Paradores - Spaniens stilvollste Hotels wenige Plätze verfügbar

Wohnen wie ein Fürst, schlafen wie eine Prinzessin

In Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Adelspalästen, Klöstern und modernen First-Class-Hotels verkörpern die spanischen »Paradores« und die portugiesischen »Pousadas« die Perlen der Hotellerie auf der iberischen Halbinsel. Auf dieser Spanienreise, die uns durchs ganze Land bis hinunter nach Andalusien führt, wohnen wir ausschließlich in diesen großartigen Häusern. Allen gemeinsam ist ein gastronomisches Angebot, bei dem die kulinarische Tradition der jeweiligen Region gepflegt wird und Tropfen aus den besten Weinbauregionen selbstverständlich sind.

Außer dieser »Paradores«-Reise durch Spanien führt eine weitere Reise zu den besten »Pousadas« in Portugal. Sie finden diese Reise hier

Bitte buchen Sie frühzeitig, diese Reisen sind begehrt und die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Reisende begrenzt.

Für diese Rundreise haben wir die besten und reizvollsten von insgesamt über 90 Häusern ausgesucht. Dabei berufen wir uns auf unsere eigenen, langjährigen Spanien-Erfahrungen und aktuellen Recherchen. Zu ganz besonderem Dank verpflichtet sind wir Wolfgang Abel, der einen ganzen Reiseführer diesen Hotels gewidmet hat (Spaniens Paradores, Wolfgang Abel, Oase Verlag) und darin seine vielfältigen, gerade auch kulinarischen Erfahrungen in Spanien auf höchst lesenswerte, amüsante und kritische Art und Weise beschreibt. Wer sich schon einmal mit der Thematik auseinandergesetzt und in einem Parador übernachtet hat, wird kein Problem haben, sich für diese Reise zu begeistern. Allen anderen empfehlen wir, sich zunächst das eben erwähnte Buch von Wolfgang Abel zuzulegen. Denjenigen, die sich aufgrund der Lektüre dieses Buches für unsere Reise entscheiden, erstatten wir den Kaufpreis. Alle anderen Mitreisenden bekommen das Buch von uns zur Einstimmung bei der Anmeldung geschenkt. Wer mit uns schon im »Früh- oder Spätsommer in Portugal« war oder die »Höhepunkte Andalusiens« gebucht hatte, weiß ebenfalls schon etwas Bescheid, denn auch auf diesen Reisen übernachten wir das eine oder andere Mal in Spaniens stilvollsten Häusern. Auf dieser Reise jedoch wohnen wir die ganze Zeit in den schönsten und renommiertesten Paradores.

Unsere Reise

Vom Baskenland durch das Riojagebiet, durch Kastilien und die Mancha nach Andalusien – und quer durchs Land wieder zurück: Wir besuchen die berühmtesten Orte und ihre Sehenswürdigkeiten, kommen aber auch in kleine Landstädtchen und Dörfer weit ab vom Schuss. Wir sehen große Gebirge und weite Hochebenen, die Altstädte von Toledo, Cordoba, Sevilla, Cadiz und Ronda. Wir kommen in ganz unspektakuläre, dafür um so »spanischere«, kleinere Gemeinden wie Sigüenza, Oropesa, Almagro oder Tortosa im Landesinneren. Völlig anders wiederum sind unsere Aufenthalte in den Paradores am Meer, in Cadiz und Mazagón am Atlantik in Andalusien.

Bitte beachten Sie

Diese Reisebeschreibung weicht an den Tagen 8 bis 11 von derjenigen in unserem Reisekatalog 2017 ab. Hintergrund: Im Februar diesen Jahres hat man uns mitgeteilt, dass der Parador in Nerja wegen Renovierungsarbeiten zwischen Oktober 2017 und Frühjahr 2018 schließen werde – obwohl wir unseren Aufenthalt dort schon lange Zeit im Voraus gebucht und bestätigt bekommen hatten. Da Paradores sehr begehrt und frühzeitig ausgebucht sind, war es nicht einfach, einen Ersatz zu finden. Wir sind jedoch sicher, dass wir Ihnen mit dem Parador in Mazagón eine mehr als gleichwertige Alternative bieten können. Wolfgang Abel jedenfalls lobt diesen Parador am Atlantik im Südwesten Spaniens in den höchsten Tönen.

Gästezitat

»Liebe Ina, lieber Hans-Peter,
ich bedanke mich herzlich für Eure – wie immer – lockere, freundliche, engagierte und sehr persönliche Gestaltung dieser Reise, die mir sehr gut gefallen und gut getan hat. Ich hoffe, Euch dann in Südamerika wiederzusehen!
Lieben Gruß Gisela«

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

Sonntag, 1. Tag | Quer durch Frankreich

Auf einer landschaftlich reizvollen Strecke kommen wir quer durch Frankreich, durch das Elsass, die Franche-Comté, durch Jura, Burgund und Auvergne bis an die Dordogne. Etappenziel ist die schöne, südwestfranzösische Kleinstadt Bergerac im Perigord. Abendessen und Übernachtung. (Ca. 830 km)

Montag, 2. Tag | Durchs Baskenland nach Sigüenza

Wenn wir heute nach der französisch-spanischen Grenze durch die Pyrenäen ins Landesinnere fahren, sieht es fast ein bisschen wie in der Schweiz aus. Unser heutiges Ziel nach der Querung des Rioja-Gebietes ist Sigüenza, eine kleine Stadt, die beherrscht wird von der maurischen Burg aus dem 12. Jahrhundert, die unseren Parador beherbergt. Ein Spaziergang bringt uns zur Kathedrale an der Plaza Mayor, umgeben von mittelalterlichen Gassen. Hier könnten wir den Apéritif einnehmen, bevor wie uns beim Abendessen den Spezialitäten der Gegend hingeben. (680 km)

Parador de Sigüenza ****, mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert
Das schöne Stadtbild von Sigüenza wird von dem historischen Burgparador aus dem 12. Jh. dominiert. Der Parador de Sigüenza liegt nur wenige Gehminuten von der Kathedrale in der Altstadt entfernt. Der helle, farbenfrohe Innenbereich birgt viele geschichtsträchtige Details und wurde dabei mit so viel Feingefühl gestaltet, dass Ihr Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis wird. In fast allen der 85 wundervollen Zimmer können Sie in einem Himmelbett übernachten. Im Jahre 1123 begann man, die arabische Alkazaba, die auf einer römischen Gründung errichtet worden war, in diese eindrucksvolle Burg umzubauen, die bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts Sitz von Bischöfen und Kardinälen war. Die Zimmer sind gemütlich, und die Salons vornehm. 

Dienstag, 3. Tag | Über Toledo nach Oropesa

Auf unserer Fahrt nach Süden lassen wir Madrid rechts liegen und konzentrieren uns auf Toledo, jene Stadt am Flusse Tajo, die früher einmal die Hauptstadt Spaniens war. Auf einer Führung durch die Altstadt, die in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, sehen wir unter anderem die Kathedrale Santa María aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Sehenswert sind auch zwei der ganz selten erhaltenen mittelalterlichen Synagogen, El Tránsito und Santa María la Blanca, die nach der Vertreibung der Juden 1492 als Kirchen genutzt wurden.
Am späteren Nachmittag haben wir noch rund eineinhalb Stunden durch die Mancha zu fahren, um in das kleine Städtchen Oropesa zu gelangen, wo wir übernachten. (330 km)

Parador de Oropesa **** , Schloss aus dem 14. Jahrhundert
Die Hauptattraktion des kleinen Ortes Oropesa ist ein mächtiges Schloss aus dem 14. Jahrhundert, in dem 1930 der zweite Parador eingeweiht wurde. Im Inneren der großzügigen Anlage mit 48 schönen Zimmern harmoniert das geschichtsträchtige Ambiente gut mit der modernen Dekoration. Der kleine Pool bietet einen weiten Blick auf die Sierra de Gredos.
Die Mauern des Parador de Oropesa verbergen Schönheit und Würde. Seine Eleganz lässt das Gewicht der Geschichte spüren. Schöne Verzierungen an Lampen, Bögen und Vorhängen betonen die Helligkeit und Weite. 

Mittwoch, 4. Tag | Cordoba

Bald schon haben wir Andalusien erreicht und kommen nach der Mittagspause nach Cordoba. Auf dem Programm steht die Besichtigung der Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit der sagenhaften Mezquita, einer der größten Moscheen der Welt. Sie wurde nach der Eroberung der Stadt durch die Christen in eine Kathedrale umgebaut. (350 km) 

Parador de Cordoba **** La Arruzafa

Der Parador de Córdoba befindet sich in der legendären Stadt der Kalifen und wurde über den Ruinen des Sommerpalasts von Abderramán I. erbaut. Es kein historisches, sondern ein elegantes und frisches Gebäude mit großartigem Ausblick über die Stadt. Der Swimmingpool liegt inmitten der Gartenanlage, die den Namen »Los Naranjos« trägt und in der die ältesten Palmen Europas zu finden sind. Das Interieur bietet lichte und geräumige Gästezimmer mit einer schlichten und geschmackvollen Einrichtung. Einige Zimmer haben Stadtblick, sondern gehen »nach hinten« Richtung Berge.

Donnerstag, 5. Tag | Über Sevilla nach Cadiz

Am späten Vormittag erreichen wir Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens. Hier begeben wir uns zunächst auf eine Führung durch die Stadt, die von einem Labyrinth enger Gassen dominiert wird und besichtigen unter anderem die Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe). Danach lassen wir ein paar Stunden Zeit zum individuellen Stadtbummel, man könnte zum Beispiel aber auch auf den Alcazar, den Königspalast, der ebenfalls zum UNESCO-Welterbe zählt besichtigen. Gegen Abend fahren wir nach Cadiz (280 km)

Parador de Cadiz ****
Die Lage an der Spitze der Halbinsel im Altstadtviertel zeichnet diesen modernen, schlicht gebauten Parador aus. Für Ihr Wohlbefinden sorgen der lichtdurchflutete Innenbereich, die gute Küche und der vorzügliche Service. Im Garten befindet sich das geschützte, große Schwimmbad – mit weitem Blick über den Atlantik. Ein unbeschreibliches Erlebnis stellt der Sonnenuntergang dar, wenn Sie ihn von der Westterrasse aus betrachten. Der Parador liegt an der Küste und hat direkten Zugang zu einem kleinen Strand. Strahlendes Licht unterstreicht den wunderbaren Ausblick, den die Zimmer auf das Meer und die Bucht von Cádiz bieten. Eine ausdrückliche Einladung, sich zu entspannen. Im Restaurant und in der Tapería können Sie köstliche Gerichte genießen. In nächster Nähe zum Hotel liegt der Strand la Caleta, der zu einem Bummel über die Strandpromenade einlädt. Diese war bereits Zeuge der Epoche, in der der Hafen eine bedeutende Verbindung zur neuen Welt darstellte und das schöne Bild der Hafenpromenade von Havanna heraufbeschwor.

Freitag, 6. Tag | Cadiz

Càdiz wird auch »Silbertässchen«, Tacita de Plata, genannt und gilt aufgrund der Gründung durch den griechischen Helden Herakles als die älteste Stadt des Westens. Aber in dieser Ortschaft, die ein ganz besonderes Licht besitzt, stehen Barockpaläste und indisch geprägte Gebäude in perfekter Harmonie nebeneinander. Eine Ausnahme bildet die moderne Architektur des Paradors. Ein Besuch im Parador de Cádiz ist die beste Möglichkeit, das Licht und den Zauber dieser Stadt zu erleben – wir wissen, es wird eine einzigartige Erfahrung werden.

Die Kathedrale von Cádiz ist ein weiteres Beispiel für die Pracht, die in der Stadt während der Kolonialzeit herrschte. Sie ist bereits vom Meer aus zu erkennen und lädt zu einem Besuch der mit vergoldeten Fliesen geschmückten Kuppel ein. Sie werden verzaubert sein von der Luft, die man in Cádiz einatmet, von den zauberhaften Stadtvierteln wie dem Pópulo, dem ältesten Viertel der Stadt, und von Santa María mit wunderschönen Barockbauten, von Plätzen wie San Juan de Dios, an dem Sie unbedingt den frittierten Fisch probieren müssen oder der Straße Zorrilla, mit Kneipen und Tapas - dies alles wird Sie Ihre Liebe zu dieser Stadt entdecken lassen.

Für den Vormittag haben wir einen Stadtrundgang mit Juan-Antonio gebucht – der Nachmittag sowie der Abend stehen zur freien Verfügung. Für diesen Abend haben wir für größere individuelle Freiheit auch kein Abendessen gebucht.

Samstag, 7. Tag | Das Sherry-Gebiet und die Straße der weißen Dörfer

Nach einem opulenten Frühstück im Parador kommen wir heute zunächst in das Gebiet um die Stadt Jerez. Bei einem kleinen Manzanilla-/Sherryproduzenten in Sanlucar de Barrameda an der Mündung des Guadalquivir erfahren wir alles über Böden, Rebsorten und Herstellung dieser Spezialität, nicht ohne ausgiebig davon kosten zu dürfen. Da wird es dann schwierig, am Nachmittag wach zu bleiben, wenn wir auf einer ausgesucht schönen Strecke durch die weißen Dörfer in der Sierra de Grazalema kommen und vielleicht die Geier sehen, die hier über Bergen und Schluchten kreisen. Von hier ist es nicht mehr weit nach Ronda, wo wir zu Abend essen und übernachten. (210 km)

Parador de Ronda ****, Historisches Rathaus
Die Lage des Paradors in Ronda ist ebenso atemberaubend wie die Stadt selbst: Gegenüber der Altstadt liegt das Komforthotel auf einem Felsen über der tiefen Schlucht. Hinter der denkmalgeschützten Fassade des ehemaligen Rathauses befindet sich eine der ersten Adressen Andalusiens in einem edlen Ambiente. Der Parador de Ronda steht neben der 1761 erbauten neuen Brücke. Von einigen Fenstern aus hat man einen beeindruckenden Blick auf den Tajo in einer 100 Meter tiefen Schlucht. Besucher finden moderne, helle Räume mit vielen Gardinen, Polstern und Grünpflanzen vor, sowie freundliche Zimmer mit schönem Blick.

Sonntag, 8. Tag | Die Stadt Ronda und weiter an den Ozean

Bevor die ganzen Busse von der Küste hier eintreffen, sehen wir uns am Vormittag diese Stadt, die zu den meistbesuchten Andalusiens gehört, etwas näher an. Im 19. und 20. Jahrhundert besuchten eine Reihe internationaler Künstler Ronda und verbrachten unter auch lange Zeit in der Stadt, darunter waren Gustave Doré, Rainer Maria Rilke und Ernest Hemingway, Orson Welles und Ava Gardner. 1984 verfilmte dort Francesco Rosi die Oper Carmen mit Julia Migenes und Plácido Domingo, auch Popikone Madonna nutzte Rondas Stierkampfarena 1994 als Kulisse in einem Video. Gegen Mittag fahren wir, wiederum teilweise auf Traumstraßen an den Atlantik nach Mazagón, wo wir für drei Tage Zimmer im Küstenparador zwischen Dünen und Schirmpinienwald beziehen. Gemeinsames Abendessen im Parador. (270 km)

**** Parador de Mazagón
Inmitten eines paradiesischen Ortes, in einer Gegend von unvergleichlicher Schönheit, im Naturpark Doñana befindet sich der Parador de Mazagón. Er liegt direkt am Ozean, an unberührten Stränden in einem üppigen Pinienhain, in dem man den Nationalpark Doñana sowie die Einsiedelei El Rocía besuchen kann. In dieser privilegierten Enklave kann der Besucher die Natur und das blaue Wasser des Atlantiks genießen. Für die Erholung ist mit Liegestühlen im Garten, einem Bad in den verschiedenen Swimmingpools, dem Fitnessraum und einem entspannenden Bad im Jacuzzi gesorgt. Jedes Detail wurde sorgfältig ausgewählt, so dass jeder Aufenthalt zu einem wunderbaren und unvergesslichen, entspannenden Erlebnis wird. Das Hotel bietet komfortable Gästezimmer mit Terrassen und einem herrlichen Ausblick. Bequeme Gesellschaftsräume runden die Einrichtung ab.
Kommen Sie und genießen Sie diese einzigartige Landschaft, in der die Wildnis des Nationalparks Doñana, die Geschichte von Kolumbus, die religiöse Leidenschaft der Pilgerfahrten, die Strände, Golfplätze, Weinkeller, die Gastronomie und Menschen in einer Gegend direkt am Meer verschmelzen. Hier lassen sich lange, erholsame Nachmittage mit wunderschönen Sonnenuntergängen genießen, bei denen sich die Sonne mit hunderten von Farben verabschiedet.

Montag, 9. Tag und Dienstag, 10. Tag | Am Meer

»Die einsame Küste im Naturschutzgebiet östlich von Mazagón«, schreibt Wolfgang Abel, »bietet hundert Prozent Atlantik: Ein unschlagbarer Platz für alle, die zwischen Dünen und Atlantik einfach mal ein paar Tage abtauchen möchten. Mit Distanz zum Ferienrummel, mit Endlosblick über die See, mit weitem, hellem Sandstrand. Darüber der Parador, sonst nichts. Vom Bett aus im Bademantel also in fünf Minuten zum Strand. In einer Minute vor zu den Klippen, wo ein Pool in Balkonlage wartet, dazu Terrassen unter Palmen und schattige Innenhöfe. Fünf Kilometer weiter dann der eigentliche Ort Mazagón. Nicht das, was man einen eleganten Küstenort nennen würde. Eher eine rasch gewachsene Sommersiedlung für Städter aus dem heißen Binnenland Andalusiens. Die wenigsten Gäste suchen hier Glamour und/oder Nachtleben. Keine Region für Pisten-, sondern für Strandgänger. In der Vorsaison am menschenleeren Strand, lange im Herbst im warmen Sand liegen. Selten, dass man dem Meer so nahe kommt«.

Den heutigen und morgigen Tag lassen wir deshalb ganz zur freien Verfügung. Ein Bad im Meer, sonnenbaden am Strand, ein Bummel entlang der Küste zum Städtchen, faulenzen auf der Terrasse oder dem eigenen Balkon, ganz nach Belieben! Wer Lust hat, kommt am Montag mit uns auf einen Spaziergang am Strand entlang in den Ort Mazagón. Am Dienstag könnte man einen Ausflug ins Naturschutzgebiet Doñana unternehmen.

Mittwoch 11. Tag | Mazagón – Baena – Almagro

Nach ein paar schönen Kilometern entlang der Küste kommen wir wieder in die Berge, besuchen eine renommierte Olivenölmühle in Baena, die fantastisch schmeckendes biologisches Olivenöl produziert und erreichen am Nachmittag Almagro. »Almagro ist ein freundliches, weisses Landstädtchen mit einer Bilderbuchplaza, die an die historische Bedeutung des Ortes erinnert. Während der Kreuzzüge war Almagro ein zentraler Punkt, von dem aus der Calatrava-Orden Einfluss über die ganze Mancha gewann. Bis heute ist die Plaza nicht zum touristischen Aufmarschpunkt verkommen, sondern Abend für Abend ein höchst vitaler kleinstädtischer Treffpunkt für Einheimische und ein paar Fremde«, schreibt Wolfgang Abel. Hier könnten wir einen Apéritif einnehmen, bevor wir zu Abend essen – und wiederkommen für den Brandy danach. (410 km)

Parador de Almagro ****, Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert
In den Hochebenen Zentralspaniens ist der denkmalgeschützte Ortskern von Almagro mit dem sehr schönen Parador de Almagro ein lohnendes Ziel. Das ehemalige Franziskanerkloster aus dem 16. Jahrhundert überrascht mit seinem weitläufigen Grundriss. Jeder Gast findet unter den 14 Innenhöfen seinen eigenen Lieblingspatio: teils mit Wasserspielen und hübsch bewachsen, hier still, dort belebter. In den 54 Gästezimmern, in Galerien, Innenhöfen und Gärten finden Sie Entspannung. 

Donnerstag. 12. Tag | Durch die Mancha nach Tortosa

Ähnlich gemütlich wie gestern gondeln wir weiter, wir haben keinen Stress. Wir fahren durch die Mancha nach Osten und kommen bei Valencia und den dortigen Orangenplantagen auf die Küstenautobahn nach Norden. Etappenziel ist Tortosa, eine lebhafte Landstadt mit 30.000 Einwohnern, die am Unterlauf des Ebros liegt. (530 km)

Parador de Tortosa ****, Burg aus dem 10. Jahrhundert
Das Castillo de la Zuda, ein gewaltiger Festungsbau aus dem 10. Jahrhundert, liegt oberhalb der Stadt Tortosa. Das Mündungsdelta des Ebros ist nur einige Kilometer entfernt. Der Parador de Tortosa befindet sich zum Teil in dem historischen Gebäude, beispielsweise sind die prächtigen Speise- und Frühstücksräume hier untergebracht. In das alte Gemäuer wurde geschickt ein Neubau integriert. Dieser Trakt bietet heute Platz für die 72 Gästezimmer. Der Parador liegt strategisch über der Stadt, wie es sich für eine Festung gehört. Neben vier großen Fenstern der katalanischen Gotik finden sich in den Mauern auch arabische Elemente. Das Innere verweist auf die verschiedenen Strömungen, es überwiegen christliche und königliche Elemente. Unter dem Holzdeckengewölbe des Speisesaals lässt sich sehr schön dinieren…

Freitag, 13. Tag | Nach Arles

Kurz am Ebro entlang, dann am Mittelmeer, an Barcelona vorbei und durch die Ausläufer der Pyrenäen erreichen wir Südfrankreich. Mit seiner römischen Architektur, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist Arles immer einen Aufenthalt wert. Vor dem Abendessen wollen wir uns gemeinsam noch ein wenig die Stadt ansehen. (590 km)

Hotel & Spa Jules César*****
Das Hotel wurde 2014 komplett renoviert und von Christian Lacroix neu gestaltet. Das einstige Karmeliter-Kloster aus dem 17. Jahrhundert im Stadtzentrum von Arles bietet echten 5-Sterne-Komfort. Es verfügt über 52 Zimmer, Gourmet-Restaurant mit Terrasse, beheizten Außenpool in der Nähe der Klostergärten (saisonal geöffnet) und eingetragenes Cinq Mondes Spa.

Samstag, 14. Tag | Heimreise

Am Vormittag starten wir gegen 10 Uhr, wer möchte, kann sich vorher auf dem Markt noch ein wenig mit Spezialitäten der Provence eindecken. Dann jedoch machen wir uns auf den Heimweg, fahren entlang der Rhône bis Lyon gen Norden. Durch die Bresse und den Jura erreichen wir gegen 20:00 Uhr schließlich Freiburg. (720 km) 

Gruppengröße

Auf dieser Reise sind wir in einer überschaubaren Gruppe von 14 bis maximal 20 Reisenden unterwegs. Wir bitten um frühzeitige Buchung, Zimmer in Paradores sind sehr begehrt, vor allem zu dieser Jahreszeit!

Reiseroute

Reiseroute

Wir wohnen auf dieser Reise in Spanien ausschließlich in ausgesuchten 4-Sterne-Paradores-Hotels. Die Beschreibung der einzelnen Häuser haben wir von der offiziellen Seite www.paradores.es entnommen. Auf dem Hinweg übernachten wir in einem 3-Sterne-Hotel im romatischen Bergerac an der Dordogne, auf dem Rückweg in einem 5-Sterne-Hotel in Arles in der Provence am Rande der Camargue und essen dort in guten Restaurants zu Abend.

Freiburg, Konzerthaus06:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz06:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg06:38 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Unterbringung im Doppelzimmer
3.450 €
Unterbringung im Einzelzimmer
4.079 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt
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