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NEU: Die Küsten des Balkan

von Slowenien über Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien nach Griechenland 

13.05. - 29.05.2019 Reise findet gerade statt

Eine der spannendsten Verbindungen innerhalb Europas ist die so genannte Balkanroute, die Mitteleuropa durch den Südosten unseres Erdteils mit Asien verbindet. Wobei diese Strecke nur noch für den Warentransport interessant scheint, denn längere Distanzen überwindet man heute ja nicht mehr über Land, sondern ÜBER-Land, mit dem Flugzeug. Umso spannender, diese historischen Strecken wirklich zu »erfahren«, wirklich zu reisen und mit allen Sinnen erleben, was zwischen hier und da liegt, Verbindendes und Trennendes und längst verloren Geglaubtes. Ja, zu reisen statt fliegen kann wirklich wunderbar sein.

Schon oft sind wir die »klassische« Verbindung der Balkanroute gefahren. Sie führt via Zagreb, Belgrad, Nis und Sofia Richtung Türkei oder ab Nis über Skopje nach Griechenland. Mit der Öffnung Albaniens ist nun die reizvolle Küstenvariante entlang der Adria in den Bereich des Machbaren gerückt. Damit ist einer der interessantesten, schönsten, aber auch spannendsten Abschnitte der Mittelmeerküste zwischen dem norditalienischen Triest und der nordgriechischen Stadt Igoumenitsa nun durchgängig befahrbar. Diese wunderbare Strecke wollen wir unter die Räder nehmen, aber nicht durchheizen, sondern uns ganz, ganz langsam durch all die interessanten Städte und traumhaften Küstenlandschaften entlanghangeln. So langsam wie Avanti, so entspannt, mit so viel Zeit und so gut gelegenen Hotels ist kaum jemand unterwegs. Wie schön das sein kann, haben wir schon oft bewiesen.

Zahlreiche historische Staaten spielten in der Kultur und Geschichte dieser Region eine bedeutende Rolle. Dazu gehörten das Römische und das Byzantinische sowie später das Osmanische Reich, die Republik Venedig und Österreich-Ungarn. Auch Russland betrachtete auf Grund des dort verbreiteten orthodoxen Glaubens den Balkan häufig als sein Einflussgebiet. Von jeher ist der Balkan eine wichtige Brücke zwischen Asien und Europa, war aber auch immer wieder Schauplatz von Konflikten, Kriegen und ethnischen Unruhen. Mit diesem unruhigen Kulturraum, von dem zu uns oft nur negative Nachrichten dringen, wollen wir uns auf dieser Reise beschäftigen und vor allem: ihn etwas kennen lernen und uns eigene Eindrücke verschaffen. Ganz wunderbar ist außerdem: Wir sind auf der ganzen Strecke, egal wo, immer herzlichst willkommen, die Menschen sind unheimlich nett, gastfreundlich und aufgeschlossen! 

Hinweis

Begrenzte Teilnehmerzahl, kleine Gruppe mit maximal 24 Mitreisenden!

Reisedaten und Preise

13.05. - 29.05.2019 17 Tage (Mo - Mi)
Pro Person im Doppelzimmer
3.690 €
Unterbringung im Einzelzimmer
4.165 €
Weitere Sonderleistungen
Einzelkabine (auf Anfrage)
110 €
Teilnehmerzahl: 16 - 24 Personen

Höhepunkte

  • Die Balkanroute am Mittelmeer
  • Die komplette Adriaküstenstraße
  • Sehr entspannter Reiseverlauf, nur wenige Kilometer pro Tag
  • Ein seltenes Abenteuer, unbekannte Welten
  • Wunderbare landschaftliche Eindrücke
  • Spannende Hafenstädte des Balkans
  • Viele UNESCO-Welterbestätten
  • Eine neue Sicht auf den Südosten Europas
  • Rijeka, Zadar, Split, Trogir und Dubrovnik
  • Podgorica in Montenegro
  • Albanien mit Tirana, Vlora, Saranda und Gijokastra
  • Zum Schluss Entspannung in Griechenland am Meer

Leistungen

  • Busfahrt in modernem 5-Sterne-Fernreisebus
  • 14 x Übernachtung mit Frühstück in überwiegend in 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie) in sehr guter Lage
  • 2 x Übernachtung mit Frühstück auf der Fähre Patras – Venedig in 2-Bett-Kabinen (Einzelkabinen gegen Aufpreis in begrenzter Anzahl verfügbar)
  • 11 x Abendessen in guten Restaurants oder im Hotel
  • 1 x Abendessen an Bord der Fähre
  • Alle Eintrittskosten im Rahmen des Programms
  • Stadtführungen in Rijeka, Zadar, Split, Trogir, Dubrovnik, Podgorica, Tirana
  • Führungen in Ardenica, Apollonia, Butrint und Gijokaster
  • Am Steuer und Reisebegleitung: Hans-Peter Christoph 
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

Montag, 13.5.2019,
1. Tag | Freiburg – Padua

Wir starten am Konzerthaus morgens um 7:30 Uhr. Ohne jeden Stress, in bester Gesellschaft zum Plaudern mit den Mitreisenden, mit aus-dem-Fenster-schauen und Pausen rollen wir in den Süden Richtung Mailand und danach nach Osten. An Bergamo, Verona und Vicenza vorbei treffen wir gegen 17:00 Uhr in Padua ein. Vor dem Abendessen bleibt noch etwas Zeit für einen Bummel durch Freiburgs Partnerstadt und einen Aperitif, bevor wir ein gutes Restaurant zum Abendessen aufsuchen. Übernachtung in Padua ganz zentral in unmittelbarer Nähe zum »Santo«, den Heiligen Antonius von Padua (oder Lissabon, wie die Portugiesen sagen). (645 km)

Dienstag, 14.05.2019,
2. Tag | Von Padua durch Slowenien nach Rijeka (Kroatien)

Bei Triest erreichen wir die Grenze nach Slowenien und kurz darauf die nächste nach Kroatien. Am Nachmittag haben wir eine Führung durch die Hafenstadt Rijeka gebucht. Sie ist die drittgrößte Stadt Kroatiens. Später beim Abendessen erhalten wir einen ersten Vorgeschmack, was uns der Balkan an kulinarischen Köstlichkeiten zu bieten hat. Übernachtung in Rijeka. (260 km)

Mittwoch, 15.05.2019,
3. Tag | Rijeka – Zadar

Nach dem Frühstück fahren wir auf der kurvenreichen Küstenstraße mit wunderbaren Ausblicken auf die vorgelagerten Inseln und mit dem einen und anderen Fotostopp und Pausen nach Zadar, Kroatiens bunte und lebensfrohe Hafenstadt. Am Nachmittag unternehmen wir hier einen geführten Rundgang. Bekannt sind vor allem die römischen und venezianischen Ruinen in der auf einer Halbinsel gelegenen Altstadt. An den Stadtmauern liegen mehrere venezianische Tore. Das römische Forum ist vom Kloster St. Marien aus dem 11. Jahrhundert umschlossen, dessen religiöse Kunst bis auf das 8. Jahrhundert zurückgeht. Weitere Gotteshäuser sind die prächtige Kathedrale der Hl. Anastasia aus dem 12. Jahrhundert und die vorromanische Rundkirche St. Donatus aus dem 9. Jahrhundert. Abendessen und Übernachtung in Zadar. (230 km)

Donnerstag, 16.05.2019,
4. Tag | Zadar – Trogir – Split

Weiter geht es entlang der wunderschönen Küste Kroatiens, bis wir gegen Mittag die Hafenstadt Trogir erreichen. Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Welterbe der UNESCO. Der Ort gilt als herausragendes Beispiel für städtebauliche Kontinuität. Trogir ist der am besten erhaltene romanisch-gotische Komplex von ganz Osteuropa. In dem mittelalterlichen, teilweise von einer Stadtmauer umgebenen historischen Stadtkern befinden viele sakrale und profane Bauten, darunter sogar ein Schloss und eine Reihe von Wohnhäusern und Palästen aus den Perioden der Romanik, der Gotik, der Renaissance und des Barocks. Wir lassen uns hier mehrere Stunden Zeit und fahren am Nachmittag die restlichen Kilometer nach Split zu unserem nächsten Hotel. Zeit für einen Spaziergang, Abendessen und Übernachtung in der historischen Altstadt von Split. (160 km)

Freitag, 17.05.2019,
5. Tag | Split – Dubrovnik

Split ist mit ihren ungefähr 210.000 Einwohnern nach der Hauptstadt Zagreb die zweitgrößte Stadt von Kroatien und die größte Stadt Südkroatiens. Sie gilt daher im Volksmund als »Hauptstadt Dalmatiens«. Mit ihrer 1.700-jährigen Geschichte ist die auf einer Halbinsel liegende Stadt ein wahres Freilichtmuseum. Der Palast des Diokletian (UNESCO-Welterbe), ist ein antiker Baukomplex, der als Alterssitz für den römischen Kaiser Diokletian diente. Diokletian schied als einziger römischer Kaiser 305 n. Chr. freiwillig aus dem Amt, gemeinsam mit seinem Mitkaiser Maximian. Prunkvolle mächtige Säulen, Plätze und Gebäude erinnern an die römische Epoche von Split. Dieses lebhafte Zentrum und die pulsierende Uferpromenade Riva sehen wir uns am Vormittag auf einer Stadtführung an und machen eine Zeitreise von der Antike bis zur Gegenwart.
Entlang der Makarska Riviera fahren wir am Nachmittag weiter nach Süden und erreichen unser Hotel am Meer in Dubrovnik. Abendessen und Übernachtung in Dubrovnik. (220 km)

Samstag, 18.05.2019,
6. Tag | Dubrovnik

Jahrhundertelang war Dubrovnik eine unabhängige Stadtrepublik, die Handelsbeziehungen mit großen Teilen Südosteuropas und mit dem Mittelmeerraum unterhielt. Obwohl die Hafenstadt gerade einmal etwas mehr als 42.000 Einwohner zählt, gibt es hier sowohl in historischer als auch in kultureller Hinsicht jede Menge zu sehen und zu erleben. Allem voran natürlich die Dubrovniker Altstadt, der historische Kern der Stadt, die bereits im Jahr 1979 in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen wurde.
Besonders interessant anzusehen ist dieses mittelalterliche Areal wegen seiner imposanten Stadtmauern und den zahlreichen Baudenkmälern aus Mittelalter, Barock und Renaissance. Noch heute sind die architektonischen Meisterwerke in einem hervorragenden Zustand. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist hier die Kirche von St. Blasius, dem heiligen Schutzpatron der Stadt, auf dem Placa Luza, ein großartiges sakrales Bauwerk im Barockstil. Ebenfalls ein Muss ist die Kathedrale von Dubrovnik aus dem 18. Jahrhundert.
Der bekannteste und auch beliebteste Teil der Stadt ist Stadrun, auch Placa genannt, die größte Hauptstraße der Altstadt von Dubrovnik, die den historischen Kern in den nördlichen und südlichen Teil aufteilt. Beeindruckende Sehenswürdigkeiten, wie etwa der Onofrio Brunnen, der städtische Glockenturm und der Sponza Palast schmücken den Stadrun, der übrigens auch ein sehr beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort für diverse Feste ist. Am Vormittag unternehmen wir einen Rundgang durch dieses einmalige Ensemble. Der Rest des Tages ist frei zur individuellen Gestaltung, es ist schön, einmal gar keine Verpflichtungen zu haben und einfach tun und lassen zu können, was einem beliebt. Zumal in einer solch interessanten Stadt. Ein Vorschlag für den Nachmittag: Ein Besuch der Festung Lovrejenac, westlich der Altstadt auf einem auf einem 37 Meter hohen Berg gelegen.

Sonntag, 19.05.2019,
7. Tag | Dubrovnik

Am siebten Tage sollst Du ruh'n, steht schon in der Bibel … Und da wir nun schon eine knappe Woche unterwegs und soooo viel gesehen haben, machen wir das auch. Dieser Tag, auch noch ein Sonntag, ist frei und ohne jedes Programm. Wir sind ja in einem Hotel am Meer und in einer wunderschönen Stadt, langweilig braucht es nicht zu werden. Genießen Sie es!

Montag, 20.05.,
8. Tag | Dubrovnik – Podgorica (Montenegro)

Nach dem Frühstück verlassen wir Dubrovnik. Die Fahrt entlang der Küste benötigt Zeit, ist kurvenreich wie schon die Abschnitte der vergangenen Tage, aber immer mit wunderbaren Ausblicken aufs Meer, ins Hinterland und mit interessanten Ortsdurchfahrten entlang der mediterranen Küste. Nach der Grenze zu Montenegro erreichen wir die Bucht von Kotor, die zum UNESCO-Welterbe gehört und eine Szenerie bietet, die europaweit einmalig schön ist: Eingeschlossen von grünen Bergen liegen kleine Örtchen da wie ins Land hineingestreut. Bei der Touristenhochburg Budva biegen wir dann Richtung Cetinje ab, fahren weg vom Meer in die Berge und kommen am Nachmittag nach Podgorica. Aufgrund der langen Zugehörigkeit zu Jugoslawien leben auch heute noch verschiedene andere Volksgruppen wie Serben, Albaner und Kroaten im Staatsgebiet Montenegros. Die Hauptstadt von Montenegro liegt in einer weiten Ebene an der Mündung der Zeta in die Morača, die Podgorica von Norden nach Süden durchfließt und ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des kleinen Landes. Wir unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt und beziehen anschließend unser 4-Sterne-Hotel mitten im Zentrum. Auch wenn Podgorica, das zu Zeiten Jugoslawiens Titograd hieß, von niemandem als Schönheit bezeichnet wird, so ist es eine sehr grüne Stadt mit viel Atmosphäre – und eben Hauptstadt! Lassen wir uns überraschen! (180 km)


Dienstag, 21.05.2019,
9. Tag | Podgorica – Tirana (Albanien)

In seiner ganzen Pracht breitet sich der Skutarisee, die natürliche Grenze zu Albanien, vor dem Busfenster aus, wenn wir heute morgen weiterfahren. Auf unserem Weg nach Tirana sehen wir uns am frühen Nachmittag die Festung Kruja an, für die albanische Nation ein historisches Heiligtum, da in der Mitte des 15. Jahrhunderts der albanische Nationalheld Skanderbeg das Land von der Festung aus mehrere Jahrzehnte gegen die vordringenden
Osmanen verteidigte. Innerhalb der Festungsmauern befindet sich das Skanderbeg-Museum, das wir im Rahmen einer Führung besuchen werden, eine kleine Dollmatekke (Zentrum einer Sufi-Bruderschaft) der Bektaschi, ein Ethnographisches Museum und ein Türkisches Bad. Im unteren Teil der Festung stehen zahlreiche kleine Wohnhäuser, in denen noch immer Familien leben. Am Fuße des Burghügels liegt eine restaurierte Basarstraße, deren Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stammen und die typische Architektur der Berggegend widerspiegeln. Souvenirs kaufen ist hier angesagt. Am späten Nachmittag erreichen wir Tirana und unser Hotel in bester Zentrumslage. (180 km)

Mittwoch, 22.05.2019,
10. Tag | Tirana

Tirana, die Hauptstadt Albaniens, ist bekannt für ihre farbenfrohe Architektur. Pastellfarbene Gebäude säumen den zentralen Skanderbeg-Platz, der nach der Reiterstatue des Nationalhelden benannt ist. Am nördlichen Ende des Platzes befindet sich das modernistische Historische Nationalmuseum, dessen Ausstellungen von der Vorzeit über die kommunistische Herrschaft bis hin zu den antikommunistischen Aufständen der 1990er-Jahre reichen. Einer der berühmtesten Märkte der Stadt, ein wahres Eldorado für Freunde der Genüsse des Balkans, liegt direkt gegenüber dem Platz. Die bekannteste religiöse Sehenswürdigkeit ist die Et'hem-Bey-Moschee, die Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet war. Am heutigen Vormittag machen wir einen Stadtrundgang und lassen uns all das zeigen. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Was für eine Stadt, wie wunderbar exotisch, wie schön, dass wir Teil dieser Vielfalt in Europa sein dürfen!

Donnerstag, 23.05.2019,
11. Tag | Tirana – Ardenica – Apollonia – Vlora

Wir verlassen Tirana und besichtigen das orthodoxe Kloster von Ardenica. Man nimmt an, dass der byzantinische Kaiser Andronikos II. 1282 das Kloster auf dem Hügel von Ardenica errichten ließ und dass diese Stiftung mit einem Sieg des Kaisers über die neapoletanischen Truppen bei Berat in Zusammenhang steht. Es gibt auch die Hypothese, dass die Kapelle auf den Fundamenten eines antiken Tempels erbaut worden ist, der der Göttin Artemis geweiht gewesen war. Überliefert ist , dass im Jahr 1451 der albanische Fürst Skanderbeg seine Braut Donika Arianiti in diesem Kloster geheiratet hat. Bereits seit dem 17. Jahrhundert war das Kloster ein Zentrum der höheren Bildung. Es verfügte über eine mit zuletzt 32.000 Bänden sehr umfangreiche Bibliothek. Darin fanden sich nicht nur Titel aus dem orthodoxen Kulturkreis, sondern auch Werke aus Westeuropa, Ungarn und Polen, die ein beredtes Zeugnis dafür ablegen, wie weit die geistigen Verbindungen der Mönche im 18. Jahrhundert reichten.
Im Anschluß besuchen wir Apollonia, die größte und wichtigste der 30 Städte der ganzen antiken Welt, die zu Ehren des Gottes Apollon benannt wurden, also ein Fest für uns Griechenlandfreunde. Gegründet 588 v. Chr. als dorische Kolonie von Korfu unter Beteiligung von Siedlern aus Korinth, war Apollonia fast 1.000 Jahre lang ein wichtiges städtisches Zentrum im epirotischen Raum. Wir besuchen das große Ausgrabungsgelände und lassen uns in die Antike zurückversetzen. Am Abend erreichen wir Vlora, eine Hafenstadt in Südalbanien an der Straße von Otranto, der engsten Stelle der Adria. (170 km)


Freitag, 24.05.2019,
12. Tag | Vlora – Nationalpark Llogara – Butrint – Saranda

Morgens drehen wir noch eine Runde durch Vlora und sehen uns in der Stadt um. Sie ist mit rund 110.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Albaniens und mit den Stränden in der Umgebung und ein wichtiges touristisches Zentrum. Dank ihrer strategischen Lage am Eingang zur Adria war die Bucht von Vlora, die einen natürlichen Hafen bildet, über Tausende von Jahren ein von vielen Völkern begehrter Handelsplatz und aufgrund der Nähe zu Italien immer auch ein Zentrum des Schmuggels. Durch den Nationalpark Llogara vorbei an der Halbinsel Porto Palermo und über den 1.027 m hohen Pass mit wunderbaren Ausblicken geht es auf der Nationalstraße Richtung Saranda. Langsam taucht Korfu auf der rechten Seite auf, und wenn uns nur noch wenige Kilometer von der griechischen Insel trennen, haben wir auch schon Butrint erreicht, den Kur- und Festspielort der Antike, 1992 zum Welterbe der UNESCO erklärt. Als städtisches Zentrum einer weiten Region kam Butrint zu Reichtum und Macht, wovon die zahlreichen Profan- und Prachtbauten, Straßen und Festungsanlagen zählen. Butrint zählt heute zu den beliebtesten Touristenzielen Albaniens und zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Im Anschluß an die Besichtigung fahren wir nach Saranda zu unserem Hotel. (180 km)

Samstag, 25.05.2019,
13. Tag | Saranda – Sivota (Griechenland)

Heute verlassen wir Albanien und reisen in Griechenland ein. Doch zuvor sehen wir uns Gjirokaster an, wir fahren deshalb ins Gebirge ins Flusstal des Drino, das sich hier zur Dropull-Ebene weitet. Gjirokastra zählt seit 2005 zum UNESCO-Welterbe. Sie ist eine der ältesten Städte des Landes und wichtiges kulturelles Zentrum Südalbaniens. Die Stadt ist Geburtsort des ehemaligen Diktators Enver Hoxha und des bekanntesten albanischen Schriftstellers Ismail Kadare. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Griechenland. Immer noch gebirgig, aber nun auf besseren Straßen, kommen wir an Ioannina und Igoumenitsa vorbei und erreichen gegen Abend Sivota, einen kleinen Badeort am ionischen Meer, wo wir unser Hotel direkt am Strand beziehen. (260 km)

Sonntag, 26.05.2019,
14. Tag | Sivota, ionisches Meer

Wieder ist eine Woche vergangen, wieder ist es Sonntag … Und wieder legen wir einen Ruhetag ein. Sivota ist ein kleiner Ferienort, in ausgezeichneter Lage am Meer und touristisch ein wenig erschlossen, aber nicht zu sehr. Der heutige Tag dient dem Verarbeiten all der vielfältigen Eindrücke der vergangenen zwei Wochen.

Montag, 27.05.2019,
15. Tag | Sivota – Patras

Wir lassen uns noch Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und ein Bad im Meer und starten Richtung Patras, wo am Abend unser Schiff nach Venedig ablegt. Erste Übernachtung an Bord. (270 km)

Dienstag, 28.05.2019
16. Tag | Auf See

Mitten in der Nacht legt das Schiff in Igoumenitsa an, um weitere Passagiere, Autos, LKWs und vieleicht auch Busse aufzunehmen, danach fahren wir stundenlang an der albanischen Küste entlang, die wir vor wenigen Tagen kennen lernen durften. Eine wunderbar entspannte Art zurückzureisen ist das, wenn wir übers Meer blicken, auf die Inseln, aufs Festland … uns an der Bar treffen, auf dem Sonnendeck, im Liegestuhl … und zum Abendessen im Bordrestaurant. Eine weitere Übernachtung an Bord der Fähre in 2-Bett-Kabinen.

Mittwoch, 29.05.2019,
17. Tag | Venedig – Freiburg

Frühmorgens erreichen wir Fusina, den Fährhafen von Venedig. Nun liegt eine doch sehr bekannte Strecke vor uns, die heimatliche Gefühle weckt und so gar nicht ein Abenteuer verspricht, wie wir das die vergangenen Wochen erleben durften. Aber gut, einmal muss es ja zu Ende gehen. An Verona, Bergamo, Mailand und Como vorbei erreichen wir die Schweiz bei Chiasso. Am Nachmittag treffen wir in Freiburg ein, wenn wir ohne größere Staus die 650 km lange Strecke gemeistert haben. Auf Wiedersehen!

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Unterkunft
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