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Der katalanische Küstenwanderweg

Unterwegs auf dem Camí de Ronda 

24.03. - 30.03.2019 Plätze verfügbar

In Katalonien gibt es noch immer idyllische Flecken wie das ehemalige Fischerdörflein Llafranc: Verträumte Buchten, nette Restaurants, charmante Hotels und ein alter Küstenweg, der die Dörfer verbindet. Gerade jetzt im erwachenden Frühling ist hier noch kaum etwas los.

Wer hier entlang der Küste unterwegs ist, hat freien Blick auf türkisfarbenes Wasser, schöne Buchten und Segelschiffe, die auf dem Meer kreuzen. Schon immer haben Bauern, Hirten und Fischer die alten Küstenwege begangen. Später haben dann Zöllner Ausschau gehalten nach Schmugglern, die versuchten, verbotene Ware an Land zu bringen. Um diesen Wächtern die Arbeit zu erleichtern, ließ die Regierung den Küstenweg ausbauen und befestigen – mit bestem Blick übers Meer und Zugang zu vielen Buchten und Stränden – den Camí de Ronda. Auf diesem noch kaum bekannten Küstenwanderweg an der Costa Brava findet man wunderbare Strände, kleine Dörfer, aber auch mittelalterlichen Klosterburgen und altiberische Siedlungen.  

Wir unternehmen drei nicht allzu schwere Wanderungen auf diesem Weg, aber auch einmal im Hinterland und schauen uns bei dieser Gelegenheit das entzückende mittelalterliche Städtchen Besalú an. Wer es ganz ruhig haben möchte, muss aber auch nicht mitkommen und kann den Tag im Strandcafé verbummeln, in Licht baden und die Farbkontraste des tiefblauen Meers, der tanzenden weißen Boote und der dunkelgrünen Schirmpinien in sich aufnehmen.

Reisebegleitung: Carsten Behrens hat einige Jahre hier in Katalonien gelebt und kennt sich bestens aus ...
 

Reisedaten und Preise

24.03. - 30.03.2019 7 Tage (So - Sa)
Pro Person im Doppelzimmer
1.090 €
Unterbringung im Einzelzimmer
1.325 €
Person unter 14 J. (20 % Rabatt)
ab 872 €

Höhepunkte

  • Dorfidylle am Meer
  • Wandern an der Küste und im Hinterland
  • Mittelalterliches Besalú
  • Traumhafte Buchten

Leistungen

  • Fahrt im 5-Sterne-Fernreisebus
  • 1 x Übernachtung/F in einem zentralen 4-Sterne-Hotel in Perpignan
  • 5 x Übernachtung/F in einem kleinen 3-Sterne-Hotel in Llafranc
  • 6 x gemeinsames Abendessen in Perpignan und Llafranc
  • Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Klimaanlage usw. 
  • Die schönsten Wanderungen an der Küste und im Hinterland
  • Ausflug nach Besalú
  • Vorgesehene Reisebegleitung: Carsten Behrens
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Anreise nach Perpignan

Am Sonntag früh um 6:00 Uhr ist Abfahrt am Konzerthaus Freiburg. Durch den französischen Jura, an Lyon vorbei und auf der Autoroute du Soleil fahren wir nach Südfrankreich. Tagesziel ist das sehenswerte Perpignan, wo wir gegen Abend eintreffen. Vor dem Abendessen bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Befestigung und vielen gotischen Gebäuden und für einen Apéritif. Übernachtung in einem schönen Hotel zentral in Perpignan. (890 km)

2. Tag | Zur Bucht von Llafranc

Nach dem Frühstück kommen wir auf einer landschaftlich reizvollen Strecke nach Girona, das sich malerisch an den Fluss Onyar schmiegt. Hier legen wir eine Mittagspause ein. Danach geht es weiter nach Llafranc, einem idyllisch gelegenen ehemaligen Fischerdörfchen. Abendessen und Übernachtung in unserem kleinen Hotel direkt in der Bucht von Llafranc, wo wir die nächsten Tage verbringen. (120 km)

3. Tag | Von Llafranch nach Palamos

Ein wunderschöner Pfad führt von Llafranch die Küste entlang nach Süden, nach Palamos. Vorbei an Fischerbooten, Häuschen und Villen, durch Wäldchen, zwischen Macchia und Felsen über dem Meer und an Sandstränden – wer möchte, unternimmt heute mit uns eine rund vierstündige Wanderung durch eine zauberhafte Landschaft am Mittelmeer. Schöner kann es an der Costa Brava nicht sein.

Von unserem Hotel aus kommen wir auf dem Küstenweg in rund 20 Minuten ins benachbarte Calella de Palafrugell, wie Llafranch ein charmantes, ehemaliges Fischerdorf an der Küste. Auf der einen Seite das Grün der Pinien, auf der anderen das blaue Meer mit seiner schroffen Steilküste und auf meist ebenen Wegen, über kurze Treppenverbindungen, durch kleine Tunnel gelangen wir aus der Siedlung und steigen durch ein Wäldchen etwas an und kommen nach rund zweieinhalb Stunden auf oft schattigen Wegen an die Cala de Castell mit ihrem großen, weitläufigen Sandstrand, an dem sich zu dieser Jahreszeit kaum jemand aufhält. An hübschen Strandhäuschen vorbei führt der Weg an die Cala de la Fosca, von wo wir nach einer knappen halben Stunde den Hafen von Palamos erreichen. Hier könnte man in einer der Restaurants einkehren – und anschließend mit dem Taxi nach Llafranch zurückfahren. Rund 11 Kilometer mit ca. insgesamt 200 Höhenmetern Anstieg. 

4. Tag | Zwischen Llafranch und Tamariu – einer der schönsten Abschnitte der Costa Brava

Auch heute können Sie mit uns wandern gehen, falls Sie nicht den Tag in Llafranch im Café, am Strand oder im Zimmer mit einem guten Buch oder netten, neuen Bekannten verbummeln möchten. Oder Sie spazieren in einer knappen halben Stunde hinüber nach Calella de Palafrugell. Kaum zu glauben, dass es derartige Orte in Spanien am Meer überhaupt noch gibt.

Wir aber halten uns heute in nördlicher Richtung auf, nachdem wir gestern den Süden erkundet haben. Llafranch und benachbarte Tamariu waren in früheren Zeiten kleine Fischerdörfer an idyllischen Buchten. Heute gesuchte und gut besuchte Küstenorte, haben sie sich dennoch viel vom alten Flair bewahrt, wenn man nicht gerade zur Hauptsaison auftaucht. Die Rundwanderung zwischen den beiden Orten führt mit kleinen kräftigen Steigungsstrecken zunächst durchs landwirtschaftliche geprägte Hinterland und dazwischen gestreute Pinien- und Korkeichenwäldchen. Nach einer Pause am Strand von Tamariu folgen wir dem schmalen, aber nicht ausgesetzten Küstenpfad auf einer aussichtsreichen Strecke mit einigen kleineren Auf- und Abstiegen und wunderbaren Blicken hoch zum Aussichtspunkt Sant Sebastia auf 178 m über dem Meer. Von hier aus erreichen wir in rund 45 Minuten unser Hotel in Llafranch. Gehzeit insgesamt dreieinhalb bis 4 Stunden, insgesamt 310 Höhenmeter Aufstieg.

5. Tag | Besalú

Heute besuchen wir Besalú, eine der besterhaltenen, mittelalterlichen Städte in ganz Katalonien. Der ganze Ortskern steht unter Denkmalschutz, besonders sehenswert sind romanische und gotische Bauwerke, das einzig erhaltene jüdische Ritualbad auf der iberischen Halbinsel und die 105 Meter lange Brücke aus dem 14. Jahrhundert – Sie werden begeistert sein! In der Gegend von Besalú wollen wir heute außerdem eine Wanderung unternehmen. (130 km)

6. Tag | Wandern oder Rasten

Wer Lust hat, kommt mit auf eine weitere, dieses Mal wirklich leichte Wanderung in der Umgebung. Vom Sporthafen in Platja d’ Aro gehen wir auf dem fast eben verlaufenden, gut ausgebauten Küsten-Spazierweg  bis nach San Feliu de Guixols. Keine sechs Kilometer, Gehzeit rund 2 Stunden mit vielem Stehenbleiben. Den Nachmittag könnten wir in Llafranch verbummeln, wenn wir morgen schon wieder nach Hause fahren müssen.

7. Tag | Rückreise

Alle Schöne geht einmal zu Ende. Aber erfüllt mit Eindrücken, welche die kurze Reisedauer von sieben Tagen weit übertreffen, sitzen wir heute im Bus. Durch die Ausläufer der Pyrenäen fahren wir und durch Südfrankreich. Wir kommen durch das Rhonetal, an Lyon vorbei und den französischen Jura. Gegen 22 Uhr am Samstagabend treffen wir am Konzerthaus in Freiburg ein. (1.020 km)

Schwierigkeitsgrad der Wanderungen

Wir haben reine Gehzeiten zwischen drei und fünf Stunden vor uns, es geht gerade im Küstenbereich auch hoch und hinab. Oft wandern wir auf guten Wegen, gelegentlich auch auf steinigem Untergrund, der Trittsicherheit, Konzentration und Kondition erfordert. Vor Ort informieren wir Sie jeweils, was Sie an den einzelnen Tagen erwartet. Grundsätzlich gilt: Es sind Wanderungen, keine anspruchslosen Spaziergänge. Für geübte Wanderer kein Problem!

Karte
Unterkunft
Abfahrtsorte
Hinweise
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