Sardinien leider ausgebucht

Sardinien – das ganz einfache Leben

Es war vor genau 20 Jahren, nämlich in den Pfingstferien 1997, dass wir die erste Avanti-Reise auf die Mittelmeerinsel Sardinien durchführten. Wir zelteten auf schön gelegenen Campingplätzen, kochten zusammen und grillten, machten Ausflüge mit dem Fahrrad, vielleicht einmal eine Wanderung, erholten uns und faulenzten, wie es sich für entspannte Ferien gehörte. Wir waren ein paar Tage in Alghero im Westen, verbrachten eine herrliche Zeit in Cala Gonone an der Cala Luna und in den Bergen im Osten der Insel sowie bei Santa Teresa de Gallura und dem surrealen Valle della Luna im Norden. Noch zwei oder drei Mal wiederholten wir die Reise in den darauf folgenden Jahren. Sardinien haben wir danach etwas aus den Augen verloren – nicht jedoch die Teilnehmer der ersten Sardinienreise von 1997. Immer wieder gab es kleine „Nachtreffen“ der Gruppe, die sich damals zusammengefunden hatte und bei dem letzten Zusammenkommen war klar: Wir müssen diese Reise wiederholen!
Deshalb fahren wir in den Pfingstferien 2017 auf die gleiche Weise wie damals nach Sardinien. Wir schlafen, dem etwas fortgeschritteneren Alter geschuldet vielleicht im Bungalow oder wie früher im Zelt. Wir kochen und grillen zusammen oder gehen essen, fahren Rad, wandern ein bisschen, erholen uns und faulenzen, eben genau so, wie es sich auch heute für entspannte Ferien gehört …

Begrenzte Teilnehmerzahl, max. 24 Mitreisende. Fahrradtransport inklusive

Besonderheiten

Eine Reise für Naturliebhaber, die das einfache Leben zu schätzen wissen und auf Komfort verzichten können zugunsten des Lebens draußen in der Natur. Wir haben auf allen Campingplätzen die Möglichkeit, in einfachen Bungalows mit Dusche und WC zu wohnen. Wer möchte, kann gerne sein eigenes Zelt (und Schlafsack/Isomatte) mitbringen, das ist preislich günstiger. Wir führen Bierbänke und Biertische mit, so dass man sich treffen und zusammen frühstücken oder gelegentlich zusammen kochen kann. Wir haben eine einfache Campingküche dabei, die Kaffee-/Teezubereitung erlaubt und auch ein simples Kochen. Auf den Plätzen gibt es auch Grillstellen. Teller/Tassen, Besteck, Gläser, Brettchen, eben alles, was man so braucht, muss von den zeltenden Teilnehmern mitgebracht werden, in den Appartements ist das dagegen vorhanden. 
Sie können gerne Ihr eigenes Fahrrad mitbringen, um mobil sein und vielleicht einen Ausflug  unternehmen zu können. Wir haben einen Anhänger dabei, in dem wir die Fahrräder möglichst schonend transportieren, weisen jedoch darauf hin, dass wir für eventuelle Transportschäden keine Haftung übernehmen.
 

ReiseinformationKarteUnterkunftZustiegePreise

1. Tag | Nach Genua und dort auf’s Schiff!

Wir starten morgens um sieben und fahren durch die Schweiz nach Italien. An Mailand vorbei treffen wir am Nachmittag in Genua ein. Zeit für einen kleinen Stadtbummel – abends geht es dann aufs Schiff. Wir haben 2-Bett-Kabinen mit Dusche und WC gebucht – nein, so wie früher draußen an Deck auf der Isomatte schlafen wir nicht mehr. (550 km)

2. Tag | Porto Torres – Alghero

Am frühen Morgen treffen wir in Porto Torres ein und gehen erst einmal frühstücken. Anschließend fahren wir zu unserem ersten Standort Alghero. Wir wohnen hier wie früher auf dem Campingplatz direkt am Meer. Wer mag, bezieht einen Bungalow, wer wie früher zelten möchte, ist dazu herzlich eingeladen! Wir führen Bierbänke und Biertische mit, so dass für das problemlose und improvisierte Bei- und Miteinander gesorgt ist. Vom Campingplatz aus ist das Zentrum sehr gut zu Fuß zu erreichen. Über viele Jahrhunderte gehörte Alghero zu Spanien – und noch heute spricht man dort einen katalanischen Dialekt. Für uns Spanienliebhaber folglich ganz vertraute Laute. (60 km)

3. Tag | Wir machen absolut keinen Stress

Schon durch die wunderschöne Lage, auf einer kleinen Landzunge erbaut, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist Alghero, die Stadt an der Westküste, etwas Besonderes. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen - der alte Stadtkern ist nicht groß und lässt sich in ein paar Stunden bewundern. Wer mag, kommt morgens mit ins Städtchen und auf den Markt und fährt später mit dem Fahrrad ans Capo Cacchia. Oder tut einfach nichts. Genießt den Strand, erholt sich, geht essen oder kocht sich etwas …

4. Tag | Uns plagt nichts

Keine Pflichtveranstaltung, kein Muss, kein gar nichts. Ein Tag ganz zur freien Verfügung in großartiger, schöner Umgebung, so wie noch ein paar Tage mehr!

5. Tag | Von Alghero quer durchs Landesinnere an die Ostküste, nach Cala Gonone

Auf einer Traumstrecke entlang der Küste fahren wir zunächst nach Bosa, ein mittelalterlich buntes Städtchen, wo wir eine erste Pause einlegen. Danach geht es quer durch das Inselinnere über Nuoro nach Cala Gonone an der Ostküste, ein Fischerdorf, das sich zu einem kleinen Ferienort gewandelt hat. Ein schöner, schattiger Campingplatz zum Übernachten in Bungalows oder im Zelt ist die Basis für die nächsten Tage. (180 km)

6. Tag | Von Cala Gonone zur Grotta del Bue Marino und zur Cala Luna

Zu Fuß (oder mit dem Boot, wer nicht wandern möchte) gehen wir heute zur Grotta del Bue Marino. Noch in den 1980er Jahren lebte hier die Mönchsrobbe, auf italienisch Bue Marino, nach der die Höhle benannt ist. Heute sind die bis zu 3 Meter langen und 350 kg schweren Tiere weitgehend verschwunden. Von dort aus kann man mit dem Boot oder weiter zu Fuß auf einem steinigen Küstenpfad mit einigen Auf- und Abstiegen an den wunderschönen Strand von Cala Luna wandern und dort baden. Gehzeit insgesamt rund vier bis fünf Stunden.

7. Tag | Am siebten Tage sollst Du ruhen …

… und tatsächlich ist heute Sonntag. Deshalb halten wir uns daran. Und fahren vielleicht mit dem Fahrrad hinauf in die Berge … oder gehen baden …. oder machen eine weitere Wanderung. Lassen wir uns überraschen und tun wir das, wozu wir Lust haben.

8. Tag | Cala Gonone – Olbia – Costa Smeralda – Santa Teresa Gallura

Von der Ostküste Sardiniens fahren wir heute hinauf in den Norden. Ein schöne Strecke, auf der wir einige Stopps an schönen Orten einlegen. Wer möchte, könnte diese Strecke (oder einen Teil davon) auch mit dem Fahrrad zurücklegen. Wir sind ja nicht im Stress. Am späten Nachmittag haben wir unseren Campingplatz mit seinen Appartements bei Santa Teresa Gallura erreicht. (175 km)

9. Tag | Santa Teresa Gallura – Capo Testa

Die Landschaft ist wieder atemberaubend schön. Wir könnten unterhalb des Campingplatzes wunderbar baden gehen, oder besser noch, mit dem Fahrrad ans Capo Testa fahren: Wind und Wellen verwandelten den Granit an der Nordspitze Sardiniens in kolossale Skulpturen. Traumhaft zum Baden und Schwimmen am Ende des Valle della Luna.

10. Tag | Santa Teresa Gallura

Nur 30 Kilometer mit dem Fahrrad entfernt liegt das Hafenstädtchen Palau. Von hier aus kann man in den Nationalpark La Maddalena, der eine Inselgruppe umfasst, übersetzen. Die Inselgruppe besteht aus sieben Haupt- und mehr als 62 kleineren Inseln sowie Inselbergen. Das eigentliche Highlight ist jedoch eine gut 20 km lange Panoramarundfahrt um die Hauptinsel. Hinter jeder Kurve verbirgt sich ein neuer, großartiger Ausblick über La Maddalena, auf die anderen Inseln des Archipels, zurück nach Palau oder auf die hohen Berge der französischen Nachbarinsel Korsika.

11. Tag | Santa Teresa Gallura – Porto Torres

Wir fahren nach Südosten und legen eine Pause in der Festungsstadt Castelsardo ein. Danach geht es weiter nach Sassari, mit 130.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sardiniens mit einem sehr sehenswerten Zentrum. Am späten Nachmittag fahren wir schließlich nach Porto Torres, wo wir uns auf die Fähre nach Genua einschiffen. Übernachtung auf der Fähre. (110 km)

12. Tag | Rückreise nach Freiburg

Am Morgen legt unsere Fähre in Genua an. Ohne Stress und mit gelegentlichen Pausen fahren an Mailand vorbei und weiter in die Schweiz. In Freiburg treffen wir ganz erholt am späten Nachmittag ein. (550 km)
 

Reiseroute

Reiseroute

Wir haben sehr schöne und gut gelegene Campingplätze ausgesucht. Wer zelten möchte, sollte sein eigenes Zelt mitbringen, Isomatte, Schlafsack, etwas Geschirr und Besteck, Camper wissen was wir meinen. Bierbänke und Biertische bringen wir mit, so dass ein gemeinsames Beisammensein möglich ist. Wir von Avanti stellen ebenfalls eine sehr einfache Campingküche für's Frühstück und, falls das Interesse besteht, dass wir auch einmal gemeinsam zusammen kochen oder grillen.

Die Appartements sind einfache Blockhütten bzw. Mobile Homes mit eigenem sanitären Bereich und kleiner, eingerichteter Küche und bieten Platz für 2 bis 4 Personen. Wir haben bei der Berechnung eine 2-er Belegung vorgesehen, gegen Aufpreis ist selbstverständlich eine Einzelbelegung möglich. 

Freiburg, Konzerthaus07:00 Uhr
Freiburg Bissierstraße Park & Ride Platz07:10 Uhr
Alter Zoll Neuenburg Autobahnausfahrt Müllheim/Neuenburg07:38 Uhr
Basel Badischer Bahnhof gegenüberliegende Seite08:00 Uhr

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
pro Person (auf Anfrage)
1.330 €

pro Kind (unter 14 Jahre)
20,00 % Rabatt

Weitere Sonderleistungen

Zuschlag Einzelkabine (auf Anfrage)
158 €
Zuschlag Unterbringung im Bungalow (2er Belegung) (auf Anfrage)
240 €
Zuschlag Unterbringung im Bungalow (1er Belegung) (auf Anfrage)
480 €
leider ausgebucht Plätze auf der Warteliste bitte telefonisch anfragen.
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