Paradores und Pousadas

Portugal und Spanien in den stilvollsten Hotels 

07.05. - 21.05.2023 Plätze verfügbar

Wohnen wie ein Fürst, schlafen wie eine Prinzessin – zu Gast in Portugals und Spaniens Erbe

In Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Adelspalästen, Klöstern und modernen First-Class-Hotels verkörpern die spanischen »Paradores« und die portugiesischen »Pousadas« die Perlen der Hotellerie auf der iberischen Halbinsel. Auf dieser Reise, die uns durch Spanien und Portugal bis nach Lissabon und hinunter an die Algarve führt, wohnen wir ausschließlich in diesen großartigen Häusern. Allen gemeinsam ist ein gastronomisches Angebot, bei dem die kulinarische Tradition der jeweiligen Region gepflegt wird und Tropfen aus den besten Weinbauregionen selbstverständlich sind.

Wie auf unseren anderen Paradores-Reisen nach Nordspanien, nach Kastilien und in die Extremadura und jenen bis hinunter nach Andalusien, wohnen wir auf dieser Reise rund um die iberische Halbinsel ausschließlich in spanischen Paradores und den Pousadas von Portugal. Was diese besonderen Hotels betrifft, so gibt es keine Überschneidungen bei den verschiedenen Reisen, es gibt also keine Wiederholungen, jede Reise hat ihren eigenen Charakter.

Diese Tour rund um die iberische Halbinsel führt uns zunächst über die südwestfranzösische Kleinstadt Albi in das Königsschloß von Olite jenseits der Pyrenäen. Entlang des Jakobsweges kommen wir nach Zamora im Westen von Kastilien-Léon in ein stilvolles Herrenhaus oberhalb des Duero-Flusses. Von dort geht es nach Portugal in einen winzigen Ortsteil von Amares, der mit einer kleinen, äußerst stilvollen Pousada, einem Kloster aus dem 12. Jahrhundert, aufwartet.

Wir sehen uns die Stadt Porto an der Mündung des Douro-Flusses an und übernachten dort im Parador unweit des Ribeira-Viertels (Weltkulturerbe). Über die Universitätsstadt Coimbra, mit einem Abstecher nach Batalha, kommen wir nach Lissabon. Hier haben wir direkt an der Praca do Comercio die Pousada von Lissabon gebucht, die früher das Innenministerium beherbergte und aktuell eines der  begehrtesten Hotels Portugals ist. Diese Pousada bildet unseren Fixpunkt bei der Entdeckung dieser großartigen Stadt.

Nach zwei Tagen in Lissabon fahren wir ganz in den Süden zur Pousada von Sagres an der westlichen Algarve. Schließlich erreichen wir Tavira, das wohl am ursprünglichsten gebliebene Städtchen des portugiesischen Südostens, mit endlosen Sandstränden für einen ausgedehnten Spaziergang und einer Pousada im ehemaligen Kloster. Um etwas zur Ruhe zu kommen, haben wir in diesem Bilderbuchstädtchen drei Übernachtungen vorgesehen. Die Fahrt durch Andalusien und die Stadt Jaen mit ihrem großartigen Parador in der alles überragenden Festung bilden einen weiteren Höhepunkt der Reise. Schließlich kommen wir an die spanische Mittelmeerküste und übernachten dort im Parador von Benicarlo, der sich direkt am Strand befindet. An Barcelona vorbei und durch die Ausläufer der Pyrenäen fahren wir nach Südfrankreich und verbringen die letzte Nacht dieser Reise in der “römischen" Provence-Stadt Arles.

Wer wirklich etwas sehen will auf einer Portugal- und Spanienreise und gleichzeitig perfekt logieren möchte, ist also richtig bei uns. Mit unseren Stopps und Übernachtungen kommen wir an Orte wie beispielsweise Porto, Lissabon oder in die andalusische Stadt Jaen, die selbst Vielgereisten mit unseren großartigen Hotels eine neue Perspektive eröffnen könnten. Außerdem legen wir bei unserer Routenplanung großen Wert auf Orte und Gegenden, die nicht im Fokus der touristischen Reiserouten liegen, aber vielleicht gerade deswegen vielleicht mehr vom Land erfahren lassen als jene Plätze, an die jeder geht. Die spanischen Kleinstädte Olite und Zamora sind Beispiele, aber auch Tavira an der Algarve oder die nordportugiesische Provinz um das Örtchen Amares im Geres-Nationalpark.

Bitte melden Sie sich deshalb frühzeitig an: Wir fahren in einer kleinen Gruppe mit maximal 20 Mitreisenden. Diese Reisen sind meist lange vor dem Start ausgebucht.

Die Auswahl der Pousadas und Paradores basiert auf unseren eigenen Erfahrungen und den äußerst lesenswerten Reiseführern von Wolfgang Abel, die im Oase-Verlag erschienen sind. Ein Exemplar seines Paradores-Reiseführers erhalten Sie bei der Anmeldung von uns geschenkt, der Pousadas-Führer ist leider vergriffen. Ein Exemplar davon gibt es in unserer Bordbibliothek.

Reisedaten und Preise

07.05. - 21.05.2023 15 Tage (So - So)
Pro Person im Doppelzimmer
4.290 €
nach dem 11.02.2023
4.590 €
Einzelzimmer
5.690 €
nach dem 11.02.2023
5.990 €
Teilnehmerzahl: 16 - 20 Personen

Höhepunkte

    • Wohnen exklusiv in Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Klöstern und Adelspalästen
    • Die schönsten Pousadas und Paradores von Spanien und Portugal
    • UNESCO-Welterbestätten Porto, Coimbra, Batalha, Lissabon, Albi …
    • Außerdem Orte, vom Tourismus wenig berührt
    • Zwei Übernachtungen in Lissabon
    • Vier Übernachtungen an der Algarve
    • Ausgesuchte Streckenführung
    • Um die ganze iberische Halbinsel
    • Kulinarische Köstlichkeiten

Leistungen

 • Fahrt im 5-Sterne-Fernreisebus mit allem Komfort und sehr großem Sitzabstand
    • 12 x Übernachtung in den schönsten Pousadas und Paradores
    • 12 x Frühstücksbüffet in den Pousadas und Paradores
    • 9 x mehrgängige Menüs in den Pousadas und Paradores mit regionalen Spezialitäten
    • 1 x Zwischenübernachtung mit Frühstück und Abendessen in Albi
    • 1 x Zwischenübernachtung auf dem Rückweg mit Frühstück und Abendessen in Arles
    • Geführte Stadtrundgänge und Besichtigungen in Porto, Coimbra, Batalha, Lissabon
    • Alle Eintrittskosten im Rahmen des »offiziellen« Programms
    • Verkostung von Portwein bei einer Führung durch Porto
    • Reiseführer »Paradores« von Wolfgang Abel/Oase Verlag
    • Am Steuer: Hans-Peter Christoph

Emissionen

Gesamtstrecke im Bus: 160 kg CO2 pro Person.

Ein Flug dieser Strecke käme auf 1300 kg CO2 p.P. Weitere Informationen
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Freiburg – Albi

Quer durch das ländliche Frankreich fahren wir heute nach Südwesten, durch den Jura und das Burgund. Wir queren die Loire, erreichen das Zentralmassiv, kommen durch die Auvergne und am Abend nach Albi. Vor dem Abendessen führt uns ein kleiner Spaziergang durch das UNESCO-Welterbe Albis, das Bischofsviertel mit Kathedrale und historischer Altstadt zu einem guten Restaurant. (880 km)

Hotel Mercure Albi Bastides ****
Dieses traditionelle 4-Sterne-Hotel befindet sich in einer ehemaligen Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert mitten direkt am Fluss Tarn und im Zentrum der Stadt. Zur Kathedrale von Albi sind es rund 10 Minuten zu Fuß durch die Altstadt. Die Zimmer verfügen über WLAN, einen Flachbildfernseher, eine Minibar und Möglichkeiten zur Kaffee- und Teezubereitung. Es gibt eine klassische Bar, ein Restaurant mit regionaler Küche und eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten und Flussblick. Außerdem ist ein Business Center vorhanden.

2. Tag | Von Albi in die spanischen Ausläufer der Pyrenäen

Gegen Mittag erreichen wir die Pyrenäen und beginnen uns die Berge hochzuschrauben. Wunderbar ist der Blick auf die schneebedeckten Dreitausender. Dann sind wir auch schon in Spanien und fahren auf einer wunderschönen Strecke bis in das mittelalterliche Städtchen Olite, zur Residenz von König Karl III. von Navarra. (500 km).

Parador de Olite ***
"Zu diesem herrlichen Steingemäuer, in dem sich mittelalterliche Winkel verbergen, gehört teilweise auch der majestätische Schlosspalast von Olite, der zur nationalen Sehenswürdigkeit erklärt wurde, schreibt die Seite „paradores.es. Und weiter: "Hier ist der Parador der Ortschaft untergebracht. Die Gemeinschaftsbereiche und ein Teil der Gästezimmer des Hotels gehören zum Palast. Die Innenraumgestaltung wird Sie überraschen - bunte Glasfenster, Bogengänge und mittelalterliche Dekorationen sind hier bestens erhalten. Der Palast ist eines der schönsten Beispiele für die gotischen Zivilbauten in Navarra und einer der bedeutendsten in ganz Europa. Sie werden sich in seinen jahrhundertealten Steinmauern wie in einer Oase der Ruhe und des Friedens fühlen.

Ein Spaziergang durch die engen Straßen des Ortes Olite führt vorbei an edlen Herrenhäusern aus Stein mit Familienwappen. Bald entdeckt der Besucher die römische bewehrte Anlage. Auch die Besichtigung des Klosters La Oliva wird Ihnen sicher gefallen. Die hier lebenden Zisterziensermönche, wandeln mit ihren weißen Gewändern in seinen Gemäuern und halten im Kreuzgang des Zönobiums ihre Gebetsstunden ab. Das wunderbare Mittelmeerklima des Ortes lässt die Gegend zu einem Paradies für den Weinanbau werden. Der Reisende hat hier Gelegenheit, Weinkellereien zu besuchen und exquisite Tropfen zu kosten.  Jedes Jahr im August findet hier ferner ein mittelalterliches Stadtfest statt, bei dem Könige und Prinzessinnen, Zauberer und Spielleute, Falkner und Bogenschützen die Stadt wieder ins Mittelalter zurückversetzen."

3. Tag | Von den Pyrenäen in den Westen des spanischen Hochlandes

Zunächst kommen wir an den Bardenas Reales, einem Wüstengebiet südlich von Olite vorbei und werfen danach einen Blick auf den Nationalpark von Moncayo. Bei Soria treffen wir zum ersten Mal auf den Duero, dem wir heute bis nach Zamora folgen, von wo er weiter nach und durch Portugal fließt, um nun Douro genannt in Porto in den Atlantik zu münden. Zamora ist ein hübsches Städtchen, das vom ruhig dahinfließenden Duero begrenzt wird. (450 km)

Parador de Zamora ****
In der Altstadt der Landeshauptstadt Zamora erwartet Sie ein Palast aus dem 15. Jahrhundert, der auf einer ehemaligen arabischen Festung erbaut und als Parador eingerichtet wurde. Das Hotel bietet den Gästen die Gelegenheit, die ganze Schönheit der Umgebung, Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze dieser Gegend kennen zu lernen. Das mittelalterliche Flair im Interieur, dem anhand von Ritterrüstungen, Wandteppichen und Himmelbetten Ausdruck verliehen wird, harmoniert wunderbar mit dem Renaissancestil des Hofes, der verglasten Holzveranda und Familienwappen. Die Einrichtungen des Hotels werden durch zwei Tagungsräume, einen Swimmingpool sowie die exzellenten Gerichte der traditionellen Küche abgerundet.

Aufgrund des günstigen Standortes der Stadt Zamora, an einer Wegkreuzung des Silberweges, ist es ein wunderbar ruhiger Ort. Die schönen Kulturgüter der Stadt lernt man am besten auf einem angenehmen Rundgang kennen. Die Kathedrale mit ihrer gewölbten und gerippten Kuppel, das Kloster De las Dueñas, der zarte Hauch nach Jugendstil und die an vielen Gebäuden sichtbare Romanik, das Schloss Zamoras sowie das Museum Baltasar Lobo bilden eine geschichtliche und künstlerische Einheit, die den Besucher faszinieren wird. Kommen Sie und genießen Sie an den Ufern des Duero die Sehenswürdigkeiten, die Gastronomie und den Glanz dieser Stadt in einer einzigartigen Übernachtungsmöglichkeit.

4. Tag | Auf Traumstraßen in den Norden Portugals

Ab heute sind die Strecken kürzer, und so brauchen wir nicht zu hetzen. Auf sehr gut ausgebauten Schnellstraßen fahren wir nach Portugal, machen einen Stopp im Städtchen Chaves und kommen danach auf Landstraßen mit herrlichen Ausblicken durch die fast wilden Landschaften des Gerês Nationalparks im ländlichen Norden Portugals nach Amares, unserem heutigen Ziel. (350 km)

Pousada de Santa Maria do Bouro - Amares****
Als eines der charismatischsten Gebäude der portugiesischen Architektur wird die Pousada de Santa Maria do Bouro angesehen. Auf halbem Wege zwischen Braga und dem Gerês-Gebirge gelangt man zur Pousada, die ihre Entstehung der Restaurierung eines der beeindruckendsten Bauwerke der portugiesischen Architektur, nämlich eines Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert, verdankt. Heute wird die klösterliche Strenge durch ein zeitgemäßes und angenehmes Dekor gemildert, ohne sie jedoch zu unterdrücken. Hinter den klösterlich strengen Fassaden findet sich ein leichtfüßiges Interieur, zahlreiche hübsche Dekorationselemente und natürlich hoher Komfort. Das Haus verfügt über 32 klimatisierte Gästezimmer.

5. Tag | Porto

Nach nur einer guten Stunde Fahrt erreichen wir Porto, die wunderbar schöne und morbide Stadt am Ufer der Douro. Ein Spaziergang bringt uns zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Oberstadt und hinunter durch das Ribeira-Viertel (UNESCO-Welterbe) auf die andere Flussseite nach Gaia, wo wir uns eine Portweinkellerei ansehen – und die edlen Tropfen probieren. Sie wissen ja, wie groß unser Kofferraum ist und dass bei uns im Bus Flüssigkeiten transportiert werden dürfen. Fahrtstrecke heute insgesamt nur 70 km.

Pousada de Porto ****
Mit einer hervorragenden Lage im historischen Zentrum ist die Pousada do Porto – Rua das Flores die ideale Wahl für diejenigen, die gerne ganz nah am lebhaften Treiben der Stadt sein möchten und dabei nicht auf Komfort, Servicequalität oder Sorgfalt bei Details – kennzeichnend für die Marke der Pousadas de Portugal – verzichten möchten. Die Pousada do Porto – Rua das Flores befindet sich in der Rua das Flores, einer Fußgängerzone mit Läden von Kunsthandwerkern und jungen Designern sowie mit Restaurants und Cafés, wo häufig Straßenkünstler und Kunstausstellungen zu sehen sind. Sie ist eine der meistfotografierten Straßen der Stadt und liegt in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Ribeira, der Kirche Misericórdia, der Avenida dos Aliados und dem Torre dos Clérigos. Die Rua das Flores sollte man auf jeden Fall sehen, wenn man die Stadt besucht, um ihre Lebendigkeit und ihren Handel zu erleben oder wenn man an der Geschichte ihrer prächtigen Bauten interessiert ist, die über mehr als fünf Jahrhunderte zurück geht.
Die Pousada do Porto – Rua das Flores ist in einem dieser Gebäude untergebracht und ist somit ein historisches Hotel, das sich in die Architektur des Ortes einfügt. Bei der Restaurierung wurden die Merkmale des ursprünglichen Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert beibehalten, sodass man die gewölbten Decken und die einzelnen Steine bewundern kann, die heute zur Dekoration der Pousada de Portugal verwendet werden. Dadurch soll sich der ursprüngliche Stil mit einer modernen und gemütlichen Atmosphäre verbinden. Als Anerkennung an den Namen dieser Straße sind die Details mit Blumen als Dekoration der Räumlichkeiten versehen. Die 84 Zimmer sind so eingerichtet und dekoriert, dass ein komfortabler Aufenthalt garantiert ist. Die neutralen Farben und die Holzpaneele verleihen diesem Ort eine noch gemütlichere Atmosphäre.

6. Tag | Coimbra - Batalha - Lissabon

Heute wird es wieder etwas »anstrengender«, aber es gibt einfach zu viel zu sehen entlang der Strecke nach Lissabon, als dass wir einfach nur durchbrettern würden. Schon bald nach dem Frühstück haben wir die alte Universitätsstadt Coimbra (UNESCO-Welterbe) erreicht, die wir uns bei einem Spaziergang ansehen und eine Mittagspause einlegen. Anschließend legen wir einen Halt in Batalha ein, wo wir das Kloster (UNESCO-Welterbe) besichtigen. Am späteren Nachmittag erreichen wir Lissabon und unternehmen noch eine kleine Orientierungsfahrt durch die Hauptstadt, bevor wir unsere Zimmer in der Pousada der Hauptstadt für die nächsten zwei Tage beziehen. Einmalig! (320 km)

Pousada de Lisboa / Pousada Terreiro do Paço*****
Im historischen Zentrum von Lissabon, direkt am Praça do Comércio, öffnete im Juni 2015 die Pousada Terreiro do Paço ihre Tore. Die Pousada de Lisboa befindet sich in dem staatlichen Gebäude, das einst das Innenministerium beherbergte. Das exklusive 5-Sterne-Hotel bietet 90 geschmackvoll, elegant eingerichtete Zimmer, Restaurant, 2 Bars, ein modernes SPA, Hallenbad, Sauna, einen Fitnessbereich, Massageanwendungen und Garage. Aufgrund der exklusiven, zentralen Lage sind die meisten Sehenswürdigkeiten Lissabons von hier bequem zu Fuss zu erkunden.
Der Praça do Comércio, den die Pousada dominiert, ist ein Platz historischer Bedeutung, von dem jahrhundertelang die Frachtschiffe in die Neue Welt starteten. Nach dem großen Erdbeben von 1755 wurden große Teile der Innenstadt und auch dieser Platz nach den Plänen des Marques de Pombal neu gestaltet. Heute betritt man den Platz mit Sicht auf den Fluß Tejo durch einen prachtvollen Triumphbogen. Er ist in U-Form gebaut und wird von Palästen umrahmt. In seiner Mitte befindet sich ein Reiterstandbild von Jose I.

7. Tag | Lissabon

Direkt von unserer Pousada aus spazieren wir heute Vormittag durch die Stadt. Unser Rundgang endet gegen 13:00 Uhr am Rossioplatz. Zeit für eine kleine Stärkung? Der Rest des Tages ist frei. Am Abend könnte man eine Fado-Vorstellung besuchen. Wir wissen wo! Eine weitere Übernachtung in der exklusiven Pousada von Lissabon.

8. Tag | Von Lissabon ans Ende der alten Welt und an die Algarve

Eine wunderbare Strecke liegt heute vor uns. Wir fahren zunächst nach Vila Nova de Milfontes, eine hübsche Kleinstadt an der Mündung des Flusses Mira, im Nationalpark Costa Vicentina mit herrlichen Bademöglichkeiten an einer wilden Küste. Wenn Sie wollen, begleiten Sie uns hier zur Mittagszeit in ein Lokal, in dem es wunderbar frischen Fisch und beste Meeresfrüchte gibt. Am späteren Nachmittag erreichen wir den südwestlichsten Punkt von Europa, das Cabo Sao Vicente und Sagres, unseren heutigen Übernachtungsort. (310 km)

Pousada do Infante - Sagres ****
Die Pousada do Infante liegt auf einem Felsvorsprung in Sagres an der Algarve und bietet einen weiten Blick über den herrlichen Atlantik. Ein kleines bisschen als Herr über die sieben Weltmeere könnten sich die Gäste der Pousada mit ihren 39 klimatisierten Gästezimmern fühlen, denn sie befindet sich auf historischem Boden: Vor 500 Jahren machten sich die Seeleute von hier aus auf den Weg, die neue Welt zu entdecken.

9. Tag | Entlang der Algarve nach Osten

Ein ganz entspannter Tag erwartet uns heute. Zunächst sehen wir uns Lagos an, die Hafenstadt, von wo aus Heinrich der Seefahrer zahlreiche Expeditionen unternahm. Trotz der Zerstörung durch das Erdbeben von 1755 haben viele Häuser in der historischen Stadt ihr traditionelles Mauerwerk, die schmiedeeisernen Balkone und die schattigen Innenhöfe bewahrt. Die Kopfsteinpflasterstraßen sind von Geschäften, Bars und Restaurants gesäumt und laden zu einem Spaziergang ein. Später fahren wir langsam weiter nach Osten, nach Tavira. Mit schönen langen Stränden vor der Stadt und umrahmt von sanften Hügeln, die von duftenden Obstgärten bedeckt sind, ist Tavira eine der reizvollsten und architektonisch interessantesten Städte in der Algarve, eine bezaubernde Mischung aus wunderschönen Häusern, Kopfsteinpflasterstraßen und belebten Plätzen. Der Fluss Gilão ist von eleganten Häusern mit den für Tavira charakteristischen Pyramidendächern gesäumt. Ihn überspannt eine alte Brücke, die man den Römern zuschreibt. Der Praça da República mit dem Rathaus und anderen eindrucksvollen Gebäuden sowie die Gärten in unmittelbarer Nähe der Brücke eignen sich perfekt für einen gemütlichen Spaziergang durch das malerische Stadtzentrum. (145 km)

Pousada Convento da Graca - Tavira***
Im Mai 2006 wurde das Kloster Convento da Graça nach umfangreicher Renovierung als Pousada eröffnet. Um 1569 von Don Sebastian gegründet, liegt die Pousada angeschmiegt an den Hang im Schutze der Burg. Einst lebten hier die Eremiten von Sankt Augustus, heute jedoch müssen die Gäste natürlich nicht auf Komfort und moderne Annehmlichkeit verzichten, während aber Charme und Flair des altehrwürdigen Gebäudes erhalten blieben. Wunderschön und ein Fotomotiv ist der restaurierte Kreuzgang innerhalb des Klosters.

10. Tag | Tavira und die endlosen Strände der Insel

Heute vormittag besuchen wir einen der schönsten Strände der Gegend und unternehmen einen langen Spaziergang auf der Tavira vorgelagerten Insel. Ansonsten könnte man sich auch einen ganz entspannten Tag in diesem schönen Städtchen genehmigen ... Nichts ist Pflicht, eine wunderbare Stimmung macht sich breit. Eine weitere Übernachtung in der Pousada von Tavira.

11. Tag | Tavira - die reine Erholung!

Zu schön ist es hier, zu schön war auch der gestrige Tag, als dass man schon wieder weg wollte. Deshalb bleiben wir in Tavira. Wie wunderbar.  

12. Tag | Nach Andalusien!

Eine wunderschöne Strecke mit spannenden Ausblicken in die Landschaft führt uns zurück nach Spanien, an Sevilla vorbei und weiter nach Jaen. Die Hauptstadt der Provinz mit den meisten Naturschutzgebieten Spaniens war ursprünglich ein Zentrum maurischer Karawanen. Während der Reconquista war sie als Festung an der kastilisch-maurischen Grenze bedeutend. Heute lebt diese sehenswerte Stadt vor allem von der Olivenölproduktion. (430 km)

Parador de Jaen ****
Der Parador de Jaén beherrscht die Stadt vom Hügel Cerro de Santa Catalina aus. Seine symbolträchtige Silhouette begrüßt schon früh den Besucher, der sich Jaén nähert. Das Hotel ist Ausgangs- und Endpunkt  einer Entdeckungsreise durch die zauberhafte andalusische Renaissance. Das Interieur verdankt sein monumentales Aussehen den beeindruckenden gekreuzten Gewölben in zwanzig Metern Höhe, die sich im Hauptsaal, dem Speisesaal und den Gästezimmern befinden, von denen sich ein herrlicher Ausblick auf die Stadt bietet.

13. Tag | Quer durch Spanien, von Andalusien nach Nordosten

Weiterhin durch faszinierende Landschaften bewegen wir uns nach Nordosten, an die Mittelmeerküste. Eine wunderschöne Strecke, die uns zurnächst Richtung Madrid führt, um dann durch Kastilien-La Mancha nach osten bringt. An Valencia vorbei erreichen wir den Parador von Benicarló am späten Nachmittag und können uns an einem Bad im Mittelmeer erfreuen. (590 km)

Parador in Benicarló ****
Im Parador de Benicarló sind Sie nur 30 m vom intensiven türkisblauen Mittelmeer entfernt – können Sie sich das vorstellen? Das Hotel ist sehr komfortabel ausgestattet und die schlicht eingerichteten Gästezimmer bieten einen wunderbaren Blick auf's Meer. Der Parador liegt inmitten einer außergewöhnlichen Parkanlage, nur wenige Meter vom Meer entfernt. Mit dem Zauber des blauen Mittelmeers und einem wunderbaren Klima ist Benicarló gleichermaßen eine moderne Stadt und ein Fischerdorf – der ideale Ort um das mediterrane Wesen der Gegend zu entdecken. Die Gerichte der regionalen Küche sind exquisit.

14. Tag | Entlang des Mittelmeers nach Arles

Nach einem ausgedehnten Frühstück begeben wir uns auf die Autobahn. Welch eine Freude, hier unterwegs sein zu dürfen! Rechts begleitet uns das Mittelmeer, links über Stunden Bergketten, unter anderem der  Montserrat in der Nähe von Barcelona. Später kommen wir durch die Ausläufer der Pyrenäen und erreichen am späten Nachmittag die schöne Stadt Arles. Ein kleiner Spaziergang und ein Apéritif in einer netten Bar vor einem guten Abendessen – das Leben kann schön sein, nicht wahr? (630 km)

Hotel & Spa Jules César *****
Ein einzigartiges Boutique-Hotel für unvergessliche Aufenthalte. Dieses Hotel in Arles im Stil von Christian Lacroix offenbart seine Geheimnisse während Ihres Aufenthalts und bietet unvergessliche Erlebnisse.
Das Hotel & Spa Jules César in Arles wurde 2014 komplett renoviert und von Christian Lacroix neu gestaltet. Das einstige Carmelitas-Kloster aus dem 17. Jh. im Stadtzentrum von Arles bietet echten 5-Sterne-Komfort. Es verfügt über 52 Zimmer, darunter 11 Suiten, Gourmet-Restaurant mit Terrasse, beheizten Außenpool in der Nähe der Klostergärten (saisonal geöffnet) und eingetragenes Cinq Mondes Spa. Mit seiner römischen Architektur, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist Arles eine Reise wert.

15. Tag | Von Arles nach Freiburg

Angefüllt mit schönen Erlebnissen und in Gesellschaft neuer Freunde machen wir uns auf den Weg in Richtung Heimat. Nichts ist durch eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen zu ersetzen. Daran werden wir erinnert, wenn wir uns langsam Deutschland nähern. Gegen 20:00 Uhr treffen wir in Freiburg ein. Schön war’s, wunderschön! (720 km)

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