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Wildes Jura

Spitzberg, Twannbachschlucht und ein Meer aus Narzissen 

19.04.2020 Plätze verfügbar
Osterferien BW (04.04. - 19.04.2020)

Wir starten in Les Prés-d’Orvin, ein kleiner Weiler hoch über Biel gelegen, mit herrlichem Blick auf die Chasseralkette. Auf einem Natursträßlein geht’s hinauf zum Spitzberg oder französisch Mont Sujet, der, wie sich zeigen wird, eher eine langgezogene Kuppe ist; weithin bekannt ist er für die Gelben Narzissen, die im Frühling überall verschwenderisch sprießen. Still ist es, von Anfang an. Bald durchstreifen wir ein kleines Wäldchen, dann winden wir uns die wilden Juraweiden hinauf. Es braucht ein bisschen Kondition, aber wir werden mit tollen Aussichten auf die Juraberge und eine noch ursprüngliche Naturgewalt belohnt. Da sind sie, die Frühlingsboten: Matten mit Osterglocken, die sich aus dem noch sehr niedrigen Gras oder gar brauner Erde recken und lebendige Farbtupfer setzen. Welch tolle Blütenpracht!

Eigenverantwortung – unsere Bitte an Sie

Gelegentlich machen wir die Erfahrung, dass einzelne Reiseteilnehmer mit unseren Wanderungen konditionell überfordert oder mangelhaft dafür ausgerüstet sind. Wir bitten Sie deshalb, sich die Reisebeschreibung, die Erläuterung der Route und die Beschreibung der benötigten Ausrüstung genau durchzulesen. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie sich sicher sind, die Strecke bewältigen zu können. Die Erfüllung der konditionellen Anforderung liegt in Ihrer eigenen Verantwortung. Die Teilnahme an der Wanderung erfolgt auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko.

Zusätzliche Kosten vor Ort

Vor Ort fallen keine weiteren Kosten für Sie an. Schweizer Franken benötigen Sie nur für Ihre persönlichen Ausgaben.

Reisedaten und Preise

19.04.2020 1 Tag (So)
pro Person
57 €
nach dem 21.03.2020
60 €
Person unter 14 J. (20 % Rabatt)
ab 45,60 €
Teilnehmerzahl: 16 - 33 Personen

Höhepunkte

  • Narzissenblüte auf dem Mont Sujet
  • Wildromantische Twannbachschlucht
  • Tolle Ausblicke
  • Märchenwald mit geschnitzten Figuren
  • Das reizende Dorf Twann am Bielersee

Leistungen

  • Busfahrt im 5-Sterne-Bus
  • Geführte Wanderung
  • Eintrittskosten in die Twannbachschlucht
  • Wanderbegleitung Karin Breyer
Reiseverlauf
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

Beim Durchstreifen der Hochebene zum Mont Sujet hat man das Gefühl, als spaziere man durch einen riesigen Park mit Baumgruppen, Hecken, Sträuchern, uralten knorrigen Buchen, mächtigen Fichten – im Jura werden diese Weiden »Wytweiden« genannt. Vor Kraft strotzt dieser einsame Bergrücken, im Himmel ziehen Bussarde ihre Kreise. Bald glitzert von unten der Bielersee, die Sicht wird frei auf die östlichen Juraketten.

Nach dem Gipfelgenuss machen wir uns wieder auf den Weg und steigen über den Skulpturenweg hinab. Hier heißt es Augen auf! Ein (kurze Zeit steiler) schmaler Pfad schlängelt sich abwärts, über Treppen, Steine und Wurzeln, durch einen grünen, lichten Buchenwald. Das Originelle: Mitten im Märchenwald stehen – in Baumstämme und Wurzeln geschnitzt – Feen, Götter, Druiden, Tiere des Waldes. Sie begleiten uns, bis wir Lamboing erreichen und weiter Richtung Twannbachschlucht wandern. Wir könnten uns mit einem rustikalen Schluchtplättli oder Flammenchüechli in einer Glasbläserei (dort wird auch filigrane Glaskunst feilgeboten) stärken, bevor es in die Tiefe geht... Zunächst murmelt der Twannbach friedlich neben dem Waldpfad, doch bald ist abrupter Szenenwechsel. Große Felsnasen tauchen auf, das Wasser gewinnt an Geschwindigkeit, hüpft und rauscht über moosüberzogene Steine. Spektakuläre Felsen ragen links und rechts in die Höhe; der 1890 gebaute Naturweg führt unmittelbar entlang des mäandernden Bachs. Abenteuerlich geht’s über Steintreppen, Stege und Wurzeln nach unten, durch Felsgalerien hindurch, begleitet von einem schönen Wasserkonzert. Kleine Wasserfälle hüpfen über Felsbrocken, sammeln sich im Becken, um weiter tosend sich in die Tiefe zu stürzen. Gerne bleibt man stehen und beobachtet das Naturschauspiel. Das Ende der Schlucht markiert die Twannbachhöhle – ein Refugium für Fledermäuse; unvermittelt öffnet sich der Blick auf den tiefblauen Bielersee, Biel und die Rebhänge. Nun ist es nicht mehr weit nach Twann, einem reizenden Weindorf mit zahlreichen mittelalterlichen Häusern, alteingesessenen Winzerbetrieben und Restaurants. Hier, direkt am Bielersee mit prächtiger Sicht auf die St. Petersinsel, lassen wir uns gerne eine Weile nieder.  

Reiseverlauf

Abfahrt in Freiburg am Konzerthaus ist um 7:00 Uhr. Rückkunft gegen 19:00-19:30 Uhr. Bitte ein Vesper oder etwas zum Picknicken mitnehmen.

Wanderzeit

3,5 Stunden, leichte Wanderung, mit hier und dort kurzen Steilpassagen. Jedoch braucht es Kondition und Trittsicherheit.

Wetterbedingungen

Für unseren Ausflug hoffen wir auf Sonnenschein, aber garantieren können wir dafür natürlich nicht. Generell wandern wir bei jeder Witterung, also auch bei Regen und bei hochsommerlichen Temperaturen, bitte nehmen Sie entsprechende Kleidung mit auf die Tour. Falls uns vor Ort ein Unwetter erwarten sollte, werden wir ein Alternativprogramm mit Ihnen unternehmen. Lassen Sie sich überraschen!

Ausrüstung

Für unsere Heimatkunde-Ausflüge brauchen Sie gute, eingelaufene Wanderschuhe (keine Joggingschuhe, Mokassins, Sandalen o.ä.), und wetterfeste Kleidung. Denken Sie bitte auch an Sonnenschutz und genügend Trinkwasser. Wenn Sie gewohnt sind, mit Stöcken zu laufen, sollten Sie diese mitbringen. Bitte nehmen Sie ein Vesper oder etwas zum Picknicken mit.

Wanderroute

Les Prés-d’Orvin (1.005 m ü.M.) – Mont Sujet (1.298 m ü.M.) – Lamboing (820 m ü.M.) – Twannbachschlucht (563 m ü.M.) – Twann (436 m ü.M.) 

Wanderbegleitung

Die freie Journalistin, Autorin und Achtsamkeitstrainerin (MBSR und »Achtsam wandern«) schreibt u.a. Wanderführer für den Schweizer Reinhardt Verlag. Für Avanti begleitet sie die schönsten Wanderungen in der Schweiz.

Abfahrtsorte
Hinweise
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