NEU: Sommerfrische im Südwesten Portugals

mit San Sebastián, Salamanca, Lissabon ... 

19.06. - 03.07.2023 Plätze verfügbar

Mit uns braucht sich kein Mensch in den Flieger zu setzen, um nach Portugal zu gelangen. Es geht viel interessanter, erlebnisreicher und klimaschonender! Und langsamer natürlich. Aber gerade das ist ja das Wunderbare. Schon der Gedanke an die Fahrt durch die Landschaften Frankreichs und Nordspaniens ist Garant für das Aufkommen von Fernweh – und Fernweh ist die beste Voraussetzung für eine Reise mit Avanti: Wer im roten Bus reist, ist im ursprünglichen Sinne »Reisender« – und das schon bei der Abfahrt in Freiburg. Die Fahrt durch Frankreich und Spanien macht gespannt auf das, was kommt. Und es kommt viel!

Das Städtchen Périgueux im Périgord, San Sebastián und Salamanca setzen bereits Akzente, bevor wir nach Portugal gelangen. Im westlichsten Lande Europas angekommen, sind wir wirklich da. Ganz bewusst, entspannt und ohne Stress, in Lissabon. Mit unseren Sinnen da, akklimatisiert alles erfassend, nicht vom Himmel in eine fremde Welt gefallen. Spannung, Vorfreude und Anreise steigern sich zum Höhepunkt: Eine Woche Ferien an der schönen, wilden und fischreichen Küste Südwestportugals mit ihren felsigen Klippen und weiten Sandstränden. 

Reisedaten und Preise

19.06. - 03.07.2023 15 Tage (Mo - Mo)
Pro Person im Doppelzimmer
3.490 €
nach dem 27.03.2023
3.790 €
Einzelzimmer
3.890 €
nach dem 27.03.2023
4.190 €
Teilnehmerzahl: 16 - 24 Personen

Höhepunkte

  • Lissabon, San Sebastián, Toledo, Périgueux, Vila Nova de Milfontes, Girona
  • Langer Aufenthalt am Atlantik, dessen Küste hier Naturschutzgebiet ist
  • Traumstrände
  • Küsten­wanderung auf dem Fischerweg
  • Zentrale Hotels 
  • Reise ohne jeden Stress

Leistungen

  • Fahrt im 5-Sterne-Fernreisebus
  • 7 x Übernachtung mit Frühstück in 3- und 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie)
  • 7 x Übernachtung mit Frühstück in einer Apartementanlage in Vila Nova de Milfontes unmittelbar hinter den Dünen am Ortsrand
  • 6 x Abendessen
  • Ausflüge und Wanderungen 
  • Geführte Stadtrundgänge in Salamanca und Lissabon

Emissionen

Gesamtstrecke im Bus: 140 kg CO2 pro Person.

Ein Flug dieser Strecke käme auf 1100 kg CO2 p.P. Weitere Informationen
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Freiburg – Périgueux

Früh am Morgen um 6:00 Uhr machen wir uns auf den Weg. Noch dösend gelangen wir durch den französischen Jura und erreichen das Burgund. Entlang des Zentralmassivs kommen wir schließlich in den Südwesten, ins Périgord. Périgueux heißt sinnigerweise auch das Städtchen, das wir für diese Zwischenübernachtung ausgesucht haben. Périgueux kann eine über 2000-jährige Geschichte zurückblicken, ihre Kathedrale zählt zum zum Welterbe der UNESCO. Vor dem Abendessen kann man sich in der Stadt noch ein wenig umsehen, unser Hotel liegt mitten im Zentrum, weniger als 7 Minuten von der Kathedrale entfernt. Abendessen und Übernachtung in Périgueux. (840 km)

2. Tag | Périgueux– San Sebastián

Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen, wir haben nur 370 km zu fahren und treffen um die (spanische) Mittagszeit bereits in San Sebastián ein. Nach dem Check-in im Hotel gehen wir zu Fuß Richtung Altstadt und kommen an den berühmten Strand der Bucht La Concha. Jetzt, im Juni, lässt es sich dort wunderbar baden. Anschließend könnte man durch die Altstadt bummeln und ein wenig durch die Tapasbars ziehen. Abendessen und Übernachtung in einem zentralen 4-Sterne-Hotel in San Sebastian. (370 km)

3. Tag | San Sebastián – Salamanca

Welche Lust, über Land zu reisen und die vielfältigen Eindrücke zu genießen, die sich aus den Panoramafenstern unseres Luxusliners ergeben. Immer wieder legen wir eine kleine Pause ein, stehen wie die Spanier am Tresen, trinken einen Café con leche oder nehmen eine kleine Tapa zu uns. Eine Mittagspause legen wir in Burgos am Pilgerweg nach Santiago ein. Am Nachmittag erreichen wir Salamanca, Sitz der ältesten Universität Spaniens, eine lebendige, kommunikationsfreudige Insel im westlichen Hochland Spaniens. Mittendrin die große, repräsentative Plaza Mayor, das Herz der Stadt. Nach dem Einchecken im Hotel ein erster Spaziergang. Abendessen in einem guten Restaurant und Übernachtung in einem zentralen 4-Sterne-Hotel in Salamanca. (435 km)

4. Tag | Von Salamanca nach Lissabon

Zwischen Spanien und Portugal gibt es zwar keine Grenzposten mehr, aber wir merken schnell, dass wir jetzt in einem anderen Land sind. Zum Beispiel an den Preisen: Ein Espresso kostet hier nur noch einen Euro, ein kleines Bier vom Fass keine zwei. Während wir gestern am Nachmittag nach unserem Besuch in Burgos vielleicht weggedöst sind, lohnt sich heute der Blick aus den Busfenstern: Vielleicht sehen wir ein paar wild lebende Schweine der Iberico-Rasse, wie sie sich unter Steineichen im Morast suhlen, oder wir staunen über die Granitfelsen, die die ersten Kilometer in Portugal die Landschaft prägen. Nein, es wird heute nicht langweilig. Am frühen Nachmittag treffen wir in Lissabon ein. Damit wir uns einen ersten Überblick verschaffen können, unternehmen wir gleich eine Orientierungsfahrt und werfen einen Blick auf das Expogelände von 1998, den Park der Nationen und kommen auch hinaus nach Belém in den Mündungsbereich des Tejo, wo sich das Hieronymuskloster befindet, das wichtigste spätgotische Bauwerk Lissabons mit seiner reich verzierten Fassade. Das Kloster gehört wie der nahe gelegene Turm von Belém zum UNESCO-Welterbe. Mitten hinein in die Stadt geht es anschließend zu unserem gepflegten Hotel. Es liegt direkt an Lissabons Prachtstraße, der Avenida da Liberdade, also mitten im Zentrum, das wir uns morgen auf einem geführten Stadtrundgang erschließen werden. Nach etwas freier Zeit bringt uns ein Spaziergang in ein wunderbares Restaurant zum Abendessen. Erste Übernachtung in Lissabon. (470 km)

5. Tag | Ausschließlich Lissabon

Zu Fuß erkunden wir heute Morgen die Innenstadt Lissabons. Wir gehen durch den malerischen Barrio Alto, hinunter an die Praca do Comércio und den Tejo, durch das Baixa-Viertel mit seinen nach dem Erdbeben von 1755 rechtwinklig angelegten Einkaufsstraßen und hinüber in die Alfama, alles in allem ein wundervoller Spaziergang durch diese großartige Stadt. Den Nachmittag lassen wir frei, damit Sie Ihren speziellen Interessen nachgehen können. Wer Lust hat, kommt heute Abend mit uns noch einmal in die Alfama, wo wir in einem winzigen Lokal zu Abend essen und dem Fado zuhören könnten. Ein einmaliges Erlebnis, das zutiefst berührt. (Zusätzliche Kosten ca. 39 Euro inkl. Abendessen, vor Ort buchbar)

6. Tag | Lissabon - Vila Nova de Milfontes

Am Vormittag besteht noch einmal die Möglichkeit, auf eigene Faust loszuziehen. Schade, dass wir am Nachmittag weiterfahren (müssen), aber uns reizt es, noch ein paar Tage am Meer zu verbringen! Was wäre dafür besser geeignet als ein kleines Städtchen am Atlantik? Phantastische Sandstrände direkt vor der »Haustür«, aber auch Felsenküste ganz in der Nähe des Ortes. Die Wellen und Wogen, die sprühende Gischt, das Möwengeschrei, der Geruch von Salzwasser, schnell dahinziehende Wolken und das Licht, die Sonne und die Einsamkeit, das Hinterland mit malerischen Dörfern und dabei in der Nebensaison touristisch noch nicht voll erschlossen: So sieht es aus in Vila Nova de Milfontes mit seinen niedrigen Häusern in Blau, Weiß und Gelb an der Costa Vicentina südlich von Lissabon, die sich bis an das südwestliche Ende Europas hinzieht und in einigen Bereichen unter Naturschutz steht. Wir wohnen hier in einer kleinen gepflegten Appartementanlage direkt hinter den Dünen am Ortsrand. Auch ein Swimmingpool und Tennisplätze sind vorhanden. Zum Abendessen gehen wir in die legendäre Sonnenuntergangskneipe. Von hier reicht der Blick bis nach Amerika! (190 km)

7. bis 12. Tag | Vila Nova de Milfontes/Atlantikküste

Hier am Atlantik ist freie Zeit unser Programm! Baden, faulenzen, das Dorf erkunden, wunderbar essen gehen, ein Mittagsschläfchen halten, Kaffee trinken, lesen und abends zusammen ausgehen – so stellen wir uns das vor! Die Voraussetzungen sind günstig: die Dünen, das Meer, die Klippen und Strände, unsere Appartements und der Pool. Und dann die Restaurants, von denen es für jede Gelegenheit ein wunderbares gibt: Eines, das in den Klippen liegt und den schönsten Sonnenuntergang Europas bietet. Eines, das den malerischsten Blick auf die Flussmündung und die Strände freigibt und die frischesten Hummer, Krebse, Langusten, Austern, Entenfußmuscheln, Seeigel und Fische zum Mittagessen bietet, und nicht zu vergessen das Fischerlokal in der Ortsmitte neben der Markthalle für den langen Abend …
Auch wer sich bewegen und wandern möchte, ist hier goldrichtig. Der Fischerpfad ist Teil der Rota Vicentina, eines ausgedehnten Wegenetzes im Südwesten Portugals. Er verläuft entlang der Steilküste oberhalb von einladenden Sandbuchten durch den Naturpark »Sudoeste-Alentejano e Costa Vicentina« und ist einer der schönsten Wanderwege Portugals mit herrlichen Ausblicken auf den Atlantik. Wer mag, kommt mit auf eine Wanderung auf diesem Küstenpfad, außerdem unternehmen wir einen Ausflug ans Kap des Heiligen Vinzenz, das Cabo de São Vicente, benannt nach dem Schutzpatron Portugals und der Seefahrer. Dort, wo oft heftige Atlantikwinde wehen, endet die Algarve in einer bis zu 70 Meter hohen Steilküste mit karger, baumloser Vegetation. Die ganzen übrigen Tage bleiben frei. Es ist auch wirklich zu schön hier!

13. Tag | Abschied nehmen von Portugal heißt es heute!

Durch die Weite und Einsamkeit des Alentejo und mit Hundert Sachen über die Hochebene der Extremadura und Mancha kommen wir gegen Abend in der altehrwürdigen Stadt Toledo in Zentralspanien an. Zeit für einen Stadtbummel haben wir allemal. Abendessen und Übernachtung in Toledos Altstadt in einem 4-Sterne-Hotel hoch oberhalb des Tajo-Flusses, dem wir in Lissabon schon einmal als Tejo begegnet sind. (650 km)

14. Tag | Toledo - Girona

An Madrid, Zaragoza und Lleida vorbei erreichen wir die nordkatalanische Stadt Girona. Ein Bummel durch die Altstadtgassen mit ihren Arkaden und schönen Plätzen, danach Abendessen und Übernachtung ganz zentralen 4-Sterne-Hotel. (770 km)

15. Tag | Girona - Freiburg

Wer früh aufsteht, könnte noch auf dem großen Markt ein bisschen für daheim einkaufen. Nach dem Frühstück ist jedoch Abfahrt nach Freiburg. Bald schon sind wir in Südfrankreich, werfen bei Sête einen letzten Blick aufs Meer, brettern das Rhônetal hinauf, kommen an Lyon vorbei und sind am späten Abend in Freiburg. Schön, dass wir den Sonntag noch frei haben! (975 km)

 

Verpflegung

Für jeden Tag, an dem wir einen Ortswechsel vornehmen, haben wir das Abendessen bereits vorgebucht, meist in guten Restaurants, die wir zu Fuß vom Hotel aus erreichen, seltener im Hotel. Wenn wir uns an einem Ort mehrere Tage aufhalten wie in Lissabon oder Vila Nova de Milfontes, lassen wir die weiteren Abende frei, damit man sie individuell gestalten kann. Wir haben viele Tipps für gute portugiesische Lokale.

Karte
Unterkunft
Abfahrtsorte
Hinweise
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