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Avanti-Rundbrief März 2011

Liebe Leute,

am vergangenen Wochenende kamen wir zurück von der Vorbereitungstour für die neue Reise ins Burgund. Eigentlich sollte ich derzeit unterwegs sein in Nordafrika und im Vorderen Orient, aber diese Reise haben wir Ende Januar aus Sicherheitsgründen abgesagt. So hatten wir jetzt schon Zeit, uns mit der Region, den Orten, Wanderungen und auch mit dem Essen in Burgund zu beschäftigen. Ja, auch mit dem Essen!

Morgens liefen wir die Wege ab, die wir im Mai gemeinsam gehen werden, und um die Mittagszeit landeten wir oft an einem kleinen, idyllischen Ort und fanden ein nettes Restaurant. Zum Glück waren wir immer so früh da, dass wir noch einen Tisch bekamen, denn die Restaurants waren bald schon voll! Man stelle sich das einmal vor: Ein kleines Dorf, keine 300 Einwohner, viele Häuser leerstehend, weil die Menschen nach Paris oder Lyon ausgewandert sind, die Bäckerei geschlossen, die Metzgerei vernagelt, die Post verwaist, kein kleiner Laden mehr, auch kein Supermarché am obligatorischen Kreisverkehr am Ortsrand. Ein winziges, idyllisches, nahezu verwaistes Dorf in tiefster Provinz, aber mit einem voll besetzten Restaurant. Freundliches Willkommen, Händeschütteln, kleine Karte, zwei Menüs für 15 bis 25 Euro, die Gerichte von Hand hergestellt und sauber gekocht, bodenständig, gut - sehr gut. Noch besser als man es sich vorstellen kann! Nicht nur das Essen übrigens! Auch das ländliche Frankreich ist wunderbar und übertrifft - zumindest hier im nördlichen Burgund - die Erwartungen.

Wer möchte, kann das alles miterleben, wenn wir Ende Mai für sechs Tage dort hinfahren und uns mit dem Burgund beschäftigen: auf unseren Wanderungen durch Weinberge und Flusstäler, beim Besuch der Abtei von Fontenay, im Dorf Flavigny, in dem "Chocolat" mit Juliette Binoche und Johnny Depp gedreht wurde, in Vezelay, Avallon und Auxerre, wo wir in einem kleinen, romantischen Hotel wohnen. Daneben gibt es eine Weinprobe in Chablis und jeden Tag gutes, nein, saugutes Essen! Mal auf dem Bauernhof, mal im Restaurant, in der Dorfwirtschaft und in der Stadt. Und bei unseren weltberühmten Picknicks. Entworfen hat diese neue Reise übrigens der Reisebuchautor Christoph Hennig, der im Burgund lebt. Der vielfach ausgezeichnete Autor, dessen Reiseberichte und Essays unter anderem in GEO-Saison, Merian, der ZEIT und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheinen, hat auch unsere Wanderungen in die Cinque Terre, Amalfiküste, Toskana/Elba und in die Abruzzen ausgearbeitet. Derzeit gibt es diese Burgundreise noch zum Frühbucherpreis von 845 €! Sie ist bereits gut gebucht, wer sich bald entscheidet, bekommt aber noch einen Platz. Willkommen auf einer Wanderkulturgenussreise, wie sie noch nicht im Buche steht!

Keinen Platz mehr gibt es dagegen auf der Portugalreise in den Pfingstferien, sie ist bereits ausgebucht. ABER: Da die Nachfrage so groß ist, haben wir uns entschlossen, noch in diesem Jahr ein weiteres Mal nach Portugal zu fahren, und zwar im späten Herbst! Wenn es bei uns schon ganz dunkel und neblig wird, können wir mit etwas Glück (und das haben wir doch fast immer, gell?) ein paar schöne, helle, glückliche Tage im Süden verbringen: In Lissabon, Porto und an der Algarve, dort, wo sie noch idyllisch ist, und auf der Hin- und Rückreise in den Städten Bilbao, Salamanca, Sevilla, Valencia, Cordoba und Girona. Eine Reise, wie wir sie ähnlich im Frühjahr 2010 bereits durchgeführt hatten, wenn Ihr Euch erinnert. Auch diese Reise war damals ruckzuck ausgebucht. Deshalb eine weitere Portugalreise in diesem Jahr: 26.11. bis 04.12.2011. Frühbucherpreis 1.580 € bis 28.08., danach 1.750 € pro Person im Doppelzimmer. Falls es dann noch Plätze gibt…

Wir reisen über Land, weil es Spaß macht und die Umwelt schont. "Die Umwelt interessiert mich einen Dreck", sagt dagegen Michael O'Leary, Chef des Billigfliegers Ryan-Air in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vom vergangenen Montag, nachzulesen hier. Schon vor ein paar Jahren äußerte er sich zum Bericht von Sir Nicholas Stern, dem Chefökonomen des britischen Finanzministeriums, mit den Worten: "Viele Lügen und Fehlinformationen wurden von Öko-Spinnern auf der Grundlage des Berichts eines idiotischen Ökonomen in Umlauf gebracht." http://www.germanwatch.org/kliko/k47flug.htm. Und beschwert sich über 8 € Flugverkehrsabgabe in Deutschland. Da frage ich mich, ob eigentlich jemals eine Mineralölsteuer erhoben wird für das Flugbenzin, um diesem Typen klarzumachen, wie privilegiert Flugreisende schon immer sind und wie billig sie die Klimakatastrophe vorantreiben dürfen? Allerdings dürfte dieses Thema seine 78.000.000 Fluggäste genauso wenig berühren wie ihn selbst. Politiker interessiert die Umwelt ebenfalls einen Dreck oder sie sind unfähig, etwas zu tun. Wahrscheinlich aber sind die meisten willige Erfüllungsgehilfen der Airlines und sorgen dafür, dass die „Öko-Spinner“ mit ihren Forderungen nach Gleichbehandlung der Verkehrsträger und Umweltabgaben nach dem Verursacherprinzip nicht durchkommen. Ein paar Spenden wie unlängst, als es um die Mehrwertsteuerreduktion zugunsten unserer Hoteliers ging, und die Sache ist geregelt. "Die Umwelt interessiert mich einen Dreck!" Wäre es anders, wäre das Fliegen nicht so billig?

Nichtsdestotrotz: Der Frühling beginnt, es wird wieder wärmer, auch ohne vermehrten CO2-Ausstoß. Und mit dem Frühling fängt unsere neue Reisesaison mit genialen Angeboten an entspannten, spannenden, bewussten und bewusstseinserweiternden Wander-, Städte-, Kultur-, Musik-, Studien- und Ferienreisen an. Immer über Land, und immer mit dem klimafreundlichsten und sichersten Verkehrsmittel – dem Bus! Denn die Welt ist viel zu schön, um darüber hinwegzufliegen. Gell?

Ganz aktuell gibt es noch ein paar freie Plätze nach den Fastnachtsferien auf den Reisen in die Cinque Terre, nach Guernsey und Griechenland. Und in den Osterferien fahren wir nach Paris, Padua, Mailand, Rom, London und nach Roses! Ja, der Frühling beginnt.

Viele Grüße
Hans-Peter Christoph

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