Gelegentlich machen wir die Erfahrung, dass einzelne Reiseteilnehmer mit unseren Wanderungen konditionell überfordert oder mangelhaft dafür ausgerüstet sind. Wir bitten Sie deshalb, sich die Reisebeschreibung, die Erläuterung der Route und die Beschreibung der benötigten Ausrüstung genau durchzulesen. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie sich sicher sind, die Strecke bewältigen zu können. Die Erfüllung der konditionellen Anforderung liegt in Ihrer eigenen Verantwortung. Die Teilnahme an der Wanderung erfolgt auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko.
Für unsere Heimatkunde-Ausflüge brauchen Sie gute, eingelaufene Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung. Denken Sie bitte auch an Sonnenschutz und genügend Trinkwasser. Wenn Sie gewohnt sind, mit Stöcken zu laufen, sollten Sie diese mitbringen. Bitte für unterwegs ein Vesper und ausreichend Wasser einpacken, auch wenn wahrscheinlich die Möglichkeit zur Einkehr bestehen wird.

Ari Nahor hat sich den Schwarzwald und die Vogesen seit vielen Jahren intensiv erwandert, so dass er mit den schönsten Plätzen und Aussichten in dieser Region vertraut ist. Die Entdeckung der Landschaft, aber auch manchmal vermeintlich unscheinbarer Details, verbindet sich bestens mit seiner zweiten Leidenschaft, der Fotografie. Die Vogesen haben es ihm wegen ihres wilderen Charakters besonders angetan. Er war über viele Jahre hinweg im deutsch-israelischen Jugendaustausch als Leiter und Dolmetscher tätig.
Die Wanderung beginnt am Kloster Hohenburg am Odilienberg. Sie führt über kurze Abschnitte an der Heidenmauer entlang zum Aussichtspunkt Maennelstein. Auf einem schmalen Waldweg kommen wir zur Schutzhütte Kiosque Jadelot, mit Blick zur Hohkönigsburg. Von hier führt der Weg weiter abwärts zur sehenswerten Burgruine Landsberg, zu der wir im weiteren Verlauf einen kurzen Abstecher machen. Weiter geht es zur Schutzhütte Kiosque Belle-Vue du Moenkalb, deren im Namen versprochene gute Aussicht in den letzten Jahren leider etwas zugewachsen ist. Nun führt uns der Weg weiter hinunter zum Hofgut Truttenhausen, einem ehemaligen Chorstift, wovon einige Überreste zu sehen sind. Nach einem kurzen Anstieg finden wir etwas versteckt die Ruine der romanischen Jakobskapelle. Von dort führt der Weg nach Niedermunster, wo die romanischen Grundmauern und Überreste der im 12. Jahrhundert erbauten Klosterkirche zu sehen sind. Nun geht es recht steil bergauf zur Odilienquelle. Schließlich erreichen wir nach einem weiteren kurzen steilen Anstieg von 10 Minuten das Kloster. Dort besteht noch die Möglichkeit zur Einkehr, bevor es dann mit dem Bus zurück nach Freiburg geht.
Die Wanderung ist, ausgenommen einiger steiler An- und Abstiege über Wurzel- und Steinpfade, nicht übermäßig schwer. Es sind aber gutes Schuhwerk, eventuell Wanderstöcke und eine gute Grundkondition erforderlich. Besonders der Schlussanstieg zurück zum Odilenberg ist herausfordernd!
Interessante und abwechslungsreiche Wanderung am Odilienberg.
Gesamt-Distanz 12 Kilometer, 570 Höhenmeter, Wanderzeit etwa 5 Stunden
Für unseren Ausflug hoffen wir auf Sonnenschein, aber garantieren können wir dafür natürlich nicht. Generell wandern wir bei jeder Witterung, also auch bei Regen und bei hochsommerlichen Temperaturen, bitte nehmen Sie entsprechende Kleidung mit auf die Tour. Falls uns vor Ort ein Unwetter erwarten sollte, werden wir ein Alternativprogramm mit Ihnen unternehmen. Lassen Sie sich überraschen!
Wir starten um 7:30 Uhr in Freiburg und kehren gegen 18:00 Uhr zurück.