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Abenteuer Transsibirien

Über Land von Freiburg nach Wladiwostok 

23.06. - 06.08.2021 Plätze verfügbar

15.000 Kilometer, 45 Tage, ein einziges Abenteuer.

Auf der Transsibirischen Fernstraße von der Ostsee bis an den Pazifik. Das ist ein weiteres, einzigartiges, großes Überland-Abenteuer von Avanti. Von Freiburg bis Wladiwostok, durch das größte Land der Erde – mit einem Abstecher in die Mongolei und Etappen mit der Transsibirischen Eisenbahn. Eine Reise um die halbe Welt! Nach unseren großen Abenteuer–Busreisen nach Nordafrika und in den Iran, auf der Seidenstraße quer durch ganz Asien bis nach Peking und Shanghai, nach der einmaligen Fahrt entlang der legendären Panamericana von Alaska bis nach Feuerland und der ersten Busweltreise, erleben wir 2021 erneut den Mythos »Transsibirien«.

Die Transsibirische Fernstraße erstreckt sich über eine Distanz von rund 11.000 Kilometern von Sankt Petersburg an der Ostsee bis nach Wladiwostok am Japanischen Meer, sie verbindet den Atlantik und den Pazifischen Ozean. Auf weiten Abschnitten folgt sie der transsibirischen Eisenbahn, weswegen wir auch problemlos zwei Mal das Verkehrsmittel wechseln und anstatt mit dem Bus abschnittsweise mit dem berühmten Zug fahren. Nach 45 Tagen geht es zurück: ganz schnell mit dem Flugzeug – oder ganz langsam mit der Eisenbahn!

Einmal um die halbe Welt

Erst seit wenigen Jahren ist der »Transsiberian Highway«, so seine internationale Bezeichnung, durchgängig asphaltiert und nun auch im Sommer befahrbar und nicht nur im langen, sibirischen Winter, wenn die Böden gefroren sind. Während der Zug die Strecke von Moskau an den Pazifik in sieben Tagen zurücklegt, lassen wir uns für die gesamte Strecke von Freiburg bis nach Wladiwos­tok unglaubliche 45 Tage Zeit. Wir wollen ja keinen zeitlichen Streckenrekord brechen, sondern ganz im Gegenteil so viel wie möglich sehen und erleben.

Von Sankt Petersburg an der baltischen See fahren wir bis nach Wladiwostok am japanischen Meer – wir reisen von der Ostsee bis an den Pazifik, quer durch Europa und Asien in den Fernen Osten. Unsere Stationen sind Sankt Petersburg, Moskau und die altrussischen Städte des »Goldenen Rings«. Wir queren die Wolga und kommen durch exotische, aber immer noch europäische Länder wie Tartastan oder Udmurtien – und fahren über das Uralgebirge nach Asien. Wir machen Station in Jekaterinburg, in Omsk, Novosibirsk und Krasno­jarsk. Wir nehmen die legendäre Transsibirische Eisenbahn, erreichen Irkutsk und verweilen am Baikalsee. Wir verlassen die Transsibirische Fernstraße, biegen ab nach Ulan Bator, erleben die Mongolei und kehren wieder zurück in die Weiten der sibirischen Taiga. Ein weiteres Mal nehmen wir die Transsibirische Eisenbahn und kommen ins Grenzland zu China, wo wir wieder mit dem Bus dem romantischsten aller russischen Flüsse, dem Amur bis nach Wladiwostok am Pazifik folgen.

Nach 45 spannenden Tagen und rund 15.000 ereignisreichen Kilometern fliegen wir von hier zurück nach Deutschland – und wer immer noch nicht genug hat nimmt die Transsibirische Eisenbahn zurück nach Europa. Kommen Sie mit auf eine Reise von epischen Dimensionen! Das direkte, persönliche Erleben wie sich Naturräume, Kulturen, Denkweisen und Klimazonen entlang der unendlich scheinenden Strecke verändern, macht den großen Reiz dieser Art des Reisens aus. Wir sehen die weiten Landschaften der sibirischen Tundra, blicken in die Tiefen des Baikalsees, erreichen bei uns unbekannte, kaum besuchte Städte, kommen im Hochland der Mongolei dem Himmel ein Stück näher und haben in Wladiwostok schließlich zwei Kontinente durchquert. Wir werden uns durch Borschtsch, Salzgurken, Wodka und Piroschki probieren. Wir kommen in Kontakt mit anderen Menschen und ihren Kulturen, treffen Russen, Mongolen und viele weitere Völker, sprechen mit Orthodoxen, Juden, Moslems, Buddhisten und Atheisten. Ein großer, weitgehend unbekannter Teil der Welt wird sich uns erschließen – und wir uns selbst vielleicht neu erleben. Machen Sie eine Erfahrung, von der Sie ein Leben lang zehren!

Zurück mit Zug statt Flugzeug? Hier ein Hinweis: 

Anstatt mit dem Flugzeug ist die Rückreise optional mit der Transsibirischen Eisenbahn von Wladiwostok bis Moskau möglich und weiter mit einer Direktverbindung per Zug nach Deutschland. Bitte beachten Sie den Hinweis am Ende der Reiseinformation.

Unsere Fernreisebusse

Komfortabel, sicher, klima- und umweltfreundlich – so lassen sich unsere schweren 5-Sterne-Fernreisebusse, die wir für unsere großen Überlandreisen bauen lassen, am kürzesten umschreiben. Sie sind das Nonplusultra an Sicherheits-, Umwelt- und Komforttechnik, das der Markt weltweit zu bieten hat. Es sind die besten Busse der Welt, sie werden gebaut vom  traditionsreichen deutschen Premiumhersteller SETRA in Neu-Ulm, einer Marke des Daimler-Konzerns. Die Sicherheitsfahrwerke, der perfekte Federungs- und Abrollkomfort sowie die starken Mercedes-Motoren suchen ihresgleichen.

Dennoch haben wir sie zusätzlich mit allem ausstatten lassen, was das Reisen noch angenehmer und sicherer macht: Extragroße Sitzabstände, superbequeme Polsterung mit bester Seitenführung, weit nach hinten verstellbare Schlafsessel, 230-Volt-Steckdosen zum Aufladen der Akkus von Fotoapparaten, Laptops oder iPads bis hin zu einer Bordküche für die Tee- und Kaffeezubereitung, von Selbstverständlichkeiten wie der Klimaanlage oder dem Waschraum mit WC ganz zu schweigen. Unsere Fahrzeuge verfügen über weniger Sitze als üblich bei gleicher Fahrzeuglänge und aus diesem Grund über mehr Raum für lange Beine als andere Fahrzeuge. Es gibt Vis-à-vis-Sitzgruppen mit Plätzen, die allen Mitreisenden frei zur Verfügung stehen. So können unsere Gäste auch im Bus gelegentlich den Ort wechseln und sich mit anderen Mitreisenden bequem zum Gespräch treffen. In einem großen Bus mit nur 38 Plätzen reisen maximal 20 Personen plus die 5-köpfige Crew mit. Zur Wohlfühlatmosphäre tragen auch die angenehmen Materialien und Farben bei. Außerdem verfügt der Bus über eine kleine Bordbibliothek mit Reiseliteratur und Reiseführern. Alles in allem sprechen Mitreisende und die Presse also aus guten Gründen von unseren »rollenden Wohnzimmern«.

Nicht sichtbar ist dagegen die modernste Sicherheitstechnik, die in diesen Fernreisebussen zum Einsatz kommt. Es gibt Spurhalte-, Müdigkeits- und Abbiegeassistenten, ein elektronisches Stabilitätsprogramm und eine automatische Notbremsanlage, Abstandsregeltempomaten, Auffahrschutz, Brandlöschanlage und eine Reihe weiterer Sicherheitssysteme, die teilweise nur Daimler-Fahrzeuge auszeichnen. Die verbrauchsarmen Motoren mit neuester Abgasreinigungstechnologie machen unsere Omnibusse zu den ökologischsten und klimaschonendsten motorisierten Verkehrsmitteln – mit großem Vorsprung zu Zug, Auto und Flugzeug. Falls Sie noch nie mit uns verreist sind und sich deshalb nicht vorstellen können, was unsere Busse auszeichnet und wie es sich darin sitzen lässt, dann stellen wir Ihnen solch ein Gefährt nach einer Terminvereinbarung mit Begeisterung vor.

Bitte beachten Sie: Für ein intensiveres Reiseerlebnis begrenzen wir die Teilnehmerzahl auf lediglich maximal 20 Mitreisende im großen Bus.

Das Team

Hans-Peter Christoph, der unsere Abenteuerbusreisen initiiert, plant und Chef und Mitgründer des Reiseveranstalters Avanti ist, wird auch diese  Reise wieder begleiten. Er übernimmt wie bei den bisherigen großen Überlandreisen durch Asien, Afrika und die Amerikas das Steuer, abwechselnd mit einem weiteren erfahrenen Fahrer unseres Unternehmens. Auf einer Teilstrecke an Bord ist Ina Jander, die zusammen mit Hans-Peter Christoph alle derartigen Reisen begleitet hat, und die viele von Ihnen auch als Mitarbeiterin im Avanti-Büro in Freiburg kennen. In Russland wie in der Mongolei haben wir durchgehend deutschsprachige russische bzw. mongolische Reiseführerinnen oder Reiseführer dabei, die uns ihre Heimat näherbringen werden. Diese Reiseführer und Reiseführerinnen stammen aus den jeweiligen besuchten Regionen und wechseln sich deshalb etwa alle 10-15 Tage ab. Darüber hinaus haben wir z.B. bei Stadtrundfahrten und bestimmten Besichtigungen zusätzlich lokale Reiseführer engagiert, die uns über örtliche Gegeben- und Besonderheiten aufklären.

Pressestimmen zu den großen Überlandreisen von Avanti Busreisen

In den vergangenen 20 Jahren hat sich Avanti als Busreisepionier einen Namen gemacht: Mit  transkontinentalen Überlandreisen z.B. in den Iran, nach Nordafrika, durch Zentralasien und auf der Seidenstraße nach China, entlang der Panamericana oder um die ganze Welt. Lesen Sie hier, was die Süddeutsche Zeitung, die Badische Zeitung, der Sonntag Aktuell, die TAZ, das Hamburger Abendblatt, die Welt, Der Standard und viele weitere Blätter über unsere bisherigen Reisen berichtet haben.
Machen Sie sich ein Bild unserer Südamerikareise in den Videos des Filmjournalisten Sascha Böhnke.

Gästezitate zu den bisherien Transkontinental-Reisen

»Die Reise war: perfekt organisiert, die Reiseleiter super vorbereitet, die Fahrer fantastisch und sicher. EINMALIG (weil schön, kurzweilig, eindrücklich, gigantisch, …) und super vorbereitet, organisiert und durchgeführt! Ich habe noch nie eine so tolle Reise gemacht und glaube, es wird schwer sein, diese Reise, die für mich 48 Tage gedauert hat, positiv zu übertreffen. Fantastisch!« (01.10.2010, Hans O. aus Freiburg)

»Klasse !!! war es mit dem roten Bus nach Shanghai zu fahren. Anstrengend? Nein, alle Wehwehchen der letzten Jahre sind unterwegs verschwunden!« So oder ähnlich lautete in den letzten Wochen mein kurzer Kommentar auf die oft gestellte Frage. Na, wie war’s? Anstrengend?« (09.06.2010, Ina V. aus Freiburg)

»Die schönste Reise meines Lebens!« (08.06.2010, Ute B. aus Freiburg)

»Das war die Reise meines Lebens.« (02/2914, Hilde E. aus NRW)

Reisedaten und Preise

23.06. - 06.08.2021 45 Tage (Mi - Fr)
Pro Person im Doppelzimmer
23.900 €
nach dem 23.01.2021
26.400 €
Unterbringung im Einzelzimmer
27.790 €
nach dem 23.01.2021
30.290 €
Weitere Sonderleistungen
Visa Russland + Mongolei
345 €
Interesse an Rückreise Transsib. Eisenbahn
0 €
Teilnehmerzahl: 16 - 20 Personen

Höhepunkte

  • Das neue große Abenteuer von Avanti
  • Eine Reise für Pioniere
  • Auf dem Landweg von der Ostsee an den Pazifik
  • Abstecher in die Mongolei
  • Der Baikalsee
  • Die Weite der Taiga
  • Die Städte des »Goldenen Rings«
  • Zwei Etappen mit der Transsibirischen Eisenbahn
  • Weltstädte Sankt Petersburg, Moskau, Wladiwostok und Ulan Baator
  • Weiße Nächte in Sankt Petersburg
  • Durch den Ural von Europa nach Asien
  • Auf den Spuren von Michael Strogoff
  • Orthodoxie, Islam und Buddhismus

Leistungen

  • Fahrt im 5-Sterne-Fernreisebus von Freiburg nach Wladiwostok auf dem Transsiberian Highway
  • Fährüberfahrt Travemünde - Helsinki in 2-Bett-Kabinen, zwei Übernachtungen an Bord der Fähre
  • Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn in 2-Bett-Abteilen der 1. oder 2. Klasse (je nach Verfügbarkeit) von Krasnojarsk nach Irkutsk und von Tschita nach Belogorsk
  • Eine Übernachtung in einer traditionellen Jurte für 2 Personen in der Mongolei
  • Ansonsten alle Hotelübernachtungen im Doppelzimmer in 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie), außer in Ussurijsk, wo es nur ein 2-Sterne-Hotel gibt
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen auf der gesamten Reise beginnend in Travemünde am ersten Abend und endend am letzten Tag in Wladiwostok mit dem Frühstück
  • Stadtrundfahrten laut Programm meist in lokalen Bussen (um die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeitvorschriften unserer Fahrer zu gewährleisten)
  • Alle Eintrittskosten im Rahmen des Programms
  • Permanente deutschsprachige in Russland russische und in der Mongolei mongolische Reisebegleitung
  • Rückflug von Wladiwostok über Moskau nach Frankfurt am Main, Economy inkl. Flughafensteuern
  • Alternativ (und gegen Aufpreis) Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn bis Moskau und weiter mit dem Zug bis Deutschland
  • Gesamtreiseleitung und am Steuer des Busses: Hans-Peter Christoph –  sowie ein Fahrer von Avanti
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Freiburg – Travemünde  
Mittwoch, 23. Juni 2021

Wir starten unser großes Abenteuer morgens um sieben Uhr in Freiburg und fahren quer durch Deutschland hoch an die Ostsee. Travemünde erreichen wir am Abend. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Stadt, am späten Abend geht es schließlich auf die Fähre nach Helsinki. Falls Sie nicht in Freiburg oder entlang der Strecke nach Norden zusteigen, können Sie selbstverständlich mit dem Zug oder dem Fernbus nach Travemünde kommen und dort vor dem Abendessen zur Gruppe stoßen. Übernachtung an Bord. (835 km)

2. Tag | Über die Ostsee nach Finnland
Donnerstag, 24. Juni 2021

Den ganzen Tag sind wir auf dem Schiff durch die Ostsee Richtung Finnland unterwegs. Wir lassen uns verwöhnen und genießen Frühstück, Mittags- und Abendbuffet an Bord unseres finnischen Schiffes. Herrlich, wie spät es dunkelt und wie hell die Nacht ist! Eine weitere Übernachtung an Bord.

3. Tag | Helsinki – Sankt Petersburg
Freitag, 25. Juni 2021

Am Morgen kommen wir in Helsinki an und unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt durch die finnische Hauptstadt mit einem lokalen Reiseführer. Am Nachmittag, an der finnisch-russischen Grenze angelangt, erledigen wir die Polizei- und Grenzformalitäten, die sich längere Zeit hinziehen können. Aber schließlich reisen wir nach Russland ein. Ankunft in Sankt Petersburg am Abend. Hotelbezug für drei Nächte, Abendessen und Übernachtung. (395 km)

4. Tag | Sankt Petersburg
Samstag, 26. Juni 2021

Dieser Tag ist der Erkundung St. Petersburgs gewidmet. Die Stadt war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert die Hauptstadt des Russischen Kaiserreiches, ist ein europaweit bedeutendes Kulturzentrum und beherbergt den wichtigsten russischen Ostseehafen. Die historische Innenstadt mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern ist seit 1991 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen. Am Morgen unternehmen wir eine Stadtrundfahrt mit einem örtlichen Führer und sehen unter anderem den Platz des Palastes, einen der schönsten Europas, den Newski-Prospekt, die Uferpromenaden der Newa und die Kanäle und die Isaakskathedrale von außen. Am Nachmittag geführte Besichtigung der Ermitage, des größten Museums der Welt, glanzvoll eingebettet im alten kaiserlichen Palast. Nach dem Abendessen haben wir die Möglichkeit, an einer russischen Folklore-Aufführung teilzunehmen. Genießen Sie den Mittsommer, die "weißen Nächte" von Sankt Petersburg. Übernachtung in Sankt Petersburg.

5. Tag | Sankt Petersburg und Peterhof
Sonntag, 27. Juni 2021

Nach dem Frühstück fahren wir zum Peterhof, der ungefähr 30 km westlich von Sankt Petersburg liegt. Mit einem örtlichen Führer besuchen wir die prächtigen, kaiserlichen Paläste von Peter dem Großen und die wunderbaren Gärten, berühmt für ihre unzähligen goldenen Fontänen. Zurück in Sankt Petersburg besuchen wir am Nachmittag die Festung Peter und Paul, anschließend unternehmen wir eine kommentierte Schifffahrt auf den Kanälen von Sankt Petersburg, die für eine ungewohnte Sicht auf diese außergewöhnliche Stadt sorgt. Abendessen und eine letzte Übernachtung in Sankt Petersburg. (60 km)

6. Tag | Sankt Petersburg – Puschkin – Weliki Nowgorod
Montag, 28. Juni 2021

Morgens besichtigen wir in Puschkin den Palast von Katharina, eine ehemalige Sommerresidenz der Zaren, ein echtes Juwel der Barockzeit, erbaut nach Plänen des italienischen Architekten Rastrelli, rund 30 Kilometer im Süden von Sankt Petersburg. Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Weliki Nowgorod, eine der ältesten Städte Russlands, wo wir uns vor dem Hotelbezug noch den Kreml ansehen. Im Mittelalter war Nowgorod Hauptstadt einer einflussreichen Handelsrepublik, bevor es Teil des zentralisierten russischen Reichs wurde. Nowgorods architektonisches Erbe ist seit 1992 UNESCO-Welterbe, die Stadt zählt zu den lebenswertesten Städten Russlands. Abendessen und Übernachtung in Weliki Nowgorod. (230 km)

7. Tag | Weliki Nowgorod, die Quellen der Wolga und Moskau
Dienstag, 29. Juni 2021

Eine etwas längere Fahrt liegt heute vor uns. Wir fahren Richtung Valdai Nationalpark und lassen uns zum ländlichen Mittagessen an den Quellen der Wolga nieder, dem längsten und wasserreichsten Fluss Europas, dem wir auf unserer Reise noch ein paar Mal begegnen werden und der schließlich ins Kaspische Meer mündet. Wir fahren weiter Richtung Twer und Klin und erreichen Moskau am Abend. Hier beziehen wir für drei Nächte unser Hotel in der russischen Hauptstadt. Abendessen und Übernachtung in Moskau. (560 km)

8. Tag | Moskau
Mittwoch, 30. Juni 2021

Mit einem örtlichen Reiseführer unternehmen wir eine ganztägige Panoramatour durch die russische Hauptstadt: der rote Platz, die Kathedrale des Seligen Basilius mit ihren bunten Dächern, das Bolschoi Theater, die Duma stehen auf dem Plan. Außerdem ein Besuch des Kremls, berühmt wegen seiner außerordentlichen Sakral- und Profanbauten – Kathedralen, Paläste und Verwaltungsgebäude; auch den Innenraum der Mariä-Entschlafens-Kathedrale sehen wir uns an, in der die Zaren während fast vier Jahrhunderten gekrönt wurden. Abendessen und die zweite Übernachtung nach einem anstrengenden und eindrucksreichen Tag in Moskau.

9. Tag | Moskau
Donnerstag, 01. Juli 2021

Weiter geht es mit der Besichtigung von Moskau: Das Nowodewitschi-Kloster ist neben dem Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad das wohl bekannteste russische Kloster und wurde 2004 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Danach besuchen wir den Bunker, den Stalin mit seinem Führungsstab besetzte, während die deutschen Truppen nach Moskau vordrangen. Mittagessen im Bunker, anschließend Erkundung der prunkvollen U-Bahn Moskaus und ihrer schönsten Stationen, wahre Paläste im Untergrund. Auch ein wenig Freizeit gönnen wir uns, und zwar im Bereich des Arbat, der großen Fußgängerzone Moskaus. Am späten Nachmittag können Sie sich eine Vorstellung des berühmten Moskauer Zirkus ansehen, wenn Sie noch aufnahmefähig sind. Ein letztes Abendessen und Übernachtung in Moskau.

10. Tag | Moskau – Sergijew Possad – Rostow – Jaroslavl
Freitag, 02. Juli 2021

Mit Sergijew Possad besuchen wir heute eine der schönsten Städte des sogenannten  »Goldenen Rings«, der Kunststädte, die Moskau umgeben. Sie ist vor allem durch das dort gelegene, zum UNESCO-Welterbe zählende Dreifaltigkeitskloster bekannt, das wir uns ansehen. Anschließend geht es Richtung Rostow, eine der ältesten russischen Städte, die schon im Jahre 862 zum ersten Mal erwähnt wird. Wir besichtigen den Kreml, einen der schönsten in Russland, die Mariä-Entschlafens-Kathedrale sowie die Kirche der Auferstehung mit ihren fünf Kuppeln. Abendessen und Übernachtung im nahe gelegenen Jaroslavl. (280 km)

11. Tag | Jaroslavl – Susdal
Samstag, 03. Juli 2021

Ein Höhepunkt am anderen: Wir sehen uns die Stadt Jaroslavl an, das Juwel des »Goldenen Rings«, wo jede Kirche und jedes Bauwerk an seine ehemalige Herrlichkeit erinnern: Wir besuchen das Kloster der Verklärung, den alten Palast des Gouverneurs, die Kirche des Propheten Elias, das Tolga-Kloster. Wir staunen über die großartigen Kulturschätze, von denen die meisten von uns zuvor wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben. Zu Mittag essen wir in einer weiteren Stadt des »Goldenen Rings«, in Kostroma an der Wolga. Am Nachmittag geht es weiter nach Ivanovo und wir treffen am Abend in Susdal ein, wo wir zu Abend essen und übernachten. (275 km)

12. Tag | Suzdal – Nischni Nowgorod
Sonntag, 04. Juli 2021

Fernab von Industrien und Hauptverkehrsadern konnte Susdal sein historisches Bild bis heute weitgehend beibehalten, darüber hinaus finden sich in der Museumsstadt auch alte Bauwerke, die aus anderen Landesteilen stammen und hier wiederaufgebaut wurden. Im Laufe unseres vormittäglichen Besuches kommen wir auch in das bemerkenswerte, aus Holz erbaute,  Architekturmuseum, wo wir zu Mittag essen. Danach geht es Richtung Wladimir, zu einem weiteren Glanzstück des »Goldenen Rings«. Als Hauptstadt des Großfürstentums Wladimir-Susdal spielte die Stadt in der russischen Geschichte eine bedeutende Rolle als ein wichtiges Kultur- und Machtzentrum sowie als vorübergehender Sitz des Metropoliten der Russisch-Orthodoxen Kirche. Gegen Abend erreichen wir Nischni Nowgorod, das ehemalige Gorki, wohin der Atomphysiker und spätere Dissident und Friedensnobelpreisträger Sacharow verbannt wurde. Abendessen und Übernachtung in Nischni Nowgorod. (295 km)

13. Tag | Nischni Nowgorod – Kasan
Montag, 05. Juli 2021

Die für die russische Geschichte bedeutsame Stadt Nischni Nowgorod entwickelte sich um 1850 zur Drehscheibe des russischen Handels und während der Zeit der Sowjetunion zu einer bedeutenden Industrie-Metropole. Der Kreml mit seinen 13 Türmen ist das wichtigste Bauwerk in der Altstadt, die wir uns neben der Pokrowkastraße und der barocken Mariä-Geburt-Kathedrale mit ihren fünf Kuppeln ansehen. Damit haben wir mittlerweile von nahezu allen Höhepunkten des »Goldenen Rings« einen Eindruck erhalten – und können später einmal ein wenig mitreden, wenn es um Altrussland geht.
Weiter geht es Richtung Kazan und zum Grenzübertritt in die Republik Tatarstan. Uns fällt auf, dass die Gesichtszüge der Menschen, denen wir begegnen, zunehmend orientalischer werden. Ein kleiner Hinweis, dass wir uns Richtung Asien bewegen. Ankunft am späten Nachmittag in Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan. Die Stadt an der Wolga liegt rund 800 km östlich von Moskau und ist ein wichtiges Zentrum des russischen Islams sowie ein bedeutender Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort und Verkehrsknotenpunkt. Abendessen und Übernachtung in Kasan. (390 km)

14. Tag | Kasan
Dienstag, 06. Juli 2021

Den Vormittag nutzen wir für einen Besuch des Kremls von Kasan, einen der schönsten von Russland, ausgezeichnet von der UNESCO. Weiter geht es zur Moschee von Kasan, eine der größten Europas, die 2005 eröffnet wurde. Außerdem sehen wir die Kathedrale der Verkündigung mit ihren blauen Zwiebelturmdächern. Nach dem Mittagessen gibt es eine kleine Schifffahrt auf der Wolga und danach ist noch etwas Zeit zum Bummeln. Kasen ist eine sehr interessante Stadt, die zum Beispiel zwischen 1807 und 1854 ein Zentrum für Orientalistik war. Hier konnte man Türkisch, Persisch und Arabisch sowie seit 1844 Mongolisch studieren. Es gab deutsche Dozenten, die kein Russisch sprachen und in lateinischer Sprache unterrichteten. Wie weltoffen und tolerant die Menschen doch einmal gewesen sein müssen! Abendessen und Übernachtung in Kasan.

15. Tag | Kasan – Ischewsk – Perm
Mittwoch, 07. Juli 2021

Wir nehmen Abschied von der Landschaft Tatarstans und reisen in die Republik Udmurtien ein und in deren Hauptstadt Ischewsk, wo die Kalaschnikow erfunden wurde. Übrigens beschäftigt man sich heute im Kalaschnikow-Werk auch mit Elektroautos! Nach dem Mittagessen gibt es eine kleine Panoramatour durch die Stadt: die Stiftskirche Sankt-Michael, die Kathedrale Alexander Newski und der Bahnhof, einer der schönsten der Transsibirischen Eisenbahn stehen auf dem Plan. Danach fahren wir weiter in Richtung Perm, das bekannt wurde durch Jules Verne und seinen Roman »Michael Strogoff, Kurier des Zaren«. Kennen Sie ihn? Ein spannendes Buch, das als sein bestes Werk bezeichnet wird und sich perfekt zur Reisevorbereitung oder zur Lektüre unterwegs eignet. Abendessen und Übernachtung in Perm. (675 km)

16. Tag | Perm – Jekaterinburg
Donnerstag, 08. Juli 2021

Heute vormittag sehen wir uns Perm an, das sich im 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Industriezentrum entwickelte. Das ehemalige Molotow, das am Ufer des Kama, einem der Hauptnebenflüsse der Wolga im Uralvorland liegt, war aufgrund der vielen Rüstungsbetriebe für Ausländer bis 1991 gesperrt … Nach dem Mittagessen geht es weiter in die Region Ural und in gemäßigte höhere Lagen. Ein bemerkenswerter Augenblick wartet auf uns, wenn wir die Wasserscheide überwinden, die natürliche Grenze zwischen Europa und Asien. Schließlich kommen wir nach Jekaterinburg, wo wir die Hotelzimmer für zwei Nächte beziehen. Abendessen und Übernachtung in Jekaterinburg. (370 km)

17. Tag | Jekaterinburg
Freitag, 09. Juli 2021

Besichtigung von Jekaterinburg, das ehemalige Swerdlowsk, heute die viertgrößte Stadt Russlands und eine wichtige Industrie- und Universitätsstadt am Uralgebirge mit rund 1,4 Millionen Einwohnern. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 war die Stadt für Ausländer unzugänglich, Sowjetbürger konnten nur mit Genehmigung einreisen. Wir sehen die Kathedrale auf dem Blut, beindruckend wegen ihrer Dimensionen und erbaut an der Stelle des Hauses Ipatjew, wo Zar Nikolas II und seine Familie am 17. Juli 1918 exekutiert wurden. Außerdem sehen wir das neue Geschäftsviertel EKAT City ... Am Nachmittag Ausflug nach Ganina Jama, 15 Kilometer nördlich von Jekaterinburg, wohin der Zar und seine Familie flohen. Sieben Kapellen sind hier gebaut worden, eine für jedes Familienmitglied der kaiserlichen Familie. Abendessen und Übernachtung in Jekaterinburg.

18. Tag | Jekaterinburg – Tjumen
Samstag, 10. Juli 2021

Heute fahren wir nach Tjumen, eine der ältesten russischen Ansiedlungen in Westsibirien. Tjumen wurde 1586 als Fort der Kosaken zum Schutz gegen Steppennomaden gegründet. Seit dem 17. Jahrhundert war Tjumen ein wichtiger Transitpunkt auf dem Handelsweg von Sibirien nach China. Nach der Mittagspause sehen wir uns die Stadt an: den Hauptplatz und die Leninstatue, das Kloster der Dreifaltigkeit … Und Achtung, wenn Ihnen beim Lesen gerade der Kopf raucht bei der Vorstellung, was wir alles zu sehen bekommen: Gerade in diesen Städten, die vom Tourismus weitgehend unbeachtet sind, erhalten wir die besten Eindrücke vom Leben in der Provinz, auch wenn wir immer wieder Kirchen, Plätze und Baudenkmäler ansehen. Abendessen und Übernachtung. (380 km) 

19. Tag | Tjumen – Tobolsk
Sonntag, 11. Juli 2021

Abfahrt nach Pokrowskoje und Besuch des Geburtshauses von Rasputin (*1869), des berühmten Wanderpredigers und Vertrauten von Alexandra Fjodorowna, der letzten Zarin von Russland. Weiter fahren wir nach Tobolsk und besichtigen die alte Hauptstadt Sibiriens, gegründet von den Kosaken im 16. Jahrhundert. Tobolsk ist, wie das gestern besuchte Tjumen, eine der ältesten Städte Sibiriens und voller Sehenswürdigkeiten, von denen hier im Westen kein Mensch eine Ahnung hat, unter anderem der unglaublich gut erhaltenen Kreml und die Kathedrale der Heiligen Sophia. Russlands letzter Zar Nikolas II. und seine Familie wurden während des russischen Bürgerkriegs nach Tobolsk verschleppt. Man hielt sie in der Residenz des Gouverneurs gefangen und schaffte sie später nach Jekaterinburg, wo man sie hinrichtete. Abendessen und Übernachtung in Tobolsk. (252 km)

20. Tag | Tobolsk – Omsk
Montag, 12. Juli 2021

Ein Fahrtag durch die weiten Flächen und Wälder Sibiriens liegt vor uns. Ruhig rollen wir gen Osten, schauen aus den Fenstern, unterhalten uns, trinken einen Kaffee, dösen weg, essen zu Mittag und fahren weiter, immer weiter. Gegen Abend erreichen wir Omsk am Irtysch. Der Irtysch ist mit 4.248 km der längste Nebenfluss der Welt und fließt in den Ob. Hotelbezug für zwei Nächte, Abendessen und Übernachtung. (640 km)

21. Tag | Omsk
Dienstag, 13. Juli 2021

Omsk ist ein Kunst- und Kulturzentrum und besitzt eine sehenswerte Altstadt mit Fassaden aus mehreren Jahrhunderten. Die Stadt Omsk hat 83 Bibliotheken, neun Museen und mehrere Theater. Das älteste, das Schauspielhaus, ist über 130 Jahre alt. Auch die Philharmonie und der russische Volkschor haben über die Grenzen Sibiriens hinaus einen guten Ruf. Im 19. Jahrhundert war Omsk Verbannungsort für Dissidenten, wie zum Beispiel Fjodor Dostojewski und die Dekabristen. Im Gebiet rund um Omsk findet man bis heute viele Russlanddeutsche, zum Beispiel im Deutschen Nationalkreis Asowo, die in den Kriegsjahren aus der Wolgaregion nach Sibirien und in andere Teile der Sowjetunion verbannt worden waren. Am Vormittag unternehmen wir – wie so oft auf unserer Reise – eine Stadtbesichtigung, der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung, was auch einmal schön ist. Abendessen und Übernachtung in Omsk.

22. Tag | Omsk – Nowosibirsk
Mittwoch, 14. Juli 2021

Wir kommen durch die sibirische Steppe über Kuibyschew und weiter nach Nowosibirsk. Nowosibirsk ist die drittgrößte Stadt Russlands und die große Hauptstadt Sibiriens, 2.800 Kilometer von Moskau entfernt am Fluss Ob gelegen. Der Ob weist eine Länge von 3.650 Kilometer auf und ist damit drei mal so lange wie der Rhein! Abendessen und Übernachtung. (660 km)

23. Tag | Nowosibirsk – Kemerowo
Donnerstag, 15. Juli 2021

Nowosibirsk ist nach Moskau und Sankt Petersburg mit rund 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Russlands und die größte Stadt Sibiriens. Mit dem Bau der Eisenbahnbrücke über den Ob im Jahre 1893, der hier fast einen Kilometer breit ist, begann der Aufstieg von einem kleinen sibirischen Dorf zur Millionenstadt und kulturellen Zentrum Sibiriens. Zahlreiche Theater, Museen und Galerien zeugen von der großen Bedeutung als Kulturmetropole. Neben einigen sehr schönen Holzhäusern gibt es zahlreiche Zeugnisse des Sozialistischen Klassizismus, zum Beispiel das Opernhaus, die riesige auf dessen Vorplatz aufgestellte Lenin-Statue, das Rathaus, das Lenin-Haus, der Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Bahnhof im Zentrum der Stadt, einer der größten seiner Art in Russland, die Kunstgalerie, das städtische Heimatmuseum, das Haus der Offiziere sowie zahlreiche Kirchen. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter Richtung Kemerowo in das Kohlebecken von Kusbass. Abendessen und Übernachtung.(265 km)

24. Tag | Kemerowo – Krasnojarsk
Freitag, 16. Juli 2021

Heute geht es durch die sibirische Taiga Richtung Atschinsk und weiter nach Krasnojarsk am Fluss Jemissei, mit 4.093 Kilometern einer der längsten Flüsse Russlands. Hotelbezug für zwei Nächte, Abendessen und Übernachtung in Krasnojarsk. (530 km)

25. Tag | Krasnojarsk
Samstag, 17. Juli 2021

Ein ganzer Tag zur Entdeckung von Krasnojarsk, der Hauptstadt einer der größten Regionen Russlands, viermal so groß wie Frankreich und ein wichtiger Punkt an der Transsibirischen Eisenbahn. Wir besichtigen die Stadt, die fast eine Million Einwohner hat und in deren Zentrum mehrere historische Bauwerke erhalten sind. Wer Lust hat, kommt am Nachmittag mit in die Natur, nämlich in den von der UNESCO ausgezeichneten Nationalpark von Stolby, dessen rötliche Granitfelsen der Bergtaiga einen einzigartigen Reiz verleihen. Abendessen und eine weitere Übernachtung in Krasnojarsk.

26. Tag | Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn von Krasnojarsk nach Irkutsk
Sonntag, 18. Juli 2021

Mitten in der Nacht geht es los: Transfer zum Bahnhof von Krasnojarsk und Einstieg in die legendäre transsibirische Eisenbahn Richtung Irkutsk. Es ist der reguläre Zug, mit dem die Bevölkerung Russlands unterwegs ist, also kein Sonderzug nur für Touristen. So erfahren wir im Laufe der 18-stündigen Fahrt, was es wirklich bedeutet, auf der berühmtesten Eisenbahnstrecke der Welt unterwegs zu sein, vor allem kommen wir mit Einheimischen in Kontakt. Für unseren Komfort stehen uns Abteile der 1. oder 2. Klasse zur Nutzung für 2 Personen zur Verfügung, die mit Schlafplätzen ausgestattet sind. Die Gesamtstrecke der transsibirischen Eisenbahn verläuft zwischen Moskau und Wladiwostok auf einer Länge von 9.289 km. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 60 km/h, man braucht sieben Tage und sieben Nächte, um die komplette Distanz zu überwinden. Die Eisenbahnstrecke ist noch heute das Rückgrat Russlands. Mittagessen unterwegs im Zug, Ankunft in Irkutsk abends um 20:57 Uhr (Ortszeit), Fahrplanänderungen vorbehalten. Empfang und Transfer zum Hotel, das wir für die nächsten drei Nächte beziehen. Abendessen und Übernachtung. (1.065 km)

27. Tag | Irkutsk
Montag, 19. Juli 2021

Besichtigung von Irkutsk, dem »kleinen sibirischen Paris«. Vielleicht erschließt sich uns, wieso die Stadt diesen Beinamen trägt. Wir sehen das Stadtzentrum und seine Häuser aus Holz, aber auch die Ufer des Angara, des einzigen Flusses, der durch den Baikalsee führt. Außerdem das Kloster Znamenski, bekannt für seine Bilderwand und die Gräber der Strafgefangenen der Dezember-Revolution, die nach Sibirien verbannt wurden. Nach dem Mittagessen besuchen wir das ethnographische Museum, das über eine Ausstellung über die sibirischen Völker verfügt.  Vor vielen Jahren haben wir übrigens einmal einen roten Avanti-Reisebus nach Irkutsk verkauft, ob er immer noch seinen Dienst tut? Vielleicht erhalten wir Auskunft über seinen Verbleib. Abendessen und Übernachtung in Irkutsk.

28. Tag | Irkutsk – Baikalsee – Irkutsk
Dienstag, 20. Juli 2021

Ausflug durch die Taiga zur Siedlung Listwjanka, wo der Angara-Fluss den Baikalsee verlässt. Besuch des Baikal-Museums, das die Flora und Fauna der Region präsentiert. 1996 wurde die Baikal-Region von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Wir unternehmen eine kleine Schiffsrundfahrt auf dem Baikalsee mit seinem einzigartigen Ökosystem. Es handelt sich hier den tiefsten und ältesten Süßwassersee der Erde und nach dem kaspischen Meer auch um den zweigrößten See der Erde. Rückkehr nach Irkutsk am Abend, Abendessen und Übernachtung. (140 km)

29. Tag | Irkutsk – Ulan Ude
Mittwoch, 21. Juli 2021

Wieder ein Tag des Schauens: wir verlassen Irkutsk und fahren entlang des Baikalsees, dem wir lange Zeit Richtung Babuschkin folgen, wo sich einer der der wichtigsten Bahnhöfe der Transsibirischen Eisenbahn, 5.477 km von Moskau entfernt, befindet. Danach geht es weiter nach nach Ulan Ude, in die Hauptstadt der Republik Burjatien, die das kulturelle, politische und wirtschaftliche Zentrum der Region ist. Außerdem ist sie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, denn man kann von hier aus die klassische Route der Transsibirischen verlassen und entlang eines uralten Karawanenweges mit der Transmongolischen Eisenbahn bzw. auf der Straße Richtung China fahren. Abendessen und Übernachtung in Ulan Ude. (460 km)

30. Tag | Ulan Ude – Ulan Bator
Donnerstag, 22. Juli 2021

Am Morgen fahren wir Richtung mongolische Grenze, erledigen die zeitaufwändigen Zollformalitäten und reisen ins Land von Dschingis Khan ein. Danach geht es auf einer landschaftlich schönen und abwechslungsreichen Strecke Richtung Ulan Bator. Ist es nicht super? Nach 30 Tagen sind wir in der Mongolei! Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung in der mongolischen Hauptstadt. (580 km)

31. Tag | Ulan Bator
Freitag, 23. Juli 2021

Heute beschäftigen wir uns mit Ulan Bator, der mongolischen Hauptstadt. Sie liegt im Tal des Flusses Tuul am Rande des Bogd-Khan-Uul-Nationalparks, war ursprünglich ein Zentrum buddhistischer Nomaden und wurde im 18. Jahrhundert zu einer dauerhaften Ansiedlung. Unter sowjetischer Herrschaft fand im 20. Jahrhundert eine religiöse Säuberung statt. Gebäude aus der Sowjetzeit, Museen in den verbleibenden aktiven Klöstern und eine lebhafte Mischung aus traditionellen und modernen Lebensstilen sind typisch für diese Stadt der Gegenwart. Wir sehen uns den Sukhbaatar Platz, das Parlament, die Zaisan-Gedenkstätte und ihre großartige Aussicht an und unter anderem den kaiserlichen Bodo-Khan-Palast, die alte Residenz des letzten mongolischen Königs. Am Abend nehmen wir an einer Folkloreshow teil. Klar, auch so etwas muss man einmal gesehen haben! Abendessen und Übernachtung in Ulan Bator. 

32. Tag | Ulan Bator – Gorchi Tereldsch Nationalpark
Samstag, 24. Juli 2021

Mit dem lokalen Bus fahren wir zur Reiterstatue von Dschingis Khan, mit 40 Metern die größte der Welt, errichtet zum 800. Geburtstag der mongolischen Staatsgründung durch Dschingis Khan. Weiter geht es Richtung Gorchi-Tereldsch-Nationalpark, 70 km von Ulan Bator entfernt im Herzen der mongolischen Steppe in einer großartigen Landschaft. Nach dem Mittagessen ist der restliche Tag frei, man könnte eine Nomadenfamilie besuchen, auf Pferden reiten oder sich im Bogenschießen üben. Abendessen und eine Übernachtung in einer traditionellen Jurte (2 Personen pro Jurte). (70 km)

33. Tag | Gorchi-Tereldsch Nationalpark – Ulan Bator
Sonntag, 25. Juli 2021

Am Morgen haben wir noch Zeit zur individuellen Gestaltung im Nationalpark, gegen Mittag geht es dann zurück nach Ulan Bator. Nach dem Mittagessen im Restaurant Triskell, einem Symbol der franco-mongolischen Freundschaft, besuchen wir das buddhistisch-tibetische Kloster von Gandan, eines der schönsten und lebendigsten und das zentrale Heiligtum des Landes. Hier befindet sich die 26 Meter hohe Statue der Göttin Janraisig, für die das Kloster berühmt ist. 1938 hatten sowjetische Truppen die Statue demontiert und eingeschmolzen. Die buddhistische Gemeinde ließ 1996 eine neue vergoldete Janraisig errichten und für den Dalai Lama, dem eigentlichen Oberhaupt des Klosters, einen Thronsessel neu erbauen. Abendessen und Übernachtung in Ulan Bator. (70 km)

34. Tag | Ulan Bator – Darchan
Montag, 26. Juli 2021

Der Morgen steht zur freien Verfügung in Ulan Bator. Mitbringsel, die es hier gut zu erstehen gibt, wären zum Beispiel Textilien aus Kaschmirwolle. Nach dem Mittagessen geht es durch die weite mongolische Steppe bis nach Darchan. Wir erfahren die unglaubliche Dimension dieses Landes, das dreimal so groß wie Frankreich ist und die wenigsten Einwohner weltweit pro Quadratkilometer hat, nämlich nur 1,7. In Darchan, der drittgrößten Stadt im Norden des Landes, besuchen wir das buddhistisch-tibetische Charagiin-Kloster, ein altes Holzhaus im Zentrum, dessen Betrieb nach der Demokratisierung wieder aufgenommen wurde. Abendessen und Übernachtung in Darchan. (230 km)

35. Tag | Darchan – Ulan Ude
Dienstag, 27. Juli 2021

Nach vier unvergesslichen Tagen in der Mongolei fahren wir nun zur russischen Grenze und lassen eines der am der ursprünglichsten gebliebenen Länder der Welt zurück. An der Grenze zu Russland stehen wir wieder Schlange, werden wir kontrolliert und reisen zurück nach Russland ein. Dann geht es nach Ulan Ude in Burjatien, wo wir schon vor ein paar Tagen, nämlich vor unserem Abstecher in die Mongolei übernachtet hatten. Aber bevor wir dort eintreffen, besuchen wir noch das Iwolginski Dazan, eine der größten und wichtigsten buddhistischen Tempelanlagen Russlands. Als Dazan ist es auch eine Universität, in deren vier Fakultäten Philosophie, Theologie, buddhistische Medizin und Malerei unterrichtet werden. Abendessen und Übernachtung in Ulan Ude. (350 km)

36. Tag | Ulan Ude – Tschita
Mittwoch, 28. Juli 2021

Weiterreise Richtung Petrowsk-Sabaikalski, einer Bergregion in Daurien, die die Russen auch Transbaikalien nennen. Während wir Richtung Osten fahren, wird die Besiedelung immer dünner. Am späten Nachmittag kommen wir nach Tschita, in die Hauptstadt einer Region, die genauso weitläufig wie Frankreich ist. Abendessen und Übernachtung. (660 km)

37. Tag | Tschita und die Transsibirische Eisenbahn
Donnerstag, 29. Juli 2021

Am Vormittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Tschita, eine Stadt, die durch den Bau der transsibirischen Eisenbahn einen enormen Aufschwung nahm und während der Sowjetzeit aufgrund ihrer militärischen Bedeutung für Ausländer gesperrt war. Wir sehen die vielen architektonischen Stile, die in Tschita aufeinander treffen, wobei der typische Fünfetagenbau aus der sowjetischen Ära dominiert. Im Kontrast dazu ist Tschita aber auch mit einer Reihe individueller Häuser bebaut, die meist in Holzbauweise errichtet wurden. Wir sehen unter anderem das Denkmal für die Dekabristen, den Leninplatz und das Militärmuseum. Am Nachmittag begeben wir uns zum Bahnhof, denn die nächsten 1.548 Kilometer bis Belogorsk verbringen wir ein weiteres Mal im Zug, wieder an Bord der legendären transsibirischen Eisenbahn. Wir beziehen wieder 2-Bett-Abteile in der 1. oder 2. Klasse, essen zu Abend und schlafen, während der Zug durch Einsamkeit der sibirischen Nacht rollt.

38. Tag | Die transsibirische Eisenbahn nach Belogorsk und weiter nach Blagoweschtschensk
Freitag, 30. Juli 2021

Den ganzen Tag verbringen wir an Bord des Zuges, um einen kleinen Teil der Fläche Sibiriens zu durchfahren, eine dennoch endlos erscheinende Strecke, die uns die enorme Größe des Gebietes bewusst macht. Wir durchqueren hauptsächlich die riesige Region von Amur mit durchschnittlich nur 2,2 Einwohnern pro Quadratkilometer. Frühstück und Mittagessen an Bord. Am Abend geht es vom Bahnhof von Belogorsk mit dem Bus weiter nach Blagoweschtschensk in die unmittelbare Nähe zu China. Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung. (1.548 km)

39. Tag | Blagoweschtschensk und die chinesisch-russische Grenze
Samstag, 31. Juli 2021

Heute ist ein Tag, der uns die chinesisch-russische Grenzregion entdecken lässt. Die zwei Länder sind durch den Fluss Amur getrennt, der mit 4.354 Kilometern der längste Fluss Sibiriens ist. Besichtigung von Blagoweschtschensk mit dem Triumphbogen auf dem Platz des Sieges und des Monumentes der Gründer. Nach dem Mittagessen unternehmen wir bei gutem Wetter eine Schifffahrt auf dem Fluss Amur. Zu Abend essen wir im sich drehenden Panoramarestaurant des Hotels »Asien« mit Blick auf die chinesische Stadt Heihe. Die beiden Städte rivalisieren miteinander, bilden aber auch eine Freihandelszone. Eine zweite Übernachtung in Blagoweschtschensk.

40. Tag | Blagoweschtschensk – Chabarowsk
Sonntag, 01. August 2021

Abfahrt in Richtung der Kleinstadt Raitschichinsk und weiter nach Birobidschan, der Hauptstadt der Jüdischen Autonomen Region im fernen Osten Russlands. Gegen Abend erreichen wir Chabarowsk am Fluss Amur, der an dieser Stelle über zwei Kilometer breit ist. Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung. (690 km)

41. Tag | Chabarowsk
Montag, 02. August 2021

Ein Tag zur Entdeckung von Chabarowsk. Nach Wladiwostok ist sie die zweitgrößte Stadt im äußersten Osten Russlands, 8.523 km von Moskau entfernt. Am Morgen besichtigen wir die Stadt, die 1858 gegründet wurde: die Straße Murawjow-Amurski, die Hauptader der Stadt, den Leninplatz und die Kathedrale der Verklärung. Am Nachmittag dann besuchen wir das regionale Geschichtsmuseum, das hauptsächlich die Kultur der sibirischen Völker zeigt. Abendessen und Übernachtung.

42. Tag | Chabarowsk – Ussurijsk
Dienstag, 03. August 2021

Heute geht es nur nach Süden. Wir fahren Richtung Bikin immer entlang der chinesischen Grenze, erreichen die Meeresregion von Primorje und die Stadt Dalneretschensk. Weiter immer nur nach Süden fahrend treffen wir am Abend in Ussurijsk ein. Abendessen und Übernachtung. (650 km)

43. Tag | Ussurijsk – Wladiwostok 
Mittwoch, 04. August 2021

Unsere letzte Etappe Richtung Wladiwostok und zum Pazifischen Ozean! Wir sind mehr als 15.000 Kilometer durch Europa und Asien gefahren! In Wladiwostok ist der Endpunkt der Transsibirischen Eisenbahn und des Transsiberian Highways. Zur Sowjetzeit war Wladiwostok aus strategischen Gründen eine Ausländern verbotene Stadt. Sie liegt auf einer Halbinsel, die sich in den Golf von Peter dem Großen vorschiebt. Auf unserer Stadtrundfahrt nach unserer Ankunft erhalten wir einen Eindruck der malerisch gelegene Hafenstadt, dem Endziel dieser unglaublichen Reise. Wir sehen natürlich auch den Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn. Abendessen und Übernachtung. (100 km)

44. Tag | Wladiwostok
Donnerstag, 05. August 2021

Vormittags unternehmen wir einen Ausflug auf die Insel Russki mit Sicht auf die neue Brücke, die 2012 eingeweiht wurde und zu diesem Zeitpunkt die längste der Welt war. Die Insel Russki ist vom Kontinent durch eine Meerenge getrennt, die man den östlichen Bosporus nennt. Besuch des großartigen Aquariums von Wladiwostok (eröffnet 2016 von Vladimir Putin). Am Nachmittag Freizeit für eigene Entdeckungen. Abschiedsessen und Übernachtung.

45. Tag | Wladiwostok – Moskau – Frankfurt
Freitag, 06. August 2021

Heute gibt es nach dem Frühstück den großen Abschied: Transfer zum Flughafen von Wladiwostok und Inlandsflug nach Moskau. Nach achteinhalb Stiunden Flug erreichen wir Moskau, wo wir erneut unser Gepäck aufgeben und für den internationalen Flug nach Frankfurt einchecken. Alternativ nehmen Sie die Transsibirische Eisenbahn, um nach Deutschland zurückzukommen. Oder Sie verlängern den Aufenthalt oder reisen weiter um die Welt.

Abenteuer Transsibirien – zurück mit der Transsibirischen Eisenbahn statt mit dem Flugzeug?

Aktuell arbeiten wir eine Rückreiseoption mit der Transsibirischen Eisenbahn von Wladiwostok bis Moskau und weiter mit einer Direktverbindung per Zug nach Deutschland aus. Damit könnten Sie die komplette Reise über Land machen und müssten nicht zurückfliegen, wenn Sie das nicht möchten. Die Kosten für die Rückreise mit der legendären Transsibirischen Eisenbahn werden voraussichtlich bei rund 1.600 € liegen (vorbehaltlich Wechselkursschwankungen, Stand November 2019). Der Reisepreis von ca. 1600 € verringert sich natürlich um die eingesparten Kosten des Rückflugs!
Die Fahrt Wladiwostok – Berlin dauert insgesamt max. 10 Tage und beinhaltet die Übernachtungen in 2er Schlafabteilen. Nicht eingeschlossen ist die Verpflegung während der Rückfahrt sowie ggf. notwendige Zwischenübernachtungen in Wladiwostok und Moskau. (Der Sommerfahrplan 2021 der Transsib liegt aktuell noch nicht vor).
Wenn Sie interessiert sind, geben Sie uns bei Reisebuchung bitte einen entsprechenden Hinweis, so dass wir Ihnen zu gegebener Zeit die weiteren Details zukommen lassen können.

Visabestimmungen

Für die zweimalige Einreise nach Russland benötigen Sie einen Reisepass mit einer Gültigkeit bis zwölf Monate nach Reiseende und ein Visum.
Bei der Beschaffung des Visums sind wir gerne behilflich. Hierfür arbeiten mit einer Agentur zusammen, die Kosten betragen 345 €. Ihre Unterlagen wie Reisepass und Krankenversicherungsunterlagen benötigen wir spätestens 12 Wochen vor Reisebeginn.

Gesundheitliche Voraussetzungen

Für Russland und für die Mongolei besteht keine Impfpflicht, empfehlenswert ist jedoch eine Überprüfung / Auffrischung der Standardimpfungen.
Aufgrund der Länge der Reise und der Dichte des Programms bitten wir Sie, gegebenenfalls Ihren Arzt zu konsultieren, ob er/sie Ihre Teilnahme an der Reise für unbedenklich hält.

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Unterkunft
Abfahrtsorte
Hinweise
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