»Warum denn in die Ferne schweifen«… sagt man häufig, wenn man gerade nicht so weit wegfahren möchte. Oder wenn die Zeit es nicht erlaubt. Oder die Finanzen. Zum Glück findet dieser Spruch bei uns nicht allzu oft Verwendung, sonst könnten Sie und wir unserer Lust an schön weiten, und manchmal auch exotischen Reisen gar nicht frönen. Schade wäre das, nicht wahr?
Aber jetzt, im Sommer, so zwischendurch, da kann es ja auch ganz in der Nähe, in unserer Heimat, ganz wunderbar sein. Ja echt! Wieso sonst ist unser Dreiländereck ein so beliebtes Feriengebiet? Und wir versprechen, vorher und danach geht es auch wieder nach Italien, Marokko, Portugal, Norwegen, Griechenland, Großbritannien, nach Frankreich, Spanien, ja sogar nach Südamerika! Wir bleiben uns treu. Doch diese kleine Auszeit ganz in der Nähe, die muss sein. Wir hatten schon lange und immer wieder davon gesprochen. Jetzt realisieren wir sie: Eine kleine, zweitägige Heimatkunde- Überraschungsreise!
Da es nicht so weit weg geht, brauchen wir auch nicht schon um sechs Uhr losfahren, oder nicht? Nein, wir starten um halb elf, um 10:30 Uhr. Das ist doch ein Wort! »Könnten wir nicht alle Reisen so spät beginnen lassen?« fragen nun einige? Ja, wir wissen, wie schwer es manchen von Ihnen fällt, früh loszufahren, und wir werden oft genug ein wenig für unsere frühen Abfahrten kritisiert … Aber wir haben ja unsere Gründe.
Tatsächlich sitzen wir an diesem Montag erst gegen halb elf im Bus, nur, in welche Richtung es geht, das sagen wir nicht. Sie werden es merken, ganz einfach. Lange dauert die Fahrt sowieso nicht. Wenn wir angekommen sind, machen wir eine kleine Wanderung, ja, darum kommen Sie nicht herum, wenn Sie hier mitkommen möchten. Nicht schwierig, keine schmalen, ausgesetzten Pfade, sondern gemütlich, allerdings mit einer Länge von rund 12 Kilometern und ein wenig bergauf und ein wenig bergab. Drunter geht es nicht. Am heutigen Tage nicht und auch nicht am morgigen, wenn wir unsere zweite Wanderung unternehmen. Schließlich wollen wir uns ein gutes Abendessen verdienen, und zwischendurch vielleicht sogar ein wenig vespern. Mehr sagen wir nicht.
Unterkommen werden wir in einer guten Unterkunft, und essen werden wir genau so, wie wir uns das immer wünschen, gepflegt, gutbürgerlich, bodenständig, mit aufmerksamem, zugewandtem Service. Das Lokal ist immer ausgebucht - Sie werden nach diesem Abend wissen, warum!
Zurück geht es am Dienstag nach einer weiteren Wanderung in der gleichen Größenordnung wie gestern. Zwischendrin gibt es eine Stärkung, damit Sie nicht entkräftet sind, wenn wir am späten Nachmittag wieder in Freiburg eintreffen. Sie sehen, für alles ist gesorgt.