NEU: Wo Spanien am schönsten ist

Die große Rundreise 

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12.04. - 08.05.2027 Plätze verfügbar

Wo Spanien am schönsten ist. Schon der Titel sagt alles. Tief blaues Meer, schneebedeckte Berge, weite Strände, menschenleere Landschaften, Städte mit jahrtausende alter Vergangenheit, Paläste, Kathedralen, Klöster, weiße Dörfer, weites Land, und tiefe Schluchten. Dazu bestgelegene Hotels, und eine Gastronomie, die uns immer wieder überrascht.

Die große Spanienreise, die uns vier Wochen entlang der Küste nach Südwesten, und quer durchs das ganze Land zurück führt. Und das zu einer ausgesprochen schönen Jahreszeit, nämlich im Frühling. »Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen ...« Wer kennt diese Zeilen nicht.
Dann lasst uns zusammen dorthin fahren, wo Spanien am schönsten ist! 

Kleine Gruppe, maximal 24 Mitreisende!

Reisedaten und Preise

12.04. - 08.05.2027 27 Tage (Mo - Sa)
Pro Person im Doppelzimmer
6.750 €
nach dem 17.01.2027
7.250 €
Unterbringung im Einzelzimmer
8.950 €
nach dem 17.01.2027
9.450 €
Weitere Sonderleistungen
Eintritt/Führung Alhambra
45 €
Teilnehmerzahl: 16 - 24 Personen

Höhepunkte

  • Großstädte Valencia, Granada, Málaga, Ronda, Cádiz, Sevilla, Córdoba, Madrid, Zaragoza, Avignon und Nimes 
  • Viele Welterbestätten 
  • Cabo de Gata und Sierra Nevada 
  • Spaniens schönste Naturparks 
  • Abstecher an die Algarve 
  • Bestgelegene, schöne Unterkünfte
  • 27 Tage unterwegs!

Leistungen

  • Busfahrt im 5-Sterne-Bus mit sehr großem Sitzplatzabstand
  • 26 Übernachtungen in sehr guten und bestens gelegenen 3- und 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie), darunter mehrere Paradores  
  • 13 x mehrgängige Menüs in guten Restaurants
  • Stadtführungen in Valencia, Granada, Malaga, Cádiz, Sevilla, Córdoba, Madrid und Zaragoza 
  • Eine kleinere und eine größere Wanderung im Naturpark Cabo de Gata 
  • Eintritt/Wanderung auf dem Caminito del Rey bei entsprechender Witterung 
  • Wanderung durch den Schirmpinienwald bei Barbate
  • Bettensteuer inklusive

Emissionen

Gesamtstrecke im Bus: 165 kg CO2 pro Person.

Ein Flug dieser Strecke käme auf 1250 kg CO2 p.P. Weitere Informationen
Reiseverlauf
Karte
Unterkunft
Zustiege
Hinweise
Reiseinformation

1. Tag | Freiburg – Nîmes 

Eine schön lange Reise liegt vor uns mit viel Zeit für Entspannung und Genuss, mit wunderbaren Orten, sagenhaften Landschaften, berühmten Städten und auch wenig besuchten Gegenden. Unser erstes Ziel ist die Stadt Nîmes in Südfrankreich, wo wir am späten Nachmittag eintreffen. Hier wohnen wir zentral und ganz in der Nähe der römischen Arena. Bei einem Spaziergang lassen sich weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken wie die sogenannte Maison Carrée, ein nahezu perfekt erhaltener römischer Tempel (UNESCO-Welterbe) und die malerischen Gassen der Altstadt. Danach gehen wir zusammen gut essen. (690 km) 

2. Tag | Nîmes – Valencia 

Wir fahren weiter durch Südfrankreich, kommen an Beziers, Narbonne und Perpignan vorbei, reisen nach Spanien ein und kommen immer weiter in den Süden. Barcelona und Tarragona lassen wir links liegen, unser erstes Ziel in Spanien ist Valencia. Beim Hineinfahren schon sehen wir zunächst die neuen Bezirke entlang des trockengelegten Flusses Turia, die von Ricardo Bofill geplant wurden und Werke bekannter Architekten vereint. Zum Beispiel der Palau de les Arts Reina Sofía, der Teil der Ciudad de las Artes y de las Ciencias ist und vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde oder der Kongresspalast, ein Werk von Norman Foster. Danach geht es in die Innenstadt. Unser Hotel eine sagenhafte Lage ganz zentral in der Nähe des Rathausplatzes. Später gehen wir zum Abendessen in ein sehr gutes Restaurant. Erste von zwei Übernachtungen in Valencia. (730 km)

3. Tag | Valencia

Valencia ist eine Perle an Großstadt, die von Vielen unterschätzt wird und die kaum jemand auf dem Schirm hat. Valencia überrascht nach jeder Wegbiegung, bei jedem Schritt und bei jedem Innehalten aufs Neue mit ihren architektonischen Besonderheiten. Seien es die vielen monumentalen Jugendstilgebäude, der denkmalgeschützte, herrlich verzierte Bahnhof oder die Stierkampfarena gleich daneben, seien es mittelalterliche Gassen, die Seidenbörse (UNESCO-Welterbe) oder die Kathedrale mit dem heiligen Gral in der Altstadt, wo wir wohnen. Am Vormittag unternehmen wir zuerst eine Rundfahrt zu den Bezirken der Stadt der Künste und Wissenschaften und lassen uns anschließend zu Fuß das Zentrum zeigen. Der Nachmittag und der Abend stehen zur freien Verfügung. Eine weiter Übernachtung in Valencia

4. Tag | Valencia – San José

Auf der Autobahn fahren wir nun immer am Mittelmeer entlang Richtung Alicante, kommen von der Küste weg, an Murcia vorbei und erreichen bei Aguilas wieder das Meer. Wir passieren Garrucha, Mojacar und Carboneras und gelangen in den Naturpark Cabo de Gata, fahren auf kleinen Straßen an Agua Amarga, Las Negras, Rodalquilar und la Isleta del Moro vorbei nach San José - ein ehemaliges Fischerdorf, das sich zu einem kleinen Ferienort entwickelt hat. Hier, an den einsamen Traumstränden des Naturparks Cabo de Gata verbringen wir die nächsten Tage am Meer. Abendessen und Übernachtung in San José im besten Haus des Ortes am Meer. (460 km)

5. Tag | Der Naturpark Cabo de Gata

Einen der letzten geschützten und damit unbebauten Bereiche der spanischen Mittelmeerküste haben wir links und rechts unseres Standortes San José. Der Naturpark Cabo de Gata ist ein Paradies für Natur-, Wander- und Badefreunde. Wir unternehmen heute eine leichte Wanderung von unserem Hotel aus zur Playa de los Genoveses, wo wir uns ins kristallklare Meerwasser des Naturparks, der auch die Küstengewässer einschließt, stürzen könnten. Auf dem Weg dorthin lernen wir die faszinierende Vegetation des wüstenartigen Gebietes kennen, das augenscheinlich immer noch ein Geheimtipp ist. Kaum vorstellbar, dass es Anfang der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts war und damit 46 Jahre her ist, dass wir zum ersten Mal hier her kamen … Für mehr Freiheit und Individualität ist am heutigen Abend ist kein gemeinsames Abendessen vorgesehen.

6. Tag | Küstenwanderung nach Isletta del Moro

Wer möchte, kann sich heute etwas mehr bewegen als gestern. Eine herrliche Küstenwanderung bringt uns in die kleine Siedlung Isletta del Moro mit einem winzigen Hafen für die Fischer. Wir wandern oberhalb des Meeres mit weiten Ausblicken, bei entsprechendem Wetter manchmal bis hinüber zur afrikanischen Küste. Gute 13 Kilometer lang, rund 200 Höhenmeter, mit der Möglichkeit zu baden und am Ziel einzukehren. Zurück nach San José geht es mit dem Bus. Wer nicht wandern möchte, genießt den Tag beim Spaziergang durchs Dorf, beim Lesen, am Strand, später im Café oder im Restaurant. Auch heute Abend sind wir wieder völlig frei.

7. Tag | Durch die Wüste von Tabernas und nach Granada

Auf unserem Weg nach Granada erreichen wir bald schon eine einzigartige Landschaft: Eine kaum berührte, geschützte Naturlandschaft, 3.000 Sonnenstunden im Jahr und die Ähnlichkeit mit den Halbwüsten Arizonas, Nevadas und New Mexicos sind der Grund, warum über 270 Spielfilme in der einzigen Wüste Europas, der »Desierto de Tabernas« bei Almeria gedreht wurden. Hollywoodgrößen wie Sergio Leone und Steven Spielberg, Schauspieler wie Clint Eastwood, Charles Bronson, Henry Ford, Claudia Cardinale, Bud Spencer und Terrence Hill standen während der Dreharbeiten in der Wüste Tabernas vor bzw. hinter der Kamera. Zu den bekanntesten Filmen, die hier produziert wurden, zählen die Italo-Western »Spiel mir das Lied vom Tod«, »Für eine Handvoll Dollar«, »Zwei glorreiche Halunken«, »Die rechte und die linke Hand des Teufels« und viele weitere. Das Wüstendrama »Lawrence von Arabien« wurde in Almerias Wüste gedreht, aber auch »Der Schuh des Manitu« und »Raumschiff Surprise« von Michael Herbig. Hier unternehmen wir eine kleine Wanderung, und wir wetten, so manches in der Landschaft kommt Ihnen bekannt vor! 
Unsere Fahrt im Anschluss geht durch trockene und teilweise durch den Anbau von Mandeln geprägte Landschaften entlang der Sierra Nevada nach Granada. Nach dem Abendessen ziehen wir vielleicht noch ein wenig durch die Tapasbars der Altstadt. Zwei Übernachtungen ganz zentral in Freiburgs Partnerstadt Granada unweit des Rathauses. (200 km)

8. Tag | Granada

Schon die Lage der Stadt ist einzigartig: Am Rande der fruchtbaren Flussebene des Genil erstreckt sich Granada zu Füßen der Sierra Nevada, die mit knapp 3.500 Metern über dem Meeresspiegel das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel ist. Länger als irgendeine andere spanische Region haben Moslems bis ins 16. Jahrhundert das Gebiet von Granada geprägt. Die Dynastie der Nasriden führte das Königreich erst zu höchster Blüte, als das übrige Spanien schon längst von den christlichen Heeren erobert worden war und den freien Geist, die Toleranz, schönen Künste und Wissenschaften in den Kerkern der Inquisition mordete – und hinterließ ein wahres Märchenschloss: die Alhambra. Für den heutigen Morgen versuchen wir, Eintrittskarten für das meistbesuchte Bauwerk Spaniens unter dem Schutz der UNESCO zu bekommen und lassen uns von Carlos die Alhambra zeigen. (Die Zusatzkosten betragen 45 Euro - falls es klappen sollte.) Nach einer Pause an einem der schönsten Plätze Granadas könnten wir am Nachmittag einen kleinen Rundgang durch die Stadt und hinauf zum Albaicin-Hügel unternehmen, von wo wir einen sagenhaften Blick auf die Alhambra und die Stadt haben.

9. Tag | In der Sierra Nevada

Wir verlassen Granada und fahren in die Berge: Die Südhänge der Sierra Nevada, die schwer zugängliche Landschaft der Alpujarras waren das letzte Rückzugsgebiet der Mauren nach dem Fall der Stadt Granada. Deren Spuren finden wir in den ausgeklügelten Bewässerungssystemen, in der Architektur vieler Häuser sowie im Kunsthandwerk. Auf einer herausfordernden Strecke schrauben wir uns hoch in die Alpujarra Alta an den südlichen Abhängen und Tälern der Sierra Nevada zu den Bergdörfern Pampaneira, Bubión und Capileira im Barranco del Poqueira. Am Nachmittag fahren wir an die Küste nach Almuñécar, wo wir vier Übernachtungen im Hotel am Meer haben. (150 km)

10. Tag | Am Meer in Almuñécar 

Almuñecar ist eine Kleinstadt an der Küste mit rund 27.000 Einwohnern. Sie lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, der Verwaltung und in den Sommermonaten vom Tourismus, was an recht vielen Ferienwohnungen und Hochhäusern festzumachen ist. Mit ihrer guten Infrastruktur, den vielen Geschäften, ihren gewundenen Altstadtgassen, dem großen Freitagsmarkt, den vielen Kneipen für eine Tapa, den Restaurants am Meer, der überschaubaren Anzahl an Touristen derzeit und den vielen Möglichkeiten, ist Almuñécar einfach ein schönes Ziel, das einem von Tag zu Tag mehr gefällt.
Am heutigen ersten Tag machen wir einen gemeinsamen Spaziergang durchs Städtchen. Von unserem Hotel aus kommen wir in 10 Minuten in die verwinkelten Gassen der Altstadt, deren Ursprünge bis auf die Zeiten der Besiedelung durch Phönizier und Römer zurückreichen. Überall finden wir Spuren aus jener Zeit, als Almuñecar zum maurischen Königreich Granada gehörte, am sichtbarsten in der Burg, die ein wenig an die Alhambra in Granada erinnert. Außerhalb dieser uralten Kernstadt ist Almuñécar das moderne, lebendige, kulturelle, administrative und Dienstleistungszentrum der umgebenden Gemeinden, in dem gelebt und auch gearbeitet wird. Fremdenverkehr hat hier nicht den überragenden Stellenwert wie an manch anderen Orten an der Küste. So bekommen wir viel vom Leben in Andalusien mit und bewegen uns nicht in einem Touristenghetto. 

11. Tag | Almuñécar – ein freier Tag

Den heutigen Tag lassen wir ganz zur freien Verfügung. Ein Bad im Meer, Sonnenbaden am Strand, ein Bummel durch die Stadt, ganz nach Belieben! Der ganze Tag steht komplett zur freien Verfügung.

12. Tag | Málaga 

Heute wollen wir Andalusiens zweitgrößte Stadt besuchen: Málaga ist eine quicklebendige Großstadt am Meer und nur eine gute Stunde von Almuñécar entfernt. Sehenswürdigkeiten in Málaga sind die Altstadt mit der Kathedrale, das Hafenviertel sowie die vielen Kunstmuseen. Mit unserem Bus geht es zunächst durch die Außenbezirke und anschließend zu Fuß durch die Innenstadt, wo unser Rundgang zur Mittagszeit bei den Markthallen endet: Es ist mittlerweile Zeit für ein paar Tapas an den unzähligen Ständen mit den besten Leckereien Südspaniens. Nach ein paar Stunden freier Zeit fahren wir zurück nach Almuñécar. (160 km)

13. Tag | Der Caminito del Rey – auf dem kleinen Königsweg durch die »Garganta del Chorro«

In den Bergen der Nähe von Antequera auf unserem Weg nach Ronda befindet sich der so genannte »Caminito del Rey«, ein insgesamt rund 7 Kilometer langer Wanderweg durch eine wilde und enge Schlucht, die Garganta del Chorro. Der zu Beginn des 20. Jahrhunderts ursprünglich zur Wartung von Talsperren angelegte Weg war lange Zeit verfallen und bis zu seiner Neuanlage und Generalsanierung viele Jahre lang gesperrt, was einige nicht daran hinderte, ihn unter Lebensgefahr trotzdem zu begehen. So wurde er als »gefährlichster Weg der Welt« berühmt-berüchtigt.
Seit der Renovierung unterliegt der Caminito del Rey seit 2015 strengster Überwachung, der Zugang ist aus Sicherheitsgründen nur bei entsprechender Witterung erlaubt, dann aber sehr einfach zu begehen, keine Sorge! Länge der Wanderung insgesamt 7 Kilometer, wenig Steigung oder Gefälle, Gehzeit mit Pausen und Fotostopps rund zweieinhalb bis drei Stunden. Wer sich das nicht zutraut oder nicht schwindelfrei ist, nimmt im Bus Platz, der ans Ziel der kleinen Wanderung fährt, und genießt den Blick in die Schlucht mit stockendem Atem aus sicherem Abstand. Da der Zutritt vom Wetter abhängig ist und die Anzahl der Besucher begrenzt, können wir diesen Programmpunkt nicht zu 100% garantieren. Im Anschluss an unsere kleine Wanderung fahren wir in eine der spektakulärsten Städte Andalusiens, nach Ronda. Abendessen und Übernachtung im Parador von Ronda, der sich in hervorragender Lage direkt an der berühmten Puente Nuevo befindet. (200 km) 

14. Tag | Von Ronda nach Cádiz 

Für den Vormittag haben wir eine Führung durch Ronda gebucht und nach einer Pause setzen wir uns wieder mit unserem Bus in Bewegung. Am späten Nachmittag erreichen wir die Hauptstadt der Provinz, die alte Hafenstadt Cádiz, und unseren Parador de Cádiz. Die Lage an der Spitze der Halbinsel des Altstadtviertel szeichnet diesen modernen Parador aus. Er liegt an der Küste und hat direkten Zugang zu einem kleinen Strand, und das alles am Rande der pittoresken Altstadt. Gemeinsames Abendessen im Parador. 

15. Tag | Cádiz

Cádiz wird auch Silbertässchen, Tacita de Plata, genannt und gilt, weil der griechische Held Herakles sie gegründet haben soll, als die älteste Stadt des Westens. Ihre Glanztage erlebte die Stadt als Sitz der spanischen Marine und bedeutendes Zentrum für Forschungsexpeditionen und Handel im 16. Jahrhundert. Die mehr als 100 Wachtürme, darunter der berühmte Torre Tavira, dienten traditionell dazu, nach Schiffen Ausschau zu halten. Bekannt ist auch die am Ufer gelegene Kathedrale von Cádiz aus dem 18. Jahrhundert. Für den Vormittag haben wir einen Stadtrundgang gebucht, er wird uns auch zur Markthalle führen und zeigen, wo es zur Mittagszeit die besten frittierten Fische und Meeresfrüchte gibt. Der Nachmittag sowie der Abend stehen zur freien Verfügung. Wer baden möchte, hat mittlerweile schon ein paar Strände im Auge. Ja, selbst im späten April sieht man bei entsprechendem Wetter, und das ist meist auch gut, Badende und Wellenreiter im Atlantik. Für diesen Abend haben wir für größere individuelle Freiheit auch kein Abendessen gebucht.

16. Tag | Ausflug nach Conil de la Frontera und ans Cap Trafalgar

Der perfekte Ort, um ein weiteres Mal ausgiebig das Meer und die Strände zu genießen, ist Conil de la Frontera, rund 50 Kilometer östlich von Cádiz, wohin wir heute einen kleinen Ausflug machen. Eine Kleinstadt an der Costa de la Luz, wo die meisten Sonnenstunden und wenigsten Niederschläge in Europa gemessen werden und wo es jetzt in der Nebensaison sehr beschaulich zugeht. In der Altstadt mit kleinen Gassen und weißen Häusern finden sich zahlreiche Geschäfte, Bars und Restaurants. Südlich ragt das Kap Trafalgar in den Atlantik und bildet den nordwestlichen Torpfeiler der Straße von Gibraltar. Und vor dem Ort finden sich endlose, weite Sandstrände, Schirmpinienwälder, Einsamkeit, Wind, Sonne und Meer, perfekt für schöne Strandspaziergänge … Wer mag, verbringt hier den Tag am Strand und im Städtchen, wer aber Lust hat sich etwas mehr zu bewegen, kommt stattdessen mit auf eine rund vierstündige Wanderung durch den wunderbaren, unter Naturschutz stehenden Schirmpinienwald bei Barbate etwas östlich von Conil. Eine letzte Übernachtung in unserem Parador von Cádiz. (100 km)

17. Tag | Die Mündung des Guadalquivir und Sevilla

Nach einem opulenten Frühstück im Parador kommen wir bald schon in das Gebiet um die Stadt Jerez, der Heimat des Sherry. In einer Bodega in Sanlucar de Barrameda erfahren wir alles über Böden, Rebsorten und Herstellung der besonderen Sherry-Spezialität Manzanilla, der nur hier produziert werden kann, und dürfen auch ausgiebig davon kosten. Im Anschluss könnte man sich in einer der vielen Strandkneipen am Bajo Guía an der Mündung des Guadalquivir etwas stärken ... Keine 100 Kilometer weiter gibt es am späten Nachmittag bereits einen weiteren Höhepunkt: Sevilla! Unser Hotel liegt wieder absolut zentral. Abendessen in einer stimmungsvollen Taverne in der Nähe und Übernachtung in Sevilla. (150 km)

18. Tag | Sevilla – Ayamonte

Am Vormittag unternehmen wir einen Rundgang durch die Hauptstadt der autonomen Region Andalusiens und sehen auch die Altstadt im Bereich der Kathedrale (UNESCO-Welterbe). Um die Mittagszeit haben wir dann Gelegenheit, eine der unzähligen Bars oder Freiluftkneipen aufzusuchen, um mit ein paar Tapas den aufkommenden Hunger zu stillen. Was für ein Leben! Noch nach Jahren werden Sie sich an diese Augenblicke erinnern! Später am Nachmittag fahren wir nach Ayamonte an der Grenze zu Portugal. Hier beziehen wir den Parador mit sagenhaftem Blick auf den Fluss Guadiana, der die beiden Länder verbindet. (135 km)

19. Tag | Ayamonte

Heute lassen wir es ganz geruhsam angehen und machen nichts, außer uns ohne jedes Programm zu erholen. Lage und Aussicht vom Parador auf den Fluss, auf Ayamonte und das gegenüber liegende Portugal sind sagenhaft. Ein Spaziergang könnte einen in knapp einer halben Stunde durch das Städtchen hinunter an den Hafen bringen, und schon unterwegs gibt es viel zu sehen. Ein freier Tag ist das heute! 

20. Tag | Ausflug nach Portugal

Wenn wir auf dieser großen Spanienreise schon so nahe an Portugal herankommen, wollen wir auch einenAusflug auf die andere Seite des Grenzflusses unternehmen. Nicht weit ist es nach Tavira, eines der schönsten und touristisch nicht überlaufenen Städtchens an der Algarve. Ein bildhübscher Ort am Rio Gilao, der durch das Naturschutzgebiet Ria Formosa mäandert und schließlich den Atlantik erreicht. Vieles im Stadtbild von Tavira macht den Eindruck, als hätte sich in den letzten 50 Jahren kaum etwas verändert. Niedrige Häuser, mit Kacheln geschmückt, gut erhalten, manche renoviert, andere zernagt vom Zahn der Zeit, verwinkelte Sträßchen und weite Plätze, viel alte Bausubstanz. Neubaugebiete gibt es nur am Stadtrand, der uns sowieso nicht interessiert. Wir unternehmen einen Rundgang und gehen im Anschluss um die Mittagszeit richtig gut portugiesisch essen. Wer Lust hat, könnte danach mit dem Boot auf die vorgelagerte Insel mit ihrem unendlich erscheinenden Sandstrand fahren. Gegen Abend sind wir wieder zurück im Parador. (60 km)

21. Tag | Nach Córdoba 

Wir kommen wieder nach Sevilla und fahren direkt weiter nach Córdoba, in erster Linie bekannt für die Mezquita-Kathedrale (UNESCO-Welterbe), eine riesengroße Moschee, in die nach der Eroberung durch die Christen im 13. Jahrhundert eine gewaltige Kathedrale hineingebaut wurde. Sie wäre heute die drittgrößte Moschee der Welt. Lange Zeit war Córdoba die Hauptstadt des Kalifats, beherbergte die berühmtesten Gelehrten der damaligen Zeit und war im 10. Jahrhundert mit einer halben Million Einwohner eine der größten Städte der damaligen Welt. Wer in jener Zeit etwas auf sich hielt und die nötigen Mittel besaß, ließ seine Kinder hier studieren, egal ob Muslim, Christ oder Jude. Die von Neid, Angst und fehlendem Selbstvertrauen zerfressenen Hassprediger der radikalisierten Rechten des 21. Jahrhunderts hätten getobt, weil sie es nicht ertragen, dass Menschen friedlich zusammenlebten. Am heutigen Nachmittag machen wir einen Rundgang und sehen uns auch die Mezquita an. Abendessen und Übernachtung in Córdoba. (290 km)

22. Tag | Córdoba - Madrid 

Am Nachmittag kommen wir nach Madrid. Spaniens Hauptstadt hat sehr viel zu bieten mit ihrem kulinarischen Angebot, ihrer Kultur- und Theaterszene, mit der Leichtigkeit im Umgang mit dem Leben! Und an kaum einem anderen Ort auf der Welt findet man so viel Kunst von Weltrang so nah beieinander wie am Paseo del Arte von Madrid. Auf nur rund einem Kilometer liegen hier an der Allee der Kunst drei Museen – Prado, Thyssen-Bornemisza und Reina Sofía ... und vieles mehr. Eine Kulturroute, die für alle Liebhaber der klassischen und modernen Kunst ein Muss ist. Dabei ist das historische Zentrum, in dem auch unser Hotel liegt, relativ klein, verglichen mit Weltstädten wie Paris, London oder Rom. Alles ist sehr gut zu Fuß zu machen, egal, ob Sie den Königspalast oder den Flohmarkt, die Plaza Mayor, die Puerta del Sol, den Prado oder den Retiro-Park besuchen möchten. Und dennoch müssen Sie Zeit einplanen, denn allüberall locken Cafés, Restaurants, Tavernen, Fondas, Bars und die verrücktesten Lokale zu einem Halt. Doch als Erstes beziehen wir unser  schönes 4-Sterne-Hotel. Später gehen wir zum Abendessen in ein gutes Restaurant in der Nähe und übernachten zum ersten Mal in der Weltstadt. (420 km)

23. Tag | Stadtrundgang in Madrid

Am Morgen nach dem Frühstück treffen wir uns mit unserer Stadtführerin, die uns bis zur Mittagszeit durch Madrid führen wird. Wie schön, dass das Zentrum verhältnismäßig klein und überschaubar ist. In rund vier Stunden haben wir uns einen guten Überblick verschafft, haben Tipps und Anregungen, wo und zu welcher Uhrzeit es die besten Churros, Callos und Copas der Hauptstadt gibt, die für Liebhaber von Kulinarik ein Eldorado ist. Wir wissen auch, wie man am besten an Eintrittskarten für den Prado und andere weltberühmte Museen kommt, für die Madrid berühmt ist. Der Nachmittag und der Abend nach unserem Rundgang stehen ganz zur freien Verfügung.

24. Tag | Freizeit in Madrid

Heute könnte man sich vielleicht (noch einmal) für zwei Stunden im Prado einem bestimmten Thema widmen, um danach wie viele Madrileños den Nachmittag im Retiro, einem weitläufigen Park aus dem 19. Jahrhundert, mit einem See für Bootsfahrten, Rosengarten, zahlreiche Brunnen und Statuen zu verbringen. Der heutige Tag steht also völlig zur freien Verfügung, damit Sie Ihren ganz speziellen Interessen nachgehen können, ohne an irgendein Programm oder einen Termin gebunden zu sein.  

25. Tag | Madrid – Zaragoza

Weiter geht es heute auf landschaftlich sehr schöner Strecke nach Zaragoza, wo wir am frühen Nachmittag eintreffen. Zaragoza ist die Hauptstadt der Region Aragón und wird vom Ebro durchflossen. Die Gründung der Stadt liegt rund 2000 Jahre zurück, und Alt-Iberer, Römer, Goten und Mauren hinterließen hier ihre Spuren. Ein Rundgang durch die Altstadt bringt uns zum Wahrzeichen der Stadt, der Basilika de Nuestra de Senora del Pilar und zur Cathedral del Salvador. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Palacio de la Aljaferia, der Königspalast aus dem 11. Jahrhundert und eines von ganz wenigen erhaltenen maurischen Bauwerken. Für den Nachmittag haben wir hier eine Stadtführung für unsere kleine Gruppe gebucht. Und später gehen wir wieder gemeinsam zum Abendessen. Eine Übernachtung ganz in der Nähe der Basilika. (320 km)

26. Tag | Zaragoza – Avignon

Eine landschaftlich ausgesprochen abwechslungsreich schöne Strecke führt uns weiter durch Spanien, vorbei an Lleida, dem Montserrat und Vic nach Girona, wo wir bald schon an der spanisch-französischen Grenze sind. Am späten Nachmittag erreichen wir Avignon, wo wir übernachten und in einem sehr guten Restaurant ein letztes gemeinsames Abendessen zu uns nehmen. (710 km)

27. Tag | Avignon – Freiburg

Die letzte Etappe dieser großen Reise auf die iberische Halbinsel liegt vor uns. An Orange, Montélimar und Valence vorbei fahren wir das Rhonetal hinauf nach Lyon, durch die Bresse und den Jura und treffen in Freiburg gegen 19:00 Uhr ein. (670 km)

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