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NEU: Französische Atlantikküste Plätze verfügbar

Toulouse, Bordeaux, Biarritz und die Île d'Oléron

Unsere neue Reise verbindet auf die schönste Weise die herrliche Natur an der Atlantikküste und die bedeutendsten Städte des französischen Südwestens – Toulouse, Biarritz und Bordeaux. Außerdem lassen wir uns die Seeluft um die Nasen wehen, baden in Kultur, schlürfen Austern, erklimmen die größte Wanderdüne Europas, flanieren im Seebad und besuchen das Naturparadies Île d‘Oléron.

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag | Freiburg – Toulouse

Um nach Toulouse zu gelangen, nehmen wir die direkte, aber auch schönste Verbindung, die es dorthin gibt. An Besançon, Beaune, Chalons-sur-Saone, Moulins, Clermont Ferrand, Brive-la-Gaillarde und Cahors vorbei kommen wir durch dünn besiedelte, wunderschöne Landschaften des ländlichen Frankreich. Ankunft in Toulouse am Abend. Ein kleiner Spaziergang führt uns vom Hotel in ein gutes Restaurant mit klassisch französischer Küche. Erste Übernachtung in Toulouse. (915 km)

2. Tag | Toulouse

Die Stadt Toulouse verdankt ihren Beinamen »Ville rose« (rosafarbene Stadt) den hier verwendeten Ziegeln. Diese Ziegel führen ein antikes Erbe bis heute fort. Sie verleihen den Fassaden warme Farben, von sanftem Rosa bis hin zu leuchtendem Orange. Am Vormittag lernen wir auf einer Führung Toulouse ein wenig kennen, spazieren entlang der Garonne, kommen durch Gassen und enge Straßen, erhalten einen Eindruckvon der Atmosphäre, die durch die vielen Studenten geprägt ist, sehen das Palais d’Assézat aus der Renaissance, das Jakobinerkloster, ein Juwel südfranzösischer Gotik, die Basilika Saint-Sernin und das Capitole, das Wahrzeichen von Toulouse mit Rathaus und Théâtre du Capitole am gleichnamigen Hauptplatz. Den Nachmittag lassen wir frei, so dass Sie Ihre Eindrücke noch etwas vertiefen können.

3. Tag | Von der Airbus-Produktion zu den Pyrenäen und an den Atlantik

Toulouse ist auch Hauptstadt der Aeronautik, der Weltraumfahrt und die Stadt des Airbus. Auch wenn die Welt unserer Meinung nach viel zu schön ist, um darüber hinwegzufliegen, wollen wir uns am Vormittag die Produktionsstätte des Boeing-Konkurrenten ansehen. Am Nachmittag fahren wir entlang der Bergkette der Pyrenäen zu unserer Linken nach Biarritz an den Atlantik. Gemeinsames Abendessen in einem guten Restaurant und Übernachtung in Biarritz. (325 km)

4. Tag | Biarritz

Biarritz, ein elegantes See- und Heilbad an der baskischen Küste im äußersten Südwesten Frankreichs, wurde bekannt, als Vertreter des europäischen Adels im 19. Jahrhundert das Fischerdorf als Urlaubsort für sich entdeckten, und Kaiserinnen und Könige, englische Lords und spanische Granden nach Biarritz kamen – bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute ist die Stadt mit ihren langen Sandstränden bei Surfern sehr beliebt. Das Wahrzeichen von Biarritz ist das Felsenriff »Rocher de la Vierge«, auf dem eine Statue der Jungfrau Maria steht. Es ist über eine von Gustave Eiffel konstruierte Brücke erreichbar.
Am heutigen Vormittag haben wir wieder einen Stadtrundgang gebucht, bei dem wir viel über die Stadt unweit der Grenze zu Spanien erfahren. Der Nachmittag ist wieder frei, so wie schon in Toulouse und wie er auch in Bordeaux übermorgen frei sein wird. Eine Option, wenn das Wetter hier am Atlantik am Golf von Biskaya mitspielt wäre, Richtung Norden entlang der Strandpromenade am Grand Plage zum Leuchtturm zu spazieren. Oder gute drei Kilometer am Strand entlang in die andere Richtung nach Süden zum Meeresmuseum: Die »Cité de l'Océan«, ein schickes, wellenförmiges Gebäude bietet einen umfassenden Einblick in die Welt des Ozeans.

5. Tag | Über Arcachon und die Dune du Pilat nach Bordeaux

Die Stadt Arcachon gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Badeorten an der französischen Atlantikküste. Mit ihrer besonderen Lage an der gleichnamigen Bucht, ihrer Innenstadt und der schönen Strandpromenade ist uns die Stadt den kleinen Umweg auf unserer Fahrt nach Bordeaux wert. Da wir dort um die Mittagszeit eintreffen und schon etwas Appetit verspüren, könnte man hier vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben »huîtres«, also Austern, probieren, die im Bassin d'Arcachon gezüchtet werden und für die das Bassin, wie die Einheimischen sagen, in ganz Frankreich und darüber hinaus bekannt ist.
Später am Nachmittag machen wir einen kleinen Spaziergang in der großen Attraktion dieser Gegend, dem Naturschutzgebiet der größten Wanderdüne Europas, der Düne von Pilat. Der Blick von der Düne über das Becken von Arcachon, die Halbinsel Lège-Cap-Ferret mit dem dahinter liegenden Atlantik sowie die weiten See-Kiefernwälder der Landes de Gascogne ist großartig. Gegen Abend treffen wir in Bordeaux ein, wo ein schönes kleineres Hotel mitten in der Fußgängerzone auf uns wartet. Zum Abendessen gehen wir in ein gutes französisches Restaurant ganz in der Nähe. (260 km)

6. Tag | Bordeaux

Die wichtigste Stadt im Südwesten gilt zusammen mit Paris auch als die schönste Frankreichs. Sie ist altehrwürdig, mondän, mit einer Vielzahl an denkmalgeschützen Gebäuden, zahlreichen touristischen Attraktionen und einer der harmonischsten Altstädte Europas. Dennoch ist Bordeaux erfrischend jung und progressiv. Seit 2007 zählt die Stadt als »Port de la Lune« (Mondhafen) aufgrund des einzigartig gut erhaltenen historischen Stadtbildes zum Welterbe der UNESCO. Am Vormittag lassen wir uns auf einer Stadtführung vieles davon zeigen und erklären. Unser Rundgang endet am Mittag auf dem Marché des Capucins, wo man sich in einem der Bistros niederlassen könnte. Auf diesem Rundgang erhalten wir einen guten Überblick und wissen, was wir am Nachmittag und Abend unternehmen, zum Beispiel eine Bootsfahrt auf der Garonne, ein Museum besuchen, durch öffentlichen Parks oder am Flussufer entlang spazieren, sich ins Café setzen oder die Cité du Vin aufsuchen.

7. Tag | Auf die Insel von Oléron

Ohne Stress und Hektik frühstücken wir auch heute und machen uns gegen 10:00 Uhr auf den Weg: Unser Ziel ist die Île d’Oléron, nördlich der Mündung der Gironde in den Atlantik. Über eine knapp drei Kilometer lange Brücke, den Viaduc d'Oléron, ist die größte Atlantikinsel Frankreichs mit dem Festland verbunden. »Mimoseninsel«– dieser Beiname sagt es eigentlich schon: Die Île d’Oléron ist ein Naturparadies. Vor allem Wälder, Sümpfe, Dünen und ihre zauberhaften Sandstrände sind es, die ihre Landschaft prägen. Rund 140 Pflanzen- und Blumenarten, die hauptsächlich in den Feuchtgebieten wachsen, 250 Vogelarten und über 30 Säugetierarten lassen die Île d‘Oléron zusätzlich zu einem Eldorado für Naturliebhaber werden. Das milde Klima tut sein Übriges, um die Atlantik-Insel von spätestens April bis Mitte September zu einem beliebten Urlaubsziel zu machen. Besonders schön: Auf der Île d’Oléron wird Wert gelegt auf eine nachhaltige Tourismusentwicklung. So sind beispielsweise mehrere Strände mit dem Umwelt-Gütesiegel Blaue Flagge (Pavillon bleu) ausgezeichnet. Berühmt ist die Insel auch für ihre Austern- und Muschelzucht.
Am Nachmittag machen wir einen Halt im Ort Chateau d’Oléron kurz hinter der Brücke, dem zweitgrößten und strategisch bedeutendsten Ort der Insel, dessen Befestigung deutlich die Handschrift von Vauban trägt. Während bereits zuvor die Engländer ab dem 12. Jahrhundert den Ort als Handelsplatz nutzten, diente er während der Hugenottenkriege den Protestanten zum Rückzug. Vom Austernhafen von Château-D’Oléron mit seinen bunten Hütten, die heute restauriert und als Werkstätten für Künstler und Galerien dienen, bummeln wir ins Zentrum mit seinen niedrigen Häusern, die von den Markthallen beherrscht werden. Anschließend fahren wir durch kleine Dörfer und am Meer entlang weiter nach La Cotinière, ein kleines Hafenstädtchen im Südwesten, wo sich unser Hotel in Strandnähe befindet. Gemeinsames Abendessen in einem guten Restaurant in der Nähe Hafens und erste Übernachtung auf der Insel. (180 km)

8. Tag Die Île d’Oléron

Ganz im Westen, gegenüber dem offenen Meer, ist dieser typische kleine Fischerhafen für die Qualität der Produkte bekannt, die dort ausgeladen werden: Seebarsch, Seezunge, Langusten, Langschollen… Edle Arten und gut angepasste Fischfangtechniken machen aus La Cotinière den ersten Fischerhafen des Départements Charente-Maritime und den siebtwichtigsten Frankreichs. Wir wohnen nur 500 Meter davon entfernt, und so gilt unser erster Besuch des Tages dem Hafen und den vielen Geschäften, die sich in der Nähe angesiedelt haben. In den kleinen Dorfstraßen und auf dem morgendlichen Markt spielt sich das Leben ab. Zwischen den niedrigen Fischerhäusern mit weißer Fassade und grünen oder blauen Fensterläden wird flaniert, eingekauft oder auf einer Café-Terrasse entspannt. Eine tolle Atmosphäre. Und da der Altantik und seine Strände zu schönen Spaziergängen verführen, lassen wir den heutigen Tag einmal ganz frei und lassen uns von der Seeluft durchpusten. Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage eine wunderbare Möglichkeit, alles setzen zu lassen – mit dem festen Vorsatz, wiederzukommen!


9. Tag | Vom Atlantik zum Schwarzwald

Wie schon auf dem Hinweg nach Toulouse fahren wir auf direktem Wege und quer durch Frankreich zurück. An Saintes, Cognac, Angoulême, Guéret und Montluçon vorbei kommen wir bei Moulins wieder auf die Strecke, die wir für unseren Weg nach Süden gewählt hatten. Eine schöne Route, auf der zunächst längere Zeit auf gut ausgebauten Landstraßen unterwegs sind, so dass wir noch einmal einen sehr guten Eindruck vom ländlichen Frankreich erhalten, wie das bei einer Flugreise nie und nimmer der Fall gewesen wäre. In Freiburg treffen wir gegen 22:00 Uhr ein. (900 km)

Reiseroute

Reiseroute

Sehr schöne Hotels in bester Lage zu buchen, wo immer möglich, ist eines der Prinzipien von Avanti. Genauso wie modernste 5-Sterne-Reisebusse, eine großzügige Zeitplanung, die Möglichkeit für individuelle Unternehmungen oder unsere Reisegruppen klein und übersichtlich zu halten zu unserem Standard gehört.

Hotel Novotel Centre Compans Caffarelli ****, Toulouse
Im Herzen von Toulouse, umgeben vom Japanischen Garten und deswegen recht ruhig, liegt das Hotel Novotel Toulouse Centre. Zu Fuß sind es rund 10 Minuten bis zur Universität, zum Hauptplatz, dem Kapitol, geht man rund 20 Minuten.

Hotel Best Western Plus Karitza ***, Biarritz
Das Hotel liegt wenige Gehminuten vom Zentrum von Biarritz und nur 900 m vom »Grand Plage« und dem Casino entfernt .

Best Western Grand Hotel Français ***, Bordeaux
Das ruhig gelegene, gemütliche und komplett renovierte Best Western Grand Hotel Français befindet sich in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in einer ruhigen Straße im Herzen von Bordeaux, das zum UNESCO-Welterbe gehört.

Hotel l’Océane ***, Île d’Oléron
Das moderne 3-Sterne Hotel liegt nur 100 Meter vom Strand entfernt in La Cotinière. Jedes Zimmer besitzt eine eigene Terrasse oder einen Balkon sowie ein eigenes Bad. Der Fischereihafen von La Cotiniere ist nur 500 Meter vom Hotel entfernt.

Alle Übernachtungen mit Frühstücksbüffet. Das Abendessen in guten Restaurants fußläufig zu den Hotels ist immer dann vorgebucht und im Preis inbegriffen, wenn wir einen Ortswechsel vornehmen, also an vier Tagen. Die anderen Abende sind frei für größere Individualität in der Freizeitgestaltung.

Freiburg, Konzerthaus06:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz06:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg06:38 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Pro Person im Doppelzimmer
1.750 €
nach dem 15.06.2019
1.930 €
Unterbringung im Einzelzimmer
2.195 €
nach dem 15.06.2019
2.375 €
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