NEU: Bilderbuchurlaub in Südfrankreich

von Montélimar bis nach Collioure 

10.05. - 18.05.2022 Plätze verfügbar

Landschaften und Städte wie aus dem Bilderbuch erwarten uns auf dieser neuen Reise in den Süden Frankreichs: Vom Nougatstädtchen Montélimar kommen in das wilde Tal der Ardèche und sehen uns die Höhle von Chauvet an, ein Kulturdenkmal mit rund 30.000 Jahre alten Zeichnungen. Die Papststadt Avignon steht auf dem Plan, genauso wie Arles, wo wir einen Blick auf die Arena und das spektakuläre, eben eröffnete Luma-Kulturzentrum werfen. Wir sehen die Camargue, das Mittelmeer, passieren die Austernfarmen am Etang de Thau bei Sète und fahren von Beziers in die Corbieres. Im »Katharerland« steigen wir auf die alles überragende Festung Quéribus in den Ausläufern der Pyrenäen und sind in der Festungsstadt Carcassonne. Über das Zisterzienserkloster Fontfroide kommen wir in Narbonne an den Canal de la Robine, und dann sind wir nur noch am Meer: Auf der Ile Saint Martin und kurz darauf mehrere Tage in Collioure, einem geradezu malerischen Fischer- und Künstlerstädtchen, das sich an die Ausläufer der Pyrenäen an der Côte Vermeille schmiegt.

Begrenzte Teilnehmerzahl: 16 - 24 Personen

Reisedaten und Preise

10.05. - 18.05.2022 9 Tage (Di - Mi)
Pro Person im Doppelzimmer
1.990 €
nach dem 14.02.2022
2.150 €
Unterbringung im Einzelzimmer
2.450 €
nach dem 14.02.2022
2.610 €
Teilnehmerzahl: 16 - 24 Personen

Höhepunkte

  • Höhle von Chauvet – UNESCO Welterbe
  • Avignon – UNESCO Welterbe
  • Arles – UNESCO Welterbe
  • Festung von Carcassonne – UNESCO-Welterbe
  • Burgen der Katharer
  • Kloster Fontfroide
  • Corbières
  • Die Salinen der Insel St. Martin
  • Künstlerdorf Collioure am Mittelmeer
  • Côte Vermeille
  • Gute französische Küche

Leistungen

  • Busfahrt im 5-Sterne-Fernreisebus
  • 8 x Übernachtung mit Frühstück in guten 3-und 4-Sterne-Hotels
  • 6 x mehrgängige Mittag- oder Abendessen
  • Eintritt/Besichtigung der Höhle von Chauvet
  • Geführter Stadtrundgang Avignon
  • Besichtigung der Cité von Carcassonne
  • Rundfahrt Katharerland/Corbières
  • Alle Eintritte und Führungen im Rahmen des Programms
  • Am Steuer: Hans-Peter Christoph

Emissionen

Gesamtstrecke im Bus: 70 kg CO2 pro Person.

Ein Flug dieser Strecke käme auf 530 kg CO2 p.P. Weitere Informationen
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Freiburg – Montélimar

Eine entspannte Fahrt Richtung Süden entlang des Rhonetals bringt uns am späten Nachmittag nach Montélimar im Departement Drôme am Rande der Provence. Vor dem Abendessen drehen wir eine kleine Runde durch das bekannte Nougatstädtchen, bevor wir in einem guten Restaurant weiter für das leibliche Wohl sorgen. Übernachtung in einem zentral gelegenen Hotel in Montélimar. (590 km)

2. Tag | UNESCO-Welterbe Höhle von Chauvet und Avignon

Am Vormittag besuchen wir die Höhle von Chauvet mit wunderschönen Felszeichnungen, die wohl 30.000 Jahre oder älter sind. Sie wurde erst 1994 entdeckt und aufgrund der künstlerischen Schönheit, Harmonie und Vielfalt zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Da bleibt einem fast die Luft weg vor Staunen. Spektakulär ist auch die anschließende Fahrt durch das Tal der Ardeche. Entlang der Rhone gelangen wir nach Avignon, wo wir für den späteren Nachmittag eine Führung durch die Stadt geplant haben. Abendessen im Restaurant und Übernachtung nahe des Papstpalastes im Herzen der Stadt. (130 km).

3. Tag | Über Arles entlang der Küste und des Canal du Midi nach Béziers

Weiter geht es nach Arles, die ehemalige Provinzhauptstadt des Römischen Reiches. Mit ihrer unvergleichlichen Atmosphäre hat sie bereits Vincent van Gogh inspiriert. Neben der berühmten Arena wird in Zukunft das vom Architekten Frank O. Gehry geschaffene neue Kunstzentrum Luma zur Hauptattraktion avancieren. Auch darauf wollen wir einen Blick werfen. Am Nachmittag gondeln wir auf Nebenstraßen durch die Camargue, fahren ein wenig entlang des Mittelmeeres und des Étang de Thau bei Sète und erreichen Beziers. Beziers ist Geburtsstadt von Pierre-Paul Riquet, dem Planer des Canal du Midi, der seit 1681 das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet und von Jean Moulin, dem es gelang, die zersplitterte Résistance gegen die Nazibesatzer zu einen. Nach Paris hat Beziers den zweitgrößten unter Denkmalschutz stehenden Bereich. Wie die anderen bereits besuchten südfranzösischen Städte, ist Beziers ein Vermittler von südfranzösischer Lebensart. Wir wohnen in bester Lage mitten in der Altstadt. Abendessen und Übernachtung in Béziers. (190 km).

4. Tag | Die Corbières und Carcassonne

Unsere heutige Tour ins Corbières-Massiv bringt uns unglaubliche Landschaftseindrücke. Wir besichtigen die Burg Quéribus aus dem 13./14. Jahrhundert, die letzte Insel des Widerstands der Katharer während des Albigenser-Kreuzzugs. Auf einer Traumstrecke gelangen wir in die Festungsstadt Carcassonne, die schon aus der Ferne beeindruckt. Hier lebten einst bis zu 4.000 Menschen. Schon im ersten Jahrhundert vor Christus besiedelt, kam Carcassonne seit jeher eine bedeutende strategische Rolle zu. Carcassonne war heiß umkämpft, musste vielen Belagerungen trotzen und spielte in der Geschichte Frankreichs immer wieder eine bedeutende Rolle. Die Stadt galt als Zentrum der ketzerischen Katharerbewegung, unterlag in den Albigenser-Kreuzzügen und beheimatete im 13. Jahrhundert die zentrale Verwaltung der südfranzösischen Inquisition. In diese Zeit fällt auch die Errichtung der äußeren Ringmauer, die Carcassonne uneinnehmbar machen sollte. Vor dem Abriss gerettet und restauriert hat die Cité von Carcassonne heute den Status als UNESCO-Weltkulurerbe. Klar, dass wir uns das alles ansehen. Abendessen und Übernachtung in der Nähe der Festung. (220 km)

5. Tag | Rundfahrt durch das Katharerland und die Corbières

Am Vormittag lassen wir uns etwas Zeit und fahren danach Richtung Narbonne. Zum Mittagessen kehren wir ein in die Zisterzienserabtei Sainte Marie de Fontfroide aus dem 11. Jahrhundert. Sie liegt inmitten einer mediterranen und von Zypressen geprägten Landschaft. Eine Führung durch die Anlage bietet einen Eindruck vom strengen Klosterleben früherer Zeiten. Bevor wir in Narbonne eintreffen, besuchen wir eine Kooperative, bei der sich alles um Olivenbäume, Oliven und Olivenöl dreht. Abendessen und Übernachtung in Narbonne, nicht mitten in der Stadt, sondern in wunderschöner Lage am idyllischen Canal de la Robine. (130 km)

6. Tag | L’Isle St. Martin – Côte Vermeille – Collioure

Bei Gruissan liegt die Insel St. Martin, in deren Bereich wir heute Vormittag wandern gehen und mit etwas Glück Flamingos und viele andere Vögel sehen. Zu Mittag essen wir im Restaurant mitten in den Salinen: Meeresfrüchte, Schnecken, Austern…aber auch für den etwas weniger experimentierfreudigen Gaumen wird etwas geboten, keine Sorge. Am Nachmittag fahren wir hinüber Richtung Pyrenäen, an Perpignan vorbei und kommen an die Côte Vermeille und nach Collioure. Da wir heute so ausgiebig zu Mittag gegessen haben, lassen wir den heutigen Abend frei. Vielleicht gehen Sie noch eine Kleinigkeit essen, vielleicht sogar ein ganzes Menü, vielleicht trinken Sie aber auch nur ein gutes Glas Wein. Hans-Peter weiß auch schon wo, falls Sie sich ihm anschließen wollen. Übernachtung in Collioure. (120 km)

7. Tag | Collioure

Collioure ist eine kleine, sympathische Stadt am Meer, unversehrt von Hotelburgen oder anderen Bausünden. Sie liegt um eine geschützte Bucht mit mehreren Badestränden. Ein Ort zum Sein und Verweilen, ein Ort, der bereits Matisse und seine Malerkollegen inspirierte. Wer Lust hat, kommt heute mit auf eine kleine Wanderung in den Nachbarort Port Vendres. Wunderschöne Ausblicke auf die Küste und ins Hinterland lassen uns die rund 200 Höhenmeter Anstieg zum Fort St. Elme schnell vergessen. Hin und zurück wandern wir insgesamt rund 12 Kilometer, bei gutem Wetter (wovon wir selbstverständlich ausgehen) mit Picknick am Strand von Port Vendres.

8. Tag | Collioure

Es ist Anfang Mai, das Meer ist zum Baden für einige schon warm genug und unser Städtchen hat einiges zu bieten: ein kleines Kunstmuseum, die von Vauban geplante Wehrkirche Notre-Dames-des-Anges, das ebenfalls von Vauban erbaute Chateau Royal und den »Chemin du Fauvisme« sowie die verwinkelten Gassen und idyllischen Ausblicke. Wem das nicht ausreicht, könnte sich als sportliche Herausforderung den Küstenpfad von Port Vendres nach Banyuls-sur-Mer vornehmen mit einer Streckenlänge von rund 15 Kilometern. Abschiedsessen im Restaurant, eine letzte Übernachtung in Collioure.

9. Tag | Rückreise

Wir nehmen Abschied von der südfranzösischen Idylle und fahren zurück nach Freiburg. An Montpellier, Orange, Lyon und Besançon vorbei treffen wir in Freiburg gegen 21:00 Uhr ein. (920 km)

Karte
Unterkunft
Abfahrtsorte
Hinweise
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