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NEU: Naturparadies Andalusien

 

13.09. - 26.09.2020 Plätze verfügbar

Die iberische Halbinsel ist ein Paradies für Wanderer. Dünn besiedelte Landstriche und wilde Gebirge wechseln sich ab mit weiten Hochflächen, tiefen Schluchten, paradiesischen Stränden und Ballungsräumen. Hirten- und Wanderwege, Schmuggler- und Küstenpfade verbinden die schönsten Landschaften Spaniens in den Bergen und am Meer.

Nach unserem Startaufenthalt in Barcelona und kommen wir zum Wandern in die Natur der südspanischen Berglandschaften. Vom Naturpark Cazorla, in dem die Lebensader Andalusiens, der Guadalquivir entspringt und Gänsegeier und Steinadler über der Sierra kreisen, erreichen wir über Freiburgs Partnerstadt Granada den Torqual der Antequera in den Bergen hinter Malaga. Dort unternehmen wir auch die wohl spektakulärste Schluchtenwanderung Spaniens auf dem kürzlich wiedereröffneten »Caminito del Rey«. Wir verbringen ein paar Tage an den weiten Sandstränden der Costa de la Luz am Atlantik im pittoresken Conil de la Frontera und lernen auf dem Rückweg Cordoba, Zaragoza und die südfranzösische Hafenstadt Sète kennen, bevor wir wieder nach Freiburg gelangen. Die Wanderungen sind überwiegend einfach oder können auch abgekürzt werden. Alternativ kann man die Wandertage auch anders gestalten.

Reisedaten und Preise

13.09. - 26.09.2020 14 Tage (So - Sa)
Pro Person im Doppelzimmer
2.390 €
nach dem 21.06.2020
2.590 €
Unterbringung im Einzelzimmer
2.889 €
nach dem 21.06.2020
3.089 €
Person unter 14 J. (20 % Rabatt)
ab 1.912 €
Teilnehmerzahl: 16 - 24 Personen

Höhepunkte

  • Caminito del Rey, spektakulärster Schluchtenwanderweg Spaniens
  • Grüne Sierra de Cazorla
  • Naturpark El Torqual, Karstgebirge bei Málaga
  • Barcelona, Granada und Cordoba
  • Alhambra und Mezquita
  • Cap Trafalgar
  • Unendliche Sandstrände an der Küste des Lichts

Leistungen

  • Fahrt im 5-Sterne-Fernreisebus
  • 13 x Übernachtung/F in guten 3-4-Sterne-Hotels (Landeskategorie) in bester Lage
  • 8 x Abendessen
  • Eintritt und Führung Sagrada Familia in Barcelona
  • Eintritt und Führung Alhambra in Granada (Hinweis vom 16.07.2018: Tickets für die Alhambra sind nur noch auf Anfrage erhältlich)
  • Eintritt und Führung Mezquita in Cordoba
  • Eintritt Caminito del Rey (bei entsprechendem Wetter)
  • Alle weiteren Eintritte und Genehmigungen im Rahmen unseres ausgeschrieben Programms
  • Vorgesehene Reisebegleitung: Alexander de Beauclair
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Freiburg – Barcelona

Wir starten früh, denn die heutige Strecke ist die längste der gesamten Reise. Gegen 19:30 Uhr erreichen wir unser Hotel mitten im Zentrum Barcelonas im gotischen Viertel. Gemeinsames Abendessen. (1.060 km)

2. Tag | Stadtwanderung Barcelona

Zu Fuß bewegen wir uns heute durch Barcelona. So bekommen wir viel mit von der Großstadt, sehen Dinge und erleben Szenen, die dem flüchtigen Besucher verborgen bleiben. Neben dem gotischen Viertel, dem Eixample- und Gracia-Viertel haben wir auch den Besuch der Sagrada Familia eingeplant. Mit Besichtigungen, Pausen und vielen Fotostopps legen wir rund 12 Kilometer zurück.

3. Tag | Von Barcelona ins östliche Bergland Andalusiens

Die Fahrt nach Andalusien zeigt uns die ganze Vielfalt der Landschaften des östlichen Spaniens. Zunächst entlang des Mittelmeeres und durch die Orangenplantagen Valencias, danach auf wenig befahrenen Straßen entlang der Ausläufer des Hochlandes mit unendlich weiten Blicken und Orten, die in die sich fast nie ein Tourist verirrt. Am Abend erreichen wir die Provinz Jaen und das Bergstädtchen Cazorla, das von den Zacken und Spitzen der gleichnamigen Sierra überragt wird. (720 km)

4. Tag | Wanderung nach El Chorro

Hinter der Burg von Cazorla, stetig leicht ansteigend, wird der Ausblick immer großartiger, bis wir nach etwa zweieinhalb Stunden unser Ziel erreicht haben: einen Aussichtspunkt oberhalb der Schlucht El Chorro, in deren Felswänden sich eine Gruppe von Geiern zum Nisten niedergelassen hat. Ein unvergessliches Erlebnis, wenn die großen Greifvögel zum Landeanflug ansetzen und über unsere Köpfe hinweg zu ihren Nestern schweben … Gehzeit rund 4-bis 5 Stunden, 500 Höhenmeter aufwärts und auch 500 m abwärts.

5. Tag | Nach Granada!

Gestern schon haben wir die nahezu unendlich scheinenden Olivenbaumplantagen gesehen, heute fahren wir durch dieses Gebiet, aus dem rund 25% der Weltproduktion an Oliven stammt, Richtung Granada. Für den Nachmittag haben wir eine Führung durch die märchenhafte Alhambra vorgesehen, die uns in jene weit zurückliegende Zeit führt, als Moslems, Christen und Juden friedlich und in gegenseitiger Achtung und Respekt miteinander lebten. Am Abend gehen wir zusammen essen und hinterher ziehen wir vielleicht noch ein wenig durch die Tapasbars in Granadas Innenstadt, wo sich auch unser Hotel befindet. (180 km)

6. Tag | Die Finca Lomas de Tiendas und der Naturpark El Torcal

Im Bergland hinter Málaga liegt das Naturschutzgebiet von El Torcal, das mit seinen außergewöhnlichen Karstformationen zu den beeindruckendsten Landschaften Spaniens gehört. Bevor wir hier eine kleine, leichte Wanderung von etwa eineinhalb Stunden unternehmen, statten wir der Finca »Lomas de Tienda« am Fuße des Torcal einen Besuch ab, die biologisches Olivenöl herstellt und einen ganz speziellen Bezug zu Freiburg hat. Gegen Abend beziehen wir unser Hotel in Antequera. (150 km)

7. Tag | Der Caminito del Rey – auf dem kleinen Königsweg durch die »Garganta del Chorro«

In den Bergen der Nähe von Antequera, befindet sich der so genannte »Caminito del Rey«, ein insgesamt rund 7 Kilometer langer Wanderweg durch eine atemberaubende, wilde, enge Schlucht, die Garganta del Chorro. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts ursprünglich zur Wartung von Talsperren angelegte Weg war lange Zeit verfallen und war bis zu seiner Neuanlage und Totalabsicherung viele Jahre lang gesperrt, was einige nicht hinderte, ihn unter Lebensgefahr trotzdem zu begehen. So wurde er als »gefährlichster Weg der Welt« berühmt-berüchtigt. Nach der Generalsanierung unterliegt der Caminito del Rey seit 2015 strengster Überwachung, der Zugang ist aus Sicherheitsgründen nur bei entsprechender Witterung erlaubt, aber er ist dann sehr einfach zu begehen, keine Sorge! Länge der Wanderung insgesamt 7 Kilometer, wenig Steigung oder Gefälle, Gehzeit mit Pausen und Fotostopps rund zweieinhalb bis drei Stunden. Wer sich das dennoch nicht zutraut oder nicht schwindelfrei ist, nimmt im Bus Platz, der ans Ziel der kleinen Wanderung fährt, und genießt den Blick in die Schlucht mit stockendem Atem aus sicherem Abstand. Eine weitere Übernachtung im Parador von Antequera. (90 km)

8. Tag | Costa de la Luz und Conil – von den Bergen an die Küste

Von den Bergen an die Küste fahren wir heute. Unterwegs machen wir Halt in Ronda, einer Kleinstadt, die spektakulär auf einem beeindruckenden Felsplateau thront, und sehen uns die berühmte Brücke an, die den Río Guadalevín überspannt. Bekannt ist Ronda auch für die älteste Sierkampfarena Spaniens. Wir gelangen anschließend an die Küste, passieren Marbella und den Felsen von Gibraltar und sehen bei Tarifa hinüber nach Afrika. Gegen Abend erreichen wir mit Conil de la Frontera die so genannte "Küste des Lichts“ am Atlantik, wo wir die nächsten Tage am Meer ausspannen. (290 km)

9. Tag | Conil, Wanderung ans Cabo Trafalgar

Der perfekte Ort für zwei Tage am Meer ist Conil, eine Kleinstadt an der Costa de la Luz, in der es jetzt in der Nebensaison ganz beschaulich zugeht. In der Altstadt mit kleinen Gassen und weißen Häusern finden sich zahlreiche Geschäfte, Bars und Restaurants. Südlich ragt das Kap Trafalgar in den Atlantik und bildet den nordwestlichen Torpfeiler der Straße von Gibraltar. Und vor dem Ort finden sich endlose, weite Sandstrände, Schirmpinienwälder, Einsamkeit, Wind, Sonne und Meer, perfekt für Spaziergänge. Wer Lust hat, kommt mit auf eine Wanderung am Strand entlang ans Cabo Trafalgar, berühmt durch die Schlacht von Trafalgar am 21. Oktober 1805, bei der die britische Flotte unter Admiral Nelson die vereinigte spanisch-französische Flotte vernichtete und Nelson den Tod fand. Gehzeit rund 5 Stunden, kann gut abgekürzt werden.

10. Tag | Conil, Wanderung durch den Schirmpinienwald entlang der Küste nach Barbate

Südlich des Caps Trafalgar, wohin wir gestern unterwegs waren, erstreckt sich der Naturpark la Breña y Marismas del Barbate. Hier wandern wir etwa vier Stunden oberhalb der bis zu 100 m steil aufragenden Klippen der Atlantikküste durch den geschützten Schirmpinienwald bis nach Barbate. Ein Traum! Wer nicht wandern möchte, könnte heute auch mit dem Linienbus nach Cadiz fahren, es ist nicht weit bis dorthin und eine faszinierende Stadt. Aber auch hier in Conil zu bleiben, hätte etwas …

11. Tag | Cordoba

Nach so viel Natur und beschaulichem Leben wollen wir uns heute wieder der Kultur und Geschichte widmen – und außerdem müssen wir auch wieder Richtung Norden aufbrechen. Nach gut dreieinhalb Stunden Fahrtzeit haben wir Cordoba erreicht, wo wir uns nach der Mittagspause die meisterhafte Mezquita anschauen, eine riesengroße Moschee, in die nach der Eroberung durch die Christen im 13. Jahrhundert eine gewaltige Kathedrale hineingebaut wurde. Lange Zeit war Cordoba die Hauptstadt des Kalifats, beherbergte die berühmtesten Gelehrten der damaligen Zeit und war im 10. Jahrhundert mit einer halben Million Einwohner eine der größten Städte der Welt. Nach der Besichtigung der Mezquita geht es auf einen Spaziergang durch die Altstadt. Abendessen und Übernachtung zentral in Córdoba. (290 km)

12. Tag | Cordoba – Zaragoza

Weiter geht es heute auf landschaftlich sehr schöner Strecke ins spanische Hochland und weiter nach Zaragoza, wo wir am gegen Abend eintreffen. Zaragoza ist die Hauptstadt der Region Aragon und schmiegt sich an das Ufer des Ebros. Die Gründung der Stadt liegt rund 2000 Jahre zurück, und Alt-Iberer, Römer, Goten und Mauren hinterließen hier ihre Spuren. Ein Spaziergang vor dem Abendessen durch die Altstadt bringt uns zum Wahrzeichen der Stadt, der Basilika de Nuestra de Senora del Pilar und zur Cathedral de la Seo. (700 km)

13. Tag | Zaragoza – Sète

Eine landschaftlich sehr schöne Strecke führt uns weiter durch Spanien, vorbei an Lleida, dem Montserrat und Vic nach Girona, von wo wir bald schon an der spanisch-französischen Grenze sind. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder die südfranzösische Hafenstadt Sète, wo wir zum Abschluss noch einmal das Meer sehen ... Ein letztes gemeinsames Abendessen und Übernachtung in Sète. (610 km)

14. Tag | Sète – Freiburg

Die letzte Etappe unserer Spanienreise liegt vor uns. An Avignon und Orange vorbei fahren wir das Rhonetal hinauf nach Lyon, durch die Bresse und den Jura und treffen in Freiburg gegen 19:00 Uhr ein. (770 km)

Wanderungen

Auf dieser Reise unternehmen wir mehrere leichte bis etwas anstrengendere  Wanderungen, die in an den betreffenden Tagen oben im Text geschildert werden. Im Einzelnen sind das: 

  • Stadtwanderung Barcelona, rund 12 Kilometer
  • Wanderung zum "El Chorro" in der Sierra de Cazorla, ca.  4- 5 Stunden Gehzeit, 500 m auf und abwärts
  • Kurzwanderung im Naturpark "El Torcal", ca 1,5 Stunden
  • Schluchtenwanderung auf dem "Caminito del Rey", 7 km, rund 3 Stunden mit Fotostopps, nicht anstrengend, sehr gut gesicherter Weg, Schwindelfreiheit erforderlich.
  • Strandwanderung zum Cabo Trafalgar, eben, rund 5 Stunden Gehzeit, kann abgekürzt werden.
  • Wanderung durch den Schirmpinienwald entlang der Küste nach Barbate, rund 4 Stunden, wenig Steigung.
Karte
Unterkunft
Abfahrtsorte
Hinweise
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