Der für uns leicht erreichbare Norden Italiens lockt mit einer Vielzahl an höchst interessanten Städten, die sich perfekt für ein abwechslungsreiches Wochenende in spannender Umgebung eignen.
Ein neues Ziel für unsere Wochenendreisen ist Ferrara in der Ebene der Emilia-Romagna. Die 135.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt liegt zwischen der Toskana, Venetien und der Adria in der östlichen Poebene. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Ferrara zählen das Castello Estense, die Kathedrale von Ferrara, der Palazzo dei Diamanti mit der Nationalen Gemäldegalerie sowie der Palazzo Schifanoia. Darüber hinaus ist das Archäologische Nationalmuseum für Interessierte einen Besuch wert.
Ihre reiche Vergangenheit ist der Grund für ihr heutiges Erscheinungsbild. Drei Jahrhunderte lang regierte die Este die Stadt und gab ihr das Aussehen, das sie heute noch hat: ein einzigartiges Stadtbild, das Mittelalter und Renaissance harmonisch miteinander verbindet und sie zur ersten modernen Stadt Europas machte. Wegen dieser Eigenschaft wurde sie von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Ferrara ist eine ruhige Stadt, deren mittelalterlichen Teil man bestens zu Fuß erkunden kann. Sehenswert sind die zahlreichen Museen. Funde aus der sagenumwobenen Stadt Spina und Zeugnisse aus der griechischen und etruskischen Welt werden in den Räumen des Palazzo Costabili aufbewahrt, die großen Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert in der Pinacoteca Nazionale im Palazzo dei Diamanti. Ein ganz besonderes Juwel ist der Palazzo Schifanoia aus dem 15. Jahrhundert. Äußerst sehenswert im Stadtzentrum ist auch das Wasserschloss Castello Estense – einst Residenz der Herzöge von Este – mit seinen mittelalterlichen Räumen, Küchen, Verliesen und Freskensälen aus dem 16. Jahrhundert. Sehenswert ist ebenfalls die romanisch-gotische Kathedrale und das angeschlossene Museum, das sich in der nahe gelegenen Kirche San Romano befindet, mit wertvollen Kunstwerken, wie etwa die Orgelflügel mit der Darstellung der Verkündigung und des Heiligen Georgs, der den Drachen tötet, von Cosmè Tura (1469), einem Meister der Ferrareser Schule.
In der Abenddämmerung, wenn der übliche Aperitif eingenommen wird, erwachen die mittelalterlichen Gassen rund um die Kathedrale erneut zum Leben. In einer dieser Gassen befindet sich auch die älteste Osteria der Welt, die bereits von dem italienischen Dichter Ludovico Ariosto (15. Jh.) erwähnt und inzwischen ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde.
Am Freitagmorgen geht es in Freiburg los. Ankunft in Ferrara gegen 16:00 Uhr. Um 17:00 Uhr treffen wir uns, wenn Sie Interesse daran haben, zu einem geführten Stadtrundgang (fakultativ, zzgl. 20 €).
Der komplette Samstag ist frei, um Ferrara auf eigene Faust entdecken zu können.
Freizeit bis zur Abfahrt um 12:00 Uhr. Dann fahren wir zurück nach Freiburg und kommen dort gegen 21:30 - 22:00 Uhr an.
Bei unseren Städtereisen in Italien kombinieren wir oft Ziele, die auf dem Weg liegen. Unterwegs lassen wir die Reisenden für das erste Ziel aussteigen und fahren dann weiter. So können wir diese Reisen auch durchführen, wenn die Mindestteilnehmerzahl für die jeweiligen Städte nicht erreicht sein sollte, denn in der Kombination klappt es erfahrungsgemäß fast immer.