Paradores und Pousadas Plätze verfügbar

Portugal und Spanien in den stilvollsten Hotels

Wohnen wie ein Fürst, schlafen wie eine Prinzessin – zu Gast in Portugals und Spaniens architektonischem Erbe

In Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Adelspalästen, Klöstern und modernen First-Class-Hotels verkörpern die spanischen »Paradores« und die portugiesischen »Pousadas« die Perlen der Hotellerie auf der iberischen Halbinsel. Allen gemeinsam ist ein gastronomisches Angebot, bei dem die kulinarische Tradition der jeweiligen Region gepflegt wird und Tropfen aus den besten Weinbauregionen selbstverständlich sind. Auf dieser Reise, die uns durch Spanien und Portugal bis nach Lissabon und hinunter an die Algarve führt, wohnen wir ausschließlich in diesen großartigen Häusern.

Neben unseren Paradores-Reisen durch ganz Andalusien und Nordspanien führt diese Tour in die besten Pousadas von Portugal. Auf dem Hin- und Rückweg durch Spanien wohnen wir in Paradores, die nicht die gleichen sind wie auf unseren anderen Paradores-Reisen! Es gibt also jedes Mal etwas Neues zu entdecken, wenn Sie bei all diesen Spezial-Reisen mitkommen möchten.

Bitte buchen Sie frühzeitig, diese Reisen sind begehrt und die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Mitreisende begrenzt.

Unsere Reise

Über Bordeaux kommen wir nach Santo Domingo de la Calzada am Jakobsweg. Von dort geht es nach in das hübsche Dorf Amares, das mit einer kleinen, stilvollen Pousada, einem Kloster aus dem 12. Jahrhundert, aufwartet. Wir sehen uns die Stadt Porto an der Mündung des Douro-Flusses an und übernachten bei Aveiro schließlich zum ersten Mal am Meer. Über die ehrwürdige Universitätsstadt Coimbra, mit einem Abstecher nach Batalha, kommen wir nach Lissabon. Hier haben wir  Zimmer in der neu eröffneten Pousada gebucht, die früher das Innenministerium beherbergte und aktuell eines der begehrtesten Hotels Europas ist. Diese Pousada bildet unseren Fixpunkt bei der Entdeckung dieser großartigen Stadt.

Nach drei Tagen fahren wir weiter an die Atlantikküste in die Pousada von Sagres an der westlichen Algarve. Schließlich erreichen wir Tavira, das am ursprünglichsten gebliebene Städtchen des portugiesischen Südostens, mit endlosen Sandstränden für einen ausgedehnten Spaziergang und einer Pousada im ehemaligen Kloster. Die Fahrt durch Andalusien in die Kleinstadt Úbeda (Weltkulturerbe) bildet einen weiteren Höhepunkt der Reise. Für ein Bad im Mittelmeer kommen wir an die spanische Mittelmeerküste und übernachten dort im Parador von Benicarlo, der sich direkt am Strand befindet. An Barcelona vorbei und und durch die Ausläufer der Pyrenäen fahren wir nach Südfrankreich und verbringen die letzte Nacht auf dieser Reise in der schönen Hafenstadt Sete in einem (fast) ganz normalen Hotel, dem Grand-Hotel von Sète.

Wer wirklich etwas sehen will auf einer Portugal-/Spanienreise und gleichzeitig perfekt logieren möchte, ist also richtig bei uns. Unsere Unterkünfte sind superb und die Strecke in den Südwesten so interessant, dass wir auf keinen einzigen Kilometer verzichten wollten. Schließlich geht es nicht darum, nur in den prächtigsten Hotels zu schlafen, sondern wir wollen etwas mitbekommen von Land und Leuten. Mit unseren Stopps und Übernachtungen kommen wir an viele Orte, die nicht ganz groß auf den touristischen Landkarten prangen, aber vielleicht gerade deswegen sehr viel mehr vom Land erfahren lassen als jene Plätze, an die jeder geht. Auf der anderen Seite sind auch Orte dabei, wie beispielsweise Lissabon oder die Algarveküste, die selbst Vielgereisten mit unseren großartigen Hotels eine neue Perspektive eröffnen könnten. 

Planung und Durchführung dieser Reise

Hans-Peter Christoph kommt schon seit 1980 auf die iberische Halbinsel. Wie alle anderen Reisen hierher hat er auch diese ganz spezielle Tour geplant. Er wird auch den Bus fahren.

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag | Freiburg – Bordeaux

Quer durch das ländliche Frankreich fahren wir heute nach Südwesten, durch den Jura, Burgund, queren die Loire, erreichen das Zentralmassiv, kommen durch die Auvergne und die Dordogne am frühen Abend nach Bordeaux. Berühmt durch Wein und Küche, wird die Stadt durch ihr bauliches und kulturelles Erbe erst richtig schön. Vor dem Abendessen führt uns ein kleiner Spaziergang durch die historische Altstadt, die zum UNESCO Welterbe zählt. (910 km)

Hotel Burdigala Bordeaux - MGallery Collection*****
Das Burdigala Hotel, nur wenige Minuten vom historischen Stadtkern entfernt, verdankt seinen Namen der antiken gallorömischen Stadt, die heute als Bordeaux bekannt ist. Im Sommer 2011 wurde der historische Palais vollständig renoviert und hat eine moderne und raffinierte Einrichtung. Vergessen Sie die Hektik der Stadt und entspannen Sie in warmer und ruhiger Atmosphäre. Das Team ist aufmerksam und diskret, die 83 Zimmer und Suiten sind in luxuriösen Materialien u. komplementären Farben dekoriert, die Ruhe ausstrahlen. Und da Sie sich in Bordeaux befinden, bietet der Weinkeller neben dem Restaurant natürlich eine exzellente Auswahl an Bordeaux-Weinen, die die vortrefflichen, mit regionalen Produkten zubereiteten Speisen begleiten.

2. Tag | Von Bordeaux nach San Sebastian und durch das Baskenland ins Rioja-Gebiet.

Gegen Mittag erreichen wir das Baskenland und legen unsere Mittagspause in der Stadt San Sebastian an der wunderschönen Bucht ein, die Concha gennant wird. Danach fahren wir auf einer aussichtsreichen Strecke ins spanische Hochland. Entlang des Jakobswegs treffen wir am späten Nachmittag in der Kleinstadt Santo Domingo de la Calzada im Rioja-Gebiet ein.  (395 km)

Parador de Santo Domingo de la Calzada ****, Gasthaus aus dem 12. Jahrhundert
Das ehemalige Gasthaus wurde vom Heiligen Domingo neben der Kathedrale errichtet, um den Pilgern auf ihrem Weg nach Santiago eine Herberge anzubieten. Die Einrichtung ist herrschaftlich und elegant und besitzt majestätische Räumlichkeiten und einer Empfangshalle, die nach oben mit gotischen Gewölben und einer Kassettendecke aus Holz abgeschlossen ist. Edles Material und gefällige Farben, Blau- und Weißtöne, führen zu komfortablen, mit ausgesuchtem Geschmack eingerichteten Gästezimmern. Der Reisende findet hier eine warme und harmonische Atmosphäre, die sich optimal für Veranstaltungen und Familienfeiern eignet.

Santo Domingo de la Calzada erstreckt sich auf einer weiten Hochebene an den Ufern des Flusses Oja. Die Ortschaft entstand am Rande des französischen Pilgerweges nach Santiago de Compostela. Es geht die Legende, an dem Ort, an dem sich heute die Stadt befindet, habe sich im elften Jahrhundert ein großer Steineichenwald neben einem reißenden Gewässer befunden, das sich aus dem nahe gelegenen Gebirge, der heutigen Sierra de la Demanda, ergoss. Inmitten des Waldes habe ein Eremit mit dem Namen Domingo gehaust, der all seine Anstrengungen darauf verwendete, den Pilgern nach Compostela die Reise durch diese unwegsame Gegend zu erleichtern. Der heutige Besucher kann den Ort genießen und seine Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale und die Plaza de España besichtigen und sich an der köstlichen Gastronomie Riojas erfreuen.

3. Tag | Portugal ruft

Nach einem opulenten Paradores-Frühstück fahren wir auf sehr gut ausgebauten Schnellstraßen nach Portugal, machen einen Stopp im Städtchen Chaves und kommen durch Landschaften des ländlichen Portugals in das Dorf Amares, unserem heutigen Ziel. Was für eine Idylle! (620 km)

Pousadas Amares****, Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert
Als eines der charismatischsten Gebäude der portugiesischen Architektur wird die Pousada de Santa Maria do Bouro angesehen. Auf halbem Wege zwischen Braga und dem Gerês-Gebirge gelangt man zur Pousada, die ihre Entstehung der Restaurierung eines der beeindruckendsten Bauwerke der portugiesischen Architektur, nämlich eines Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert, verdankt. Heute wird die klösterliche Strenge durch ein zeitgemäßes und angenehmes Dekor gemildert, ohne sie jedoch zu unterdrücken. Hinter den klösterlich strengen Fassaden findet sich ein dezentes Interieur, zahlreiche hübsche Dekorationselemente und natürlich hoher Komfort. Das Haus verfügt über 32 klimatisierte Gästezimmer.

4. Tag | Porto und das Meer

Ab heute sind die Strecken kürzer, und so erreichen wir nach nur einer guten Stunde Fahrt Porto, die wunderbar schöne und morbide Stadt am Ufer der Douro. Ein Spaziergang bringt uns zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Oberstadt und hinunter durch das Ribeira-Viertel (UNESCO-Welterbe) auf die andere Flussseite nach Gaia, wo wir uns eine Portweinkellerei ansehen – und die edlen Tropfen probieren. Sie wissen ja, wie groß unser Kofferraum ist und dass bei uns im Bus derartige Flüssigkeiten transportiert werden dürfen. Was für Köstlichkeiten warten auf uns! Am späteren Nachmittag haben wir bald auch unsere Pousada erreicht. Fahrtstrecke heute insgesamt 150 km.

Pousada Ria de Aveiro - Murtosa-Torreira***
Direkt an dem Haff gelegen, das Murtosa mit den Stränden von S. Jacinto verbindet, konnte sich diese Pousada inmitten eines Naturschutzgebiets von einzigartiger Schönheit etablieren. Die trägen Wasser der Lagune von Aveiro vor Augen, kann man hier vom Balkon aus in aller Gemütsruhe beobachten, wie die Tangfischer, die sogenannten »Moliceiros«, am späten Abend ihrem traditionellen Gewerbe nach- und auf Fischfang gehen. In einem einzigartigen Gebiet von natürlicher Schönheit auf der Landenge, die Murtosa mit den Stränden von S. Jacinto verbindet, öffnet die Pousada da Ria ihren Gästen die Pforten. Ein Haus, um die Seele baumeln zu lassen, ohne dass man es verlassen müsste. Von den 19 klimatisierten Zimmern aus bietet sich schließlich ein herrlicher Blick auf die Fischer, die, gerade so als wäre die Zeit stehen geblieben, ihre tägliche Arbeit verrichten.

5. Tag | Coimbra – Batalha – Lissabon

Heute wird es wieder etwas »anstrengender«, aber es gibt einfach zu viel zu sehen entlang der Strecke nach Lissabon, als dass wir einfach nur durchbrettern würden. Schon bald nach dem Frühstück haben wir die alte Universitätsstadt Coimbra (UNESCO-Welterbe) erreicht, die wir uns bei einem Spaziergang ansehen. Nach einer frühen Mittagspause sind wir anschließend in Batalha, wo wir das Kloster (UNESCO-Welterbe) besichtigen. Am späteren Nachmittag erreichen wir Lissabon und unternehmen noch eine kleine Orientierungsfahrt, bevor wir unsere Zimmer in der Pousada der Hauptstadt für die nächsten drei Tage beziehen. Einmalig! (320 km)

Pousada de Lisboa - Terreiro do Paço*****, Ehemaliges Innenministerium
Im historischen Zentrum von Lissabon, direkt am Praça do Comércio, öffnete im Juni 2015 die Pousada Terreiro do Paço ihre Tore. Die Pousada de Lisboa befindet sich in dem staatlichen Gebäude, das einst das Innenministerium beherbergte. Das exklusive 5-Sterne-Hotel bietet 90 geschmackvoll, elegant eingerichtete Zimmer, Restaurant, 2 Bars, ein modernes SPA, Hallenbad, Sauna, einen Fitnessbereich, Massageanwendungen und Garage. Aufgrund der exklusiven, zentralen Lage sind die meisten Sehenswürdigkeiten Lissabons von hier bequem zu Fuss zu erkunden.
Der Praça do Comércio, den die Pousada dominiert, ist ein Platz historischer Bedeutung, von dem jahrhundertelang die Frachtschiffe in die Neue Welt starteten. Nach dem großen Erdbeben von 1755 wurden große Teile der Innenstadt und auch dieser Platz nach den Plänen des Marques de Pombal neu gestaltet. Heute betritt man den Platz mit Sicht auf den Fluß Tejo durch einen prachtvollen Triumphbogen. Er ist in U-Form gebaut und wird von Palästen umrahmt. In seiner Mitte befindet sich ein Reiterstandbild von Jose I.

6. Tag | Lissabon

Direkt von unserer Pousada aus spazieren wir heute Vormittag durch die Stadt. Unser Rundgang endet am Mittag am Rossioplatz. Zeit für eine kleine Stärkung ... Der Rest des Tages ist frei. Wenn Sie wollen, kommen Sie am Abend mit in ein stimmungsvolles, winziges Fado-Lokal mit umwerfender Musik, die von Menschen dargeboten wird, die für den Fado leben. Eine weitere Übernachtung in der exklusiven Pousada von Lissabon.

7. Tag | Lissabon

Den heutigen Tag lassen wir komplett frei. Lissabon hat eine solch schöne Atmosphäre und ist so wunderbar, dass jede/r nach eigenen persönlichen Vorlieben den Tag gestalten kann. Wenn Sie möchten, dann treffen wir uns am Abend und gehen zusammen in eines der schönsten Restaurants Lissabons. Eine letzte Übernachtung in der Pousada von Lissabon.

8. Tag | Von Lissabon ans Ende der alten Welt und an die Algarve

Eine wunderbare Strecke liegt heute vor uns. Wir fahren zunächst nach Vila Nova de Milfontes, eine hübsche Kleinstadt an der Mündung des Flusses Mira, im Nationalpark Costa Vicentina mit herrlichen Bademöglichkeiten an einer wilden Küste. Wenn Sie wollen, begleiten Sie uns in ein Lokal, in dem es frischen Fisch und beste Meeresfrüchte gibt. Am späteren Nachmittag erreichen wir den südwestlichsten Punkt von Europa, das Cabo Sao Vicente und Sagres, unseren heutigen Übernachtungsort. (310 km)

Pousada do Infante - Sagres ****
Die Pousada do Infante liegt auf einem Felsvorsprung in Sagres an der Algarve und bietet einen weiten Blick über den herrlichen Atlantik. Ein kleines bisschen als Herr über die sieben Weltmeere könnten sich die Gäste der Pousada mit ihren 39 klimatisierten Gästezimmern fühlen, denn sie befindet sich auf historischem Boden: Vor 500 Jahren machten sich die Seeleute von hier aus auf den Weg, die neue Welt zu entdecken.

9. Tag | Entlang der Algarve nach Osten

Ein ganz entspannter Tag erwartet uns heute. Zunächst sehen wir uns Lagos an, die Hafenstadt, von wo aus Heinrich der Seefahrer zahlreiche Expeditionen unternahm. Trotz der Zerstörung durch das Erdbeben von 1755 haben viele Häuser in der historischen Stadt ihr traditionelles Mauerwerk, die schmiedeeisernen Balkone und die schattigen Innenhöfe bewahrt. Die Kopfsteinpflasterstraßen sind von Geschäften, Bars und Restaurants gesäumt und laden zu einem Spaziergang ein. Später fahren wir langsam weiter nach Osten, nach Tavira. Mit schönen langen Stränden vor der Stadt und umrahmt von sanften Hügeln, die von duftenden Obstgärten bedeckt sind, ist Tavira eine der reizvollsten und architektonisch interessantesten Städte in der Algarve, eine bezaubernde Mischung aus hübschen Häusern, Kopfsteinpflasterstraßen und belebten Plätzen. Der Fluss Gilão ist von eleganten Häusern mit den für Tavira charakteristischen Pyramidendächern gesäumt. Ihn überspannt eine alte Brücke, die man den Römern zuschreibt. Der Praça da República mit dem Rathaus und anderen eindrucksvollen Gebäuden sowie die Gärten in unmittelbarer Nähe der Brücke eignen sich perfekt für einen gemütlichen Spaziergang durch das malerische Stadtzentrum. (145 km)

Pousada Convento da Graca - Tavira***, Augustinerkloster aus dem 16. Jahrhundert
Im Mai 2006 wurde das Kloster Convento da Graça nach umfangreicher Renovierung als Pousada eröffnet. Um 1569 von Don Sebastian gegründet, liegt die Pousada angeschmiegt an den Hang im Schutze der Burg. Einst lebten hier die Eremiten von Sankt Augustus, heute jedoch müssen die Gäste natürlich nicht auf Komfort und moderne Annehmlichkeit verzichten, während aber Charme und Flair des altehrwürdigen Gebäudes erhalten blieben. Wunderschön und ein Fotomotiv ist der restaurierte Kreuzgang innerhalb des Klosters.

10. Tag | Tavira und die endlosen Strände der Insel

Heute vormittag besuchen wir einen der schönsten Strände der Gegend und unternehmen einen kleinen Spaziergang auf der Tavira vorgelagerten Insel. Ansonsten könnte man sich auch einen ganz entspannten Tag in diesem schönen Städtchen genehmigen. Nichts ist Pflicht, eine wunderbare Stimmung macht sich breit. Eine weitere Übernachtung in der Pousada von Tavira.

11. Tag | Nach Andalusien!

Eine schöne Strecke mit spannenden Ausblicken in die Landschaft führt uns zurück nach Spanien, durch Sevilla und weiter nach Ubeda. 480 km.

Parador de Úbeda ****
In der Provinz Jaén, im Westen der Gebirgszüge Cazorla und Segura und neben dem Lauf des Flusses Guadalquivir, liegt die UNESCO-Weltkulturerbestadt Úbeda. Der an der Stelle eines ehemaligen Palastes aus dem 16. Jahrhundert erbaute Parador steht mitten in der Altstadt, am Renaissanceplatz Vázquez de Molina. Der Baustil des Ortes erinnert an eine italienische Renaissancestadt, aber mit der Folklore, der tausendjährigen Handwerkskunst, der Gastronomie und der Lebensfreude Andalusiens. Hinter der Hauptfassade des Hotels verbirgt sich ein beschaulicher Innenhof. Gehen Sie durch den Renaissancehof des Paradors und direkt neben einem Innenhof, in dem die Blumenpracht mit dem Geplätscher des Brunnenwassers ein harmonisches Bild abgibt, befindet sich das gemütliche Restaurant des Paradors. Auf einem kurzen Spaziergang vom Parador aus gelangt man zu einigen der schönsten Gebäude von Úbeda.

Dazu gehören die heilige Capilla del Salvador, der Palast des Markgrafen von Mancera sowie der Palast Vázquez Molina, in dem heute die Stadtverwaltung untergebracht ist. Zu den vielen Kulturgütern der Stadt gehören die Stadtmauer, Paläste, Kirchen und Klöstern. Einen kurzen Rundgang beginnt man am besten an der Redonda de Miradores, dort wo sich Úbeda über einem Olivenhain erhebt. Folgen Sie dem serpentinenartigen Straßenverlauf, an dem Antiquariate, Museen, Stadtviertel wie San Millán, die pittoreske Straße Valencia, an der sich viele Keramikwerkstätten und Geschäfte befinden, und entdecken Sie auf diese Weise einen einmaligen Ort.

12. Tag | Quer durch Spanien, von Andalusien nach Nordosten.

Weiterhin durch faszinierende Landschaften bewegen wir uns nach Nordosten, an die Mittelmeerküste. Eine abwechslungsreiche, wenig befahrene Strecke! So sind wir bereits am späteren Nachmittag im Parador von Benicarló und können uns an einem Bad im Mittelmeer erfreuen. (580 km)

Parador in Benicarló ****
Im Parador de Benicarló sind Sie nur 30 m vom intensiven türkisblauen Mittelmeer entfernt – können Sie sich das vorstellen? Das Hotel ist sehr komfortabel ausgestattet und die schlicht eingerichteten Gästezimmer bieten einen tollen Blick aufs Meer. Der Parador liegt inmitten einer außergewöhnlichen Parkanlage, nur wenige Meter vom Meer entfernt. Mit dem Zauber des blauen Mittelmeers und einem angenehmen Klima ist Benicarló gleichermaßen eine moderne Stadt und ein Fischerdorf – der ideale Ort um das mediterrane Wesen der Gegend zu entdecken. Die Gerichte der regionalen Küche sind exquisit.

13. Tag | Entlang des Mittelmeers in die Hafenstadt Sete

Nach einem ausgedehnten Frühstück begeben wir uns auf die Autobahn. Welch eine Freude, hier unterwegs sein zu dürfen! Rechts begleitet uns das Mittelmeer, links über Stunden Bergketten, unter anderem der Montserrat in der Nähe vonBarcelona. Wir kommen durch die Ausläufer der Pyrenäen und erreichen am späten Nachmittag die schöne Hafenstadt Sete. Ein kleiner Spaziergang und ein Apéritif in einer netten Bar vor einem guten Abendessen – das Leben kann schön sein, nicht wahr? (540 km)

Le Grand Hotel in Sète*** 
Das Grand Hôtel de Sète hat sich ganz und gar dem Lebensgefühl der Belle Epoque verschrieben. Das wird sowohl durch die Architektur des Gebäudes, seinen Stil und durch den mit Glas überdachten Innenhof deutlich. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Hotels dieser Art, hat sich das Grand Hôtel jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. So wurde sein Inneres, dank vor kurzem stattgefunder Renovierungsarbeiten, noch verführerischer und stilvoller. Großräumige, komfortable Schafzimmer bestechen durch ein zeitgemäßes Dekor. So bleibt das »Grand« in seinem Namen zweifellos gerechtfertigt. Auch die Lage des Hotels – direkt am Fluß – ist von charmanter Schönheit. Der Hafen sowie einige köstliche Fischrestaurants können von hier aus schnell erreicht werden. 

14. Tag | Vom Mittelmeer zurück in die heimische Provinz

Angefüllt mit schönen Erlebnissen und in Gesellschaft neuer Freunde machen wir uns auf den Weg in Richtung Heimat. Nichts ist durch eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen zu ersetzen. Daran werden wir erinnert, wenn wir uns langsam Deutschland nähern. Gegen 20:00 Uhr treffen wir in Freiburg ein. Schön war’s, wunderschön! (770 km)

Teilnehmerzahl mindestens 14, maximal 20 Mitreisende im 5-Sterne-Bus.

Reiseroute

Reiseroute

Wir übernachten auf dieser Reise in Spanien und Portugal ausschließlich in ausgesuchten Paradores- und Pousadas-Hotels. Die Beschreibung der einzelnen Häuser haben wir den offiziellen Seiten www.paradores.es und www.pousadas.pt entnommen.

Auf dem Hinweg in Frankreich wohnen wir in Bordeaux im renommierten Hotel Burdigala und auf der Rückreise in Sète im Grand Hotel.

Alle Übernachtungen beinhalten das Frühstück, das kaum Wünsche offen lassen dürfte. An allen Tagen, an denen wir einen Ortswechsel vornehmen, ist auch das Abendessen inbegriffen. Für eine individuelle größere Freiheit haben wir bei den mehrtägigen Aufenthalten in Lissabon und Tavira das Abendessen nur am Ankunftstag in unsere Leistungen eingeschlossen. Inbegriffen sind also zehn Menüs am Abend.

Freiburg, Konzerthaus06:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz06:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg06:38 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Pro Person im Doppelzimmer
3.250 €
nach dem 10.02.2018
3.450 €
Unterbringung im Einzelzimmer
4.160 €
nach dem 10.02.2018
4.360 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
Bildrechte: Paradores.es, istock, Paradores , Pousadas de Portugal, Avanti Busreisen, Grandhotel Sete, Jose Manuel