Südchile, Patagonien, Feuerland wenige Plätze verfügbar

Eine Traumreise ans Ende der Welt

So verrückt es ist, mit dem Bus durch Südamerika zu reisen, uns zieht es bereits zum dritten Male dorthin. Vor allem nach Patagonien in dieses Gebiet, das fast so groß ist wie Europa, wo jedoch nicht einmal zwei Millionen Menschen leben. Patagonien! Eines der letzten fast unberührten Naturreservate, wo das Wetter Kapriolen schlägt, wo die Wolken tiefer liegen als irgendwo sonst und die unglaublichsten Formationen bilden, wo bizarre Felsriesen, gigantische Gletscher und Fjorde, prachtvolle Flora und Fauna und schier endlose Pampa zu Hause sind, wo Kraft und Schönheit der Natur noch unmittelbar erlebbar sind. Patagonien – kaum einer, der bei diesem Namen nicht ins Schwärmen und Träumen gerät.

Drei Wochen lang führt uns unsere einzigartige Reise zum Jahreswechsel 2017/18 durch Naturräume von grandioser Schönheit bis ans südliche Ende der Welt. Wir sind zur besten
Jahreszeit unterwegs, im dortigen Hochsommer, während gleichzeitig in Deutschland tiefer Winter herrscht.

Ausgangspunkte sind Santiago de Chile und das zauberhafte Valparaíso. Und dann geht es nur noch südwärts. Die Gipfel der Andenkette bilden die Kulisse. Die Straßen und Pisten mit Namen Carretera Austral in Chile, Ruta 40 und Ruta 3 in Argentinien verbinden die immer spärlicher werdenden Siedlungen. Sie sind Teil der legendären Panamericana, der Lebensader des Kontinents. Gut viereinhalb Tausend Kilometer lang ist unsere Strecke von Chiles Hauptstadt entlang der Anden und über sie hinweg Richtung Süden. Wir erleben die Naturschönheit entlang dieser Route, Bilderbuchvulkane, den Nationalpark Torres del Paine, Gletscherlandschaften und die Einsamkeit Patagoniens. Wir überqueren die Magellanstraße und setzten mit der Fähre über nach Feuerland. Unser Ziel, die argentinische Hafenstadt Ushuaia am Beagle-Kanal, ist die südlichste Stadt der Welt. Es ist das sprachlose Staunen über die Natur in ihrem Urzustand, die Erfahrung, dass man endlos unterwegs sein kann, ohne auf Menschen zu stoßen, was diese Reise so einzigartig macht.

Vom »Ende der Welt« geht es in einem aufregenden Kontrastprogramm nach Buenos Aires, wo wir einen zusätzlichen Tag einlegen, um zumindest einen kleinen Eindruck von dieser quirligen, lebendigen und modernen Metropole zu erhaschen, bevor wir uns von diesem großartigen Kontinent verabschieden.

In drei Wochen von Santiago de Chile hinunter nach Patagonien und durch Feuerland ans »Ende der Welt«  – ein Traum, der wahr werden kann. Buchen Sie bald und kommen Sie mit!

Erfahrenes Team – Kleine Gruppe

Wir fahren mit einem modernen, europäischen 4-Sterne-Fernreisebus, den uns ab Santiago de Chile ein deutschchilenischer Reiseveranstalter zur Verfügung stellt. Für höchsten Komfort und intensives Reiseerlebnis beschränken wir die Teilnehmerzahl auf maximal 26 Mitreisende. Am Steuer des Busses: Avanti-Chef Hans-Peter Christoph, seit 40 Jahren auf den Straßen der Welt zu Hause und als Planer und Veranstalter für das Neue und Außergewöhnliche bekannt. Er wird begleitet von einem Deutsch sprechenden Reiseführer.

Bitte beachten Sie

Der Reiseverlauf, die Reisedaten und die Leistungen wurden am 31.01.17 aktualisiert. Es gelten die jetzt ausgeschriebenen Reiseinformationen.

Gästezitate

»Lieber Hans-Peter, liebe Ina, ein einmaliges Erlebnis, mit Euch unterwegs auf dieser eindrucksvollen Reise, die wieder super organisiert und ohne Zwischenfälle nun zu Ende ist. Aber ohne Eure mal sicht- bzw. merkbaren, manchmal auch unbeachteten kleinen und großen Handreichungen wäre sie nie zu diesem Erlebnis geworden. Hans-Peter, schon einmal durften wir Dir sagen, wie sorglos wir in dem von Dir gesteuerten Bus sitzen durften, egal ob auf Schotter- oder Land- bzw. Stadtstraßen. Wir fühlten uns auch auf dieser Reise zu 100% sicher. Dir also mit einem „allzeit gute Fahrt“ dafür ein herzliches Danke!
Liebe Ina, auch Dir ein herzliches Danke als gute Seele im Hintergrund, die an so viele kleine und wichtige Dinge dachte, sei es der tägliche Imbiss oder Sonstiges gewesen. Wir freuen uns schon heute auf irgendeine weitere Reise mit Euch, Herzlichst.« Luise und Anton Sch.

»Liebe Ina, lieber Hans-Peter,
wir hatten am Flughafen kaum Zeit gehabt, uns von Euch zu verabschieden und möchten uns auf diesem Wege für die hervorragende Organisation und Durchführung dieser traumhaften Reise bedanken. Die Reise durch alle Klimazonen und die atemberaubenden Naturparks Patagoniens waren bisher das Schönste und Beeindruckendste, was wir erlebt haben. Und wir haben uns durch Eure Betreuung und durch die sichere und umsichtige Fahrweise immer sehr wohl gefühlt.
Ein großes Dankeschön an Euch und an das gesamte Avanti-Team.
Und nach der Reise ist vor der Reise, wir durchforsten nun das Avanti-Reiseangebot und hatten auch eine Anfrage zur Griechenland-Reise an Euch per e-Mail gesendet. Liebe herzliche Grüße, Marlies und Hans-Günter R.«
 

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag | Abreise von Deutschland nach Chile

Flug von Frankfurt am Main nach Santiago de Chile.

2. Tag | Ankunft in Santiago de Chile

Chile empfängt uns mit hochsommerlichem Wetter, mit langen Tagen, kurzen Nächten und Tagestemperaturen um die 30 Grad. Wir werden am Flughafen abgeholt und besichtigen am Nachmittag die Hauptstadt unter anderem mit folgenden Punkten: dem zentralen Hauptplatz »Plaza de Armas«, der Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und den Regierungspalast La Moneda. Abendessen und erste Übernachtung in Santiago in einem schönen, zentralen 4-Sterne-Hotel im Zentrum des modernen Stadtteils Providencia, in dem sich viele Geschäfte und Restaurants befinden.

3. Tag | Ausflug nach Valparaíso

Heute unternehmen wir einen Ausflug an die Pazifikküste. Die Stadt Valparaíso genießt den Status als UNESCO-Welterbe und ist für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes. Prägend sind ihr Hafen, die alten Standseilbahnen und die bunten Häuser, die sich die vielen Hügel hochziehen. Während eines Spaziergangs durch die Oberstadt sehen wir auch »La Sebastiana«, das bekannteste Haus der Stadt, das ab 1961 Pablo Neruda bewohnte. Auf der Rückfahrt werfen wir einen Blick auf den Nobelbadeort Viña del Mar und sind am späten Nachmittag zurück in Santiago, um vor dem Abendessen noch etwas bummeln zu können. (260 km)

4. Tag | Santiago – Los Ángeles

Auf der legendären Panamericana führt uns der Weg durch eines der fruchtbarsten Gebiete Chiles, in dem Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch- und Milchprodukte für das Land und den Export produziert werden. Bei San Javier haben wir das Maule-Tal erreicht, neben dem Valle de Maipo die Wiege des chilenischen Weinbaus. Wir besuchen eines der Wein- güter, lassen uns bei einer Verkostung vielleicht von der Qualität überzeugen und uns von den Ursprüngen des chilenischen Weinanbaus erzählen. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Einen Fotostopp machen wir auf einem Spaziergang zu den Wasserfällen »Salto del Laja« und kommen kurz darauf nach Los Ángeles, wo wir übernachten. (510 km)

5. Tag | Los Ángeles – Pucón

Es geht weiter Richtung Süden durch die grünen, idyllischen Landschaften Araukariens. Eine Mittagspause legen wir im Dorf Villarica am gleichnamigen See ein, bei gutem Wetter mit herrlichem Blick auf den Vulkan mit seiner Schneekappe. Nur kurz ist anschließend die Fahrt entlang des Sees in das Städtchen Pucón beim Villarica Vulkan, wo wir den späteren Nachmittag am See in einem der aktivsten und attraktivsten Urlaubsorte Chiles frei haben. Übernachtung in Pucón. (305 km)

6. Tag | Pucón - Puerto Varas

Wir befinden uns im chilenischen Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die »chilenische Schweiz« bezeichnet wird. Auf der Panamericana fahren wir weiter nach Süden und biegen ab nach Valdivia, wo wir um die Mittagszeit den Markt besuchen und die Seelöwen beobachten, wie sie sich um die Fischabfälle der Händler am Fluß streiten. In Frutillar am idyllischen Llanquihue-See am späteren Nachmittag dagegen glaubt man sich nach Deutschland versetzt, noch heute sieht man viele Schilder, die deutsche Namen tragen. Der Einfluss deutscher Einwanderer ist gerade hier sehr auffällig. Bis heute pflegt die Nachkommenschaft deutsche Traditionen wie Sprache und Lebensart. Wir besuchen das kleine Museum Colonial Aleman, wo anschaulich gezeigt wird, dass sich auch aus Deutschland viele Menschen aus wirtschaftlichen und politischen Gründen bereits im 19. Jahrhundert in andere Länder aufgemacht haben. Anschließend geht es nach Puerto Varas am Llanquihue-See, wo ebenfalls viele deutschstämmige Chilenen leben. Übernachtung in Puerto Varas. (365 km)

7. Tag | Ausflug in den Vicente Pérez Rosales Nationalpark

Die 60 km lange Fahrt zum Vicenté Rosales Nationalpark führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaftem Ausblick auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Bei Ensenada folgen wir dem Río Petrohué und erreichen seine Wasserfälle. Anschließend unternehmen wir bei entsprechendem Wetter eine Bootsfahrt auf dem See »Todos Los Santos« (optional). Die Wasseroberfläche des Sees wechselt von tiefblau bis smaragdgrün, steile Berge und dichte Buchenwälder umrahmen die unbewohnten Ufer des Sees und die Ausblicke auf die Vulkane Osorno, Puntiguado und Tronador sind ergreifend. Der spätere Nachmittag steht in Puerto Varas zur freien Verfügung. Übernachtung in Puerto Varas. (125 km)

8. Tag | Puerto Varas - Chaitén

Heute starten wir sehr früh am Morgen. Die Strecke ist rein von den Kilometern her zwar nicht sehr lange, nimmt aber viel Zeit in Anspruch. Es beginnt die Fahrt auf der berühmten Carretera Austral, der teilweise noch unbefestigten Verlängerung der legendären Panamericana, die durch ganz Amerika von Alaska bis hinunter nach Feuerland führt. Die Fahrt bringt uns im Morgengrauen durch Puerto Montt und weiter nach La Arena, von wo aus wir die erste von drei Fähren über den Reloncaví-Fjord nach Puelche nehmen (Überfahrt 45 Min.). Die zweite Fähre erwartet uns in Hornopirén und führt durch den Leptepú-Fjord (Überfahrt 3 Std.). Die dritte Fähre über den Fjord Largo setzt uns schließlich nach Caleta Gonzalo über (Überfahrt 45 Min.). Übernachtung in der Nähe von Chaitén in einer wunderschön gelegenen Lodge am See, die jedoch einfacher ausgestattet ist als die Hotels der vergangenen und der kommenden Tage. (260 km auf Straße / ca. 5 Std. auf Fähren).

9. Tag | Chaitén – Puyuhuapi

Je weiter wir auf der Carretera Austral in Richtung Süden fahren, desto einmaliger werden die kontrastreichen Eindrücke: Landschaften aus Gletschern, Fjorden, Wäldern und unglaublich viel Einsamkeit. Nachmittags erreichen wir die Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 30er Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Die schöne Lage und ihr angenehmes Flair bieten jede Menge Fotomotive. Diese Nacht logieren wir im Hotel Termas de Puyuhuapí & Spa, einem Idyll an einem Fjord gelegen. Hier können wir unter freien Himmel die heißen Naturquellen genießen und wunderbar entspannen. Übernachtung in Puyuhuapi. (230 km)

10. Tag | Puyuhuapi – Coyhaique

Wir setzten unsere Fahrt auf der Carretera Austral in Richtung Süden fort und passieren den Nationalpark Queulat, der zu den spektakulärsten der gesamten Carretera Austral zählt. Besonders der Anblick des Hängegletschers Ventisquero Colgante, in dessen Nähe wir auf einer kleinen Wanderung gelangen, ist sagenhaft. Wie schon gestern werden wir begleitet von üppiger Vegetation: riesige Nalcapflanzen und Farne wachsen wild am Wegesrand und wir haben heute großartige Panoramablicke auf vergletscherte Berge und rauschende Wasserfälle. Wir folgen der Carretera weitere 70 km südwärts durch Gebiete, die durch Brandrodungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Schließlich erreichen wir Coyhaique (45.000 Einwohner), die Hauptstadt der Region Aysén. Übernachtung in Coyhaique. (250 km)


11. Tag | Coyhaique – Perito Moreno, Argentinien

Vormittags erkunden wir die Umgebung von Coyhaique, in der sich einige kleine Naturreservate befinden, wie zum Beispiel die Reserva Nacional Coyhaique und die Reserva Nacional Río Simpson. Umgeben von einer landschaftlich reizvollen Szenerie, führt uns eine kurze Wanderung zu einer malerischen Lagune. Wir fahren weiter nach Balmaceda, ein windiges Örtchen, das nur aus ein paar Hütten besteht. Hier befindet sich ein kleiner Flughafen, der die entlegene Region Aysén mit der Hauptstadt Santiago verbindet. Kurz darauf erreichen wir die Grenze zu Argentinien am Paso Huemules. Hier lernen wir wieder, was es heißt, eine Landesgrenze zu passieren. Das kann zwei oder drei, aber auch fünf Stunden dauern, bis erst die Chilenen und nach ein paar Kilometern am nächsten Schlagbaum die Argentinier sämtliche Formulare für den Bus und alle Pässe abgestempelt haben. Welch ein Glück haben wir doch, in einem (noch) zumindest teilweise geeinten Europa leben zu dürfen! Die Landschaft geht nun über in eine karge und weite Ebene, die nur durch eine Schotterpiste erschlossen ist. Dann kommen wir auf die Ruta 40 und erreichen wir gegen Abend unser heutiges Tagesziel Perito Moreno. Übernachtung in Perito Moreno. (300 km)

12. Tag | Perito Moreno – El Calafate

Heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise, weswegen wir heute relativ früh, das heisst um halb acht, losfahren. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendär- sten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Diese Überlandstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Wir folgen heute auf auf 690 Kilometern, teilweise immer noch auf Schotterpiste, der Ruta 40 in Richtung Süden durch die einsame patagonische Steppe bis nach El Calafate. Am Abend erreichen wir die 20.000-Einwohner-Stadt am Lago Argentino. Übernachtung in El Calafate. (690 km)

13. Tag | Nationalpark Los Glaciares – Perito Moreno Gletscher

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Perito-Moreno-Gletscher, der sich 80 km westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen wir zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit ein wenig Glück erlebt man wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den ganz großen Erlebnissen Südpatagoniens. Eine Besonderheit des Perito Moreno ist außerdem, dass er einer der wenigen bekannten Gletscher außerhalb der Antarktis ist, der noch kontinuierlich wächst. Eine weitere Übernachtung in El Calafate. (160 km)

14. Tag | El Calafate – Torres del Paine Nationalpark, Chile

Morgens verlassen wir El Calafate und fahren durch die Meseta Vizcachas südwärts nach Esperanza. Von nun an folgen wir der Ruta 7 in Richtung Westen zur chilenischen Grenze und erreichen den Grenzposten Cancha Carrera. Endlose Schafherden, Gauchos, hoch zu Ross begleitet von abgerichteten Hunden, formen das Bild der auf dem Weg liegenden Estancias. Nachmittags sehen wir dann zum ersten Mal die erhabenen Torres del Paine, den spektakulärsten Nationalpark Südamerikas. Auf einer Rundfahrt mit zahlreichen Fotostopps sehen wir die schönsten Aussichtspunkte. Übernachtung in einer schönen Lodge im Nationalpark am Lago Grey. (400 km)

15. Tag | Torres del Paine Nationalpark – Puerto Natales

Inmitten einer urweltlichen Landschaft erheben sich die berühmten Granitspitzen (Torres) des Paine-Massivs mehr als 1000 Meter senkrecht in die Höhe. All dies wäre schon eine großartige Szenerie, doch hat hier die Natur noch weit mehr an Schönheit aufgeboten: azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleißenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, Gischt stäubende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Das Märchenhafte dieses Anblicks wird durch den einmal tiefblau leuchtenden, dann von zerrissenen Wolkenbändern geprägten patagonischen Himmel verstärkt. Wenn das Wetter mitspielt, unternehmen wir eine rund zweistündige, einfache Wanderung entlang des Lago Grey mit Blick auf den Grey-Gletscher und die Torres del Paine. Gegen Mittag verlassen wir den Torres del Paine Nationalpark und besuchen die Cueva del Milodón (UNESCO Weltkulturerbe), einen riesigen Felsüberhang, wo im Jahre 1896 der deutsche Kapitän Hermann Eberhard Haut und Knochen eines steinzeitlichen Riesenfaultiers fand. Am Nachmittag erreichen wir Puerto Natales und haben ein paar Stunden freie Zeit, uns in dem Pionierstädtchen umzusehen, das malerisch an einem Fjord liegt. Übernachtung in Puerto Natales. (110 km)

16. Tag | Puerto Natales – Punta Arenas

Noch knapp 250 km sind es bis Punta Arenas, der südlichsten Großstadt der Welt. In Punta Arenas begegnet uns eine bunte Mischung von Immigranten aus Europa, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Rund um die Plaza errichteten die Schafzuchtbarone, Eigentümer riesiger Ländereien, ihre luxuriösen Villen. Ganze Handelsflotten ankerten in der Hafenstadt Punta Arenas, die als wirtschaftliches Zentrum ihre Blütezeit um die Jahrhundert-wende erlebte und ihre Vormachtstellung mit der Eröffnung des Panamakanals 1914 wieder verlor. Auf unserer Orientierungstour genießen wir gegen Mittag vom Cerro la Cruz die schöne Aussicht auf die bunten Dächer der Stadt und die Magellan-Straße bis hinüber nach Feuerland. Wer den Nachmittag nicht verbummeln will, sieht sich einen der schönsten Friedhöfe Südamerikas an und besucht das Historische Museum. Übernachtung in Punta Arenas. (250 km)

17. Tag | Punta Arenas – Porvenir – Rio Grande – Ushuaia

Mit der Fähre überqueren wir in rund zweieinhalb Stunden das raue Meer der Magellanstraße von Punta Arenas nach Porvenir und erreichen nun Feuerland. Hier geht es zum überwiegenden Teil auf Pisten bis zur chilenisch/argentinischen Grenze nach San Sebastián. Nach den ewig sich hinziehenden Grenzformalitäten sind wir wieder auf argentinischen Gebiet. Langsam ändert sich die Landschaftsszenerie und die Steppen-landschaft geht über in bewaldetes, hügeliges Bergland, das schließlich in die schnee-bedeckten Anden übergeht. Wir genießen die Aussicht auf die Seenlandschaft des Lago Fagnano und Lago Escondido und passieren den knapp 450 Meter hohen Garibaldi-Pass. Am Silvester-Abend erreichen wir Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Übernachtung in Ushuaia. (480 km)

18. Tag | Halbtagesausflug zum Nationalpark Tierra del Fuego - Ushuaia

Die Fahrt zum Parkeingang führt durch das waldreiche Tal des Río Pipo. Wir nehmen eine Abzweigung, die uns zum Aussichtspunkt Ensenada führt. Von dort aus haben wir einen wunderschönen Blick auf den Beagle Kanal und die Isla Redonda. Wieder zurück auf der Ruta 3 queren wir die Rio Lapataia Brücke und unternehmen eine kurze Genusswanderung zur schwarzen Lagune. Danach fahren wir zur Lapataia Bucht, wo ein Schild darauf hinweist, dass die Ruta Nacional 3, wie die Panamericana hier heißt, hier endet. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes im Nationalpark Tierra del Fuego machen wir noch einen Halt am Lago Roca, der je nach Wetterlage die Farbe seiner Wasseroberfläche ändert. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in Ushuaia. Übernachtung in Ushuaia. (50 km)

19. Tag | Flug von Ushuaia nach Buenos Aires

Transfer zum Flughafen von Ushuaia und Flug nach Buenos Aires. Am Nachmittag Ankunft am nationalen Flughafen von Buenos Aires, wo wir von einem Stadtführer erwartet werden. Anschließend Transfer zum Hotel in der Innenstadt. Abendessen und Übernachtung absolut zentral, mitten in Buenos Aires.

20. Tag | In Buenos Aires

Vormittags unternehmen wir eine Stadtrundfahrt/ -rundgang und sehen unter anderem die Plaza de Mayo und die Casa de Rosada, das alte Hafenviertel La Boca, die Wiege des Tangos und den Friedhof Recoleta, dessen Boden als der teuerste Landbesitz Argentiniens gilt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in dieser wunderbaren Stadt. Abschiedsessen und Übernachtung in Buenos Aires.

21. Tag | Rückflug nach Europa

Transfer zum Flughafen und Flug nach Frankfurt.

21. Tag | Ankunft in Frankfurt

Nach den hochsommerlichen Temperaturen von Buenos Aires empfängt uns Frankfurt mit deutschem Januarwetter. Ein Glück, dass uns Avanti die Gelegenheit gibt, schon bald ans Mittelmeer zu fahren. Aber wann steht Mexiko auf dem Plan? Oder die Atacamawüste?

Hinweis

Wir weisen darauf hin, dass sich einzelne Leistungen aufgrund der Langfristigkeit der Ausschreibung ändern können. Änderungen des Reiseprogrammes sind auch aufgrund von „Höherer Gewalt“, organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!

Einreisebestimmungen

Patagonien gehört politisch zu Chile und Argentinien. Mindestens 6 Monate gültiger Reisepass für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Kein Visum erforderlich für deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger. Angehörige anderer Nationen wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde.

Impfungen

Für den Aufenthalt in Chile und Argentinien müssen keine besonderen gesundheitlichen Vorkehrungen getroffen werden. Es sind keine speziellen Impfungen notwendig, es gibt weder Malaria, Gelbfieber noch Cholera.

Reiseroute

Reiseroute

Uns stehen fast durchweg gute Mittelklassehotels zur Verfügung, die in der Regel einem landesüblichen 4-Sterne-Standart entsprechen und die für die dortigen Verhältnisse gut, wenn nicht manchmal sogar sehr gut sind. Einmal Mal jedoch müssen mit einer etwas einfacheren, dafür aber wunderbar gelegenen Lodge auskommen. Hier ist die Anzahl von Doppelzimmern begrenzt, und wir müssen teilweise in Bungalows mit Mehrfachbelegung und Gemeinschaftsbad vorliebnehmen, weil es in der gesamten gegend einfach nichts anderes gibt. Wir sind schließlich weit, weit weg, in dünnst besiedelten Landstrichen und nicht in Europa. Aber wer eine derartige Reise unternimmt, kann auch einmal Abstriche machen.

Südamerika ist in einer touristischen Aufbruchsstimmung, die Infrastruktur ist einfacher und noch nicht so entwickelt, wie wir das vielleicht aus anderen Ländern gewohnt sind. Auf der anderen Seite werden wir mit faszinierenden Naturerlebnissen und unbebauten Landschaften verwöhnt. Die Menschen hier wissen einfach und bescheiden zu leben, sie sind ungemein herzlich. So können wir Land und Leuten natürlich, unbefangen, freundlich und mit Wärme begegnen – und werden auch so empfangen. 

Flughafen Frankfurt

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Unterbringung im Doppelzimmer
8.280 €
Unterbringung im Einzelzimmer
9.535 €

Weitere Sonderleistungen

Flughafengebühren
170 €
Rail & Fly einfache Fahrt
35 €
Rail & Fly Hin- und Rückfahrt
70 €
Rail & Fly einfache Fahrt 1. Klasse
70 €
Rail & Fly Hin- und Rückfahrt 1. Klasse
140 €
Bildrechte: istock, A.Reklin, Avanti Busreisen, Avanti Busreisen, Ruedi Schmid