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Rumänien wenige Plätze verfügbar

Ursprüngliches Leben in Südost-Europa

Wie interessant das östliche Zentraleuropa ist, können sich die wenigsten vorstellen. Denn über Jahrzehnte waren riesige Gebiete nur schwierig zu bereisen und in Zeiten des kalten Krieges auf den Landkarten des gewöhnlichen Touristen nahezu nicht existent. Seit dort aber ein rasanter Wandel stattfand und kein Visum mehr nötig ist, um die Slowakei, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Tschechien, Rumänien oder Bulgarien zu besuchen, hat sich vieles geändert. Aber auch ganz viel ist geblieben, wie es zu Zeiten des Ostblocks war und zu Zeiten, die noch viel länger zurück liegen.

Für diejenigen, die offen und neugierig sind, die hinter die Kulissen sehen oder einfach einmal etwas ganz anderes kennen lernen wollen, für diese Menschen hat sich mit der Öffnung der Grenzen Richtung Osten eine ganz große, neue Welt eröffnet. Eine unglaublich spannende Welt, die das Resultat der völlig verschiedenen Entwicklung der von der ehemaligen Sowjetunion dominierten Länder hinter dem ehemaligen eisernen Vorhang von der des Westens ist.

Die hier beschriebene fünfzehntägige Reise führt uns weit in den Osten Rumäniens, und zwar durch Österreich, die Slowakei und Ungarn in Gegenden ganz weg vom Schuss, in die Bukovina, nach Siebenbürgen, ins Banat. Zunächst fahren wir ins österreichische Linz an der Donau zu einer Zwischenübernachtung, bevor wir uns dem Laufe der Donau folgend am nächsten Tag gegen Mittag der slowakischen Hauptstadt Bratislava nähern. Am dritten Tag kommen wir nach Ungarn, lernen die Stadt Debrecen im Osten des Landes kennen und erreichen am folgenden Tag Rumänien.

Die südliche Hälfte der historischen Landschaft der Bukovina (Buchenland) ist das erste größere Ziel unserer Rumänienreise. Jahrhunderte lang war sie ein Teil des historischen Fürstentums Moldau. Der zum Welterbe der UNESCO zählende Archipel der Moldauklöster ist einer der Höhepunkte unserer Reise. Südwestlich grenzt die Bukowina an die Karpaten und wird über den Borgo-Pass mit Siebenbürgen verbunden. Hier kommen wir zu den Schätzen des ehemaligen Fürstentums Moldau, wo die »Caruta cu caii«, die Pferdekutsche, als Transportmittel noch Normalität ist. Dörfer und Menschen scheinen seit vielen Generationen unverändert. Wir fahren weiter durch das »Gebiet jenseits der Wälder«, auch Transsilvanien genannt und wandern in Siebenbürgen bei Sibiu/Hermannstadt und Brasov/Kronstadt durch ursprüngliche Landschaften – längst vergangene Zeiten werden lebendig. Danach erscheint uns Timișoara/Temeschburg im Westen fast schon modern, bevor wir nach einer Übernachtung in Wien nach Freiburg zurückkommen.

Gästezitat

»Eigentlich hatten wir schon in der liebevoll restaurierten Albstadt von Sibiu/Hermannstadt, dann bei der Abendeinladung im Bauernhof von Andrei in Sibiel mit regionalen Köstlichkeiten, rumänischen Liedern und Schäferflötenklängen, schließlich auch in den wohlerhaltenen Siebenbürger Kirchenburgen gedacht, das waren schon reichlich Reisehöhepunkte. Aber gestern kamen nun noch die Klöster in der Bukowina dazu mit ihren auch außen leuchtend farbig bemalten Kirchen – UNESCO Weltkulturerbe völlig zu Recht – bestens erklärt von Arpad in Voronet, dann in Moldovita von der Nonne Tatiana, der wir die große Liebe zu ihrem Kloster anmerkten.
Wir fühlen uns liebevoll umsorgt von Alina, sicher gefahren von Alexander und klug informiert von Arpad, der sich nicht nur allerbestens auskennt in Geschichte und Gegenwart Rumäniens, er hat auch seine Erzählungen mit Anekdoten und Selbsterlebtem wunderbar anschaulich gemacht. Wir freuen uns auf die noch verbleibenden gemeinsamen Reisetage!« Jutta + Axel S.
 

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

Samstag, 1. Tag | Freiburg - Linz

Am Samstag fahren wir um 6:00 Uhr los. An Nürnberg, Regensburg und Passau vorbei erreichen wir am späten Nachmittag die österreichische Stadt Linz. Abendessen und Übernachtung ganz zentral in Linz. (700 km)

Sonntag, 2. Tag | Bratislava

Schon gegen Mittag haben wir Bratislava erreicht. Als Landeshauptstadt ist Bratislava ist nicht nur Sitz der slowakischen Regierung, Bratislava ist auch ein kulturelles und touristisches Zentrum der Slowakei. Egal, ob die imposante Preßburg auf dem Burgberg oder der beeindruckende Martinsdom, die Stadt atmet Kultur und Geschichte. Am Nachmittag haben wir eine Stadtführung und anschließend noch Zeit zur freien Verfügung, bevor wie gemeinsam zu Abend essen. Übernachtung in einem zentralen 4-Sterne-Hotel in Bratislava. (270 km)

Montag, 3. Tag | Debrecen

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Reise fort, fahren durch Ungarn, an Budapest vorbei und erreichen Debrecen am Nachmittag. Debrecen ist kein ausgesprochenes Touristenziel, und gerade das macht die Stadt mit ihren 200.000 Einwohnern so interessant: Weil wir so das normale Leben kennen lernen. Auch hier haben wir wieder eine Stadtführung für unsere kleine Gruppe gebucht. Abendessen und Übernachtung in Debrecen. (460 km)

Dienstag, 4. Tag | Debrecen – Cluj Napoca/Klausenburg

Bald schon nach dem Start am Morgen steht wieder ein Grenzübertritt an, der letzte für die nächsten Tage. Danach fahren wir auf der Landstraße nach Cluj Napoca durch wunderschöne Landschaften und kommen dabei durch Dörfer und Städtchen, die uns teilweise in längst vergangen geglaubte Zeiten versetzen. Da geht einem das Herz auf! Am Mittag erreichen wir die zweitgrößte Stadt Rumäniens im Westen Siebenbürgens oder Transsilvaniens und sehen uns bei einem Stadtrundgang ihre Sehenswürdigkeiten wie die Michaelskirche, Spiegelstraße oder das Geburtshaus von Matthias Corvinus an. Abendessen und Übernachtung in Cluji Napoca. (230 km)

Mittwoch, 5. Tag | Cluj – Gherla – Bistrita – Vama – Gura Humorului

Unser erster Halt ist in Armenierstadt/Gherla, wo es in der armenischen Kirche ein Bild von Rubens zu sehen gibt. Wir erreichen Bistritz/Bistrita mit dem höchsten Kirchturm des Landes und kommen über den Tihuta-Pass in das Buchenland. Abendessen und Zimmerbezug für 2 Nächte in Gura Humorului. Abendessen und Übernachtung in Gura Humorului/Bukowina. (270 km)

Donnerstag, 6. Tag | Gura Humorului

Heute besichtigen wir die schönsten Moldauklöster (UNESCO-Welterbe) mit ihren wunderbaren Fresken, z.B. das Kloster Voronet, auch »sixtinische Kapelle des Ostens« genannt, oder das Kloster Sucevita, die „Perle der Moldauklöster“ und das Kloster Humor. (150 km)

Freitag, 7. Tag | Brasov (Kronstadt)

Nach der Besichtigung des Nonnenklosters von Agapia kommen wir wieder nach Siebenbürgen. Nach dem Durchqueren der Bicaz-Schlucht kann man am roten See spazieren oder einfach nur die Mittagspause genießen. Am späten Nachmittag erreichen wir Brasov oder auf Deutsch Kronstadt. Abendessen und Übernachtung in Brasov. (365 km)

Samstag, 8. Tag | Brasov

Fahrt nach Bran zur Besichtigung des Schlosses Bran, in dem angeblich Graf Dracula gewohnt haben soll. Danach erreichen wir auf einer mittelschweren Wanderung über den Bergrücken die Zinne (Tâmpa). Von hier aus überblickt man ganz Brasov. Es gibt auch eine Alternative für die Nicht-Wanderer und wir kehren am Spätnachmittag nach Brasov zurück. (185 km)

Sonntag, 9. Tag. Ausflug nach Sinaia

Die Kleinstadt Sinaia liegt in den Südkarpaten im Tal des Flusses Prahova ist unser heutiges Ausflugsziel. Das Kloster Sinaia, das nach dem Berg Sinai im heutigen Ägypten benannt wurde, stellt den historischen Ursprung der Stadt dar. In der 1695 gegründeten Anlage leben heute noch ca. zwanzig rumänisch-orthodoxe Mönche. Nordwestlich der Stadt liegt das Schloss Peleș, das wir uns ebenfalls ansehen.
Zurück in Brasov lassen wir uns am Abend Wildgerichte in einem Spezialitätenrestaurant servieren. Eine weitere Übernachtung in Brasov. (100 km)

Montag, 10. Tag | Brasov – Sighișoara – Sibiu

Am späten Vormittag erreichen wir Sighișoara (Schäßburg) und unternehmen einen Stadtrundgang durch das einzigartige historische Zentrum, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ankunft in Sibiu am späteren Nachmittag. Abendessen und Übernachtung in Sibiu. (150 km)

Dienstag, 11. Tag | Sibiu (Hermannstadt)

Nach einer kurzen Fahrt ins Cindrel-Gebirge wandern wir durch die wunderschöne Landschaft Siebenbürgens. Über den Oncesti-Garten geht es auf den Batrana-Sattel. Ein herrlicher Panoramablick bietet sich uns vom Gipfel Sudru (1.970 m). Insgesamt sind wir rund sechs Stunden zu Fuß unterwegs, der Höhenunterschied beträgt etwa 500 m. Eine relativ leichte, aufgrund der Streckenlänge von 18 km für manche jedoch mittelschwere Wanderung, die meist über Forstwege führt. Einkehr bei einer Bauernfamilie in Sibiel, wo wir uns an einem landestypischen, herzhaften Essen laben.
Alternativ kann man einen Faulenzertag in Sibiu einlegen.

Mittwoch, 12. Tag | Timișoara (Temeschburg)

Heute geht es ins Banat. Auf der Fahrt nach Timișoara besichtigen wir das Schloss der Hunyaden in Hunedora. Nach dem Bezug des Hotels können wir einen kleinen Spaziergang durch Timișoara unternehmen. Abendessen und Übernachtung in Timișoara. (265 km)

Donnerstag, 13. Tag | Timișoara

Dieser Tag gehört Timișoara. Man sagt, dass es in Temeschburg, so der deutsche Name, die erste elektrische Straßenbeleuchtung Europas gab. Heute lassen wir uns die Stadt zeigen und schlendern gemütlich durch diese geschichtsträchtige Stadt, deren deutscher Bevölkerungsteil um 1900 bei 80 Prozent lag. Auch die Amtssprache war Deutsch. Abendessen und Übernachtung in Timișoara.

Freitag, 14. Tag | Wien

Nun verlassen wir Rumänien und reisen durch Ungarn an Budapest vorbei zur Zwischenübernachtung nach Wien. Abendessen und Übernachtung in Wien. Natürlich ist ein einziger Abend zu wenig für Wien, aber besser im Zentrum Wiens eine Zwischenübernachtung einlegen als irgendwo in einem Hotel an der Autobahn, oder? (550 km)

Samstag, 15. Tag | Wien - Freiburg

Der letzte Reisetag ist angebrochen. Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Passau, Nürnberg, Heilbronn und schließlich Freiburg, wo wir am späten Abend eintreffen. (860 km)

Reiseleitung

Vielen Mitreisenden ist Alexander de Beauclair bekannt durch seine ruhige, besonnene Art und seinen sicheren, ausgeglichenen Fahrstil. Zusammen mit seiner aus Rumänien stammenden Frau Alina und einem rumänischen Reiseführer hat er diese Reise ausgearbeitet, die wir 2017 mit neuem Streckenverlauf wieder durchführen. Von Sighișoara bis Timișoara wird die Gruppe von einem Deutsch sprechenden rumänischen Reiseleiter begleitet.

Reiseroute

Reiseroute

Wir übernachten auf der ganzen Reise in guten 3-4-Sterne-Hotels Hotels. Aufgrund der lückenhaften Infrastruktur sind das nicht immer kleine, familiengeführte Häuser, wie wir sie oft bevorzugen, sondern gelegentlich auch  größere, internationale Hotels, die allein schon aufgrund ihrer Größe darauf eingestellt sind, auch Gruppen aufzunehmen. Bei allen Übernachtungen sind Frühstücksbuffet und meist auch das Abendessen inbegriffen.

Freiburg, Konzerthaus06:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz06:10 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Pro Person im Doppelzimmer (inkl. HP) (auf Anfrage)
2.490 €
Unterbringung im Einzelzimmer (inkl. HP) (auf Anfrage)
2.890 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
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