Paradores und Pousadas ... findet gerade statt

Portugal und Spanien in den stilvollsten Hotels

Wohnen wie ein Fürst, schlafen wie eine Prinzessin – zu Gast in Portugals und Spaniens Erbe

In Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Adelspalästen, Klöstern und modernen First-Class-Hotels verkörpern die spanischen »Paradores« und die portugiesischen »Pousadas« die Perlen der Hotellerie auf der iberischen Halbinsel. Auf dieser Reise, die uns durch Spanien und Portugal, durch Andalusien, an die Algarve, nach Lissabon und Porto führt, wohnen wir ausschließlich in diesen großartigen Häusern. Allen gemeinsam ist ein gastronomisches Angebot, bei dem die kulinarische Tradition der jeweiligen Region gepflegt wird und Tropfen aus den besten Weinbauregionen selbstverständlich sind.

Neben unserer Paradoresreise, die wir im Herbst durchführen und bei der wir die schönsten Paradores Spaniens besuchen, liegt der Schwerpunkt dieser Reise im Frühjahr auf den wunderbar gelegenen Pousadas von Portugal. Auf dem Hin- und Rückweg wohnen wir in Spanien in Paradores, die nicht identisch sind mit denjenigen, die wir auf unserer Spanienreise im Herbst aufsuchen. Ein großartige Gelegenheit, die iberische Halbinsel von ihrer besten Seite kennenzulernen. Bitte buchen Sie frühzeitig, diese Reisen sind begehrt und die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Mitreisende begrenzt.

Unsere Reise
führt uns zunächst nach Südfrankreich in die Hafenstadt Sète, wo wir im stilvollen Grand-Hotel übernachten. Erste Station in Spanien ist der Küsten-Parador von Benicarló, wo wir unser erstes Bad im Mittelmeer nehmen können. Die Fahrt durch Andalusien und die Stadt Jaen mit ihrem großartigen Parador in der alles überragenden Festung bilden einen ersten Höhepunkt der Reise. Am vierten Tag erreichen wir Tavira, das am ursprünglichsten gebliebene Städtchen des portugiesischen Südostens, mit endlosen Sandstränden für einen ausgedehnten Spaziergang und einer bezaubernden Pousada in einem ehemaligen Kloster. Nach zwei Übernachtungen an diesem schönen Ort fahren wir weiter entlang der Atlantikküste in die Pousada von Sagres an der westlichen Felsen-Algarve.

Schließlich erreichen wir die immer wieder faszinierende Hauptstadt des Landes, Lissabon. Hier haben wir Zimmer in der neu eröffneten Pousada an der Praca de Comercio gebucht, die früher das Innenministerium beherbergte und aktuell das begehrteste Hotel Portugals ist. Diese Pousada bildet unseren Fixpunkt bei der Entdeckung dieser großartigen Stadt.

Nach drei Nächten in Lissabon kommen wir mit einem Abstecher in die Abtei von Batalha und einem Besuch der altehrwürdigen Universitätsstadt Coimbra in die einsam ruhig am Wasser gelegene Pousada in der Ria von Aveiro, von wo wir weiter nach Porto an der Mündung des Douro-Flusses fahren. Eine zu Begeisterungsstürmen hinreisende, kleine, stilvolle Pousada liegt im hübschen, kleinen Örtchen Amares. Die Pousada ist ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert und gleichzeitig unsere letzte Übernachtung in Portugal.

Der Rückweg verläuft über die ehemalige Königsstadt León am Jakobsweg, wo wir in einem der renommiertesten und prächigsten Paradores Spaniens wohnen. Die letzte Station unserer Reise bildet Bordeaux in Südwestfrankreich und ein stilvolles 5-Sterne-Hotel, denn Pousadas und Paradores gibt es in Frankreich leider nicht.

Wer wirklich etwas sehen will auf einer Portugal-/Spanienreise und gleichzeitig perfekt logieren möchte, ist also richtig bei uns. Unsere Unterkünfte sind superb und die Strecke in den Südwesten so interessant, dass wir auf keinen einzigen Kilometer verzichten wollten. Schließlich geht es nicht darum, nur in den prächtigsten Hotels zu schlafen, sondern wir wollen etwas mitbekommen von Land und Leuten. Mit unseren Stopps und Übernachtungen kommen wir an viele Orte, die nicht ganz groß auf den touristischen Landkarten prangen, aber vielleicht gerade deswegen sehr viel mehr vom Land erfahren lassen als jene Plätze, an die jeder geht. Auf der anderen Seite sind auch Orte dabei, wie beispielsweise Lissabon, die Algarveküste, das kastilische León oder die andalusische Stadt Jaen, die selbst Vielgereisten mit unseren großartigen Hotels eine neue Perspektive eröffnen könnten. 

Bitte melden Sie sich frühzeitig an: Wir fahren in einer kleinen Gruppe mit maximal 20 Mitreisenden – diese Reisen sind meist lange vor dem Start ausgebucht.

Planung und Durchführung dieser Reise

Hans-Peter Christoph kommt seit 1980 auf die iberische Halbinsel. Wie alle anderen Reisen hierher hat er auch diese ganz spezielle Tour geplant. Er wird sie zusammen mit seiner Frau Ina Jander durchführen und selbst den Bus fahren.

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag, Sonntag, 21.05. | Von Freiburg nach Sète am Mittelmeer

 Ein entspannter erster Reisetag Richtung Süden liegt vor uns. Durch den Jura, an Lyon vorbei und durch das Rhonetal fahren wir durch Frankreich. Am späten Nachmittag erreichen wir die  Hafenstadt Sète. Ein kleiner Spaziergang und ein Apéritif in einer netten Bar vor einem guten Abendessen – ein schöner Start für eine wunderbare Reise. (770 km)

Le Grand Hotel in Sète***
Das Grand Hôtel de Sète hat sich ganz und gar dem Lebensgefühl der Belle Epoque verschrieben. Das wird sowohl durch die Architektur des Gebäudes, seinen Stil und durch den mit Glas überdachten Innenhof deutlich. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Hotels dieser Art, hat sich das Grand Hôtel jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. So wurde sein Inneres, dank vor kurzem stattgefunder Renovierungsarbeiten, noch verführerischer und stilvoller. Großräumige, komfortable Schafzimmer bestechen durch ein zeitgemäßes Dekor. So bleibt das »Grand« in seinem Namen zweifellos gerechtfertigt. Auch die Lage des Hotels – direkt am Fluß – ist von charmanter Schönheit. Der Hafen sowie einige köstliche Fischrestaurants können von hier aus schnell erreicht werden.

2. Tag, Montag, 22.05. | Durch Katalonien an die Orangenküste

Nach einem ausgedehnten Frühstück fahren wir zwischen Sandstränden und dem Étang de Thau nach Beziers und kommen dort auf die Autobahn Richtung Pyrenäen. An Barcelona und Tarragona vorbei treffen wir im Küstenparador von Benicarló ein und können uns an einem Bad im Mittelmeer erfreuen. (540 km)

Parador de Benicarló ****
Im Parador de Benicarló sind Sie nur 30 m vom intensiven türkisblauen Mittelmeer entfernt – können Sie sich das vorstellen? Das Hotel ist sehr komfortabel ausgestattet, und die schlicht eingerichteten Gästezimmer bieten einen wunderbaren Blick auf's Meer. Der Parador liegt inmitten einer außergewöhnlichen Parkanlage, nur wenige Meter vom Meer entfernt. Mit dem Zauber des blauen Mittelmeers und einem wunderbaren Klima ist Benicarló gleichermaßen eine moderne Stadt und ein Fischerdorf – der ideale Ort um das mediterrane Wesen der Gegend zu entdecken. Die Gerichte der regionalen Küche sind exquisit.

3. Tag, Dienstag, 23.05. | Nach Andalusien!

Bis Valencia geht es nun weiterhin entlang der Mittelmeerküste und wir gelangen von dort auf einer wenig befahrenen Route durch Berge und Hochebenen nach Andalusien. Unendliche Olivenplantagen begleiten uns nach Jaen. Die Hauptstadt der Provinz mit den meisten Naturschutzgebieten Spaniens war ursprünglich ein Knotenpunkt maurischer Karawanen. Während der Reconquista war sie als Festung an der kastilisch-maurischen Grenze bedeutend. Heute lebt diese sehenswerte Stadt vor allem von der Olivenölproduktion. 590 km.

Parador de Jaen ****
Der Parador de Jaén beherrscht die Stadt vom Hügel Cerro de Santa Catalina aus. Seine symbolträchtige Silhouette begrüßt schon früh den Besucher, der sich Jaén nähert. Das Hotel ist Ausgangs- und Endpunkt einer Entdeckungsreise durch die zauberhafte andalusische Renaissance. Das Interieur verdankt sein monumentales Aussehen den beeindruckenden gekreuzten Gewölben in zwanzig Metern Höhe, die sich im Hauptsaal, dem Speisesaal und den Gästezimmern befinden. Von hier bietet sich ein herrlicher
Ausblick auf die Stadt.

4. Tag, Mittwoch, 24.05. | Portugal ruft

Ab heute sind die Strecken kürzer, aber wunderschön und interessant für das Auge. Am Nachmittag kommen wir nach Portugal und sind auch gleich in Tavira. Mit schönen langen Stränden vor der Stadt und umrahmt von sanften Hügeln, die von duftenden Obstgärten bedeckt sind, ist Tavira eine der reizvollsten und architektonisch interessantesten Städte in der östlichen Algarve, eine bezaubernde Mischung aus wunderschönen Häusern, Kopfsteinpflasterstraßen und belebten Plätzen. Der Fluss Gilão ist von eleganten Häusern mit den für Tavira charakteristischen Pyramidendächern gesäumt. Ihn überspannt eine alte Brücke, die man den Römern zuschreibt. Der Praça da República mit dem Rathaus und anderen eindrucksvollen Gebäuden sowie die Gärten in unmittelbarer Nähe der Brücke eignen sich perfekt für einen gemütlichen Spaziergang durch das malerische Stadtzentrum. (430 km)

Pousada Convento da Graça - Tavira***
Im Mai 2006 wurde das Kloster Convento da Graça nach umfangreicher Renovierung als Pousada eröffnet. Um 1569 von Don Sebastian gegründet, liegt die Pousada angeschmiegt an den Hang im Schutze der Burg. Einst lebten hier die Eremiten von Sankt Augustus, heute jedoch müssen die Gäste natürlich nicht auf Komfort und moderne Annehmlichkeit verzichten, während aber Charme und Flair des altehrwürdigen Gebäudes erhalten blieben. Wunderschön und ein Fotomotiv ist der restaurierte Kreuzgang innerhalb des Klosters, in dem wir bei unserem letzten Besuch das Abendmenü genossen.

5. Tag, Donnerstag, 25.05. | Tavira und die endlosen Strände der Insel

Heute vormittag besuchen wir einen der schönsten Strände der Gegend und unternehmen einen langen Spaziergang auf der Tavira vorgelagerten Insel. Ansonsten könnte man sich auch einen ruhigen Tag in diesem schönen Städtchen genehmigen … Eine weitere Übernachtung in der Pousada von Tavira.

6. Tag, Freitag, den 26.05. | Entlang der Algarve nach Westen

Ein ganz entspannter Tag erwartet uns heute. Im Westen der Algarve besichtigen wir Lagos, die Hafenstadt, der aus Heinrich der Seefahrer zahlreiche Expeditionen unternahm. Von einem Boot aus sehen wir uns hier die berühmten Felsen der Algarve an. Wer möchte, kann in Lagos auch ein Bad im Atlantik nehmen. Trotz der Zerstörung von Lagos durch das Erdbeben von 1755 haben viele Häuser in der historischen Stadt ihr traditionelles Mauerwerk, die schmiedeeisernen Balkone und die schattigen Innenhöfe bewahrt. Die Kopfsteinpflasterstraßen sind von Geschäften, Bars und Restaurants gesäumt und laden zu einem Spaziergang ein. Am späteren Nachmittag erreichen wir den südwestlichsten Punkt von Europa, das Cabo Sao Vicente und Sagres, unseren heutigen Übernachtungsort. (145 km)

Pousada do Infante - Sagres ****
Die Pousada do Infante liegt auf einem Felsvorsprung in Sagres an der Algarve und bietet einen weiten Blick über den herrlichen Atlantik. Ein kleines bisschen als Herr über die sieben Weltmeere könnten sich die Gäste der Pousada mit ihren 39 klimatisierten Gästezimmern fühlen, denn sie befindet sich auf historischem Boden: Vor 500 Jahren machten sich die Seeleute von hier aus auf den Weg, die Neue Welt zu entdecken.

7. Tag, Samstag, 27.05. | Vom Ende der alten Welt weiter nach Lissabon

Eine wunderbare Strecke liegt heute vor uns. Wir fahren zunächst nach Vila Nova de Milfontes, eine hübsche Kleinstadt an der Mündung des Flusses Mira im Nationalpark Costa Vicentina mit herrlichen Bademöglichkeiten an einer wilden Küste. Wenn Sie wollen, begleiten Sie uns in ein Lokal, in dem es wunderbar frischen Fisch und beste Meeresfrüchte gibt. Gegen Abend treffen wir in Lissabon ein und beziehen unsere Zimmer in der Pousada der Hauptstadt für die nächsten drei Tage. Einmalig! (320 km)

Pousada de Lisboa / Pousada Terreiro do Paço*****
Im historischen Zentrum von Lissabon, direkt am Praça do Comércio, öffnete im Juni 2015 die Pousada Terreiro do Paço ihre Tore. Die Pousada de Lisboa befindet sich in dem staatlichen Gebäude, das einst das Innenministerium beherbergte. Das exklusive 5-Sterne-Hotel bietet 90 geschmackvoll, elegant eingerichtete Zimmer, Restaurant, 2 Bars, ein modernes SPA, Hallenbad, Sauna, einen Fitnessbereich, Massageanwendungen und Garage. Aufgrund der exklusiven, zentralen Lage sind die meisten Sehenswürdigkeiten Lissabons von hier bequem zu Fuss zu erkunden.
Der Praça do Comércio, den die Pousada dominiert, ist ein Platz historischer Bedeutung, von dem jahrhundertelang die Frachtschiffe in die Neue Welt starteten. Nach dem großen Erdbeben von 1755 wurden große Teile der Innenstadt und auch dieser Platz nach den Plänen des Marques de Pombal neu gestaltet. Heute betritt man den Platz mit Sicht auf den Fluß Tejo durch einen prachtvollen Triumphbogen. Er ist in U-Form gebaut und wird von Palästen umrahmt. In seiner Mitte befindet sich ein Reiterstandbild von Jose I.

8. Tag, Sonntag, 28.05.  | Lissabon

Direkt von unserer Pousada aus spazieren wir heute Vormittag durch die Stadt. Unser geführter Rundgang endet gegen 13:00 Uhr am Rossioplatz. Zeit für eine kleine Stärkung? Dann kommen Sie mit! Der Rest des Tages ist frei. Wenn es Sie jedoch interessiert, dann besuchen wir am Abend gemeinsam ein kleines Lokal, in dem klassischer Fado geboten wird. Eine weitere Übernachtung in der exklusiven Pousada von Lissabon.

9. Tag, Montag, 29.05. | Lissabon

Lissabon ist so großartig und es gibt so viel zu entdecken oder wiederzusehen, dass wir diesen Tag ganz frei lassen, so dass alle ihren ganz speziellen Interessen nachgehen können. Nach einem spannennden Tag könnten wir uns abends jedoch treffen, um in einem schönen Lokal gemeinsam zu Abend zu essen. Wer kommt mit? Eine letzte Übernachtung in der Pousada von Lissabon.

10. Tag, Dienstag, 30.05. | Von Lissabon  über Batalha und Coimbra in die Ria von Aveiro

Heute wird es wieder etwas »anstrengender«, aber es gibt einfach zu viel zu sehen entlang der Strecke nach Norden, als dass wir einfach nur durchbrettern würden. Schon bald nach dem Frühstück haben wir das Kloster von Batalha (UNESCO-Welterbe) erreicht, das wir besichtigen. Anschließend geht es weiter in die alte Universitätsstadt Coimbra, ebenfalls ein UNESCO-Welterbe. Gegen Abend und nach insgesamt 320 Kilometern sind wir schließlich in unserem Hotel:

Pousada Ria de Aveiro - Murtosa-Torreira***
Direkt an dem Haff gelegen, das Murtosa mit den Stränden von S. Jacinto verbindet, konnte sich diese Pousada inmitten eines Naturschutzgebiets von einzigartiger Schönheit etablieren. Die trägen Wasser der Lagune von Aveiro vor Augen, kann man hier vom Balkon aus in aller Gemütsruhe beobachten, wie die Tangfischer, die sogenannten »Moliceiros«, am späten Abend ihrem traditionellen Gewerbe nach- und auf Fischfang gehen. In einem einzigartigen Gebiet von natürlicher Schönheit auf der Landenge, die Murtosa mit den Stränden von S. Jacinto verbindet, öffnet die Pousada da Ria ihren Gästen die Pforten. Ein Haus, um die Seele baumeln zu lassen, ohne dass man es verlassen müsste. Von den 19 klimatisierten Zimmern aus bietet sich schließlich ein herrlicher Blick auf die Fischer, die, gerade so als wäre die Zeit stehen geblieben, ihre tägliche Arbeit verrichten.

11. Tag, Mittwoch, 31.05. | Über Porto in ein altes Kloster

Nach nur einer guten Stunde Fahrt erreichen wir Porto, die wunderbar schöne und morbide Stadt am Ufer des Douro. Ein Spaziergang bringt uns zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Oberstadt und hinunter durch das Ribeira-Viertel (UNESCO-Welterbe) auf die andere Flussseite nach Gaia, wo wir in einer Portweinkellerei die edlen Tropfen probieren. Sie wissen ja, wie groß unser Kofferraum ist und dass bei uns im Bus Flüssigkeiten transportiert werden dürfen.

Von Porto aus fahren wir am späten Nachmittag dann nach Amares, ein Dörfchen, das inmitten einer lieblichen Landschaft liegt, in der von Oliven über Bananen und Zitrusfrüchte, Kirschen, Pfirsichen und Weintrauben so ziemlich alles gedeiht, was das Herz begehren mag. (130 km)

Pousada de Santa Maria do Bouro - Amares****
Als eines der charismatischsten Gebäude der portugiesischen Architektur wird die Pousada de Santa Maria do Bouro angesehen. Auf halbem Wege zwischen Braga und dem Gerês-Gebirge gelangt man zur Pousada, die ihre Entstehung der Restaurierung eines der beeindruckendsten Bauwerke der portugiesischen Architektur, nämlich eines Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert, verdankt. Heute wird die klösterliche Strenge durch ein zeitgemäßes und angenehmes Dekor gemildert, ohne sie jedoch zu unterdrücken. Hinter den klösterlich strengen Fassaden findet sich ein leichtfüßiges Interieur, zahlreiche hübsche Dekorationselemente und natürlich hoher Komfort. Das Haus verfügt über 32 klimatisierte Gästezimmer.

12. Tag, Donnerstag, 01.06. Von Portugal in die Hauptstadt von Kastilien-León

Wir nehmen Abschied von Portugal und kommen zurück nach Spanien. Am Nachmittag treffen wir in León ein. Das alte León war von 930 bis 1230 die Hauptstadt des Königreichs León, ein wichtiger Vorläufer des spanischen Staates. Schon früh wurde die Stadt zu einer Station auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Heute ist Léon die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten gehört die Kathedrale, die Basilika San Isidoro, die Casa Botines sowie die Plaza Mayor, die wir uns bei einem Rundgang ansehen. (390 km)

Parador San Marcos in León*****
Das Hostal de San Marcos ist eines der sehenswertesten und außergewöhnlichsten Hotels des alten Kontinents. Mit dem Bau des Gebäudes in der Umgebung von León neben der Brücke, die über den Fluss Bernesga führt, wurde im 16. Jahrhundert begonnen. Hier sollte der westliche Stammsitz des Militärordens von Santiago auf der Halbinsel entstehen. Das Gebäude wurde von König Ferdinand, dem katholischen König, finanziert. Das großartige Hotel ist ein wahres Museum mit herrschaftlichen Räumlichkeiten, einem Kreuzgang und einem spektakulären Kapitelsaal, großen und eleganten Gästezimmern, einer Bibliothek und einem wunderbaren Restaurant, in dem eine sorgfältig zubereitete traditionelle Gastronomie gepflegt wird.

13. Tag, Freitag,  02.06. | Entlang des Jakobsweges und durch das Baskenland nach Bordeaux

Entlang des berühmtesten aller Pilgerwege erreichen wir das Baskenland, sehen kurz den Atlantik und fahren weiter durch Südwestfrankreich nach Bordeaux. Berühmt durch Wein und Küche, wird die Stadt durch ihr bauliches und kulturelles Erbe erst richtig schön. Vor dem Abendessen führt uns ein kleiner Spaziergang durch die historische Altstadt, die zum UNESCO Welterbe zählt. (620 km)

Hotel Burdigala Bordeaux - MGallery Collection*****
Das Burdigala Hotel, nur wenige Minuten vom historischen Stadtkern entfernt, verdankt seinen Namen der antiken gallorömischen Stadt, die heute als Bordeaux bekannt ist. Im Sommer 2011 wurde der historische Palais vollständig renoviert und hat eine moderne und raffinierte Einrichtung. Vergessen Sie die Hektik der Stadt und entspannen Sie sich in warmer und ruhiger Atmosphäre. Das Team ist aufmerksam und diskret, die 83 Zimmer und Suiten sind in luxuriösen Materialien u. komplementären Farben dekoriert, die Ruhe ausstrahlen. Und da Sie sich in Bordeaux befinden, bietet der Weinkeller neben dem Restaurant natürlich eine exzellente Auswahl an Bordeaux-Weinen, die die vortrefflichen, mit regionalen Produkten zubereiteten Speisen begleiten.

14. Tag, 03.06. | Zurück nach Deutschland

Angefüllt mit schönen Erlebnissen und in Gesellschaft neuer Freunde machen wir uns auf den Weg in Richtung Heimat. Nichts ist durch eigene Erfahrungen und Wahrnehmungenzu ersetzen, und auf unserer Rückreise haben wir Zeit, die vielen Eindrücke sacken zu lassen. Quer durch das ländliche Frankreich fahren wir heute nach Nordosten, durch das Perigord, das Zentralmassiv, queren die Loire, sehen das Burgund und den Jura. Gegen 21:00 Uhr treffen wir in Freiburg ein. Schön war’s, wunderschön! (910 km). 

Teilnehmerzahl mindestens 14, maximal 20 Mitreisende im 5-Sterne-Bus.

Reiseroute

Reiseroute

Wir übernachten auf dieser Reise in Spanien und Portugal ausschließlich in ausgesuchten Paradores- und Pousadas-Hotels. Die Beschreibung der einzelnen Häuser haben wir den offiziellen Seiten www.paradores.es und www.pousadas.pt entnommen.

Auf dem Hinweg wohnen wir in Frankreich in Sète im Grand Hotel und auf dem Rückweg in Bordeaux im renommierten Hotel Burdigala.

Alle Übernachtungen beinhalten umfangreiche Frühstücksbüffets, die aufgrund der Auswahl unserer Unterkünfte kaum Wünsche offen lassen dürften. An allen Tagen, an denen wir einen Ortswechsel vornehmen, sind ebenfalls mehrgängige Menüs in den Pousadas und Paradores inbegriffen. Für eine größere individuelle Gestaltungsfreiheit haben wir bei den mehrtägigen Aufenthalten in Lissabon und Tavira das Abendessen nur am Ankunftstag in unsere Leistungen eingeschlossen. Inbegriffen sind also zehn Menüs am Abend.

Freiburg, Konzerthaus07:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz07:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg07:38 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Unterbringung im Doppelzimmer (auf Anfrage)
3.450 €
Unterbringung im Einzelzimmer (auf Anfrage)
4.360 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
Bildrechte: Pedro SamPayo Ribeiro , Avanti Busreisen, Pousadas de Portugal, ©Roberto Lara Fotograf’a, Grandhotel Sete, Picasa, 1996-98 AccuSoft Inc., All right, Imagen MAS