Portugal mit Algarve Plätze verfügbar

Die große Rundreise

Bei uns kommt kein Mensch auf die Idee zu sagen, dass Fliegen schöner sei! Im Gegenteil: Jeder Kilometer, den wir Richtung Portugal zurücklegen, erfüllt uns mit Vorfreude und bietet so viel zu sehen, dass wir umgekehrt diejenigen bedauern, die auf das alles verzichten: Wir reisen quer durch Frankreich in den Südwesten nach Bordeaux; natürlich im superbequemen 5-Sterne-Fernreisebus mit neuester Euro-5-Abgastechnik und ökologisch mehr als korrekt. Wir besuchen das Baskenland mit Bilbao und seinem berühmten Guggenheim-Museum, wir fahren über Burgos mit seiner Kathedrale nach Salamanca, die Universitätsstadt mit ihrem monumentalen historischen Zentrum. Wir haben die vielfältigsten Geschmackserlebnisse entlang unserer Route und kommen schließlich nach Porto, der morbiden Stadt am Fluss Douro, an dessen Ufern Trauben für die wunderbarsten Weine gedeihen. Wir halten uns in Lissabon auf, der unvergleichlich weltoffenen Hauptstadt, und wir kommen im Südosten Portugals am Meer an einen Ort, von dem wir nicht im Entferntesten gedacht hätten, dass es so etwas noch gibt. Das Schönste beim Reisen ist nämlich oftmals das Unerwartete.

In diesem Fall ist es ein Stück authentisches Portugal, wo »eigentlich« Massentourismus zu vermuten wäre. An der lichtdurchfluteten östlichen Algarve bestimmen lange Sandstrände die Küste. Hier gibt es ein Naturschutzgebiet weitab von jedem Trubel am Meer. Gerade mal zwei Kilometer entfernt, ganz bequem zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zu erreichen, befindet sich Tavira, ein Städtchen, das tatsächlich noch die Sehnsucht nach einer verlorenen Zeit stillt. Ein bildhübscher Ort am Rio Gilao, der durch das Naturschutzgebiet mäandert und schließlich den Atlantik erreicht.

Vieles im Ortsbild von Tavira macht den Eindruck, als hätte sich in den letzten 50 Jahren kaum etwas verändert. Niedrige Häuser, mit Kacheln geschmückt, gut erhalten, manche renoviert, andere zernagt vom Zahn der Zeit, verwinkelte Sträßchen und weite Plätze, viel alte Bausubstanz. Neubaugebiete gibt es nur am Stadtrand, der uns sowieso nicht interessiert. Es gibt hier auch noch jene einfachen Kneipen, in denen es zugeht, wie wir uns das immer wünschen. Sie sind fast die Garantie für wunderbares Essen, stimmungsvolle Atmosphäre und ein lustvolles und manchmal lustiges Eintauchen in das soziale Gefüge eines Ortes: Die Mutter steht am Herd, der Vater hinterm Tresen und die jüngere Generation macht den Service. Das Publikum besteht aus Handwerkern, ein paar Angestellten und uns Besuchern. Mittendrin an langer Tafel eine private Feier, bei der die Großmutter das Regiment führt, die diversen Wünsche der Familienmitglieder lautstark den Servicekräften mitteilt und sogar uns Fremde mit einbezieht. Dampfende Schüsseln stehen auf den Tischen. Hier braucht sich niemand Sorgen zu machen.

Nach diesen paradiesportugiesischen Tagen geht es nach Andalusien, nach Sevilla und Cordoba, und schließlich fahren wir quer durch die iberische Halbinsel hinüber nach Valencia. Den Abschluss bildet ein Besuch der katalanischen Stadt Girona kurz vor der französischen Grenze, bevor wir durch Südfrankreich und entlang des Rhonetals nach 15 Tagen zurück nach Freiburg kommen.

Gästezitat

»Liebes Avanti Team, lieber Hans Peter, lieber Gerhard,
"Und immer wenn du denkst es geht nicht mehr - kommt irgendwo ein Lichtlein her."
Diese Rilke-Zeilen passen unserer Meinung nach genau auf unsere Spanien/Portugal Reise vom März 2017. Genau so war es nämlich: Immer wenn wir dachten eine Überraschung oder einen erneuten Höhepunkt der Reise erlebt zu haben, hattest Du lieber Hans Peter schon den nächsten parat. Sei es eine Besichtigung, ein erlesenes besonderes Restaurant, eine Wanderung oder was auch immer- es war einfach super genial. Auch wenn Ihr Kritik als Anregung erwartet, müssen wir Euch enttäuschen, es gibt keine. Wir freuen uns schon, Euch auf einer unserer nächsten Reisen wieder zu sehen. Danke Euch beiden für die wunderbare Reise Monika und Karlheinz W.«

»Hallo Hans-Peter, meine 1. Avanti-Reise hat mich begeistert. Alles bestens organisiert - eine wunderschöne Reise durch "Iberien". Vor allem Portugal war mir so nicht bekannt. Besonders beeindruckt hat mich Coimbra, Tavira und natürlich immer wieder Lissabon, eine meiner Lieblingsstädte. In Spanien hat mich Cordoba und Girona begeistert. Aber so eine Reise lebt nicht zuletzt durch die Reiseleitung mit gezielten Informationen zu Land und Leuten, Flora, z. B. Pfefferbaum, und Fauna, das Iberico-Schwein, und last but not least die kulinarischen Genüsse. Besonders letzteres habe ich genossen, ob es die Meerestiere, vor allem in Tavira oder der Tapas-Abend nach einem regnerischen Tag in Sevilla waren. Trotz der sehr gut geführten Besichtigungen blieb viel Freizeit zu eigenen Erkundungen, so habe ich in Lissabon das Gulkbenkian-Museum besucht. Zu Fuß eine Stadt zu erfahren bleibt immer in lebhafterer Erinnerung, als nur gezielt mit dem Bus von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu fahren. Für mich war die Reise ein Offenbarung - bequem, mit schönen Hotels, immer wieder hervorragendes Essen und mit einer ganz tollen Reisegruppe. Zuletzt will ich noch das "Kaffee-Kränzchen" in Fatima, die wunderschöne Strand-Wanderung mit Picknick (ich war sogar noch zum Knoblauch-Schneiden fähig) und den unvergesslichen Fado-Abend in Lissabon erwähnen. Herzlichen Dank für die wunderbare Reise! Renate S.«

»Hallo Hans-Peter,
wir haben uns »fast« wieder zu Hause eingelebt und die schöne Reise vom 19. November bis zum 4. Dezember Revue passieren lassen. Die Reise empfanden wir trotz der doch recht langen Strecke total entspannend, äußerst interessant und abwechslungsreich mit vielen neuen und spannenden Eindrücken, aber nie anstrengend. Wir stellten fest, dass wir während der ganzen Reise jede einzelne Stunde bewusst genossen haben, d.h. wir haben immer »im Hier und Jetzt« gelebt und es gelang uns, die ganzen dummen Alltagskleinigkeiten, die einem sonst auch im Urlaub immer wieder im Kopf rumgehen, für 16 Tage zu vergessen – also Urlaub total für Körper, Geist und Seele und das ist etwas ganz Besonderes. Ganz herzlichen Dank für die schönen Tage, die tolle Organisation und Betreuung, es hätte nicht schöner sein können.
Liebe Grüsse Chris und Wolfgang L.«

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag | Freiburg – Bordeaux

Früh am Morgen, sehr früh schon, nämlich um 5:00 Uhr machen wir uns auf den Weg. Noch dösend gelangen wir durch den französischen Jura und erreichen das Burgund. Entlang des Zentralmassivs kommen wir schließlich in den Südwesten, nach Bordeaux, wo wir vor dem Abendessen noch einen Bummel machen und einen Aperitif einnehmen könnten. Abendessen und Übernachtung in einem zentralen Hotel in Bordeaux. (900 km)

2. Tag | Bordeaux – Bilbao

Nach dem Frühstück brechen wir auf, legen eine kleine Pause ein, könnten ein paar frische Austern essen und erreichen Bilbao um die Mittagszeit. Den ganzen Nachmittag können wir nutzen, um das weltberühmte Guggenheim-Museum und andere architektonische Superlative zu bestaunen, aber auch um in den Gassen der Altstadt die ersten Tapas oder Pinchos zu probieren. Wir essen später zu Abend als in Mitteleuropa und gehen danach vielleicht noch für einen Absacker in eine der vielen Bars rund um die Plaza Nueva ganz in der Nähe des Hotels. Übernachtung in einem zentralen Hotel in Bilbao. (340 km)

3. Tag | Bilbao – Burgos – Salamanca

Salamanca ist unser heutiges Etappenziel. Auf dem Wege liegt jedoch Burgos, und so machen wir dort Halt, um die riesige Kathedrale zu besichtigen, die am berühmten Jakobsweg liegt, auf dem Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen jährlich nach Santiago pilgern. Am Nachmittag erreichen wir Salamanca, Sitz der ältesten Universität Spaniens, eine lebendige, kommunikationsfreudige Insel im westlichen Hochland Spaniens. Mittendrin die große, repräsentative Plaza Mayor, das Herz der Stadt. Nach dem Einchecken im Hotel ein erster Spaziergang. Abendessen und Übernachtung in einem zentralen Hotel in Salamanca. (395 km)

4. Tag | Salamanca – Porto

Kurz hinter Salamanca haben wir Portugal erreicht. Es wird ruhiger, noch entspannter – und noch preiswerter, wie wir beim ersten Stopp auf einen Kaffee bemerken! Am Nachmittag kommen wir in Porto an und machen gleich noch eine Führung, hinunter zum Douro, durch das UNESCO-Welterbe Ribeira, zur Kathedrale – Sie werden begeistert sein! Eine Übernachtung ganz zentral in Porto. (360 km)

5. Tag | Porto – Coimbra – Fatima – Lissabon

Weiter geht es nach Lissabon. Aber am Wege liegt Coimbra, eine schöne Universitätsstadt, in der wir einen Halt einlegen, um durch die Straßen und Gassen zu bummeln. Auch auf Fatima, neben Lourdes der berühmteste Marien-Wallfahrtsort, wollen wir einen Blick werfen, wenn wir schon in der Nähe sind. So erreichen wir Lissabon am späten Nachmittag und drehen gleich noch eine Runde durch die Stadt, um uns einen Überblick zu verschaffen. Übernachtung in einem zentral gelegenen Hotel. (340 km)

6. Tag | Lissabon

Heute bleibt unser Bus stehen. Am Vormittag gehen wir mit unserem Stadtführer zu Fuß durch die Stadt. So erhalten wir genaueren Eindruck, sehen uns manches an und erfahren, was es sonst noch Lohnenswertes selbstständig anzuschauen gibt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung!

7. Tag | Lissabon – Tavira

Am Vormittag haben wir noch viel Zeit, unsere eigenen Wege zu gehen. Erst gegen 14:00 Uhr fahren wir schließlich los, hinunter an die Algarve, wo unser schönes 4-Sterne-Hotel in der Stadt Tavira, das Meer und das Naturschutzgebiet auf uns warten. (305 km)

8. Tag | Tavira

Am Vormittag unternehmen wir einen Rundgang durch unser nettes, malerisches Städtchen. Wir wissen nun, an welch wundervollem Ort wir die nächsten Tage verbringen.

9. Tag | Tavira

Heute unternehmen wir eine leichte Wanderung auf der Ilha de Tavira entlang der endlosen Sandstrände und sehen den Platz, an dem die Fischer nach dem Ausbleiben der großen Thunfischschwärme die Anker ihrer Boote »beerdigt« haben. An einem schönen Plätzchen genießen wir ein Picknick – kurz, wir erholen uns und wollen nie wieder weg.

10. Tag | Tavira

Ein Tag der Entspannung, ein Tag zur freien Verfügung. Wer Lust hat, wandert noch einmal hinaus oder schaut sich im Vogelschutzgebiet um und in den Salzgärten, in denen wie früher Salz »von Hand« gewonnen wird. Man könnte aber auch mit dem Zug ins benachbarte Faro fahren, in die »Hauptstadt« der Algarve und Stadtluft schnuppern. Oder man könnte vielleicht baden gehen, wenn das Wetter mitspielt, oder den Fischern zusehen, wie sie mit ihren Kuttern vorbeituckern, die Atlantikluft riechen und den Wind spüren, spazierengehen und still vor sich hinsinnieren, die Weite in sich aufnehmen. Man könnte noch einmal essen gehen, im Schatten eines Baumes, der sich über dem Tisch an der Kaimauer ausbreitet, eine kleine Siesta halten, ein Buch zur Hand nehmen..

11. Tag | Tavira – Sevilla

Nur kurz ist die Strecke von Tavira zur Grenze nach Andalusien, und so haben wir Sevilla bereits am Mittag erreicht. Noch bevor die Siesta beginnt, haben wir auf einer Stadtrundfahrt bereits vieles gesehen. So können wir anschließend ganz gemütlich ein paar Tapas probieren und eine kleine Siesta halten, bevor wir uns wieder in den Trubel der Großstadt stürzen. Abendessen/Übernachtung in einem zentralen Hotel in Sevilla. (180 km)

12. Tag | Sevilla – Cordoba

Ebenfalls nicht weit ist es nach Cordoba, wo wir wie in Sevilla schon am späten Vormittag eintreffen. Hier haben wir zunächst eine Führung durch die Mezquita und sehen uns danach die Altstadt an. Abendessen und Übernachtung in einem zentralen Hotel in Cordoba. (135 km)

13. Tag | Cordoba – Valencia

Großartig, welche Landschaften wir heute zu sehen bekommen, wenn wir durch Andalusien und die südliche Mancha ans östliche Mittelmeer nach Valencia fahren. Wir erreichen Valencia gegen 16:30 h und haben noch etwas Zeit, um durch die Stadt zu bummeln. Abendessen und Übernachtung ganz zentral in Valencia. (525 km)

14. Tag | Valencia – Girona

Auch heute machen wir keinen Stress! Wir lassen uns am Vormittag noch Zeit, ein bisschen von Valencia mitzubekommen, bevor wir uns gegen 11:00 Uhr Richtung Girona in Bewegung setzen. Auf der Autobahn, an Castellon, Tarragona und Barcelona vorbei, erreichen wir Girona am späten Nachmittag. Eine pittoreske Altstadt wartet auf uns … Abendessen und Übernachtung in einem zentralen Hotel in Girona. (445 km)

15. Tag | Girona – Freiburg

Nach dem Frühstück beginnt die letzte Etappe unserer großen Rundfahrt auf die Iberische Halbinsel. Durch Südfrankreich und das Rhônetal hinauf und an Lyon vorbei treffen wir in Freiburg am Konzerthaus gegen 22:00 Uhr ein. Ende der Vorstellung. Leider. (975 km)

Reiseroute

Reiseroute

Alle Übernachtungen auf der Reise haben wir in guten, zentralen 3- und 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie) gebucht, sodass wir alle wichtigen Punkte der Städte zu Fuß erreichen können. Immer ist das Frühstück inbegriffen, das meist in Form üppiger Buffets angeboten wird, die kaum Wünsche offen lassen. Und oft ist auch das Abendessen inklusive, damit wir nicht noch lange suchen müssen, wenn wir tagsüber unterwegs waren. Meist gehen wir zum Abendessen in ein gutes Restaurant in der Nähe der Hotels. Nur in Lissabon am zweiten Abend und an den weiteren Abenden in Tavira, wo wir länger verweilen, wäre es schade, unsere freie Zeit durch ein festgesetztes Abendessen einschränken zu müssen. Und außerdem gibt es nichts Schöneres, als dorthin zu gehen, wo die Einheimischen zu finden sind. Und das machen wir dann auch. An vier von vierzehn Abenden ist das Abendessen also nicht im Reisepreis enthalten.

Freiburg, Konzerthaus05:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz05:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg05:38 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Pro Person im Doppelzimmer
2.090 €
nach dem 16.12.2017
2.290 €
Unterbringung im Einzelzimmer
2.540 €
nach dem 16.12.2017
2.740 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
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