Geheimnisvoller Doubs Plätze verfügbar

Wir starten in dem verwunschenen Juradorf Soubey, etwa anderthalb Stunden von Basel entfernt. Dort stoßen wir gleich auf ein besonderes Kulturgut, die »Moulin de Soubey«. Die 1632 errichtete Mittlere Mühle, der wir einen kurzen Besuch abstatten, ist seltener Zeuge einer ehemals prosperierenden Tätigkeit. Schon bald ist das Rauschen des Doubs zu vernehmen, der uns mit auf seine abwechslungsreiche Reise nach St-Ursanne nimmt. Der imposante Grenzfluss entspringt am Fuße des französischen Mont Risoux und nimmt seinen 460 Kilometern langen Lauf, bis er in die Saône mündet. Mal ruhig und beschaulich, dann wieder mit donnerndem Spektakel und reißend – wie wir sehen werden, hat der Doubs viele Gesichter.

Zusätzliche Kosten vor Ort

Vor Ort fallen keine weiteren Kosten für Sie an. Schweizer Franken benötigen Sie nur für Ihre persönlichen Ausgaben.

Gästezitat

»Dieses Jahr war ich das dritte Mal auf dieser Wanderung mit. Man könnte denken wie einfallslos...die Landschaft ist jedoch im Frühjahr ganz anders als im Sommer. Im Frühjahr ist der Uferweg offen während man im Sommer unter einem lichtdurchflutenden Blätterdach wandert. Ich war überrascht im Frühjahr so viele Schlüsselblumen zu sehen und eben so viele Hornveilchen. Dies ist in unserer Gegend kaum zu finden. Auch der Doubs präsentiert sich jedesmal anders. Und am Ende dieses Dorf, das direkt aus einer Filmkulisse stammen könnte. Schon beim überschreiten der Brücke hat man das Gefühl in eine andere Welt einzutauchen. Vielleicht noch ein viertes Mal........wer weiß...Bis bald. LG Vera G.«


 

ReiseinformationZustiegePreise

Wir flanieren an den ältesten geologischen Schichten der Freiberge vorbei, die vor über 200 Millionen Jahren entstanden sind. Zunächst geht’s auf schmalem Sträßlein durch Kulturland und ein Tannenwäldchen, bis wir in La Charbonnière den breiten Fluss queren. Augenblicklich tauchen wir in eine wilde einsame Flusslandschaft ein. Große Hinkelsteine liegen herum, es grünt und blüht und duftet nach frischer Erde. Auf Wiesenstreifen, schmalen und breiten Uferpfaden, über Wurzeln und Steine, bewegen wir uns völlig anstrengungslos flusswärts. So nah am Wasser zu laufen, ist ungeheuer vitalisierend. Efeuumwachsene Torbögen und vermooste Uferdschungel werden durchschritten. Einladende Plätze zum Verweilen gibt es zuhauf: direkt am Ufer, auf Steinen oder im Gras. Und es ist ganz stille auf dem sonnendurchfluteten Weg.

Der Gang durchs Naturschutz- und Auengebiet La Lomenne ist voller Geheimnisse; lianenartig, wildwuchernd und ganz sich selbst überlassen, dürfen rund 1500 verschiedene Pflanzen wachsen. In natürlicher Dynamik gestaltet der Doubs permanent um, verästelt sich kunstvoll und wäscht Stellen aus, dazwischen liegen kleine Kiesinseln. Weiden, Erlen, Birken, Eschen und Ulmen strotzen vor Grünkraft, Felswände ragen gen Himmel. Nach gut dreieinhalb Stunden in abgeschiedener Naturlandschaft zeigen sich die ersten Häuser, dann das neue Viadukt von St-Ursanne. Über die berühmte vierbogige Steinbrücke aus dem Jahre 1728 gelangen wir ins Herzstück des 700-Seelen-Dorfes: die charmante Altstadt, die es nun zu erobern gilt. Bunte Häuserzeilen aus dem 12.–14. Jahrhundert, alte Brunnen, die imposante Stiftskirche, Kloster und eindrückliche drei Stadttore sind zu bestaunen. Fast ein Muss ist der Gang über 190 Treppenstufen hinauf zur lauschigen Einsiedlergrotte des heiligen Ursinicus, dem Namens- und Schutzpatron des Ortes. In den malerischen Gassen findet sich unschwer ein Café oder Restaurant, wo wir den Tag ausklingen lassen.  

Wetterbedingungen

Für unseren Ausflug hoffen wir auf Sonnenschein, aber garantieren können wir dafür natürlich nicht. Generell wandern wir bei jeder Witterung, also auch bei Regen und bei hochsommerlichen Temperaturen, bitte nehmen Sie entsprechende Kleidung mit auf die Tour. Falls uns vor Ort ein Unwetter erwarten sollte, werden wir ein Alternativprogramm mit Ihnen unternehmen. Lassen Sie sich überraschen!

Ausrüstung

Für unsere Heimatkunde-Ausflüge brauchen Sie gute, eingelaufene Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung. Denken Sie bitte auch an Sonnenschutz und genügend Trinkwasser. Wenn Sie gewohnt sind, mit Stöcken zu laufen, sollten Sie diese mitbringen. Bitte nehmen Sie ein Vesper oder etwas zum Picknicken mit.

Wanderroute

Soubey (476 m ü.M.)–Le Champois (478 m ü.M.)–Passerelle de La Charbonnière (455 m ü.M.)–La Lomenne (439 m ü.M.)–St-Ursanne (438 m ü.M.)

Wanderzeit

4 Stunden, leichte Flusswanderung, über Stock und Stein.

Abfahrt in Freiburg am Konzerthaus

ist um 07:00 Uhr. Rückkunft gegen 19 Uhr.

Wanderbegleitung

Karin Breyer schreibt Wanderführer für den Schweizer Reinhardt Verlag. Für uns begleitet sie die schönsten Wanderungen, die in erreichbarer Entfernung zu Freiburg als Tagesausflug machbar sind. Sie lebt als freie Autorin, Journalistin und Achtsamkeitstrainerin (MBSR) in Freiburg.

Eigenverantwortung

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Die Erfüllung der konditionellen Anforderung liegt in der Eigenverantwortung der Kundin/des Kunden.
 

Freiburg, Konzerthaus07:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz07:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg07:38 Uhr
Basel Badischer Bahnhof gegenüberliegende Seite08:00 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
pro Person
51 €
nach dem 27.09.2017
54 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
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