weit bis dorthin und eine faszinierende Stadt. Aber hier in Conil zu bleiben, hat auch etwas. Deshalb lassen wir den Tag komplett frei.

15. Tag | Sevilla

Wir verabschieden uns vom Atlantik und erreichen am späten Vormittag Andalusiens Hauptstadt Sevilla. Zu Fuß gehen wir durch die malerische Innenstadt und besichtigen auch die Kathedrale. Zu Fuß gehen wir am Abend auch in ein nahe gelegenes Restaurant an einem der vielen schönen Plätze von Sevilla. (150 km)

16. Tag | Sevilla – Madrid

Durch Andalusien, die Extremadura und Kastilien-La Mancha fahren wir Richtung Norden, in die spanische Hauptstadt. Ziemlich genau im Zentrum der iberischen Halbinsel liegt Madrid, eine monumentale Stadt, zu deren Höhepunkten das mittelalterliche Zentrum zählt, das hauptsächlich in der Zeit der Habsburger entstand. Das kulturelle Angebot ist, wie von einer Hauptstadt dieser Dimensionen nicht anders zu erwarten, gewaltig. Aber Madrid ist auch eine ausgesprochen lebendige Stadt mit Modelokalen, Konzert-Cafés, Diskotheken und einem Nachtleben, das rund um die Uhr dauert. Man sollte nicht überrascht sein, wenn man um 4:00 Uhr morgens plötzlich in einem Verkehrsstau steckt. Und die wenigsten Menschen sind um diese Zeit auf dem Weg zur Arbeit … Wir beziehen unser Hotel für zwei Tage. (530 km)

17. Tag | Madrid

Für den Vormittag haben wir eine klassische Führung durch das doch relativ überschaubare Zentrum geplant, in dem sich auch unser Hotel befindet. Der Rest des Tages ist frei für eigene Entdeckungen, am Nachmittag könnte man zum Beispiel das weltberühmte Kunstmuseum, den Prado, besuchen. Alles ist sehr gut zu Fuß erreichbar.

18. Tag | Madrid – Zaragoza

Weiter geht es heute auf landschaftlich sehr schöner Strecke nach Zaragoza, wo wir am frühen Nachmittag eintreffen. Zaragoza ist die Hauptstadt der Region Aragon und schmiegt sich an das Ufer des Ebros. Die Gründung der Stadt liegt rund 2000 Jahre zurück, und Alt-Iberer, Römer, Goten und Mauren hinterließen hier ihre Spuren. Ein Rundgang durch die Altstadt bringt uns zum Wahrzeichen der Stadt, der Basilika de Nuestra de Senora del Pilar und zur Cathedral de la Seo. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Palacio de la Aljaferia, der Königspalast aus dem 11. Jahrhundert und eines von ganz wenigen erhaltenen maurischen Bauwerken. Heute ist Zaragoza eine wirtschaftlich sehr aktive Stadt. (320 km)

19. Tag | Zaragoza – Sète

Eine landschaftlich sehr schöne Strecke führt uns weiter durch Spanien, vorbei an Lleida, dem Montserrat und Vic nach Girona, wo wir bald schon an der spanisch-französischen Grenze sind. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder die südfranzösische Hafenstadt Sète, wo wir Zum Abschluss noch einmal die Möwen schreien hören ... Ein letztes gemeinsames Abendessen und Übernachtung in Sète. (610 km)

20. Tag | Sète – Freiburg

Die letzte Etappe dieser großen Spanienreise liegt vor uns. An Avignon und Orange vorbei fahren wir das Rhonetal hinauf nach Lyon, durch die Bresse und den Jura und treffen in Freiburg gegen 19:00 Uhr ein. (770 km)

Reiseroute

Reiseroute

Wir haben für diese Reise gute 3- und 4-Sterne-Hotels gebucht, die in allen von uns besuchten Städten zentral und bestens gelegen sind, so dass wir nicht auf unseren eigenen Bus, nicht auf ÖPNV und auch nicht auf Taxen angewiesen sind. Alle für uns interessanten Plätze, Sehenswürdigkeiten, aber auch gute Bars und Restaurants haben wir in unserer Nähe und sind zu Fuß erreichbar.

Bei allen Übernachtungen ist das Frühstück inbegriffen, das meist in Form üppiger Büffets gereicht wird und selten Wünsche offen lässt. Immer an Tagen, an denen wir einen Ortswechsel vornehmen, haben wir auch das Abendessen vorgebucht, manchmal im Hotel, oft aber auch in guten Restaurants. Die anderen Abende sind frei, so dass man auch einmal alleine oder in kleiner Gruppe ausgehen kann. Oder Sie schließen sich an diesen Abenden Hans-Peter Christoph an, der immer gerne Lokale aufsucht, in denen die Einheimischen essen gehen.

Freiburg, Konzerthaus07:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz07:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg07:38 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Pro Person im Doppelzimmer
2.995 €
nach dem 17.12.2017
3.295 €
Unterbringung im Einzelzimmer
3.790 €
nach dem 17.12.2017
4.090 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
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