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Tarotgarten Plätze verfügbar

Kaum ein Kunstwerk der letzten Jahrzehnte hat Menschen so sehr in Bann gezogen wie der Tarotgarten. Nicht zuletzt aufgrund dieses farbenprächtigen Skulpturenparks gehört Niki de Saint Phalle zu den bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Dieser Park, den die Künstlerin zwischen 1979 und 1997 nach den Symbolen der Tarotkarten in der südlichen Toskana gestaltete, stellt zweifelsohne die Krönung ihres langen, viel beachteten Künstlerlebens dar. Selbst renommierte, weltbekannte Ausstellungsmacher wie Pontus Hulten, der Gründungsdirektor des Basler Tinguely-Museums, gerieten ins Schwärmen, als sie den »Giardino dei Tarocchi« das erste Mal sahen: »Das Tarot-Projekt ist eine Art Weltwunder. Ein Überschäumen vor Freude, eine Lust an der Lebendigkeit – so genial, frei und frisch, dass jeder Gedanke daran ein Hochgefühl auslöst und eine rechte Injektion von Optimismus ist.«

Wie die Besucherscharen seit der Eröffnung 1997 zeigen, muss man jedoch keineswegs Kunstexperte sein, um von der vom Tarotgarten ausgehenden Faszination erfasst zu werden. Wir werden den Tarotgarten an zwei Nachmittagen erkunden. Neben der Möglichkeit der Selbsterkundung erfahren die ReiseteilnehmerInnen in den mehrstündigen Führungen alles Wissenswerte über diesen Park.

Einen weiteren wichtigen Bestandteil dieser Kunstfahrt stellt der Besuch des »Giardino di Daniel Spoerri« dar. Daniel Spoerri, Schweizer Künstler rumänischer Herkunft, war Mitbegründer der Künstlergruppe der »Neuen Realisten«, der auch Niki de Saint Phalle angehörte. Er gilt als einer der innovativsten europäischen Avantgarde-Künstler und ist der Erfinder der »Eat art«. Hierbei betrieb er unter anderem Restaurants für Künstler, in denen die ungespülten Essutensilien nach der Mahlzeit auf den Tischen fixiert und – als Stillleben – an die Wand genagelt wurden.

Nach vielen internationalen Künstlerstationen kaufte er 1990 das Gelände bei Seggiano (beim Monte Amiata) und ließ sein künstlerisches Ausgangsmaterial – gefundene Alltagsgegenstände – in Bronze ausgießen bzw. in Stein und Stahl nachbilden, um es im Park auszustellen. Daniel Spoerri bat überdies seine langjährigen Künstlerfreunde für den »Giardino di Daniel Spoerri« eine Plastik beizusteuern, sodass sich in dem 16 ha großen Park auch zahlreiche Plastiken von seinen Künstlergefährten, wie zum Beispiel von Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl, Eva Aeppli, Dieter Roth etc. befinden. Spoerri eröffnete also nahezu gleichzeitig mit Niki de St. Phalle diesen Künstlerpark in der toskanischen Maremma. Durch den Besuch dieser unterschiedlich ausgerichteten Parks erhalten wir einen guten Einblick in die zeitgenössische europäische Objektkunst.

Neben der Kunst werden wir auch Schönheiten der Maremma-Region, der kulturell reich bestückten südlichen Toskana, kennenlernen, wobei auch etwas Zeit für die eigene Gestaltung bleibt.

Gästezitate

»Guten Morgen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Avanti!
Ein spätes und dennoch ganz herzliches Dankeschön kommt wegen der wunderbaren und großzügigen Reise in den Tarot- und den Spoerrigarten, alles war soooo gelungen und ein besonderer Dank für diesen kompetenten Reiseleiter! Es wäre schön, wenn Sie uns weiter über Ihre Reisen informieren! Mit herzlichen Grüßen« Elisabeth H.

»Liebe Avantis, die Reise zm Tarotgarten der Niki de Saint Halle und den wunderschönen Park von Daniel Spörri ist bereits Geschichte. Allerdings ganz angekommen im Alltag bin ich noch nicht. ZU schön waren die Tage in der Toscana.
Angefangen beim bekannt bequemen Avantibus (es gibt halt nichts schöneres als im feuerroten Avantimobil durch die Landschaft kutschiert zu werden). Unser Chauffeur verdient ein ganz grosses Lob und Dankschön. Er ist „Avantilike“ sehr umsichtig gefahren und hat uns nach Strich und Faden verwöhnt, bei Ankunft im Hotel in Capalbio nach dem 1. Besuch des Tarotgartens waren doch tatsächlich unsere Koffer alle bereits in den Zimmern deponiert, wenn das kein Service ist!! Ein ganz grosses Dankschön an Gerhard.
Die Führungen mit Hanspeter Hagmann waren spannend, wir konnten nicht nur von seinem grossen Wissen profitieren, er hat uns auf seine subtile Art dazu gebracht über die Werke zu diskutieren und sie ev. auch mit anderen/neuen Augen zu sehen. Kurz und gut: Spannender und berührender kann eine „Kunstreise“ nicht sein. Ich habe jede Minute genossen. Auch an Hanspeter: Danke, danke, danke. Wenn möglich werde ich diese Reise nächstes oder übernächstes Jahr wiederholen. Herzliche Grüsse« Heidi B.

»Sehr geehrte Damen und Herren, wir hatten eine sehr schöne Reise, nichts zu bemängeln und das wollten wir Ihnen auch einmal mitteilen. Herr Hagmann hat uns die Kunst in anschaulichen Ausführungen und Erklärungen näher gebracht und vor allen Dingen auch neue Blickrichtungen gezeigt. Die zeitliche Einteilung der ganzen Reise und die Mischung zwischen Unterricht und Erholung war hervorragend. Mehr konnte man von diesen fünf Tagen nicht erwarten. Die Unterbringung in den beiden Hotels war ebenfalls sehr gut. Mit freundlichen Grüßen Reinhard L.«

»Guten Morgen, zurück von der Reise möchte ich Ihnen schreiben, wie begeistert ich bin.
Es war meine erste Reise mit dem Bus und ich war etwas gespannt, wie sich diese gestalten würde. Die Reise war wunderbar organisiert, die einzelnen Etappen zwischen kulturellem Erleben und Entspannung war für mich eine optimale Mischung. Ich habe mich in jedem Moment im Bus mit unserem Fahrer sicher gefühlt. Beeindruckt war ich von seiner souveränen Art, auch engste Passagen und Kurven ruhig und gelassen zu fahren. Er war hilfsbereit und bei den abendlichen Essen auch immer ein sehr angenehmer Tisch- und Gesprächspartner. Die Reiseleitung hat im Spoerri Garten durch enormes Fachwissen und einer einfühlsamen Einführung beeindruckt. Alles in allem bin ich mehr als zufrieden und es wird nicht meine letzte Reise mit Avanti gewesen sein. Mit freundlichen Grüßen Annette J.«

»Liebes Avanti Team, meine 4. Reise mit Avanti in den Tarotgarten war wunderschön, lehrreich, eindrucksvoll - Michael steuerte den Bus souverän durch alle Gässchen und Straßen, der Ausblick aus dem Bus war beeindruckend. Habe den Bus wiederendeckt als komfortable Art zu reisen. Hans-Peter Hagmann glänzte als Referent, Michael glänzte als Fahrer, und freundlicher Begleiter. Herzlichen Dank für diese Reise und bis zur nächsten Reise, herzlich Sabine J.«
 

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

Reiseleitung

Ihr erfahrener und begeisterungsfähiger Reiseleiter ist Dr. Hans-Peter Hagmann. Er hat Kunstgeschichte studiert und in Ethnologie promoviert. Neben seiner Tätigkeit als Reiseleiter unterrichtet er auch an Kunstschulen und in der Erwachsenenbildung. Durch seine vielen Reisen zum Tarotgarten kennt er alle Mitarbeiter von Niki de Saint Phalle und lernte die vor einigen Jahren verstorbene Künstlerin dort persönlich kennen. Hans-Peter Hagmann leitete zahlreiche Seminare zu Niki de Saint Phalle und dem Tarotgarten und veröffentlicht dazu Fachartikel. Durch regelmä­ßige Besuche der Maremma-Region ist er zu einem intimen Kenner dieses zu Unrecht immer noch wenig bekannten Teils der Toskana geworden.

1. Tag | Anreise nach Pienza

Unsere Reise beginnt morgens um 6:00 Uhr am Freiburger Konzerthaus, so dass wir am frühen Abend gegen 19:00 Uhr in der kleinen UNESCO-Welterbe-Stadt Pienza eintreffen und gemeinsam noch richtig schön italienisch zu Abend essen können.

2. Tag | Spoerri-Park

Nach dem Frühstück fahren wir nach Seggiano zum Spoerri-Park. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher nach Bagno Vignoni, dem einzigen Ort, an dem es statt einer Piazza ein Thermalbecken gibt. Beim Besuch des »Giardino di Daniel Spoerri« gibt es nach einer angemessenen Selbsterkundung des großen Parks und der Möglichkeit, eine kleine Mahlzeit einzunehmen, eine umfassende Führung, bei der neben Informationen zum Künstler Daniel Spoerri und seinem Park auch mehrere Möglichkeiten zur Erschließung von zeitgenössischer Kunst aufgezeigt werden sollen. Mit etwas Glück ist auch der Künstler selbst anwesend, den wir hier schon persönlich kennenlernen konnten. Am späteren Nachmittag Rückkehr nach Pienza. Dort gibt es die Möglichkeit, noch etwas in diesem schönen Ort zu bummeln und schließlich zusammen in der Gruppe in einem Restaurant zu speisen.

3. Tag | Tarotgarten und Meer

Heute fahren wir ans Meer. Unser Ziel ist der Strand von Chiarone Scalo, wo wir gegen Mittag eintreffen werden. Wer möchte, kann im Meer baden und die Zeit am Strand verbringen, vielleicht eine Kleinigkeit essen.

Am frühen Nachmittag brechen wir zum ersten Besuch von Niki de Saint Phalles »Giardino dei Tarocchi« auf. Dort gibt es eine rund zweistündige Führung sowie Zeit, den Garten auf sich wirken zu lassen. Gegen Abend fahren wir ins nahe gelegene Capalbio, wo wir in unserem Hotel einchecken. Zum Tagesabschluss gehen wir in einem Restaurant in Capalbio gemeinsam essen. Capalbio gilt unter den Italienern als Gourmet-Pilgerort und hat eine äußerst vielfältige Restaurantlandschaft.

4. Tag | Ausflug nach Giglio

Heute fahren wir nach dem Frühstück nach Porto St. Stefano. Gegen 10 Uhr geht es mit der Fähre hinüber zur Insel Giglio. Dort gelangen wir zu Fuß oder per Bus in das malerische Burgstädtchen in der Inselmitte. Anschließend Wanderung oder Busfahrt zum Strand. Am späteren Nachmittag Rückkehr mit der Fähre. Ab Porto Santo Stefano Rückfahrt nach Capalbio ins Hotel. Ankunft gegen 18:30 Uhr. Abends fakultativer Restaurantbesuch in Capalbio.

5. Tag | Tarotgarten und Capalbio

Am fünften Tag können Sie morgens am Swimmingpool ausspannen und/oder Capalbio zu erkunden. Der Ort, in dem wir wohnen, ist ein sehr hübsches, auf einem Hügel gelegenes mittelalterliches Städtchen wie aus dem Bilderbuch. Am Nachmittag gegen 14:00 Uhr Aufbruch und zweiter Besuch des Tarotgartens mit weiterer Führung. Am Abend könnten wir wieder in einem Restaurant in Capalbio essen gehen.

6. Tag | Heimreise

Nach dem Frühstück fahren wir zurück Richtung Freiburg. In Oberitalien legen wir dabei eine Pause ein. Ankunft in Freiburg am Abend je nach Verkehrsverhältnissen gegen 22:30 Uhr.

Reiseroute

Reiseroute

In Pienza sind wir für zwei Nächte in einem netten 3-Sterne-Hotel am Rande der Altstadt untergebracht. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC ausgestattet. Pienza gehört zum UNESCO-Welterbe.

In Capalbio wohnen wir für drei Tage in einem schönen 3-Sterne-Hotel mit allem Komfort, am Stadtrand mit Terrasse und weitem Blick in die Hügellandschaft der Maremma. Auch hier sind selbstverständlich alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC ausgestattet.

Bei allen Übernachtungen ist das Frühstück inbegriffen sowie das Abendessen in Pienza und Capalbio jeweils am ersten Abend nach der Ankunft. Für Ihre größere individuelle Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten lassen wir die anderen Abende frei. Es gibt in beiden Orten wunderbare Möglichkeiten abends essen zu gehen!

Freiburg, Konzerthaus06:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz06:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg06:38 Uhr
Basel Badischer Bahnhof gegenüberliegende Seite07:00 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Pro Person im Doppelzimmer
1.150 €
Unterbringung im Einzelzimmer
1.365 €
Pro Person im Dreibettzimmer (auf Anfrage)
1.150 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
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